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FabianS

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Montag, 25. Oktober 2010, 15:38

Wenn Du sagst, dass Du wirklich 4 Tage vorher angesagt hast, dann ist das schon hart.


Ich habe PrePaid Buchungen bei Sixt für Februar 2011. Glaubst du ich rege mich auf wenn ich sie jetzt schon stornieren müsste und mir Sixt sagt, dass ich trotzdem nicht den (vollen) Preis erstattet bekomme?

AGB sind AGB und wenn zuerst liest was man zustimmt gäbe es auch nachträglich keinen Grund sich zu beschweren.

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17

Montag, 25. Oktober 2010, 15:38

Ich seh nur den Hauch einer Möglichkeit in dem du nachweißt das der für dich geplante Transporter zum fraglichen Zeitpunkt doch vermietet war. Dann wäre dem Vermieter kein Schaden entstanden und er kann die Forderung so nicht mehr wirklich aufrecht erhalten. Ich wünsche dir viel Erfolg.

MfG Jan
Jan S.
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Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

jokertota

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Montag, 25. Oktober 2010, 15:47

ach, was soll ich sagen? Sind ja Gott sei Dank nur 49,00 Euro, ich werde es überleben. Allerdings finde ich das Vorgehen von denen mehr als nur mies und das nächste mal nehme ich dann doch lieber einen namenhaften und etwas teureren.

Gordon Alf S.

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19

Montag, 25. Oktober 2010, 15:48

Muss ja nicht einmal ein teurerer Vermieter sein. Einfach auf die entsprechenden Bedingungen achten. Es gibt auch günstige faire Vermieter.
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Ein Leben ohne schöne Autos ist möglich, aber sinnlos

profel

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20

Montag, 25. Oktober 2010, 16:14

Ob die AGB wirksam sind, müsste man sehr individuell prüfen.

Allerdings solltest du Anspruch auf Erstattung der ersparten Aufwendungen haben. Dies sind z.B. Steuern, Gewinn etc.

Des Weiteren müsste der Vermieter nachweisen, alles unternommen zu haben, um das Fahrzeug an einen anderen Kunden zu vermieten.
Sofern ihm das sogar gelang, kann er von dir lediglich einen kleinen Abschlag für den zusätzlichen Aufwand verlangen.

Leider lohnt der geringe Streitwert keine ggf. gerichtliche Verfolgung. Daher kommt es in solchen Fällen nur sehr selten zu entsprechender Rechtssprechung. Allerdings ist der Vergleich mit den erwähnten Flugtickets nicht ganz von der Hand zu weisen und auch bei Flugtickets hat der Kunde ja Anspruch auf einen Teil des Ticketpreises.

Unabhängig davon könntest du auch mal prüfen, wass dein Kollege für Versicherungen hat. Da sein Unfall zu den Kosten geführt hat, könnte ggf. ein Erstattungsanspruch gegen dessen Versicherer bestehen. Allerdings müsstest du in diesem Fall ggf. nachweisen, alles unternommen zu haben um einen anderen Fahrer zu organisieren.

DMman

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21

Montag, 25. Oktober 2010, 16:21

Des Weiteren müsste der Vermieter nachweisen, alles unternommen zu haben, um das Fahrzeug an einen anderen Kunden zu vermieten.
Sofern ihm das sogar gelang, kann er von dir lediglich einen kleinen Abschlag für den zusätzlichen Aufwand verlangen.


warum muss der Vermieter das machen? es gibt AGB in denen drin steht, dass er das machen muss.
in dem Fall hier steht das nicht drin. also muss der Vermieter das nicht machen, es sei denn man will die AGB an sich anfechten.
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DMman

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22

Montag, 25. Oktober 2010, 16:22

Warum regt sich hier eigentlich keiner über das "Air Berlin / Lufthansa Model" auf?


Bei Airberlin kann man umbuchen.
bei Lufthansa gibts Geld zurück (wenn auch nicht alles).
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PeterderMeter

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23

Montag, 25. Oktober 2010, 16:29

Ich bezweifel ganz stark, dass solche AGB einer Inhaltsprüfung standhalten würden.

Wer vier Tage vor Beginn der Miete absagt, dem gehört auch das Geld zurückerstattet.

Ich finde das persönlich eine Sauerei! Wenn jemand 2h vorher angerannt kommt, dann könnte ich das noch verstehen. Aber vier Tage?!

