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Smeagol89

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Montag, 1. Juni 2009, 14:25

Nicht selbstverschuldeter Unfall, keine VK laut Mietvertrag. Zahlt etwaige Schäden der Verursacher?

Hi,

vielleicht haben ja ein paar den Verkehrsunfall am Sonntag auf der A4 zwischen dem Kreuz Kerpen und Frechen-Süd mitbekommen. Darin war ich mit meinem Mini verwickelt.

Zum Hergang: Salopp gesagt ist es einfach scheiße gelaufen. Ich war auf der mittleren Spur, links ein kleiner Transporter der mich gerade überholt, Geschwindigkeit von uns beiden jeweils ca 140km/h. Von hinten kam dann ein CLK mit geschätzten 220km/h angebrettert der zuerst den Transporter auf der linken Spur bedrängt und sich dann hinter mich setzt. Ich denk mir dann " Bevor er meine Rückleuchten putzt geh ich nach rechts un mach Platz", eine ähnliche Idee muss der CLK auch gehabt haben weil er kurz nach mir auch nach rechts zog. Dann bin ich wieder auf die mittlere Spur damit er rechts vorbei könnte. Doch anstatt das zu machen versucht er hinter mir und vor dem Transporter über drei Spuren rüberzuziehen.

Bei der Aktion hat er zuerst den Transporter vorne rechts mit seinem Heck touchiert und kam dann mit seinem Heck leicht ins Schlingern, woraufhin er dann mit dem linken Heck danch gegen die linke Betonbegrenzung donnerte. Dabei brach seine linke Radaufhängung und er verlor die Kontrolle. Er rutschte dann geschätze 2m vor mir quer über alle Spuren bis er sich auf der rechten Böschung drei mal überschlug. Der Transporter touchierte aufgrund des Kusses des CLK mit dem vorderen linken Rad auch gegen die Betonabgrenzung woraufhin dieses Rad platzte. Der Fahrer zog seinen Transporter allerdings noch geistesgegenwärtig hinter meinem Fahrzeug auf den Standstreifen und bremste es dort ab. Glück hatte der Fahrer des Transporters in so weit dass das Fahrzeug sich nicht auch überschlagen hat, da er bei dem rüberziehen sich sehr nach links geneigt hatte.

Ich war in diesem Unfall verwickelt, da ich ja erstens unmittelbar dabei war und zweitens der CLK bei seinen Überschlägen einige Teile verloren hat, die auf den Mini "geregnet" sind. Vorwiegend waren es Glasscherben die auf die Frontscheibe und das schöne Schiebedach geprasselt sind. Auch auf der Motorhaube waren kleinere Kratzer zu sehen die die Polizei fotografiert und aufgenommen hatte.

Jetzt ist allerdings noch das Problem, dass ich den Mini ja habe verlängern lassen. Bei der Anmietung für zwei Tage war die VK mit drin. Verlängern lassen mussten wir den Vertrag aber in Bruchsal wo der RA wohl nicht allzu gut auf den ersten Mietvertrag geschaut hat, weil auf dem neuen Mietvertrag jetzt steht dass der Kunde nach Beratung keine VK wünscht.

Jetzt ist meine Frage: Hab ich richtig gehandelt? Und hat der CLK voll Schuld? Und wie sieht es aus wenn Sixt jetzt wirklich Schäden feststellt? Wer darf die bezahlen?

Mfg
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Montag, 1. Juni 2009, 14:35

weil auf dem neuen Mietvertrag jetzt steht dass der Kunde nach Beratung keine VK wünscht.


Diesen Part musste ich explizit unterschreiben. Hast du das auch gemacht?

Grundsätzlich holt Sixt sich den Ausgleich für die Schäden bei dir. Du kannst dir das dann entsprechend vom Unfallverursacher, seiner Versicherung zurückholen. Ich hoffe du hast das Aktenzeichen vom Vorgang.

