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Mittwoch, 13. November 2013, 12:57

Danke für die Rückmeldung.

Leider kommen ja meist nach solchen Problemen gar keine Rückmeldung, oder mit positivem Ausgang. Über was schlechtes verliert man nie ein Wort.

Ich habe allerdings noch zwei Fragen:

1. Wie hoch sind denn Gerichts- + Anwaltskosten?

Die Selbstbeteiligung war 850 Euro. Und die Zahlungsaufforderung über 2000 Euro basierte auf grober Fahrlässigkeit, weshalb die SB nicht greifen würde. Also ist doch wenigstens durch die leichte Fahrlässigkeit eine Verbesserung für dich eingetreten, oder ?

Was hätte denn in "besten Falle" rauskommen können? Das Hertz sagt: Tschuldige, war unser Fehler?

Ich weiss, das es sich im Nachhinein wesentlich besser reden lässt. Erstrecht, wenn man nicht unmittelbar betroffen ist.
Ich hatte allerdings mal so einen ähnlichen Fall: Nagelneue C-Klasse bei der auf der Autobahn die gelbe Motorkontrollleuchte anging. Nächsten Rastplatz angesteuert und im Handbuch nix gefunden, also direkt mit MB telefoniert. Die wollten aber nur kommen, wenn klar ist, wer im Zweifelsfall die Kosten übernimmt. Bei der Vermieter Schadenshotline (Starcar) war man zu einer solchen Zusage allerdings nicht befugt und es dauerte eine ca. eine Stunde bis diese Zusage kam. Weitere 30min später kam der MB Techniker hat sein Laptop angeschlossen einen Fehler in irgendeiner Abgassonde gefunden, das KFZ resetet und ich konnte weiterfahren. Allerdings kam der Fehler wieder und der Motor war im Notmodus. Bin trotzdem weitergefahren und habe das Auto nächsten Tag abgegeben.

Ich will damit sagen, dass ich in einer ähnlichen Situation - genau wie du - auf Aussagen von (für mich) kompetente Personen vertraut habe, was ich nach deiner Erfahrung nicht wieder machen werde. Daher danke ich dir dafür.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich (wahrscheinlich) mit einem eigenen KFZ sofort hätte abschleppen lassen.
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peak_me

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Mittwoch, 13. November 2013, 13:06

Was ist denn aus der Zeugin (deine Freundin) für die Telefonate geworden?

LZM

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Mittwoch, 13. November 2013, 14:30

1. Wie hoch sind denn Gerichts- + Anwaltskosten?
http://rvgflex.pentos.com/
Auf dieser Seite kannst du den Streitweert eingeben. Ich gehe mal davon aus, dass außergerichtlich noch keine Anwälte tätig waren, sondern erst, als es zum Verfahren kam. Demnach kann das Kostenrisiko immer noch bei 1.567,56 EUR liegen, wenn der Streitwert 2.200 EUR (die Forderung von Hertz?) beträgt. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten den Streitwert wesentlich höher anzusetzen. Als Beispiel: bei Räumungsklagen, ist der Streitwert nicht eine Monatsmiete sondern die Miete aufs ganze Jahr umgelegt. Je nachdem wie gewieft Hertz bzw. der eingesetzte Anwalt war, um ggf. sein Honorar zu erhöhen, wurde hier auch mit einem höheren Streitwert gearbeitet, der die Kosten noch nach oben treiben könnte.
Falls der TE sich selbst vertreten hat (wonach es sich anhört) stünden ausgehend von 2.200 EUR Streitwert immer noch knapp 950 EUR Kosten für den gegnerischen Anwalt und das Gericht im Raum...

lom

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Mittwoch, 13. November 2013, 15:31

Zitat von »"Der Papa"«


1. Wie hoch sind denn Gerichts- + Anwaltskosten?

Das weiß ich bisher noch nicht, da das Verfahren ja quasi noch läuft. Der Streitwert scheint aber auf die 2200 Euro festgesetzt worden zu sein (wenn ich das richtig verstanden habe).

Zitat von »"Der Papa"«


Was hätte denn in "besten Falle" rauskommen können? Das Hertz sagt: Tschuldige, war unser Fehler?