Ja, vielleicht habe ich keinen Einblick in die Transportervermietung und ich bin mir auch sicher, dass sich ein Transporter kurzfristig schwieriger vermieten läßt als ein PKW, aber wenn man das bis an den EuGh durchklagt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass diese AGB nicht standhalten.

Und wenn ich nun keine SB-Reduzierung abschließen möchte, dann muss ich im Schadensfall 20.000€ für einen Transporter hinlegen?

http://www.timerent.de/Mietwagen-Gruppe-…porte.73.0.html

Sorry, aber so richtig seriös finde ich diese AV nicht.

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Steven.Scaletta (25.10.2010)

DMman

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24

Montag, 25. Oktober 2010, 16:32

Wer vier Tage vor Beginn der Miete absagt, dem gehört auch das Geld zurückerstattet.


weil es aus deinem persönlichen Empfinden eine faire Behandlung des Kunden ist?

schön.

die wollen aber Geld verdienen und nicht fair sein :)

nix gegen deine Einstellung, PdM, ich will nur zeigen, dass das nicht so einfach geht.
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PeterderMeter

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25

Montag, 25. Oktober 2010, 16:38

Klar. Das war auch nur meine persönliche Meinung zu dem Thema.

profel

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26

Montag, 25. Oktober 2010, 17:08

Gesetz bricht AGB, könnte man sagen.

Anders gesagt: in AGB kann man viel schreiben.

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27

Montag, 25. Oktober 2010, 17:24



Wer vier Tage vor Beginn der Miete absagt, dem gehört auch das Geld zurückerstattet.
Ja, vielleicht habe ich keinen Einblick in die Transportervermietung und ich bin mir auch sicher, dass sich ein Transporter kurzfristig schwieriger vermieten läßt als ein PKW, aber wenn man das bis an den EuGh durchklagt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass diese AGB nicht standhalten.

Und wenn ich nun keine SB-Reduzierung abschließen möchte, dann muss ich im Schadensfall 20.000€ für einen Transporter hinlegen?

http://www.timerent.de/Mietwagen-Gruppe-…porte.73.0.html

Sorry, aber so richtig seriös finde ich diese AV nicht.





Ja und nein. Sag mal 4 Tage vor Mietbeginn eine Ferienwohnung ab. Ist für den Vermieter fast unmöglich, diese noch zu vermieten

Wo ist der Unterschied z.B. zu Sixt? ohne Haftungsreduzierung zahlste dort auch den kompletten Wagen

Nur wegen ein paar "knallharten" AGbs ist eine Firma nicht unseriös.

nsop

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28

Montag, 25. Oktober 2010, 19:44

Ich bezweifel ganz stark, dass solche AGB einer Inhaltsprüfung standhalten würden.

Aha, und woran sollte die Klausel bitte scheitern?!

Es gilt der juristische Grundsatz pacta sunt servanda, wenn ich einen Vertrag schließe, habe ich mich auch daran zu halten, ich kann mir schließlich auch aussuchen, mit wem ich zu welchen Konditionen einen Vertrag schließen möchte.

Und bevor hier vielleicht noch jemand auf die Idee kommt, es könnte sich wegen der E-Mail-Reservierung und -bestätigung um einen Fernabsatzvertrag handeln: Selbst wenn man hier einen Vertragsschluss unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln bejaht, ist eine Autovermietung jedenfalls kein für den Fernabsatz organisiertes Vertriebs- oder Dienstleistungssystem iSd § 312b I BGB.

PeterderMeter

unregistriert

29

Montag, 25. Oktober 2010, 20:00

Ich könnte mir denken, dass es eine überraschende Klausel im Sinne von §307 BGB handeln.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__307.html

Aber ich bin natürlich kein Anwalt und kein Jura-Student im 26. Semester, daher kann ich das nicht wirklich beurteilen.

Meistens hilft mir mein gesunder Menschenverstand.

Mechnipe

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Montag, 25. Oktober 2010, 20:06

Überraschende Klauseln wäre 305c (ich musste auch nachgucken und bin kein Jurist...*g*).
Aber so überraschend kann das nicht sein, da man auf der Homepage wirklich an jeder Stelle darauf hingewiesen wird, dass die Bezahlung im Voraus erfolgt und nicht zurück erstattet wird.
Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

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