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sigsdi66

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1

Montag, 1. August 2011, 22:39

Sündhaft teure Betankung

Hallo,

ich habe nicht daran gedacht und den Mietwagen nicht betankt zurückgegeben. 460 km wurden mit 120 Euro berechnet, das sind bei ca. 6 Liter Verbrauch auf 100 km rund 4,28 Euro brutto pro Liter. Mein Fehler, zugegeben. Daß der Vermieter die Betankung bezahlt haben will, ist auch in Ordnung. Allerdings will es mir nicht in den Sinn, daß das mit der Menge des nachzutankenden Kraftstoffes zusammenhängt. Genauer gesagt: Ich finde es korrekt, wenn z.B. für die Tätigkeit ein fixer Preis von z.B. 10 Euro berechnet wird und der aktuelle Literpreis, der an der Tankstelle verlangt wird. So aber zahlt man mit Zunahme der Liter eine ansteigende Gebühr, der Tankvorgang dauert bei 50 Litern aber nur etwa zwei Minuten länger, als bei 5 Litern.

In meinem Fall wäre das bei ca. 1,60 Euro für den Liter eine Rechnung von 44,16 Euro zzgl. einer fixen Betankungsgebühr, etwa 10 Euro. Was dann insgesamt weniger als die Hälfte ist - und nach meiner Auffassung wirklich gerecht. Bei 80 Litern wäre es 342,40 Euro gegenüber 138 Euro. Bei 3 Litern sind es 12,84 Euro gegenüber 14,80 Euro. Ist der exponentiell ansteigende Preis für diese Dienstleistung rechtlich einwandfrei?

Danke! ?(

EUROwoman

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2

Montag, 1. August 2011, 22:43

der Preis pro Liter ist fix. da steigt nichts exponentiell
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

bimbam88

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3

Montag, 1. August 2011, 22:57

Der Preis für pro Liter Sprit, wenn die Checker auftanken, steht normalweise in der Station aus und müsste ein fixer Preis sein. Bei Avis lag der Literpreis am Wochenende laut Aushang bei 2,95 Euro plus Mwst.

sigsdi66

Anfänger

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4

Montag, 1. August 2011, 22:58

Das ist der Punkt. Dadurch, daß der Preis pro Liter deutlich höher ist, als der an der Tanksstelle, steigt der Gewinn an. Mein Empfinden ist, daß nicht der Literpreis höher sein darf, sondern ein fester Pauschalbetrag für die Betankung gefordert und der Kraftstoffpreis 1:1 weitergereicht wird. Wer deutlich mehr nachtanken lassen muß, wird mehr bestraft, als jemand, der nur einen Liter nachtanken lassen muß. Da ist die Gerechtigkeit nicht gewahrt, denn einen deutlichen Mehraufwand, der analog mit der höheren Literzahl einhergeht, hat der Vermieter nicht.

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Montag, 1. August 2011, 23:01

Willkommen im :206:

Danke für die Angabe des Vermieters, des Kraftstoffes und eventuell des Fahrzeuges, das von dir gefahren wurde! ;)
Und EUROwoman dürfte zum Rest ja schon alles gesagt haben...
Planung ersetzt Zufall durch Irrtum :D
Just :204:

Base

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Montag, 1. August 2011, 23:04

An deiner Stelle würde ich Sixt eine freundlich aber bestimmte Mail bzw. Brief schicken, mit der Bitte um Aufschlüsselung der Kosten.
Vielleicht lassen die ja mit sich reden.

k.krapp

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Montag, 1. August 2011, 23:04

Hätte, wenn und aber...

Es gibt AGB's die das regeln.
Diese werden beim Antritt der Miete anerkannt.
Der Preis hängt in der Station aus.

Wer diese Kosten umgehen will tankt die Karre vor der Abgabe voll und gut ist.

Wie hat der Opa meines Kumpels immer gesagt: Aufgepasst oder Hand am Geldbeutel :D
:203: WETZLAR :122:

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Montag, 1. August 2011, 23:13

Das ist der Punkt. Dadurch, daß der Preis pro Liter deutlich höher ist, als der an der Tanksstelle, steigt der Gewinn an. Mein Empfinden ist, daß nicht der Literpreis höher sein darf, sondern ein fester Pauschalbetrag für die Betankung gefordert und der Kraftstoffpreis 1:1 weitergereicht wird.

