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JayLue

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Freitag, 7. November 2014, 18:19

Problem wegen gesperrter Kreditkarte

Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Freundin gerade von einer 4-wöchigen Kanadareise zurück.
Direkt zu Beginn des Urlaubs hatten wir folgendes Problem bei der Abholung unseres Mietwagens:

Wir hatten den Mietwagen bereits in Deutschland über das Vergleichsportal Check24 gebucht. Das
dort aufgeführte Angebot war von AutoEurope, der Vermieter vor Ort Thrifty.

Die Bezahlung (660 Euro, Visa) erfolgte bereits 6 Wochen vor der Reise an AutoEurope.

Als wir dann in Toronto den Mietwagen abholen wollten, wurde uns die Herausgabe verweigert.
Weil das Auto mit meiner Kreditkarte gezahlt wurde, wurde meine Kreditkarte] noch
einmal verlangt, um damit die Kaution zu hinterlegen.

Das Problem dabei: Meine Kreditkarte wurde kurze Zeit vorher von meiner Bank gesperrt, da
ein Betrugsversuch festgestellt wurde.
Die Kreditkarte meiner Freundin wurde nicht akzeptiert und auch eine Änderung der Buchung auf sie war nicht möglich.

Wir haben dann bei Check24 angerufen, und den Fall geschildert. Uns wurde gesagt, wir hätten
nur die Möglichkeit, die Buchung bei Ihnen schriftlich zu stornieren und vor Ort ein neues Auto zu mieten.
Also haben wir eine E-Mail an Check24 geschrieben, den Fall noch einmal beschrieben und um kostenfreie Stornierung gebeten.
Anschließend haben wir bei Thrifty einen neuen Wagen für 850€ gemietet.

In der Bestätigungsmail von Check24 wurde uns erklärt, wir wären dafür verantwortlich,
eine gültige Kreditkarte vorzulegen. Außerdem wurde auf die AGB von AutoEurope verwiesen,
dass bei einer Stornierung innerhalb von 48 Stunden vor Abholung keine
Rückerstattung mehr erfolgen könne. Allerdings hätten sie den Fall an AutoEurope
weitergeleitet in Verbindung mit der Bitte um eine Stornierung aus Kulanzgründen.

Nach dem Urlaub kam dann über Check24 die Antwort von AutoEurope: eine Erstattung könne
hier nicht erfolgen, da sie vom Vermieter belastet würden. Die Buchung wurdeohne Erstattung storniert.

Wirhaben nun also 1500€ für unseren Mietwagen bezahlt und sind für jeden Rat
dankbar, ob und wie wir zumindest die 660€ für die ursprüngliche Buchung zurückbekommen können.

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!

Turboman

Tempomat sitzt im rechten Fuß

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Freitag, 7. November 2014, 18:28

Ich weiß nicht ob das rechtlich überhaupt geht, aber ich würde mich evtl. an das Kreditkarteninstitut wenden. Denn durch ihre Sperre konnte die ursprüngliche Miete ja nich angetreten werden.
:203: only

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Freitag, 7. November 2014, 19:08

@Turboman: Wobei die Sperre ja gemäß deren AGBs erfolgt, also nachdem ein Betrugsversuch festgestellt wurde. Die sind da ja verpflichtet die zu sperren...

Über die Facebook-Teams habt ihr es versucht?

In meinen Augen ist es rechtlich in Ordnung da jeder nach seinen jeweiligen AGBs handelt die bei Anmeldung/Resevierung/Antrag akzeptiert wurde.

Moralisch geht es in meinen Augen nicht an, was anderes wäre es gewesen wenn du statt Thrifty bei Hertz gemietet hättest, aber so ist das für mich eher (legale) Abzocke.


Am Rande (nichts gegen den TS oder sonstwen, eher gegen die Portalinhaber): Ich mag das Buchen über Seite x bei Broker y bei Vermietung j nicht...
Hinterlässt bei mir immer ein flaues Gefühl im Magen.

Wenns Probleme gibt: X sagt geh zu Y, Y sagt geh zu J, J sagt es wäre Y zuständig, Y sagt es wäre die Sache von X mit Y in Verbindung zu treten und aufgrund dessen würde Y mit J Kontakt aufnehmen...

TWDEUBA

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Freitag, 7. November 2014, 20:00

Eine gültige KK könntet ihr ja vorlegen, nur nicht die ursprüngliche. Schwierig, Versuch es weiter bei Check24 und ggf. Über nen RA.

