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hobbes01

weiss was er mietet

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Sonntag, 26. Juli 2009, 19:32

Versteuerung von privat genutzten Mietwagen (Firmentarif)

Hallo,

es gibt momentan einen Thread mit dem Titel Bruttolistenpreise von Mietwagen, und ich habe die Befürchtung das wir hier vielleicht noch länger zu diesem Thema
Dienstwagen und mietwagennutzung als geldwerter Vorteil beschäftigen dürfen. Dem Staat bzw. den Finanzbeamten fällt ja momentan immer noch eine kreative Finte ein den einfachen Angestellten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich frage mich wirklich wie eine Abrechnung eines geldwerten Vorteils bei Nutzung eines Mietwagens über mehrere Wochen funktionieren soll.



Da aber da ja unsere Politiker da auch den ein oder anderen Fallstrick liegen haben: Siehe Dienstwagennutzung im Urlaub von Frau Schmidt (gerade bei Spiegel Online gelesen).
Ärzteschaft rügt Schmidts Dienstwagen-Einsatz in Spanien

Da fällt mir nur eins hat die Bundesregieurng keinen ordentlichen Rahmenvertrag mit einer AV :120: .
Sorry aber der Fahrdienst der deutschen Botschaft oder ein Security Chauffeur Service (meinetwegen auch gepanzert für
die Schmidt) hätte es ja auch getan.

Nach träglich eingefügt: Sorry bin im Thread gleich OT geraten und die Ulla und die Idee mit einem Mietwagen könnten wir ja im Laberthread diskutieren.

Aber wie schon gesagt uns wollen Sie auch noch die letzten Cents aus den taschen ziehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hobbes01« (26. Juli 2009, 19:44)


Freme

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Sonntag, 26. Juli 2009, 19:37

Wo steht eigentlich, dass dem Arbeitnehmer der geldwerte Vorteil bei Nutzung eines Mietfahrzeuges "in Rechnung" gestellt wird?
:203:

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Sonntag, 26. Juli 2009, 19:57

im Prinzip fällt das alles drunter bzgl dem Vorteil:

http://195.243.173.120/persoline/servlet…nt.ioid=4223883

Freme

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Sonntag, 26. Juli 2009, 20:24

Ich denke nicht, dass Mietwagen damit gemeint sind. Wenn du beispielswiese Vertriebler bist, von mir aus auch einer von Vorwerk, dann bist du auf ein KFZ angewiesen, hast aber das KFZ auch zu deiner privaten Nutzung, ohne dass du dafür einen geldwerten Vorteil bei deinem Lohn angeben musst. Ich glaube mich allerdings an das Wörtchen "vorwiegend" zu erinnern. Wenn das Fahrzeug vorwiegend geschäftlich genutzt wird, wird dein Arbeitgeber nichts gegen die private Nutzung + geldwerter Vorteil sagen.
:203:

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Sonntag, 26. Juli 2009, 20:33

@freme: Es geht nicht darum, was der Arbeitgeber sagt, sondern das Finanzamt. Den Arbeitgeber betrifft das reichlich wenig.
Der Arbeitgeber kann aber nicht einfach lügen und dem Finanzamt sagen, mein Angestellter darf privat nicht fahren und drückt dann alle Augen zu.
Ich kenne mich bei dem Thema zu wenig aus um da detaillierte Auskünfte geben zu können.
Haben wir hier keinen Steuerberater oder sowas ähnliches?

Freme

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Sonntag, 26. Juli 2009, 20:37

Ja und die Aussage mit dem "überwiegend" sthet auch irgendwo in so einer Steuerrichtlinie. Verstehe also nicht, was dieser Thread hier soll?!

Es macht eher den Anschein, als ob hier wieder eine "Geiz ist geil" Mentalität vorzufinden ist :-X
:203:

hobbes01

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Sonntag, 26. Juli 2009, 20:44

Ja und die Aussage mit dem "überwiegend" sthet auch irgendwo in so einer Steuerrichtlinie. Verstehe also nicht, was dieser Thread hier soll?!

Es macht eher den Anschein, als ob hier wieder eine "Geiz ist geil" Mentalität vorzufinden ist :-X
Sorry ich dachte das Thema Steuer und Finanzamt passt hier am besten rein.

