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Stepen

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 19:58

Schadensregulierung

Hallo liebe Mietwagentalker,
nach mehr als 6 Jahren Sixt hat es mich jetzt auch mal getroffen und ich habe eine E-Mail von der Schadensregulierung erhalten.
Da die ganze Sache neu für mich ist und mir etwas komisch vor kommt habe ich ein paar Fragen an euch und hoffe auf eure guten Ratschläge.

Mir wird ein Glasbruchschaden zur Last gelegt, ich bin mir aber keiner Schuld bewusst. Die betreffende Miete war im November letzten Jahres. Ist es normal, dass die Bearbeitung solcher Sachen so lange dauert? Ich meine mich zu erinneren, dass ich kurz nach Fahrtantritt einen Steinschlag über die Hotline habe nachtragen lassen. Sicher weiß ich das aber nicht mehr. Dazu werde ich mir erstmal den Einzelverbindungsnachweis zuschicken lassen. Würde ein Steinschlag unter die Kategorie Glasbruch fallen und sind dafür wirklich 500€ fällig?
Auf den Bildern, welche ich vor der Abgabe gemacht habe, ist ein Bruch der Scheibe nicht zu erkennen. Einen Steinschlag sieht man auch nicht, dafür ist die Qualität aber auch nicht gut genug.
Ist es normal, dass man direkt ein Schreiben mit der Zahlungsaufforderung bekommt? Ich lese ja schon lange im Forum mit und hatte bisher den Eindruck, dass man erstmal eine Stellungnahme zu einem Schaden abgeben muss.
Außerdem wundert mich, dass der Schaden im Schreiben auf den ersten Tag meiner Miete datiert. Ist das standardmäßig so?
Denkt ihr ich habe eine reele Chance nicht zahlen zu müssen?
Habt ihr irgendwelche nützlichen Tipps für mich?

Vielen Dank fürs Lesen
Stepen

RapidResponse

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2

Donnerstag, 5. Juni 2014, 20:30

Glasschäden durch Steinschlag hervorgerufen sollten nicht auf den Mieter abgewälzt werden!
Nicht zahlen Einspruch einlegen. Falls ADAC Mitglied, anrufen und Rechtsberatung in Anspruch nehmen, die haben da einen schönen Vordruck/Text für dich.
Lies dich mal durch die entsprechenden Threads zu dem Thema, vielleicht kann das jemand passend verschieben oder verlinken.

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Stepen (05.06.2014)

invator

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 21:53

Ich habe hier irgendwo mal gelesen, dass Schadensforderungen an Mietsachen spätestens nach 6 Monaten an den Mieter gehen müssen. Danach sind sie verjährt.

Aber ohne Gewähr. Such mal ein bisschen im Netz, oder einer der es genau weiß schafft hier Klarheit.

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Stepen (05.06.2014)

Stepen

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4

Donnerstag, 5. Juni 2014, 23:10

Vielen Dank für eure Hinweise! Die Miete habe ich tatsächlich über ADAC abgeschlossen. Da werde ich morgen also sofort mal nachfragen. Außerdem werde ich mich mal nach einer Verjährungsfrist umsehen. Sollte es die geben, wäre es natürlich optimal für mich.

nsop

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 23:16

Zumal nach mehr als sechs Monaten nach Rückgabe ggfs. auch eine Verjährung des Anspruchs im Raum steht, danach solltest du bei der Rechtsberatung beim ADAC auch explizit fragen...

Herr-Mueller

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 23:21

Schau dir mal §606 BGB an
http://dejure.org/gesetze/BGB/606.html
:203:

nsop

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 23:24

Das ist die falsche Norm, es liegt keine unengelticher Leihvertrag sondern ein entgeltlicher Mietvertrag vor, insofern ist hier eher 548 BGB interessant.

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LZM (05.06.2014)

Stepen

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Freitag, 6. Juni 2014, 12:16

Zumal nach mehr als sechs Monaten nach Rückgabe ggfs. auch eine Verjährung des Anspruchs im Raum steht, danach solltest du bei der Rechtsberatung beim ADAC auch explizit fragen...

Ich habe jetzt mal eine Anfrage an den ADAC Rechtsberatung gestellt und habe dabei den §548 erwähnt. Außerdem treffe ich mich mit einem befreundeten Jurist. Vielleicht weiß der was zu dem Thema auch, wenn es nicht sein Spezialgebiet ist. Das waren auf jeden Fall schon hilfreiche Tipps.
Ich frage mich aber immer noch, ob der Mitarbeiter an der Hotline den Schaden nicht nachgetragen, sondern einen neuen eingetragen hat. Vielleicht liegt ja da der Fehler. Ansonsten wüsste ich nicht wie die ausgerechnet auf mich kommen. Die beigefügte Rechnung von Carglass stammt aus dem März diesen Jahres. Dazwischen hatten doch sicher noch Dutzende Leute den Wagen.

nsop

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Freitag, 6. Juni 2014, 12:18

Oftmals ist es so, dass Steinschläge erst repariert werden, wenn diese so akut sind, dass das Fahrzeug nicht weitervermietet werden kann bzw. teilweise sogar erst bei Ausflottung. Die Kosten scheinen dann dem Mieter in Rechnung gestellt zu werden, bei dem als erstes ein Steinschlag als Schaden vermerkt wurde.

Stepen

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Freitag, 6. Juni 2014, 13:13

Aha, also hätte ich besser nicht bei der Hotline angerufen. Der Steinschlag war winzig. Nach langem Suchen habe ich ihn auf den Fotos entdeckt. Wahrscheinlich hätten Sie den bei der Rückgabe auch nicht bemerkt, da er nicht im Sichtfeld lag. Deswegen war er mir ja bei der Übernahme auch nicht aufgefallen.

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