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Freitag, 7. November 2014, 20:50

sofern Du ADAC Mitglied bist oder rechtschutzversichert, wäre eine anwaltliche Erstberatung naheliegend

ansonsten meiner persönlichen Ansicht nach (keine Rechtsberatung) wäre ein naheliegendes Vorgehen, die ursprüngliche Abbuchung von den 660 EUR bei der Kreditkartenfirma rückbuchen zu lassen. Die damit bezahlte Leistung wurde ja nicht erbracht. Die Kreditkartenfirma wird dies ohne Prüfung machen und dann habt Ihr schonmal das Geld zurück und der Ball liegt bei Check24.
Gleichzeitig sollte man nachweisbar (Fax, Einschreiben o.ä.) der Forderung widersprechen. Vielleicht kommt Check24 dann mit Mahnungen und Inkassobüro, dem einfach mitteilen, dass die Forderung bestritten wird. Wenn dann die Sache tatsächlich bis zu einer gerichtlichen Mahnung kommt, dieser einfach fristgerecht widersprechen. Sollte Check24 dann den Rechtsweg beschreiten, dann müsste man sich halt per Rechtsanwalt dagegen wehren, aber die Chancen halte ich nicht für gering, dass Check24 da vorher aufgeben wird. Bei mir hat diese Vorgehensweise zumindest bei strittigen Forderungen diverser Unternehmen öfter funktioniert, es kamen über etwa ein halbes Jahr Mahnungen und später Zahlungsaufforderungen von Inkassounternehmen, aber nach dem regelmäßigen Hinweis darauf, dass die Forderung bestritten sei, kam immer erst ein Brief des Inkassounternehmens, man habe den Fall zurück an den Mandanten übergeben und dann ein Brief von dem fordernden Unternehmen, man verzichte "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" auf die Forderung...

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denni547 (08.11.2014)

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Freitag, 7. November 2014, 21:10

Die Kreditkartenfirma wird dies ohne Prüfung machen
Seit wann denn das? Der Rest macht in der Praxis aber durchaus Sinn.

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Freitag, 7. November 2014, 21:18

Zitat von »otternase«
Die Kreditkartenfirma wird dies ohne Prüfung machen
Seit wann denn das?


meines Wissens nach noch nie anders. Zumindest bei Geschäftsvorgängen ohne Originalunterschrift des Kreditkarteninhabers (also zB. bei Internetbuchungen) kenne ich es nur so, dass das Kreditkartenunternehmen eine schriftliche Begründung haben will für die Rückbuchung, wofür es ein Formular gibt, da kreuzt man das passende an (hier zB. "bezahlte Leistung wurde nicht erbracht"), diese Begründung wird aber nicht geprüft, sondern einfach an den Geschäftspartner weitergeleitet, das Geld wird auf jeden Fall erstmal zurückgebucht, sollte dies zu Unrecht geschehen, so muss sich der Fordernde darum kümmern, das Kreditkartenunternehmen ist da aussen vor.

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JayLue

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Sonntag, 9. November 2014, 12:08

Danke für Eure Antworten!

Über Facebook haben wir es auch schon versucht.

Eine Rechtsschutzversicherung habe ich leider nicht, bin aber ADAC-Mitglied.
Der Tipp mit der Rechtsberatung ist super, das werde ich morgen mal angehen.

Auch den Rat mit der Rückbuchung ist sehr interessant, darauf wäre ich nicht gekommen, dass das möglich ist.
Wir haben ja mit der Bank telefoniert, als wir gemerkt haben, dass die Karte nicht mehr funktioniert. Dort hieß es sie könnten die Sperre noch einmal kurz aufheben, damit ich zB noch einmal Geld am Automaten abheben könnte. Ich würde aber das Risiko tragen falls die Karte in dieser Zeit noch einmal belastet würde.
Allerdings habe ich von 6-8 wöchigen Fristen gelesen, gezahlt habe ich den Mietwagen am 18.08.2014.

JayLue

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Donnerstag, 13. November 2014, 21:37

gute Nachrichten: Ich habe heute eine Antwort vom AutoEurope Facebookteam bekommen, wir bekommen unsere 660€ zurück!

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Freitag, 14. November 2014, 09:26

gute Nachrichten: Ich habe heute eine Antwort vom AutoEurope Facebookteam bekommen, wir bekommen unsere 660€ zurück!

Vielen Dank für eure Hilfe!

Danke für das Feedback
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