Im besten Falle, ja. Ganz zu Anfang habe ich ja noch ganz naiv an ein Hertz-internes Kommunikationsproblem geglaubt. Dass die Schadensabteilung einfach nicht wusste, dass ich mit dem Pannenservice telefoniert habe. Durch den Briefwechsel wurde aber schnell klar, dass dem nicht so ist. Mittlerweile würde ich sogar fast mutmaßen, dass das Risiko des Motorschadens bewusst in Kauf genommen worden ist, mit dem Wissen, dass man sich die Kosten entweder vom Hersteller oder vom Kunden wieder reinholen kann. Da der Hersteller nicht zahlen wollte (und wahrscheinlich eine bessere Rechtsabteilung hat als ich), musste ich halt dran glauben.

Das Gericht hätte Hertz auch raten können, die Klage zurückzuziehen, da es die Klage als unberechtigt einstuft. Auf etwas in der Art habe ich zwar gehofft, aber damit gerechnet habe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hätte aber schon auf einen etwas besseren Vergleich gehofft (70:30 oder gar 80:20) und auf jeden Fall auf eine andere Begründung. So hinterlässt es doch eine große Unsicherheit aus Verbrauchersicht. Wenn ich wieder in so eine Situation kommen sollte, wüsste ich weiterhin nicht, wie ich mich verhalten sollte. Wenn ich dann, wie vom Gericht gefordert, gegen den Willen des Vermieters handele, habe ich ja noch weniger Sicherheit vor irgendwelchen Ersatzansprüchen. Dann wären mir wahrscheinlich die Abschleppkosten in Rechnung gestellt worden, da Hertz ja wollte, dass ich weiter fahre.

Zitat von »"peak_me"«


Was ist denn aus der Zeugin (deine Freundin) für die Telefonate geworden?

Die ist auch weiterhin meine Freundin :). Sie hätte die Telefonate und auch den Verlauf der Gespräche vor Gericht bezeugen können (z.B., dass ich nicht in einer Warteschleife gelandet bin und auch dass ich niemals von selbst vorgeschlagen habe, Wasser nachzufüllen und weiterzufahren etc.). Dazu ist es aber gar nicht gekommen, da das Gericht gar keine Beweisaufnahme veranlasst hat. Die Begründung ist halt die, dass selbst wenn meine Version zu 100% stimmt (also dass sämtliche Telefonate so stattgefunden haben, wie von mir geschildert), dass ich selbst dann leicht fahrlässig gehandelt habe, da ich mit einem defekten Fahrzeug die Fahrt fortgesetzt habe. Auch wenn Hertz mich explizit dazu angewiesen hat.

Zitat von »"LZM"«


Demnach kann das Kostenrisiko immer noch bei 1.567,56 EUR liegen

Das ist allerdings etwas höher als das, was meine Anwältin mir in Aussicht gestellt hat. Allerdings konnte sie es mir eh nicht genau sagen, da sie ja nicht weiß, was die Gegenseite geltend machen wird bzw. was das Gericht dann davon durchgehen lassen wird.

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Mittwoch, 13. November 2013, 15:58

Bringt mir bei sowas eigentlich eine (noch nicht vorhandene) Rechtschutzversicherung etwas?
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Mittwoch, 13. November 2013, 16:07

also in sich mag der Vergleichsvorschlag ja schlüssig sein aber grundsätzlich seh ich da nur Fragezeichen...

die nummer mit der hotline und dem Verbindungsnachweis finde ich interessant. darauf kann man sich offensichtlich null verlassen, wenn der andere einfach sagt: jaaa, da war ja gar keiner dran. das haben sie sich alles ausgedacht. mag ja sein, dass sie angerufen haben, aber gesprochen haben sie mit niemandem von uns. ahjaaaa.
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Mittwoch, 13. November 2013, 16:14

Das weiß ich bisher noch nicht, da das Verfahren ja quasi noch läuft. Der Streitwert scheint aber auf die 2200 Euro festgesetzt worden zu sein (wenn ich das richtig verstanden habe).
Ich möchte daher ganz unverbindlich empfehlen, zeitnah eine realistische Einschätzung der gesamten Verfahrenskosten für dich von deiner Anwältin (siehe unten) einzuholen.
Denn soweit ich folgen kann, sieht das Gericht eine Haftungsverteilung von etwa 50/50 bzw. bietet einen entsprechenden Vergleich an.

