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goodlife86

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Montag, 18. März 2013, 11:24

Sixt - Unfall - Reifenschaden - Schaden nicht verschuldet

Wir fahren seit Jahren mit dem Mietwagen zum Ski laufen in die Alpen und haben nun unseren ersten Zwischenfall erlebt.
Wir waren mit unserem BMW F11 520d von Sixt auf der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg kurz vor dem Kreuz Tennenlohe unterwegs, am 9.3. um ca. 4.30h haben wir dann bei ca. 120 km/h Gefahrgut mitgenommen, um was es sich genau handelte ist noch nicht abschließend geklärt. Jedenfalls wurde dadurch vorne links ein Reifenschaden verursacht, wir haben uns dann über die nächste Ausfahrt auf einen Autohof gerettet, da der Wagen dank des Runflats noch halbwegs fahrbereit war. Haben dann auch unmittelbar die Polizei verständigt um zu verhindern dass weitere Fahrzeuge und deren Insassen gefährdet werden.
Nach der Verständigung von ADAC, der auf Anhieb leider keinen Reifen in der Größe zur Verfügung hatte, und BMW über das Navi, die uns nur die nächste, um 8 Uhr öffnende zur Verfügung stehende Werkstatt nennen konnten (4 Stunden warten war für uns keine Option), sind wir dann in Korrespondenz mit Sixt getreten, wo uns geraten wurde, die nächste Sixt-Station anzusteuern um das Fahrzeug zu tauschen. Wir haben uns dann auf dem Runflat auf den Weg von ca. 12km zur Station Nürnberg-Südstadt gemacht, um das Fahrzeug zu tauschen. Auf halber Strecke rief dann die zuständige Polizeiinspektion an, die uns baten, die nächste Wache anzusteuern, damit Fotos von unserem Beschädigten Fahrzeug gemacht werden konnten. Zudem wurde uns mitgeteilt, dass der mutmaßliche Verursacher der Gefahrensituation identifiziert worden sei, sodass die Anfertigung von Fotos unseres F11 natürlich besonders in unserem Interesse lag (1050€ SB), um später Ansprüche gegen den Beschuldigten geltend machen zu können. Die Polizei hatte bereits eine Anzeige gegen den Beschuldigten gestellt.

(So viel noch zum weiteren Verlauf: Während wir bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte warteten, habe ich dann über die Sixt-Hotline in Erfahrung bringen können, dass bei der Südstadt-Station maximal ein Passat verfügbar gewesen wäre, was für uns aufgrund unserer Wintersport-Ausrüstung schon kritisch gewesen wäre. Wir sind dann "auf gut Glück" zur Station Nürnberg-Flughafen auf dem Runflat gefahren und haben dort die knapp 2 Stunden bis zur Öffnung des Schalters um 8 Uhr totgeschlagen, anschließend haben wir dann unter sichtlichem Mitleid der Sixt-Mitarbeiterin nachdem wir unsere Geschichte vorgetragen hatten (wir mussten vor Reisebeginn schon das Fahrzeug in HH tauschen) ganz unkompliziert sofort einen F11 525d, der fast alles angekreuzt hatte, erhalten, der uns sicher ins Skigebiet und auch heim nach Hamburg gebracht hat.)

Meine Frage betrifft nun die Regulierung des Schadens. Ich habe bereits Aktenzeichen und Ansprechpartner bei der zuständigen Polizeiinspektion in Erfahrung gebracht und in die Standard-Schadensmail von Sixt eingefügt. Wie seht ihr jetzt den weiteren Verlauf? Werden wir erstmal im Rahmen unserer 1050 SB an Sixt leisten müssen und dann selbst zivilrechtlich gegen den Beschuldigten vorgehen müssen oder wird Sixt bzw. deren Versicherung direkt gegen den Täter vorgehen, sodass wir uns nicht mehr darum kümmern müssen?

Ich bin selbst angehender Jurist und schätze die erste Alternative daher als langwierig, kostenintensiv und daher möglicherweise in Anbetracht des relativ geringen Schadens (höhstwahrscheinlich wirklich nur der Reifenschaden, sonst nichts ersichtlich, Unterboden konnten wir natürlich nicht auf Anhieb checken) nicht mal lohnenswert ein.

Würde mich über ein paar Rückmeldungen hier freuen.
Beste Grüße aus HH

:203:

EUROwoman.

Erleuchteter

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2

Montag, 18. März 2013, 11:37

probiers doch erstmal, dass Sixt sich an den "Täter" wendet. Nein sagen können Sie ja immer noch.

Reifenschäden an sich wären ja eh nicht von der Selbstbeteiligung abgedeckt. aber die 1050€ Grenze sollte ja bei einem REifen eh keine Rolle spielen (wenn nicht mehr kaputt ist)
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

BlueH

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3

Montag, 18. März 2013, 11:40

Sofern ein Verursacher bekannt und "greifbar", geht's Sixt direkt auf den zu bzw. Auf dessen Haftpflichtversicherung. Erst, wenn es da Probleme gibt (keine Haftpflicht vorhanden, Delinquent nicht erreichbar, untergetaucht, wie auch immer) wird die Kasko von Sixt aktiv und reguliert. Das kann sich aber unter Umständen Monate hinziehen und du wirst definitiv vorher postalisch informiert, was Sache ist.

Was meinst du denn mit "Gefahrgut"? Ein Kanister Benzin oder 'ne aktuelle Justin Bieber CD?

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Geigerzähler (18.03.2013), EUROwoman. (18.03.2013), Oberhasi (18.03.2013)

goodlife86

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Montag, 18. März 2013, 12:07

In der Dunkelheit und ich denke vor allem durch den Schock - das ganze passierte natürlich völlig unerwartet - kam es uns vor als sei der 5er vorne richtig hoch in der Luft und kurz vor einem Überschlag gewesen. Tatsächlich wird das ganze wohl aber etwas harmloser gewesen sein, nehme ich zumindest an.
Wir hatten erst vermutet dass es sich um eine Art Vierkantholz handelte, die Polizei teilte mir bei ihrem Rückruf mit dass ein Reifen sichergestellt worden sei. Da sind natürlich diverse Größen denkbar. Ich saß zum Unfallzeitpunkt auf dem Beifahrersitz und weder ich noch der Fahrer können das eine oder das andere bestätigen oder ausschließen. Es kam wirklich aus heiterem Himmel und wir hatten Glück dass gerade niemand neben uns auf der rechten Spur war, sonst wären wir sicher nicht alle mit dem Schrecken davon gekommen.

Vielen Dank für die schnellen Antworten.

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