MfG Jan
Jan S.
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Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

Smeagol89

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Montag, 1. Juni 2009, 14:36

Also angemietet hat meine Freundin und ich stand als zweiter Fahrer. Bei der Verlängerung hat nur sie einmal unterschrieben. Ich gar nicht...Bei Sixt wird doch eh nur einmal unterschrieben?!
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Montag, 1. Juni 2009, 14:38

RE: Nicht selbstverschuldeter Unfall, keine VK laut Mietvertrag. Zahlt etwaige Schäden der Verursacher?

Jetzt ist meine Frage: Hab ich richtig gehandelt? Und hat der CLK voll Schuld? Und wie sieht es aus wenn Sixt jetzt wirklich Schäden feststellt? Wer darf die bezahlen?
Mfg


Bis auf die Tatsache, ihm dem Weg rechts zum Überholen freimachen zu wollen (kann ggf. als "Mittelspurschleichen" ausgelegt werden), denke ich, dass alles richtig war. Sollte der Transporterfahrer und du als Zeugen das gleiche aussagen, wie hier beschrieben (unangepasste Geschwindigkeit, Drängeln, Gefährdung anderer...) würde ich schätzen, dass eure Schäden durch die gegnerische Versicherung getragen werden müssen.

Aber ohne Gewähr, bin kei Anwalt oder so - nur eine Vernuftsvermutung. Aber leider sind die Gesetze nicht immer vernüftig :P

Smeagol89

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Montag, 1. Juni 2009, 14:41

Ja der Tranporterfahrer und noch ein nachfolgender Fahrer der auch angehalten hat, haben dasselbe ausgesagt wie ich, plus meine Beifahrerin...Ausserdem hoffe ich ja eh dass überhaupt keine Schäden an dem Mini sind...Die Glassplitter sind halt noch überall auf dem Wagen und auch den Kratzer auf der Motorhaube würde ich nicht als Schaden deklarieren da er nicht sonderlich tief war.
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Montag, 1. Juni 2009, 14:42

Also wenn das Sonntag Abend war, dann stand Skypaddy wohl in besagtem Stau auf der A4.
Glück für dich, das der CLK dich nicht auch noch abgeräumt hat.
Wenn ich sowas lese, dann frag ich mich echt immer wie prall manche Leute einfach sind? Hmm abbremsen und 20-40 Sekunden verlieren oder mal wieder bischen auf Risiko gehen, wo ich zwar auch Zeit verliere aber nach Möglichkeit noch andere Leute gefährde :62: .
Warum haben Du und der Transporter die Überholaktion nicht jeweils eine Spur weiter rechts abgezogen? Du konntest ja auch für den Mercedes nach ganz rechts fahren, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn man sich ans Rechtsfahrgebot hält kommt es zu solchen Situationen gar nicht erst.
Ich war nicht dabei und möchte Dir keinesfalls nen Vorwurf machen, sondern mich nur mal allgemein zum Thema rechts fahren äußern.
Sobald rechts genug Platz ist um ne Weile zu fahren, zieh ich rüber und wenn Leute meinen egal wieviele Spuren die Autobahn hat, ihre Geschwindigkeit links oder in der Mitte penetrant durchzuziehen obwohl rechts frei, dann finde ich das einfach nur extrem verkehrsgefährdent. Ich fahr auch mit 200 Sachen auf der rechten Spur, weil es sich einfach gehört.
Wie gesagt ist nicht gegen dich, nur meine Meinung zum Thema, an das Rechtsfahrgebot halten.

Was dein handeln und die Schuld betrifft kann ich Dir leider keine nützliche Auskunft geben, da hat hier die Rechtsabteilung wohl mehr Ahnung von. Aber meine Tendenz würde zum CLK gehen.

