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Il Bimbo de Oro

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 18:56

Jetzt mal das ganze "wer hat Schuld" Gelaber außer Acht gelassen.
Ich kann dich schon verstehen. Hast ja erstmal alles richtig gemacht und ne VK abgeschlossen.

Dann machst du einen Fehler, der einem Anfänger in einer Stresssituation halt mal passieren kann und diese eine Sekunde der Unachtsamkeit kostet dich eine enorme Summe.

Ich wünsche dir, dass es irgendwie gut ausgeht. Im schlimmsten Fall kannst aber normalerweise auch in Raten abzahlen. Viel Glück.
THE KING OF ROME IS NOT DEAD

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 18:59

Ne ne, sorry, aber so nicht. Das Motto kann nicht sein: ich hab ne Versicherung abgeschlossen für einen geliehenen Gegenstand, jetzt kann ich das Gehirn abschalten, weil es mir egal sein kann, ob was passiert oder nicht, weil ich ja versichert bin.
Das ist zu einfach.
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18

Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:09

Ich sag ja, er muss wohl zahlen. Fehler gemacht und dann muss man auch dafür gerade stehen, keine Frage.
Aber etwas Mitleid kann man ja wohl haben.
THE KING OF ROME IS NOT DEAD

pvl

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:18

Ne ne, sorry, aber so nicht. Das Motto kann nicht sein: ich hab ne Versicherung abgeschlossen für einen geliehenen Gegenstand, jetzt kann ich das Gehirn abschalten, ...
Hat ja auch keiner behauptet. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich räume mir immer mal die Möglichkeit ein, Fehler zu machen (Bin ja nicht der Papst, ergo fehlbar).
Das hat wenig mit aktivem Gehirnabschalten zu tun, sondern mit Unachtsamkeit und Stresssituationen.

Du scheinst zu den Leuten gehören, die noch nie einen Fehler gemacht haben und daher keine Versicherungen benötigen. Nur so ist der große erhobene Zeigefinger zu verstehen...

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:19

Sagt ja auch keiner, dass er keinen Mist gemacht hat und er das Gehirn ausschalten durfte. Ich kann mir aber vorstellen, wie man erst mal dasteht, wenn man als Student ne Rechnung über 6.000 Euro gestellt bekommt. Und da habe ich schon Mitleid. Er hat den Wagen ja nicht absichtlich irgendwo dagegen gefahren. Glaube nicht, dass zwangsläufig alle - selbst erfahrenere Autofahrer - sofort daran denken, dass sie auf die Höhe achten müssen, wenn sie mal einen Transporter mieten. So ein Gefährt führt man ja nicht alle Tage.

Ich denke allerdings, dass die 6.000 Euro nicht zwangsläufig übertrieben sein müssen. Du kannst ja zunächst erst mal das Gutachten anfordern und dann schauen, ob das schlüssig erscheint. Ansonsten wird dir nix anderes übrig bleiben, als deine Situation bei Sixt zu erklären und um eine Ratenzahlung zu bitten. Glaube nicht, dass sie sich dem verweigern.

Ich für meinen Teil drücke dir die Daumen, dass du da nen guten Weg findest!
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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:37

Natürlich hat er den Wagen nicht absichtlich dagegen gefahren, sonst wäre ja klar dass er zahlen muss.

Aber er versucht seinen Fehler damit zu entschuldigen, dass er auf die Höhe des Fahrzeugs vom Vermieter nicht aufmerksam gemacht wurde und somit gar nicht sein Fehler sei sondern der Fehler des Vermieters.

Und da sag ich dann, er hat das Gehirn absichtlich abgeschaltet, weil er ja versichert ist und der Vermieter ihn auf die nicht Versicherten Dinge nicht aufmerksam gemacht hat.

Da geht's nich darum, ob man mal einen Fehler macht oder nicht. So weit kommt es ja gar nicht.
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LZM

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:38

Ich denke allerdings, dass die 6.000 Euro nicht zwangsläufig übertrieben sein müssen.
Die Frage, ob die 6.000 EUR für den Schaden angemessen sind, ist m.E. auch nur nebensächlich? In Deutschland verhält es sich so, dass sich solche Haftungsreduzierungen, die man vertraglich mit einem Vermieter vereinbart, sich an den Bedingungen der Kaskoversicherung orientieren, zu der es reichlich Rechtsprechung etc. gibt. Wie die Rechtslage in Österreich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Sicher wäre der TE am besten damit beraten, wenn ein geeigneter Anwalt in Österreich zunächst prüft, ob Sixt überhaupt einen Anspruch geltend machen kann (sie beziehen sich ja auf eine Vertragsverletzung, da kommen dann schon einige Dinge in Frage, die dem Verbraucher zu gute kommen könnten). Falls das Ergebnis zu Lasten des TE ausfällt, dann könnte immer noch die Höhe der Forderung überprüft werden.

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:39

Wie wär das denn in Deutschland bei einer Vollkaskoversicherung? Würden die Zahlen in dem Fall?
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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:47

Wie wär das denn in Deutschland bei einer Vollkaskoversicherung? Würden die Zahlen in dem Fall?
Ohne dem TE zu nahe treten zu wollen: der Vorwurf grob fahrlässigen Verhaltens kann zur Leistungsfreiheit in der Fahrzeugversicherung führen (oder zu einer Reduzierung der Schwere nach, also z.B. 90% Mieter, 10% Sixt, weil der Aufkleber beim Beifahrer angebracht war..). Solche grobe Fahrlässigkeit setzt regelmäßig eine besonders schwerwiegende Verletzung der verkehrserforderlichen Sorgfalt voraus. Sprich: wenn das nicht beachtet wird, was jedem einleuchten muss, weil einfachste ganz naheliegende Überlegungen dazu führen.

