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peak_me

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Samstag, 16. Juni 2012, 01:58

Diebstahl von Zweitfahrer - Haftung des Mieters

Theoretischer Fall: Der Mieter eines Vermietfahrzeuges überlässt dieses für eine vorher benannte Fahrt einem eingetragenen Zweitfahrer. Der Zweitfahrer stiehlt das Fahrzeug, Zweitfahrer und Fahrzeug sind verschwunden. Der Mieter hat eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, die den Schutz bei Diebstahl miteinschließt. Greift diese Versicherung nun und dem Mieter wird lediglich die Selbstbeteiligung berechnet?

Edit: ähnliche Fragestellung bei Firmenmiete: Firma mietet für einen Mitarbeiter, der mit dem Fahrzeug abhaut. Haftet die Firma dann im Rahmen der SB?

danke für mögliche Antworten,
Gruß
peak
hallo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »peak_me« (16. Juni 2012, 02:42)


th-1986

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Samstag, 16. Juni 2012, 02:11

Sorry, aber da stecken doch schon kriminelle Energien dahinter...

Meine Meinung der Mieter haftet bei solchen Fällen...

peak_me

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Samstag, 16. Juni 2012, 02:34

Zitat

Sorry, aber da stecken doch schon kriminelle Energien dahinter...
Ach, so habe ich das noch garnicht gesehen.
Mir ging es darum: Ich hätte ein Fahrzeug für zB eine Woche gemietet, könnte aber den letzten Tag nicht mehr fahren. Ich käme mit jemandem ins Gespräch, der das Fahrzeug gern mal ausprobieren würde. Naheliegend wäre nun, ihn als Zweitfahrer eintragen zu lassen und ihm zu sagen: "Hier hast du das Fahrzeug, gib es bis spätestens morgen 9 Uhr an der Station xyz zurück". Oder halt aufm Forentreffen: "Hier, dreh mal ne Runde, ich geh derweil drinnen was essen."
Sollte der (mir nur flüchtig bekannte) Zweitfahrer nun mit dem Fahrzeug abhauen, wüsste ich gern, dass ich in diesem Fall versichert wäre.

Edit: Ist mir eben beim Essen noch eingefallen: Ehemann hat ein Fahrzeug in Langzeitmiete, die Ehefrau ist Zweitfahrer; es kommt zu Streit und die beiden wollen sich scheiden. Während des Scheidungsprozesses haut die Ehefrau mit dem gemieteten Fahrzeug ab. Ich meine, mal jemanden getroffen zu haben, dem das passiert ist.
hallo

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Samstag, 16. Juni 2012, 07:58

Einfach mit ein wenig Menschenverstand an die Frage "Wem gebe ich wann mein Auto?" rangehen.

MfG Jan
Jan S.
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Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

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Samstag, 16. Juni 2012, 08:13

Der Mieter hat eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, die den Schutz bei Diebstahl miteinschließt. Greift diese Versicherung nun und dem Mieter wird lediglich die Selbstbeteiligung berechnet?


meine laienhafte Meinung: da es sich dabei um Unterschlagung und nicht Diebstahl handeln würde und Unterschlagung typischerweise nicht mitversichert ist, würde die Versicherung schonmal nicht greifen

ansonsten sollte man auch für nicht-kriminelle, nicht-vorsätzliche Fallkonstellationen die Weitergabe des Autos an Dritte, die man nicht genau kennt, sich sehr gründlich überlegen, der Mieter haftet nämlich auch für alle Schäden. Im Regelfall natürlich nur mit der Selbstbeteiligung, aber grundsätzlich auch für den vollen Schaden, wenn die Versicherung nicht greift, zB. bei grober Fahrlässigkeit, wenn der Zweitfahrer unter Drogeneinfluss fährt, der Zweitfahrer einen Transporter unter zu tiefer Brücke/im Parkhaus aufschrammt etc...

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Samstag, 16. Juni 2012, 08:13

da es sich in allen fällen um Unterschlagung handelt und nicht um Diebstahl bist du nicht versichert

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tabster (16.06.2012)

TraciD

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Samstag, 16. Juni 2012, 11:23

Damals als ich noch neu hier bei MWT und im Mietgeschäft war hat mir ein netter User einen 535er für eine Woche überlassen, zu einem für mich damals megageilen Preis.
Klar war es ein Risiko für ihn aber die Daten sind ja bei Sixt hinterlegt wenn man als Zweitfahrer eingetragen ist.
So das eigentlich nicht viel passieren kann.
Ich weiß nicht wie das bei Schäden ist. Da hätte mit Sicherheit der Hauptmieter grade stehen müßen. Aber da ich auch korrekt bin hätte ich das bezahlt, wenn ich es verschuldet hätte.

Ich fand es damals Megageil mit so einem Auto zu fahren und das ich das Vertrauen erwecken konnte mir das Auto zu geben.
War dann auch meine erste Serpentinentour hehe.

Danke nochmal an den User.

:206:
Gruß
Dennis
Verdammt ich brauch nix, ich miet bei SIXT




tabster

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Samstag, 16. Juni 2012, 12:33

die Daten sind ja bei Sixt hinterlegt wenn man als Zweitfahrer eingetragen ist.
So das eigentlich nicht viel passieren kann.

Diese Sicht ist aber reichlich naiv. Selbst wenn Sixt die Daten des Zweitfahrers hat, haftet der Hauptmieter (mit). Wenn der Zweitfahrer z.B. zahlungsunfähig oder nicht auffindbar ist, dann hilft der Besitz der Daten erstmal gar nicht!
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svaeni

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Samstag, 16. Juni 2012, 13:20

Eigentlich trägt der Hauptmieter nur das Insolvenzrisiko des Zweitmieters. Wenn der Zweitmieter die Karre unterschlägt, zahlt der Hauptmieter an Sixt und kann dann ganz normal den ihm gegenüber (jedenfalls deiktisch ggf. auch vertraglich u.a.) haftenden Zweitmieter in Regress nehmen.

Problematisch wird die Sache also nur, wenn der Zweitmieter insolvent ist, oder die Forderung aus anderen Gründen nicht einzutreiben ist.

Blöd ist halt, dass du erstmal in Vorleistung gehen musst, weil dein Auto nicht gegen Unterschlagung versichert war. Aber (ohne das jetzt genau geprüft zu haben), würde ich sagen, die anfallenden Zinsen bzw. der entgangene Zinsgewinn ist auch dein Schaden und müsste deshalb vom Zweitmieter ersetzt werden.
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Samstag, 16. Juni 2012, 15:04

Wenn du ihm vertraust: lass dir halt den Personalausweis als Pfand geben. Ansonsten: lass es, fahr mal ne Runde mit ihm mit dir als Beifahrer und ansonsten: lass es ;).
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Samstag, 16. Juni 2012, 15:09

Gehts um den Bulgaren, oder wer das war, den du mitgenommen hast weil dessen Auto kaputt war?

Ich würds sein lassen. ;)

Pierre

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Samstag, 16. Juni 2012, 15:22

Ich denke, dass die Versicherung eingreifen würde - solange es per Definition um Diebstahl geht. Da wären aber möglicherweise ein paar Anwälte vorher im Einsatz um den Diebstahl festzustellen (vermutlich auf Kosten der Versicherung).

svaeni

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Samstag, 16. Juni 2012, 15:34

Das ist ne Tatsachenfrage … selbst ein paar Anwälte können keinen Diebstahl "machen", wenn keine Wegnahme vorliegt. Und noch weniger auf Kosten der Versicherung … wenn ich sowas lese …
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