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Jimbo24

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Donnerstag, 29. September 2016, 08:42

Panne mit Mietwagen - Muss ich die vollen Mietgebühren zahlen?

Hallo zusammen,

ich hatte mir zusammen mit einigen Freunden ein Ford Transit für eine Tour an die Ostsee gemietet. Gemietet wurde bei das Fahrzeug bei einem Maschinenhändler in der Region. Bei der Übernahme des Fahrzeugs haben wir uns bei dem Werktattmeister versichert ob alles kontrolliert wurde, was auch mit einem "ja" beantwortet wurde. Die Hinfahrt sowie die 3 Tage der Ostsee hat der Bus ohne "größere" Probleme durchgehalten. Auf der Rückfahrt dann allerdings das Malheur. Nach ca 50km kam die rote Öllampe und ein plötzlicher Druckabfall. Wir haben sofort reagiert, ausgekuppelt, Motor aus und auf den Standstreifen gefahren. Anschließend wollten wir Kontakt zu dem Vermieter aufnehmen. Dieser ist aber weder bei der Nummer auf dem Mietvertrag noch auf seinem Diensthandy rangegangen. Selbst im Auto war keine Notrufnummer zu finden. Glücklicherweise war ein Mitfahrer ADAC Plus Mitgleid. SO konnten wir nach mehrstündigem warten richtung Heimat. Ein Teil der Mitfahrer ist mit nem Mietwagen nach Hause, der andere Teil mit dem LKW vom ADAC auf welchem der Bus transportiert wurde.

Für mich stellt sich jetzt die Frage ob ich den vollen Mietpreis für den Bus zahlen muss?? Wir wurden ja bei der ganzen AKtion so ziemlich allein gelassen und der Vermieter kann meiner Meinung soagr froh sein das wir uns um die Rückführung gekümmert haben. Für meinungen und Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

schauschun

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Donnerstag, 29. September 2016, 08:55

agb/mietvertrag lesen
Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt, die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann !
Als ich jung war, hieß Twix noch Raider und Komasaufen hieß Vorglühen!

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Donnerstag, 29. September 2016, 08:56

Hallo Jimbo,

das klingt nach einer blöden, nervenaufreibenden Geschichte, die du da durchgemacht hast.

Du hast Glück gehabt, dass euch das Abschleppen etc. nicht berechnet wurde (ADAC). Da seid ihr echt gut rausgekommen.

Nur um es nochmal richtig zu stellen: Deine Frage zielt darauf ab, ob ihr die verbleibenden Tage, die ihr den Transporter nicht nutzen könnt, bezahlen müsst, oder? Darf ich fragen, um welche Summe es hier geht?

Falls dem so ist: Natürlich nicht. Im Gegenteil. Der Vermieter hat eine "Mobilitätsgarantie" zu leisten, schon zwei mal, wenn der Wagen durch einen unverschuldeten Defekt nicht zur Verfügung steht.
Der Vermieter hätte euch an Ort und Stelle einen äquivalenten Mietwagen zur Verfügung stellen müssen. Da er nicht zu erreichen war, habt ihr ja nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Er muss euch somit auch die Kosten für den genommenen Mietwagen erstatten. Die Tage, in dem das Auto nicht zur Verfügung stand, darf er euch natürlich auch nicht berechnen.

Das ist ungefähr so, wie wenn ihr in eurer Wohnung einen Wasserohrbruch habt und den Vermieter nicht erreichen könnt. Dann ruft halt ihr den Klempner.

Da es sich so anhört, als wäre das ein recht kleiner Vermieter, kann ich mir jedoch sehr gut vorstellen, dass er sich bei alldem quer stellen wird. Das musst du mit ihm "verhandeln". Falls er sich stur gibt, bleibt wohl nur ein Gang zum Rechtsanwalt / eine Anzeige.