Kurz: es gibt in Deutschland obergerichtliche Rechtsprechung, dass bei solchen Sachverhalten grobe Fahrlässigkeit vorliegt, welche zur Leistungsfreiheit der Fahrzeugversicherung führen kann.

Ich möchte aber zu bedenken geben, das so etwas stets von den Umständen des Einzelfalles abhängen kann. So hat der TE z.B. eingewendet, dass im Fahrzeug kein Aufkleber betreffend die Durchfahrtshöhe gewesen sei. Manch einem Gericht mag es ausreichen, dass er ein ihm unbekanntes Fahrzeug führte und sich daher von dessen Höhe hätte vergewissern müssen, manch anderes Gericht mag sagen, wenn kein Aufkleber drin ist (und weitere Umstände hinzutreten, vielleicht war an der Brücke kein Hinweis auf die Durchfahrtshöhe?), kann das entlastend wirken, also nicht zu grober Fahrlässigkeit führen. Da kommt es dann am Ende auch darauf an, was man beweisen kann. Kann der TE beweisen, dass kein Aufkleber drin war? Weil das recht komplex ist, wäre es sicher nicht umsonst, Rechtsrat einzuholen. Wenn die Antwort am Ende lautet, dass er 6.000 EUR bezahlen muss, wüsste er wenigstens, dass es begründet ist.

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proudnoob

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 20:38


- gibt es auch Regelungen bei denen die Haftungseduzierung nur für Schäden bis zur Höhe x am eigenen Fahrzeug gilt.


Der Anwalt soll mal die Versicherungspolice von Sixt einsehen, wo das so drin steht.

Auch wenn hier "grobe Fahrlaessigkeit" im Spiel sein gewesen mag.

Folgende Gerichtsurteile zeigen, dass sich die Summe deutlich reduzieren laesst.

Zitat


LG Konstanz v. 26.11.2009:
Die Missachtung der erkennbaren Durchfahrthöhe durch den Führer eines gemieteten Lkw ist grobfahrlässig, insbesondere wenn durch ein an der Einfahrt angebrachtes Verbotsschild sowie zusätzlich durch farbige Ballons auf die begrenzte Durchfahrthöhe hingewiesen wurde.

Ist im formularmäßigen Automietvertrag eine Haftungsfreistellung des Mieters "nach den Grundsätzen der Kaskoversicherung" vereinbart, so stellt es eine unangemessene Benachteiligung des Mieters dar, wenn er für den Fall der groben Fahrlässigkeit die volle Haftung tragen soll. Die Unwirksamkeit der Klausel führt zu einer Schadensteilung zwischen Vermieter und Mieter.

LG Hagen v. 01.08.2012:
Wenn der Fahrer eines Mietfahrzeugs mit einer großen Aufbauhöhe die durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnete niedrige Durchfahrtshöhe einer Unterführung bzw. eines Tunnels missachtet, hat er den Schaden an dem Fahrzeug in objektiver Hinsicht grob fahrlässig herbeigeführt und ist eine Haftungsquote von 50% angemessen.

OLG Düsseldorf v. 17.09.2012:
Beschädigt der Mieter eines Klein-LKW diesen durch Missachtung der zulässigen Durchfahrthöhe, so handelt er grobfahrlässig. Die Haftungsquote beläuft sich in diesem Fall auf 40% des Schadens.

Flowmaster

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 21:05

Was bringen denn im vorliegenden Fall Gerichtsurteile aus Deutschland?
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nsop

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 21:18

Was bringen denn im vorliegenden Fall Gerichtsurteile aus Deutschland?

Nichts.

scdhn

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 21:33

Einwenig Hoffnung?

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 01:05

Vielen Dank für das Mitgefühl und den Beistand und die rechtlichen Urteile aus Deutschland. Vielleicht besteht etwas Hoffnung. Ich habe heute morgen gleich auch einen Termin beim Anwalt und die Lage genauer zu klären. Ich hab nämlich mit meinem Vater gesprochen, der EX-KFZ-Mechaniker ist und er meint selbst, dass der Arbeitsaufwand dort einfach drastisch in die Höhe getrieben wurde.

Ein Gutachten habe ich nämlich von Sixt mitgeliefert bekommen und der Hauptteil des Preises ist der Arbeitsaufwand, der mit 32h Arbeitsstunden zu über 100€ berechnet wird. 19h Arbeitslohn und 13h Lackierung. 13h Lackierung nur für die Dach Vorderseite scheint ihm auch einfach maßlos übertrieben. Und von den 19h Stunden werden nur 11 Stunden fürs Dach aus- und einbauen berechnet, das scheinen einfach Arbeitsstunden jenseits von Gut und Böse zu sein.

Ich werde sehen, was der Anwalt morgen dazu sagt.

Vielen Dank euch allen für die Unterstützung und das Mitgefühl!

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Zackero

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 14:04

Viel Erfolg!

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