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nsop

7-Sixty

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19 996

Mittwoch, 10. Mai 2017, 21:18

Es kann ja auch nicht sein, dass einerseits kein Vertrag zustande kommt, andererseits der RSA aber gar nichts mehr ändern kann, wenn ihm die Höhe des upsells oder die Fahrzeugauswahl gefällt.

wie nsop geschrieben hat, wird hier wohl schon ein vorvertragliches Verhältnis entstehen, das bei der app-Auswahl deutlich klarer ist als wenn man nur eine Reservierung einspielt und dann zum Counter geht.

Ich meine sogar, dass ein echter Vorvertrag zustande kommt und nicht nur ein vorvertragliches Schuldverhältnis.

Ein vorvertragliches Schuldverhältnis iSd § 311 II BGB ist - auch wenn es vertragsähnlich ist - eigentlich ein gesetzliches Schuldverhältnis. Es entsteht also nicht weil zwei Leute sagen, wir wollen dies und jenes vereinbaren (das wäre ein echter Vertrag aufgrund zweier übereinstimmender Willenserklärungen), sondern weil die Voraussetzungen die das Gesetz selber dafür definiert - also bspw. die rein tatsächliche Handlung der Aufnahme von Vertragsverhandlungen - erfüllt sind, ganz unabhängig ob die Parteien ein solches Schuldverhältnis überhaupt auch übereinstimmend vereinbaren wollen. Deshalb ergeben sich aus solchen vorvertraglichen Schuldverhältnissen auch nur eingeschränkte Schadensersatzansprüche - hier konkret des sog. Vertrauensschadens, wie svaeni schon vollkommen zutreffend ausgeführt hat.

Ein Vorvertrag hingegen ist ein echter Vertrag - eben mit dem Inhalt auf Abschluss eines Vertrages. Vertrag auf Abschluss eines Vertrages - kling komisch, wieso macht man sowas? Weil man gerne schon eine vertragliche Bindung herbei führen will, der tatsächliche Abschluss des gewollten Vertrages aber noch nicht möglich ist, weil noch irgend etwas ungewiss ist. Häufiges Beispiel ist ein Vorvertrag gerichtet auf den Abschluss eines Grundstückskaufvertrages über ein ganz bestimmtes Grundstück, etwa weil der Käufer noch nicht weiß, ob er eine Baugenehmigung für das Haus, das er dort errichten will, bekommt. Ein Vorvertrag ist also regelmäßig an eine Bedingung geknüpft, unter der dann der eigentlich gewollte Vertrag geschlossen werden soll.

Und genau so ist doch hier die Interessenlage: Wie svaeni würde auch ich sagen, dass Sixt noch keinen Mietvertrag schließen will bei der App-Auswahl. Andererseits ist die App-Auswahl hier so verbindlich gestaltet, dass aus Sicht des Empfängers - und darauf kommt es für die Frage der Auslegung als Willenserklärung eben an - schon eine gewisse Bindung gewollt ist - nämlich die Erklärung seitens Sixt "Wir bieten dir an, einen Mietvertrag in spätestens 30 Minuten am Counter über das ausgewählte Fahrzeug abzuschließen, wenn dann alle sonstigen Voraussetzungen für den Abschluss eines Mietvertrags erfüllt sind". Die Gestaltung der App-Auswahl ist viel zu verbindlich, um das als rechtliches Nullum zu sehen. Da steht ja nicht etwa "Teilen Sie uns 30 Min. vor Abholung Ihren unverbindlichen Fahrzeugwunsch mit", sondern "Fahrzeugwahl jetzt möglich" und "Fahrzeugwahl bestätigen".