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Montag, 1. Juni 2009, 14:46

Ich bin ja auch nach rechts gezogen als es so aus sah dass der CLK um Biegen und Brechen überholen wollte. Und die Autobahn war bis auf uns vier auch relativ leer gefegt...Das Glück war nicht nur dass der CLK uns nicht nur nicht abgeräumt hat, sondern uns auch keins der herumfliegenden Teile des CLK (Fahrwerksfeder, Spiegel, BIERFLASCHE?) uns getroffen hat...
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Montag, 1. Juni 2009, 14:48

Sobald rechts genug Platz ist um ne Weile zu fahren, zieh ich rüber und wenn Leute meinen egal wieviele Spuren die Autobahn hat, ihre Geschwindigkeit links oder in der Mitte penetrant durchzuziehen obwohl rechts frei, dann finde ich das einfach nur extrem verkehrsgefährdent. Ich fahr auch mit 200 Sachen auf der rechten Spur, weil es sich einfach gehört.


:59: :60:


Wenn doch nur mehr so denken würden - da hat man ne große Lücke von nem guten Kilometer, aber da ja der nächste LKW am Horizont sichtbar ist, wird weiter mit 110 ganz links gefahren...

Aber btt: Die Frage hatte ich mir auch gestellt - war rechts frei oder hat sich das just in dem Moment erst so ergeben?

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Montag, 1. Juni 2009, 14:49

Rechts war frei....
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Montag, 1. Juni 2009, 14:52

Rechts war frei....


Dann auch von mir die Frage:
Warum haben Du und der Transporter die Überholaktion nicht jeweils eine Spur weiter rechts abgezogen?


Dann biste meines Erachtens zu spät nach rechts, Stcihwort "Mittelspurschleichen" (Sorry, finde grad keinen anderen Begriff dafür. Dann ggf. Teilschuld würde ich mal befürchten?

Smeagol89

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Montag, 1. Juni 2009, 14:54

MMH kann man wahrscheins so auslegen...Ich bin halt erst dann nach rechts als es sich als es sich als notwendig herausgestellt hat...
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Montag, 1. Juni 2009, 14:59

Ich drück die Daumen, dass es keine Schäden sind und wenn doch, dass auf Grund der Zeugenaussagen der CLK-Fahrer diese zu tragen hat!!!

Philipp

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Montag, 1. Juni 2009, 15:03

Zitat

Ich bin halt erst dann nach rechts als es sich als es sich als notwendig herausgestellt hat...
:62: Hätte man sich einfach an die Regeln gehalten, dann wäre es vielleicht gar nicht zu dem Unfall gekommen aber egal, ist ja nunmal passiert und ich drück dir Daumen, das da auf Dich weiter keine Kosten zukommen. Nur am Thema rechts fahren, solltest Du vielleicht noch arbeiten...

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Montag, 1. Juni 2009, 15:04

Rechts war frei....

.
Die ganze Zeit? Warum bist du dann nicht rechts gefahren?
Wenn ich das richtig verstehe, hättet ihr euch sonst locker die drei Spuren teilen können: du rechts, der Transporter auf der zweiten und der SLK auf der dritten Spur.
.
Nunja, als Haupt-Unfallverursacher wird mit Sicherheit der SLK-Fahrer ausgemacht werden.
Die Frage ist, was dessen Anwalt mehr oder weniger geschickt bei einem eventuellen Prozess aus der Situation zu machen versucht.
Wäre nicht ausgeschlossen, dass du eine vielleicht 10-prozentige Mitschuld angehängt bekommst.
Aber das muss nicht sein, vielleicht kommt es ja nicht einmal zum Prozess. Ist nur eine Gefahr, mit der du vorsichtshalber rechnen solltest.

gubbler

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Montag, 1. Juni 2009, 15:08

Das Rechtsfahrgebot sollte zwar eingehalten werden, aber dennoch würde ich dem CLK die Schuld anlasten. Denn nur weil einer nicht rechts fährt, heißt es noch lange nicht, dass man wie sau drängeln darf, dicht auffahren usw.

Marvin würde sagen, der CLK hat Schuld, weil es ein Mercedes ist. :P ;)
Gott hat die Erde nur einmal geküsst. Genau an der Stelle, wo jetzt Affalterbach ist!

Wenn ich schneller fahre, ist auch die Umweltverschmutzung schneller wieder vorbei.


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