P.S. Dies ist keine verbindliche Rechtsauskunft ;-)
"Miete bei Sixt oder miete nicht bei Sixt - du wirst beides bereuen"

- Albert Einstein

Jimbo24

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:06

Es handelt sich um den letztenTage der Anmietung was ca 80 ausmachen würde. Hab mir das schon so gedacht. Finde es nur unglaublich dreist und frech das man so allein gelassen wird von nem Vermieter. Danke schonmal für die Antwort

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:24

Hat denn der Vermieter sich schon dazu geäußert?
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Donnerstag, 29. September 2016, 09:25

Finde es nur unglaublich dreist und frech das man so allein gelassen wird von nem Vermieter.
Es ist zwar auch von nem "Maschinenhändler" ziemlich unhöflich, aber hier liegt wahrscheinlich in der Praxis das Problem. Er wirkt kurzzeitig als Vermieter, um ein paar zusätzliche Euros mit dem Wagen zu machen, aber ist ja kein Vermieter und hat daher auch nicht den professionellen Background.
Eine Hotline oder sowas wäre üblich, wenn man ernsthaft in der Vermietbranche tätig wäre, aber dass sich hier ein Handwerksmeister immer sein Telefon unters Kopfkissen legt, falls gerade jemand den Wagen hat, wäre ja zu schön um wahr zu sein.
Wenn schlüssige AGBs ausgehändigt wurden, schau da mal nach, ich glaube nicht, dass eine Mobilitätsgarantie gewährt werden muss, wenn man ein Auto vermietet. Ich vermute eher, sowas ist gar nicht erwähnt, weil der Text stiefmütterlich zusammengeschustert ist. :) Aber bei einem Betrieb in meiner Nähe, den ich nach den bisherigen Infos für vergleichbar halte, wird man ausgelacht und vom Hof gejagt, wenn man das Wort AGB in den Mund nimmt. :120:

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:35

Guck doch mal in den Fahrzeugschein, ob das Ding als Selbstfahrervermietfahrzeug zugelassen ist. Wenn nicht, könnte das ja eine "Verhandlungsgrundlage" werden für weitere Gespräche. :)
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

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Jimbo24

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:50

Den Vermieter hab ich am Montag informiert. Bisher kam noch keine Reaktion zurück außer das ich die Rechnung erhalten habe. Will den Vermieter heute noch einmal kontaktieren. Den Fahrzeugschein hab ich leider nicht mehr und auch leider kein Foto davon gemacht. Kann mir allerdings gut vorstellen das das Ding nicht als Selbstfahrervermietfahrzeug zugelassen ist. Die haben die Karre ja erst am Tag der Abholung zugelassen.....
AGB´s sind im übrigen vorhanden. Allerdings ist mein Rechtsverständnis ziemlich mau.
Hab mal zwei Abschnitte kopiert. Vielleicht hilft das

IV. Übergabe Mietsache, Haftung, Mängel, Transportkosten
Der Maschinenhandel ist berechtig, dem Mieter anstelle des bestellten Mietgerätes ein funktionell gleichwertiges Mietgerät zu überlassen. Die Mietsache wird vom Maschinenhandel im ordnungsgemäßen Zustand (Mietsache ist unbeschädigt, betriebsfähig und vollgetankt) zur Abholung bereitgehalten bzw. zum Versand gebracht. Den ordnungsgemäßen Zustand der Mietsache und des Zubehörs bestätigt der Mieter bei Beginn der Mietzeit auf dem Lieferschein/ Übernahmeprotokoll. Die Mietsache darf durch den Mieter erst nach Einweisung durch den Maschinenhandel in Betrieb genommen werden. Der Mieter hat Mängel am Mietgegenstand, welche während der Mietzeit auftreten, unverzüglich gegenüber dem Maschinenhandel anzuzeigen. Der Maschinenhandel beseitigt kostenlos die Mängel, welche allein der Maschinenhandel zu vertreten hat. Die Mietzeit verlängert sich um den Zeitraum zwischen Anzeige und Behebung des Mangels.
Ansprüche des Mieters wegen Ausfalls, Störungen oder Mängeln an der Mietsache, insbesondere auf Ersatz von Schäden, die nicht an der Mietsache selbst entstanden sind, sind ausgeschlossen, es sei denn, es liegt ein Fall von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz bzw. Personenschaden vor bzw. wenn die Haftung aufgrund Gesetz nicht ausgeschlossen werden darf. Der Mieter haftet für solche Schäden, die von ihm während oder durch Verwendung der Mietsache bei Dritten verursacht werden. Der Mieter hat den Maschinenhandel von Ansprüchen Dritter freizustellen, wenn er den Schaden gegenüber dem Dritten zu vertreten hat.