Die Besonderheit an der App-Auswahl gegenüber einem schlichten Online-Vertragsschluss ist ja, dass dem Vertragspartner dadurch suggeriert wird, er könne einen bestimmten Leistungsbestandteil kurz vor Abholung bereits - jedenfalls ziemlich - verbindlich auswählen. Dass damit noch kein Mietvertrag geschlossen wird, das sollte dem Kunde klar sein. Nicht aber, dass seine Wahl eigentlich keine Bedeutung hat, obwohl diese Verbindlichkeit im Hinblick auf einen ganz bestimmten Leistungsbestandteil suggeriert wird.

Die Situation der App-Wahl ist ja auch eher mit der vergleichbar, dass ich mit der Station vorab ein ganz bestimmtes Fahrzeug vereinbare (etwa per Mail), welches ich dann nicht bekomme, aus welchen Gründen auch immer, etwa weil der Stationsleiter sagt, das Fahrzeug ist für eine LZM vorgesehen. Wie wäre das dann zu beurteilen? Ist es gerechtfertigt, diese Situation anders zu beurteilen als bei der App-Wahl?

Selbstverständlich lässt sich das auch anders sehen und wie ein Gericht dies beurteilen würde, steht auch wieder auf einem anderen Blatt, wahrscheinlich könnte man darüber sogar eine Promotion schreiben. Aber ich denke, dass hier jedenfalls nicht von der Hand zu weisende Argumente dafür sprechen, dass ein Vorvertrag zustande kommt.

Mit einem Vorvertrag stehen mir als Kunde dann aber auch die vollen vertraglichen Schadensersatzansprüche zu, ich bin also nicht etwa auf den Ersatz des Vertrauensschadens beschränkt.


Der Vertrag kommt in dem Moment zustande wenn Sixt die Buchung per E-Mail bestätigt, sofern man über die Website gebucht hat und Prepaid ausgewählt hat.
Und nicht erst wenn am Schalter den Mietvertrag unterschreibt. Deshalb kann Sixt auch eine Stornogebühr erheben und muss vor Abschicken der Buchung auf die AGB hinweisen. Von daher handelt es sich nicht um ein Angebot und ist nicht mit dem Ablauf im Supermarkt vergleichbar.

Das mit Prepaid ist selbstverständlich richtig, hier wurde allerdings wohl über Postpaid-Reservierungen gesprochen. Das ganze ist letztendlich eine Frage des Rechtsbindungswillens, danach entscheidet sich, wann ein Vertrag zustande kommt. Und dass bei Prepaid, wenn schon der Mietpreis im Voraus bezahlt werden soll, wohl kaum noch kein Vertrag zustande gekommen sein kann, das ist auch mehr als nachvollziehbar, bei Postpaid mit "Jederzeit kostenlos stornieren"-Reservierungen sieht das wieder anders aus.


Da laut den AGB aber kein Anspruch auf ein bestimmtes Modell besteht könnte Sixt, das Fahrzeug das man in der APP geblockt hat, bei der Abholung wieder gegen ein anderes tauschen, ohne sich rechtlich in Schwierigkeiten zu bringen. Es wird deshalb auch "Wunschfahrzeug" genannt und nicht "sicher geblocktes Fahrzeug".

Das ist ein richtiger Punkt. Würde man allerdings - so wie von mir oben dargelegt - davon ausgehen, dass durch die sehr verbindlich gestaltete App-Auswahl (dort steht ja dann nichts mehr von Wunschfahrzeug, sondern nur noch "Fahrzeugwahl") ein Vorvertrag zustande kommt, dann müsste dies als Individualvereinbarung der AGB-Klausel vorgehen, denn einziger Zweck der Fahrzeugwahl ist ja die Auswahl eines bestimmten Fahrzeugs.

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ChevyTahoe

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 21:19

Verstehe ich es dann richtig, dass:

1.) Die von Sixt in der App angebotenen Fahrzeuge und Konditionen noch nicht als Willenserklärung gelten aber 2.) Wenn ich über die App eine bestimmte Leistung zu einem bestimmten Preis hinzubuche, dies doch als Willenserklärung gilt, die ich nur solange widerrufen kann, wie sie dem Vertragspartner noch nicht zugegangen ist?