Das sind genau die Argumente, die du in deiner Mail an den Kundenservice anführen solltest. Die Erfahrung zeigt, dass es hier oft zu Kulanzregelungen durch den Kundenservice kommt...
Kosten seit 2009: 18,1 Cent/km

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Dienstag, 2. August 2011, 00:10

steigt der Gewinn an.


Nein, ein Unternehmen, was gewinnorientiert ist? Wo gibt's denn sowas? Du hast doch nur eine angebotene Dienstleistung in Anspruch genommen. Wer sich den Luxus nicht gönnen will, der tankt selbst.
Gentleman genießt und schweigt ;)

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Dienstag, 2. August 2011, 00:46

Hätte, wenn und aber...

Es gibt AGB's die das regeln.
Diese werden beim Antritt der Miete anerkannt.
Der Preis hängt in der Station aus.

Genau das ist der Punkt über den wir hier auch schon hunderte Male diskutiert haben. AGB finden dort ihre Schranken, wo sie vom Verwender bewusst dazu genutzt werden, den Kunden, der nicht dauernd Seitenweise AGB durchlesen möchte, übers Ohr zu hauen. Wenn in den AGB etwas von einer Servicegebühr steht, erschließt sich noch lange nicht daraus, dass diese, für welche man extra in die Preisliste sehen muss, nicht einigermaßen proportional mit dem Gesamtaufwand ansteigt, sondern mit der Menge des getankten Kraftstoffes.

Wenn ein Anwalt vom Vermieter eine Kostenaufstellung verlangt, kommen oftmals schnell Angebote für eine "Kulanzregelung"...

Satrian

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Dienstag, 2. August 2011, 01:19

Hätte, wenn und aber...

Es gibt AGB's die das regeln.
Diese werden beim Antritt der Miete anerkannt.
Der Preis hängt in der Station aus.


Wenn ein Anwalt vom Vermieter Mieter eine Kostenaufstellung verlangt...
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Sniggers

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Dienstag, 2. August 2011, 01:19

Wer lesen kann ist und bleibt bleibt nunmal ganz klar im Vorteil ;)
Na, du auch hier? :D

Satrian

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Dienstag, 2. August 2011, 01:33

Nun hab Ich es verstanden ^^
Anwalt vom Vermieter... hatte ich anders verstanden aber ok!
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EUROwoman

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Dienstag, 2. August 2011, 08:13

Ich versteh leider nicht so ganz, warum ich als Privatunternehmen meine Kalkulationsbasis offenlegen sollte. Wieso kann mich der gegnerische Anwalt dazu zwingen?
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Dienstag, 2. August 2011, 08:29

Vor allem liegt sie doch offen: der Liter zum nachtanken kostet nunmal x,xxEUR, das steht in den AGB's, und egal wie versteckt es dort ist, es dürfte einem gesunden Menschen klar sein, dass er mit Extrakosten zu rechnen hat, wenn er das Auto ungetankt zurück gibt. Sonst würde es ja jeder so machen!

Und die Kostenkalkulation offen legen - selten so einen Unfug gehört. Der Verkäufer kann zu einem ziemlich umfangreichen Rahmen die Preise selbst bestimmen. Da hilft selbst der beste Anwalt nichts.

Mal abgesehen davon finde ich die Regelung, dass 10EUR Betankungspauschale unfair denen gegenüber sind, die nur wenig berechnet bekommen.

Und es ist so wie bei IKEA, wo der Aufbauservice Mondpreise kostet - die Abrechnung der Betankung ist mit einem ziemlichen Aufwand verbunden, sowohl Abrechnungstechnisch als auch an den meisten Stationen Personell. Deswegen sind die Vermieter nicht sonderlich erpicht drauf, ständig Autos für Kleckersümmchen nachzutanken.


Und ja, ich finde auch - wer lesen kann ist im Vorteil, und der TE wusste ja eigentlich auch, dass Extrakosten auf ihn zukommen, er hat es nur vergessen. Shit happens?!
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