VII. Mieterpflichten
Die Mietsache ist vom Mieter ordnungsgemäß und verkehrsüblich zu benutzen. Hierzu gehört insbesondere der Schutz der Mietsache vor Überbelastung sowie die fach- und sachgerechte Wartung (handelsübliche Schmiermittel, Öl und Kraftstoff). Der Mieter hat bei dem Mietgegenstand täglich den Ölstand zu kontrollieren. Er hat vor Inbetriebnahme des Mietgegenstandes die Betriebsanleitung zu lesen und die Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Die Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten erfolgen ausschließlich durch den Maschinenhandel.
Ohne vorhergehende schriftliche Zustimmung des Maschinenhandels darf die Mietsache nicht Dritten überlassen werden bzw. diese im Ausland eingesetzt werden. Für den Fall der unzulässigen Gebrauchsüberlassung an Dritte tritt der Mieter seine ihm bestehenden Ansprüche gegenüber dem Dritten hiermit sicherungshalber an den Maschinenhandel ab. Der Maschinenhandel bleibt weiterhin berechtigt, sämtliche Ansprüche gegenüber dem Mieter geltend zu machen.
Der Mieter hat den Maschinenhandel unverzüglich bei Vollstreckungsversuchen Dritter, welche sich auf den Mietgegenstand beziehen, zu benachrichtigen und den Mietgegenstand als im Eigentum des Maschinenhandels stehende Mietsache zu deklarieren.
Die An- und Abholung der Mietsache ist – sofern diese Aufgabe nicht vom Maschinenhandel übernommen wurde - Angelegenheit des Mieters. Der Mieter hat allein die Verantwortung zur Einhaltung sämtlicher Sicherheitsvorkehrungen zur Sicherung der Ladung im Straßenverkehr. Die Mietsache ist durch den Mieter nach jeweiligem Gebrauch an einem Ort zu verwahren, welcher Schutz vor unberechtigtem Zugriff Dritter bietet.
Bei Unfall, Entwendung oder Beschädigung durch Dritte hat der Mieter in jedem Fall die Polizei zu rufen und den Schaden anzuzeigen.
Der Mieter hat nach Ablauf der Mietzeit die Mietsache dem Maschinenhandel in ordnungsgemäßem Zustand (gereinigt, betriebsfähig, vollgetankt, dem Lieferschein/ Übergabeprotokoll Zustand entsprechendem Zustand) zurückzugeben.

Patrick L

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:53

Grade zugelassen und dann ist der Wagen so schnell trocken gefahren oder war da was undicht?

Jimbo24

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:56

Richtig, das macht mich ja auch stutzig. Sind ca. 500km gefahren und da kam die Öllampe. Hatten ja auch selber noch vor Fahrtantrieb den Ölstand kontrolliert.

scdhn

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Donnerstag, 29. September 2016, 09:56

Ich glaube die sind eher für die Bagger gedacht:

Zitat

IX. Versicherung
Der Mieter hat bei Fahrten auf öffentlichen Straßen dafür Sorge zu tragen, dass eine Haftpflichtversicherung für die Mietsache besteht, bzw. seine Betriebshaftpflicht den Betrieb der Mietsache auf öffentlichen Straßen beinhaltet. Im Übrigen hat der Mieter die Mietsache gegen mögliche Risiken zu versichern.



Tja da sieht man ALT aus beim Maschinenhandel....

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Donnerstag, 29. September 2016, 10:02

Wenn der Transit neu ist, kann der Vermieter den Schaden ja wenigstens mit Ford über die Garantie abwickeln, dann kommt er weniger schnell auf die Idee, es dem Kunden in die Schuhe zu schieben. Wäre zwar absurd, aber so ein Verlauf ist ja generell auch noch möglich neben all dem Ärger, den man sowieso schon hat. :D

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Donnerstag, 29. September 2016, 10:03

Habt ihr den den Mietpreis schon bezahlt? Du schreibst was von "heute die Rechnung erhalten".
Die 80 Euro des letzten Tages erstmal einbehalten, da ich denke es koennte schwierig werden das Geld zurueckzubekommen vom Vermieter.
Einen Anwalt wegen 80 Euro einschalten wird sich tendentiell nicht lohnen

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Donnerstag, 29. September 2016, 10:10

Die TÜV-Plakette erlaubt klare Rückschlüsse auf die Zulassungsart.

Ein Jahr TÜV nach Neuzulassung = Selbstfahrervermietfahrzeug
Drei Jahre TÜV nach Neuzulassung = Zulassung als "normaler" PKW

Sollte bei einem Transit nicht anders sein.

Also ein Foto vom Nummernschild könnte u.U. helfen.
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EUROwoman.

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Donnerstag, 29. September 2016, 10:50

Ich würde den einfach mal anrufen :)

Während der Geschäftszeiten...

Kann ja auch nicht weit sein und man kann
Mal vorbeischauen...
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

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