@Autovermieter Muenchen: Danke für den Link mir dem Auszug
@Freme: Danke für die irgendwo Aussage 8|

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Sonntag, 26. Juli 2009, 20:47

ich finde das Thema auch sehr wichtig und interessant, egal in welchem Thread es nun steht...

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Sonntag, 26. Juli 2009, 21:08

Es macht eher den Anschein, als ob hier wieder eine "Geiz ist geil" Mentalität vorzufinden ist :-X
Für mich hat das nichts mit Geiz ist geil zu tun, sondern eher mit lieber vorher schlau machen als nachher blöde schaun, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Freme

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Sonntag, 26. Juli 2009, 21:09

Ich hab da mal noch hier im Forum was gefunden:

Mietwagen vs. Firmenfahrzeug

Bei Monatsmieten kann das Finanzamt theoretisch darauf aufmerksam werden, mit den Nachweisen wird es aber schwer. Bei Tages- bzw. Wochen(end) Mieten sollte das kein Thema sein.
:203:

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Sonntag, 26. Juli 2009, 21:18

Glaub mal nicht, dass das Finanzamt blöde ist!

Irgendwann hat jede Firma mal ne Betriebsprüfung und wenn der Prüfer bohrt und Du hast keine plausible "Ausrede" auf Lager, dann ist es passiert.

Z.B. Ein Mitarbeiter hat keinen Privatwagen und einen ganzen Monat einen Leihwagen. Da muss er schon eine gute Ausrede haben, damit ihm das FA nicht etwas dazurechnet. Hat er einen Privatwagen und sagt, dass er mit dem fährt, dann ist das wieder was anderes. Und dann sollten keine Benzinquittungen vom Sonntag drin sein und die Strecke zu den gefahrenen DienstKilometern und dem Spritverbrauch halbwegs stimmen.
Wie gesagt, die sind nicht blöde, denn die haben schon viele vermeintlich Supergscheite erwischt

hobbes01

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Sonntag, 26. Juli 2009, 21:23

Glaub mal nicht, dass das Finanzamt blöde ist!

Irgendwann hat jede Firma mal ne Betriebsprüfung und wenn der Prüfer bohrt und Du hast keine plausible "Ausrede" auf Lager, dann ist es passiert.

Genau bei uns gab es scheinbar eine Betriebsprüfung, und da meine Firma sehr viel Mobilitätsbedarf mit Mietwagen abdeckt, ist der Prüfer auf ein paar Zehenspitzen getreten.
Ich denke es gab keine konkreten Fälle, aber der Staat will halt mal sein Geld von uns.
Und von Jahr zu Jahr, fällt denen noch mehr ein was man besteuern kann.

Freme

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Sonntag, 26. Juli 2009, 21:28

Bei Monatsmieten kann das durchaus passieren! Besonders, wenn der Weg zwischen der Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte bereits als privates Vergnügen gelten.

Bei Tages- Wochen- und Wochenendmieten sieht das jedoch meist anders aus. Die verfahrenen Kilometer können direkt mit einer Fahrt zum/vom Kunden verbunden werden. Da der Wochenendtarif günstiger ist, wie eine Firmentagesrate lässt sich auch diese erklären.

Ich will hier niemanden anstiften oder dergleichen, aber das Finanzamt könnte es bei nicht Monatsmieten schon selbst schwer haben, einen konkreten Verdacht zu äußern.
:203:

crazy01

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Sonntag, 26. Juli 2009, 23:34

Als Werkstudent würde für mich auch die 1% regelung einiges von meinem Gehalt abziehen, auch wen es nur CWMR ist. Zum Glück hab ich den Wagen nie Privat genutzt, da zusätzlich nen Privaten Mietage, oder Wagen von den Eltern, da die mehr spass machen.
Die letzten von Europcar
Leon 1.4 TSI, A5 3.0 TDI, X3 20d, Fabia 1.4 TDI, C 220CDI :202:
Die letzten 5 von SIXT
GLK 220CDI, E350CDI, ML 320CDI, 320xd, Grand Scenic 120dci [/size] :203:

René GER

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Montag, 27. Juli 2009, 08:53

Dienstwagen und mietwagennutzung als geldwerter Vorteil beschäftigen dürfen.

Hier noch 2 Verweise, wo auch noch Informationen zu finden sind:

das: Steuerliche Sicht ...

und das: Mietwagen absetzen und Fahrtenbuch

Zitat von »hobbes01«

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Fahrtenbuch!
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