Die Prozesskosten sollen wohl 60/40 aufgeteilt werden. Wenn ich von einem Streitwert von 2.200 EUR ausgehe und davon, dass der TE keine außergerichtliche anwaltliche Vertretung hatte, verbleiben noch die genannten 1.567 EUR Gesamtkostenrisiko. Davon 40% wären etwa 630 EUR... Wenn dazu noch die Selbstbeteiligung i. H. v. 850 EUR kommt... :wacko:
Das Gericht hätte Hertz auch raten können, die Klage zurückzuziehen, da es die Klage als unberechtigt einstuft.
In der Regel erteilt das Gericht solche Ratschläge im ersten Rechtszug nicht. Vielmehr wäre es Aufgabe der jeweiligen Anwälte, zu behaupten, die Rechtsverfolgung der Gegenseite sei mutwillig usw., um so ggf. durch Entscheidung im schriftlichen Vorverfahren eine kostengünstige Entscheidung zu Lasten der Gegenseite zu erreichen.
Die Hauptverhandlung (mündlich) kostet extra.
Dazu ist es aber gar nicht gekommen, da das Gericht gar keine Beweisaufnahme veranlasst hat.
Auch die Beweisangebote müssen i. d. R. von den jeweiligen Anwälten gemacht werden. Das Gericht würdigt diese Beweise dann entsprechend.
Das ist allerdings etwas höher als das, was meine Anwältin mir in Aussicht gestellt hat. Allerdings konnte sie es mir eh nicht genau sagen, da sie ja nicht weiß, was die Gegenseite geltend machen wird bzw. was das Gericht dann davon durchgehen lassen wird.
Siehe oben.
Unabhängig davon kann es Sinn machen, bereits außergerichtlich einen Vergleich anzustreben, wenn ein hohes Gesamtkostenrisiko für eine gerichtliche Auseinandersetzung (wie vorliegend) im Raum steht. Dafür ist es nun leider zu spät.

Auch möchte ich mir nicht anmaßen, ohne Kenntnis des gesamten Schriftverkehrs und ohne entsprechende Erlaubnis fremde Rechtsangelegenheiten zu besorgen! Daher handelt es sich hierbei nur um Anregungen, die mir so durch den Kopf gehen :)

LZM

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Mittwoch, 13. November 2013, 16:19

Ich möchte mich zunächst für den Doppelpost entschuldigen, diese beiden Beiträge habe ich erst nach dem Erstellen meines letzten Posts gelesen.
Bringt mir bei sowas eigentlich eine (noch nicht vorhandene) Rechtschutzversicherung etwas?
Ja! Eine Rechtsschutzversicherung kann man wirklich jedem nur empfehlen... der zu "wohlhabend" für Beratungs- und Prozesskostenhilfe ist ;)
darauf kann man sich offensichtlich null verlassen, wenn der andere einfach sagt: jaaa, da war ja gar keiner dran. das haben sie sich alles ausgedacht. mag ja sein, dass sie angerufen haben, aber gesprochen haben sie mit niemandem von uns. ahjaaaa.
Hier fehlt es für mein Empfinden ein wenig an der anwaltlichen Intervention. Diesen Behauptungen könnte man begegnen, indem man diese bestreitet, als unwahren Tatsachenvortrag bezeichnet und entsprechende Beweisangebote macht (also z.B. Verbindungsnachweise, Zeugnis Dritter, hier der Freundin, usw.).

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barea

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Mittwoch, 13. November 2013, 16:22

Wie kann Hertz behaupten, es wären nur Warteschleife-Verbindungen zustandegekommen, wenn laut TE sowohl aus- als auch EINgehende Anrufe im Verbindungsnachweis sind. Die Hertz-Warteschleife ruft einen wohl kaum zurück.

Die Darstellung von Hertz (es gab keinerlei "echte" Gespräche) ist doch an dieser Stelle schon ad absurdum geführt. EIn mangelndes Ticket hat kaum Beweiskraft, eingehende Verbindungsnachweise und Zeugen allerdings schon.
Wenn mir dann der Eigentümer eines Mietgegenstandes sagt, ich solle mich im Falle einer außergewöhnlichen Situation so und nicht anders verhalten und dies nach mehrmaliger Rücksprache aufrechterhält, dann würde ich mich doch schon sehr auf "Treu und Glauben" berufen, wenn hier etwas schief läuft. Von dir kann nicht erwartet werden, dich um Umgang mit KfZ-Wartung auszukennen. Vom Vermieter schon.

Sofern sich alles so wie beschrieben zugetragen hat, finde ich den Vergleich äußert ungünstig.

Edit: wenn ferner von Hertz behauptet wird, "Wasser nachfüllen und ab dafür" sei der Vorschlag von dir gewesen, geben sie doch Gespräche zu? Diese müssen dann doch auch irgendwie dokumentiert sein. Gleichzeitig gibt es kein Ticket? Sehr seltsam ...