Halte ich in dieser Form für etwas fragwürdig und einseitig zu Gunsten des App-Betreibers. Kann man nichtviel mehr die Auswahloption in der App bereits als Willenserklärung werten, eine bestimmte Leistung zu einem bestimmten Preis anzubieten, die mir dann entsprechend zugeht und von mir akzeptiert wird? Denn warum biete ich sonst eine Leistung an, wenn ich gar nicht willens bin, diese dann auch anzubieten?
Die Erklärung ist denkbar einfach: Ebenso wie der Supermarkt Betreiber kein Interesse daran hat, sich an eine eventuell falsche Preisausschilderung am Regal zu binden, hat Sixt kein Interesse sich an eine App zu binden. Im Gegenteil gibt es das "Recht auf Gesichtskontrolle". Der Supermarktbetreiber darf entscheiden, dass heute nur Menschen mit drei Nasenlöchern als Vertragspartner in Frage kommen.


Also zusammenfassend: Euer Gefühl als Kunden wird hier nicht in der Rechtslage widergespiegelt. Das ist bedauerlich, aber ich bin ziemlich sicher, wenn ihr eine große Autovermietung betreiben würdet, würdet ihr das sehr anders sehen. Dafür dass hier in diesem Forum nur eine kleine und vor allem Überhaupt nicht relevante und repräsentative Gruppe vertreten ist spricht auch, dass Sixt sich insgesamt derzeit wohl nicht über flüchtende Kunden beschweren kann.
Danke, das verstehe ich schon. Ich finde das auch nicht schlimm, dass Sixt es so macht, wie es gehandhabt wird, und bin grundsätzlich mit denen auch (privat) zufrieden, geschäftlich kann ich nur Europcar und Enterprise buchen.

Dennoch stelle ich mir natürlich die Frage, warum sich in dem Fall der Anbieter einer Leistung vorbehält, eventuelle Fehler einer App oder falsch ausgezeichnete Preise zu korrigieren, und sich daran nicht gebunden sieht, dieses Recht dem Kunden aber nach einem fehlerhaften Klick in der App oder der Online-Buchung (prepaid) nicht zugesteht, dann noch am Schalter (ohne Stornogebühr) zurückzutreten.

Genauso könnte ich dann als Kunde ja auch von einer prepaid-Miete zurücktreten wollen, weil der Schalter nebenan plötzlich ein besseres Angebot hat. Hier sehe ich rein rechtlich ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen Kunden und Anbieter, wenn auch in der täglichen Praxis nur allzu verständlich.

EUROwoman.

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 21:27

Können wir das mit dem App Fehler bitte weglassen? Das ist komplett irreführend.
Es geht um den Fall, dass der RSA entscheidet ein ausgewähltes Fahrzeug nicht rauszugeben (weil er es zu einem höheren Preis jemand anderem geben kann oder weil der SL seinen best Buddy bedienen will, aber ganz sicher nicht weil es ein Fehler der App war die Auswahl zuzulassen)
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

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Krümelmonster

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 08:51

@svaeni: Schade, dass du mit dem Wort Quark um dich werfen kannst ohne vorher zu verstehen was ich meine, aber dich dann angegriffen fühlst wenn man offensichtlich das Wort Quark auch noch in Anführungszeichen gesetzt verwendet. Diese bedeuten übrigens, dass man es wohl nicht ganz so ernst meint mit der eigentlichen Bedeutung des Wortes, allgemein auch als Ironie bekannt. Das soll heißen, dass mir schon bewusst ist, dass du es ziemlich korrekt bewertest (wenngleich es auch hier wieder drei andere Meinungen gibt), aber es meiner Meinung nach dem Nichtjuristen am Counter keinerlei Befriedigung bringen wird.

