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nemix

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Samstag, 30. November 2013, 10:23

Mich erreichte heute ein Schreiben (im gelben Umschlag) das ich im absoluten Halteverbot geparkt haben soll (Mitte September) und ich auf 2 Mahnungen nicht reagiert hätte und jetzt sind wir statt 10€ bei 56,5€.
Ich habe bisher weder von Sixt noch von der Stadt ein schreiben erhalten und bin etwas verwundert.
Wie reagiert man hier am besten? Dort anrufen und versuchen das zu klären?

Neuschwabe

Paolo Pinkel

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Samstag, 30. November 2013, 10:28

Rauchzeichen werden wohl nicht funktionieren, also ja. :whistling:

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LZM

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Samstag, 30. November 2013, 11:41

warum wendet man sich nicht direkt an die zuständige Stadtkasse?
Weil es u.U. im Sinne des Betroffenen sein könnte, den Verfahrensgang oder die Identifizierung zu verzögern (Verfolgungsverjährung). Bei kleineren Beträgen (kleiner als 40 EUR) wäre dies jedoch ein sinnvoller Schritt, wenn die zuständige Behörde sich denn darauf einlässt. Aus Geldgier tun das aber die meisten.
anrufen
Bei OWis empfiehlt sich der schriftliche Weg. Email an Sixt, Brief an die Behörde...

Grün07

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Samstag, 30. November 2013, 12:31

Mich erreichte heute ein Schreiben (im gelben Umschlag) das ich im absoluten Halteverbot geparkt haben soll (Mitte September) und ich auf 2 Mahnungen nicht reagiert hätte und jetzt sind wir statt 10€ bei 56,5€.
Ich habe bisher weder von Sixt noch von der Stadt ein schreiben erhalten und bin etwas verwundert.
Wie reagiert man hier am besten? Dort anrufen und versuchen das zu klären?
@nemix: Gelber Umschlag heißt mit persönlicher Zustellung, o.ä.? Dann ist das aber nicht einfach so ein Schreiben, sondern schon (eine Androhung zu) Eröffnung eines Bußgeldverfahrens? Da wird dann wohl auch eine Frist genannt sein. Wie @LZM: schon sagte auf jeden Fall schriftlich und so, daß Du das Absenden nachweisen kannst per Einschreiben und mit Zeugen. Bzgl. der möglicherweise vermissten Post: Gibt es Probleme mit der Zustellung, z.B. wechselnder Postbote, oder Deinem Briefkasten oder Umzug Deinerseits?

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Samstag, 30. November 2013, 12:42

Gelber Umschlag heißt mit Postzustellungsurkunde, also der Brief gilt ab dem Tag wo er in deinem Briefkasten liegt als korrekt zugestellt.
Bei einem Standardbrief gibt es bei Behörden die 3-Tages-Fiktion. 3 Tage nachdem er im Postauslauf war gilt er als zugestellt, allerdings muss lt. Gesetz die Behörde im Zweifel nachweisen, dass der Brief auch wirklich zugestellt wurde, was mit einer PZU ohne weiteres auch vor Gericht möglich ist.

Theodor

5 Jahre - hier bestimmt mehr gelesen als für die Uni

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Samstag, 30. November 2013, 13:08

Ich möchte noch anfügen, dass Urkunden überbracht werden müssen (gegen Unterschrift). Postkasten reicht nicht aus.

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Samstag, 30. November 2013, 13:14

Falls du die PZU ansprichst muss ich dir widersprechen. Der Zusteller darf durchaus eine Ersatzzustellung vornehmen indem er den Brief einer anderen Person übergibt (jemand der in der gleichen Wohnung lebt) oder auch durch einlegen in den Briefkasten der allerdings korrekt beschriftet sein muss.

Lediglich der Postbote muss auf der Urkunde unterschreiben.

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Grün07

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Samstag, 30. November 2013, 14:46

Es ist doch jetzt erst mal völlig nebensächlich, wie der Brief zugestellt wurde. Wenn man so einen Brief per Zustellung in dem gelben Umschlag erhalten hat, muß man reagieren. Ob man irgendwelche Formfehler o.ä. gelten machen kann, muß man dann sowieso mit einem Rechtsversteher klären, wenn man das so lösen will statt zu zahlen. Man kann auf der Zustellungsurkunde von Absenderseite aus bestimmte Zustellarten oder auch Niederlegung ausschließen, aber auch die Zustellung in den Briefkasten ist möglich.

EUROwoman.

