Es ist ja egal wer da was macht. Fakt ist eins das wenn ich mir so die Mietbedingungen anschaue viele Dinge drin stehen die nicht Rechtens sind.Beträgt der maximale Preis für WR laut
Sixt 146 Euro pro Monat für meine 10 Tage Miete werden mir 14,60 berechnet pro Tag sind 146,- Euro für 10 Tage. 10 Tage sind aber kein Monat. !Erster Punkt, der mir völlig unklar ist!
?? Wenn Du 8 Tage mietest, sind es eben 18,25 pro Tag. Bei 10 Tagen hast Du also schon einen täglichen Rabatt von 3,65 Euro.
!Zweiter Punkt! Es werden egal welche Klasse ich für die 10 Tage buche immer 146 Euro für
Winterreifen fällige .Wieso??? Für Kleinwagen sind Winterreifen um einiges billiger.
Mischkalkulation. Im REWE ist der kleine Geramont auch teurer als der große.
!Dritter Punkt! Warum kosten die WR am Wochenende 10Euro und in der Woche 19 EURO? Sind das auf einmal hochwertigere die extra für Mo-FR montiert werden??
Warum kostet der selbe Wagen am Wochenende weniger als in der Woche? Wird da auf einmal Zusatzausstattung eingebaut extra für Mo-Fr?
!Vierter Punkt! Ich bezahle viel Geld für Winterreifen die noch nichmal echte Winterreifen sind. Hier ziehen sich die AVen ja mit der Formulierung wintertaugliche Bereifung ganz clever aus der Verantwortung auch wirklich Winterreifen zur Verfügung stellen zu müssen.
Echte Winterreifen wären wirklich schön.
!Fünfter Punkt! Gerade bei
Sixt bezweifle ich stark das die bei den Herstellern extra für Winterreifen zahlen müssen aufgrund ihrer Vormachtstellung und großen Fahrzeugmengen und somit die Winterreifengebühr jeglicher Grundlage entbehrt.
Spekulation. Das komplette Handling der Reifen, von Bedarfsermittlung, Beschaffung, Transport, (De-)Montage, Inventur mit Statuserfassung etc. ist nicht umsonst. Was eine
Autovermietung wirklich für einen Reifen zahlt, werden nur ganz wenige Leute in Deutschland wissen. Das können wir hier nicht beurteilen.
Die Firmentarife und die dahinter stehenden Firmen interessiert das denke ich nicht, wegen der sowieso guten Konditionen und den vertretbaren Preise für Winterreifen.
Wenn ich ein Wochenendangebot für einen Golf für 56 Euro mit Firmencode habe, und dann 90 Euro für Winterreifen aufzahlen soll, interessiert das durchaus. Es gibt ja i.d.R. nur kaum eine Alternative, außer DeTeFleet, wo die wintertaugliche Bereifung bereits inklusive ist.
Wenn man genug Zeit hätte sollte man
Sixt verklagen und ich denke die Chancen würden nicht schlechte stehen auch zu gewinnen.
Wegen was willst Du die denn verklagen? Sie machen Dir doch nur ein Angebot. Das kannst Du annehmen, musst Du aber nicht. Natürlich könnte es evtl. unter Wucher fallen ("Leistung gegen deutlich überhöhte Gegenleistung unter Ausnutzung einer Schwächesituation des Vertragspartners"). Deine Schwäche ist, das Du das Auto brauchst und die passenden Reifen dazu nicht hast. Das nutzen sie durchaus aus. Da aber die Preise ja marktüblich sind, weil jeder Autovermieter hohe Aufpreise für die Winterreifen nimmt, wird das nicht so zählen. Bei einem Streitwert unter 100 Euro wird auch kein normaler Anwalt, dem nicht langweilig ist, versuchen einen Prozess aufzunehmen. Es kriegt ja auch jeder die Preise und nicht nur Du, also wird niemanden interessieren, dass Du es zu teuer findest.
Kannst ja auch klagen, dass ein Porsche schweineteuer ist, obwohl er auch nur aus Blech und Plastik besteht wie ein Golf.