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Mittwoch, 13. November 2013, 16:28

es gibt einen Einzelverbindungsnachweis für eingehende Verbindungen?
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Mittwoch, 13. November 2013, 16:31

@ EUROwoman.: laut TE ja.


Die Einzelverbindungsnachweise habe ich auch schon. Insgesamt 20 Minuten ein- und ausgehende Verbindungen zu der Hotlinenummer.

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Torian

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Mittwoch, 13. November 2013, 16:33

Inhaltlich ist der Vergleich sicher darstellbar, 40:60 ist bei dem Streitwert aber ein echter Pferdefuß, da man ja den Anwalt der Gegenseite "mitzahlt". Und der wird bei einem Vergleich NOCH teurer, als bei einem Urteil! (siehe Vergleichsgebühr).

Am Ende wäre es beinahe günstiger gewesen, die 2.200 ohne Murren zu zahlen.

Vielleicht ist Kontaktaufnahme mit Hertz und Klagerücknahme gegen 850€ eine Option (wenn kein eigener Anwalt), ansonsten anwaltlich beraten lassen, ob die nächste Instanz Sinn macht. Bei den Summen mMn eher nicht.

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Mittwoch, 13. November 2013, 16:45

Vielleicht ist Kontaktaufnahme mit Hertz und Klagerücknahme gegen 850€ eine Option (wenn kein eigener Anwaltdurch eigenen Anwalt), ansonsten anwaltlich beraten lassen, ob die nächste Instanz Sinn macht. Bei den Summen mMn eher nicht.
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Mittwoch, 13. November 2013, 16:46

Nagelneue C-Klasse bei der auf der Autobahn die gelbe Motorkontrollleuchte anging. Nächsten Rastplatz angesteuert und im Handbuch nix gefunden, also direkt mit MB telefoniert. Die wollten aber nur kommen, wenn klar ist, wer im Zweifelsfall die Kosten übernimmt. Bei der Vermieter Schadenshotline (Starcar) war man zu einer solchen Zusage allerdings nicht befugt und es dauerte eine ca. eine Stunde bis diese Zusage kam. Weitere 30min später kam der MB Techniker hat sein Laptop angeschlossen einen Fehler in irgendeiner Abgassonde gefunden, das KFZ resetet und ich konnte weiterfahren. Allerdings kam der Fehler wieder und der Motor war im Notmodus. Bin trotzdem weitergefahren und habe das Auto nächsten Tag abgegeben.
Das mit der Motorkontrolleuchte ist aber ein anderes Problem im Vergleich mit dem massiven Kühlwasserverlust inklusive Motorgeräuschen des Threadstarters. Ich blättere bei den diversen Mietwagen öfters mal in den Handbüchern und meist ist bei Leuchten der Motorkontrolleuchte eine Weiterfahrt im niedrigen Drehzahlbereich möglich, um die Werkstatt zu erreichen. Das wurde mir auch schon einmal von den Hotlines sowohl eines Vermieters als auch von VW bei einem Passat mit Leistungsverlust und späterem Aufleuchten der Kontrolleuchte bestätigt.

Bei so einem massiven Kühlmittelverlust wäre ich nicht weitergefahren. Nur stellt sich mir die Frage, wo da die Fahrlässigkeit beginnt und wieviel technisches Verständnis man voraussetzen darf. Wobei natürlich in den Handbüchern in der Regel eine Weiterfahrt ohne ausreichende Kühlerflüssigkeit und mit leuchtender Kühler-/Temperaturwarnlampe "verboten" wird.

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Mittwoch, 13. November 2013, 17:04

Zunächst dürfte hier wohl die Güteverhandlung stattgefunden haben. Zur streitigen Verhandlung ist es ja noch nicht gekommen. Da hat es sich das Gericht einfach gemacht und mal einen Vergleich vorgeschlagen, der irgendwie aus der Luft gegriffen ist. Die Quote bei unterstellter leichter Fahrlässigkeit ist wohl zu hoch.

Die Terminsgebühr ist verdient und fällt bei einem weiteren Termin zur mündlichen Verhandlung nicht mehr an. Wenn das Gericht zu der Auffassung gelangt, die Klage ist unschlüssig / unbegründet, wird es dies mitteilen, auch in der I. Instanz. Damit kann ein Verfahren ja schnell und ohne Urteil (=Arbeit für das Gericht) beendet werden und es gibt einen Strich in der Statistik = erledigt.
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