Der Kern der Aussage war: "Wie du mir, so ich dir" ist für den Kunden nachvollziehbarer als seine augenscheinlich rechtlich total korrekte Position auszunutzen und den Kunden einseitig zu benachteiligen.

Bsp: In der App ist kein Fahrzeug aus der gebuchten Klasse vorhanden aber ein schickes gegen Upsell. Würde der Kunde dies in der App auswählen und dann einfach nochmal nachfragen was denn überhaupt geplant gewesen wäre und die Antwort lautet "es wäre nix dagewesen" würde Sixt nachträglich einen Teufel tun das bezahlte Upsell zurückzunehmen, obwohl der Kunde ohnehin das ausgewählte Fahrzeug hätte erhalten sollen.

Es ging mir ausschließlich um das Gefühl und (menschliche) Verhältnis zwischen Kunde und Sixt. Rechtlich mag das alles total schön und toll für Sixt sein, aber ich meine gelesen zu haben, dass auch in diesem Forum viele mit dem rechtlich total korrekten Verhalten von Sixt mittlerweile hadern.

Daher verstehe meine zugespitzte und vermeintlich als solche gekennzeichnete Aussage, welche in Anlehnung an deine getroffen wurde, nicht als Beleidigung und Zweifel an deinen Fähigkeiten. ;)

In diesem Sinne fröhliches rechtlich korrektes Mieten!

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Goofi

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 09:35

Ist langsam auch Mal gut?
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svaeni

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:33

Können wir das mit dem App Fehler bitte weglassen? Das ist komplett irreführend.
Es geht um den Fall, dass der RSA entscheidet ein ausgewähltes Fahrzeug nicht rauszugeben (weil er es zu einem höheren Preis jemand anderem geben kann oder weil der SL seinen best Buddy bedienen will, aber ganz sicher nicht weil es ein Fehler der App war die Auswahl zuzulassen)
Gründlich lesen bitte:

Sixt hat kein Interesse daran eine WE früher abzugeben. ein Grund dafür: mögliche Fehler in der App. Andere Gründe: persönliche Antipathie, Auto soll an einen Buddy gehen, auto war nur im block damit es von der Kundenbetreuung nicht gesehen wird.

Alles völlig in Ordnung.

Es ging mir ausschließlich um das Gefühl und (menschliche) Verhältnis zwischen Kunde und Sixt. Rechtlich mag das alles total schön und toll für Sixt sein, aber ich meine gelesen zu haben, dass auch in diesem Forum viele mit dem rechtlich total korrekten Verhalten von Sixt mittlerweile hadern.


Ich ging davon aus, dass du mir "dürfen" hier
@svaeni: D.h. ich dürfte gemäß deiner Logik auch fleißig Versicherungen und Upsales über die App buchen und am Counter sagen "Ne, will ich alles nicht mehr"? Ich schätze, dass Sixt das wohl eher nicht mitmacht und daher kann man das ja wohl umgedreht genauso erwarten.


meinst, ob das eine rechtlich zulässige Option ist. Wenn "dürfen" in deinem Sprachgebrauch "auf menschlich/moralischer ebene nachvollziehbar finden" bedeutet, dann nehme ich meine Antworten an dich zurück und bitte um Entschuldigung. Meine Antwort sollte dir verdeutlichen, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob Sixt ein auto blockt (Invitatio) oder du eine Versicherung anklickst (Willenserklärung gerichtet auf Vertragsabschluss).
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Mace

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:36

Fehler in der App stehen aber meines Erachtens in keinem Verhältnis. Das wären Einzelfälle bzw. würde das auch bei Sixt relativ schnell jemandem auffallen, wenn es verhäuft vorkommen sollte. Der Schaden sollte sich also wohl in Grenzen halten.

" persönliche Antipathie, Auto soll an einen Buddy gehen, auto war nur im block damit es von der Kundenbetreuung nicht gesehen wird" sind sicherlich keine Gründe die aus Pullach so unterstützt werden, daher fällt das hier eigentlich schon wieder raus.

svaeni

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20 003

Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:38

Dein Erachten spielt aber für die Rechtslage leider keine Rolle. Wie gesagt alles ständige Rechtsprechung, tausend mal duschdekliniert und wenn sich 50 Dauermieter hier ungerecht behandelt fühlen, führt das (zum Glück) nicht zu einer Änderung der Rechtslage.
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Dauerpendler

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20 004

Donnerstag, 11. Mai 2017, 15:53

Sixt verspielt es sich aber tatsächlich auf ganzer Linie. Um ein Beispiel auszuführen hat ein in Deutschland ansässiger 13 Milliarden Konzern die Mitarbeitern angewiesen nicht mehr bei Sixt zu mieten.


Hier (Umsatz ~300 mlrd) war Sixt für Deutschland immer der angewiesene Partner. Aber jetzt kam auch die Nachricht: "xxx entscheidet sich für die Avis Budget Group als globalen Mietwagenanbieter. Avis löst Sixt zum 1.Juni 2017 ab"
Ter Tarif bei Avis liegt auch bei ungefähr ~50% im vergleich zu Sixt 8| der Motorinhalt der Avis Flotte leider auch :120:


Die Zahlen geben derzeit Sixt noch Recht.

http://www.finanznachrichten.de/nachrich…deutsch-016.htm
Hat nun auch ein schwarzes Kärtchen - Privilege Elite VIP. Das Ende der Welt kann jetzt kommen :106:

Mace

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20 005

Donnerstag, 11. Mai 2017, 16:00

Die Frage ist hier aber natürlich auch wie die Raten der entsprechenden Konzerne kalkuliert wurden. Villeicht waren sie einfach nicht mehr profitabel?
Wenn der Tag ECMR bei teilweise unter 30€ netto liegt ist der Gedanken womöglich gar nicht so abwägig.

fsfikke

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20 006

Donnerstag, 11. Mai 2017, 17:49

Die Frage ist hier aber natürlich auch wie die Raten der entsprechenden Konzerne kalkuliert wurden. Villeicht waren sie einfach nicht mehr profitabel?
Wenn der Tag ECMR bei teilweise unter 30€ netto liegt ist der Gedanken womöglich gar nicht so abwägig.

Oder man muss auf die Kosten schauen.. Wenn Wettbewerber offenbar ECMR unl mit €0 SB für €25 netto anbieten können wird bei höheren Klassen der Preisunterschied zu Sixt sehr schwer zu verantworten.

EUROwoman.

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20 007

Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:49

@svaeni: der Fall ist: fahrzeug per app ausgewaehlt,
Klassengerecht ausgewaehlt, kein Fehler liegt vor,
RSA verweigert dieses Fahrzeug.

Deshalb: es geht nicht um einen app Fehler.
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Buuleei

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20 008

Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:31

Kann man die App Auswahl Diskussion nicht in einen Extra Thread auslagern? Sehr interessantes Thema, aber keine direkte Erfahrung mit Sixt.

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chrisk75

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20 009

Freitag, 12. Mai 2017, 09:34

Weiß hier jemand, in welche Kategorie der Seat Leon Kombi läuft? Ich durfte mich gerade wieder belehren lassen, der sei ein Upgrade auf meine CL Reservierung. Hatte 25 Vorschäden. Alternative: Upsell oder Downgrade. Irgendwie schafft es Sixt, mich auch nach 15 Jahren und 250 (?) Mieten noch ratlos zurück zu lassen.

(Hatte den auch schon mal, ordentliches Auto, aber eine Latte an Vorschäden ist mir eh' einfach zu riskant. Frage nur interessehalber)

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Freitag, 12. Mai 2017, 09:38

Weiß hier jemand, in welche Kategorie der Seat Leon Kombi läuft?.


CWMR laut Wiki und CWMR wird ja auch manchmal als Upgrade für CPMR verkauft :61:
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