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Samstag, 30. November 2013, 16:16

Der mit Panik geöffnete und verdächtig aussehende Sixt Umschlag enthielt einen Gutschein für 3Wochen Süddeutsche.

Baldriaaaaaaan
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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Samstag, 30. November 2013, 17:21

@Grün07:
Man muss nicht zwangsläufig antworten...
Und ja, man kann die Zustellung durch Niederlegung ausschließen wird aber in der Praxis bei sowas eher nicht gemacht.


Zum Fall:
Die Behörde anschreiben, wie erwähnt ist die Behörde in der Pflicht die Zustellung der 2 Mahnungen nachzuweisen (Art. 41 Abs. 2 Satz 3 BayVwVfG).
Ohne jetzt groß Erfahrung damit zu haben würde ich sagen du kannst eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Sinne des Art. 32 Abs. 1 Satz 1 BayVwVfG beantragen, da du die Frist ohne dein Verschulden versäumt hast (= Briefe nicht bekommen).

Eventuell hast du ja die Möglichkeit die kostenlose Beratung durch einen Anwalt über den ADAC in Anspruch zu nehmen?

nemix

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Sonntag, 1. Dezember 2013, 00:18

@Grün07:
Man muss nicht zwangsläufig antworten...
Und ja, man kann die Zustellung durch Niederlegung ausschließen wird aber in der Praxis bei sowas eher nicht gemacht.


Zum Fall:
Die Behörde anschreiben, wie erwähnt ist die Behörde in der Pflicht die Zustellung der 2 Mahnungen nachzuweisen (Art. 41 Abs. 2 Satz 3 BayVwVfG).
Ohne jetzt groß Erfahrung damit zu haben würde ich sagen du kannst eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Sinne des Art. 32 Abs. 1 Satz 1 BayVwVfG beantragen, da du die Frist ohne dein Verschulden versäumt hast (= Briefe nicht bekommen).

Eventuell hast du ja die Möglichkeit die kostenlose Beratung durch einen Anwalt über den ADAC in Anspruch zu nehmen?
Ich leider nicht mehr, ADAC läuft auf Frau da ich meinen privaten kaum noch bewege und Sie das ältere Auto hat. Aber ein Bekannter von mir ist Anwalt, der wollte mir mal was formulieren was ich abschicken kann.
Bisher gibt es hier keine Probleme mit der Post, die kommen immer zwischen 9:30 und 10:15 und liefern alles brav ab. Vor allem bei so einem Gelben Ding von einer Stadt bleibt einem erst mal das Herz stehen.

Wenn es statt 10€ jetzt 15 oder 20€ wären (2. Mahnung ist ja meistens so), dann würde ich das überweisen und mich etwas ärgern. Aber 56,5€ für 1x falsch parken? :thumbdown:


I

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Sonntag, 1. Dezember 2013, 00:27

Aber 56,5€ für 1x falsch parken? :thumbdown:
In jedem Fall empfiehlt sich eine schnelle Reaktion, weil sonst zeitnah die Vollstreckung eingeleitet wird. Die zuständige Stadt wird das an deine Wohnsitz-Stadt delegieren. Für eine Vollstreckung können zusätzliche Kosten anfallen. Es könnte auch eine Kontopfändung in dieser Höhe stattfinden.

rulfiibahnaxs

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Freitag, 6. Dezember 2013, 08:42

statt Süßigkeiten im geputzen Schuh gabs für meine ausgelatschten Adidas Post aus Fulda.
Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 9 kmh
Das war auf der B 84 in Rasdorf Richtung Hünfeld per Lichtschrankenmessung.

Sixt hat direkt die Kreditkarte belastet.
Der Pessimist sieht das Dunkle im Tunnel.
Der Optimist sieht das Licht am Ende des
Tunnels.
Der Realist sieht im Tunnel einen Zug
kommen.

Und der Lokführer sieht die drei Idioten auf
den Gleisen sitzen

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del-navarro

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Freitag, 6. Dezember 2013, 10:47

Was ich mich dabei frage: warum wendet man sich nicht direkt an die zuständige Stadtkasse? Ist (in meinen Augen) doch besser, da so 18,50€ gespart werden. Ich habe das bei 2 Blitzern so gehandhabt. Ging alles reibungslos.



das handle ich bei meinen parktickets auch so - insofern möglich.
Ist doch immer sch*** bei 10,-€ oW noch 18,50 bearbeitungsgebühren zu zahlen...und das läppert sich so manchmal

Babinho

Auf der Suche nach dem perfekten "Plopp"!

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Freitag, 6. Dezember 2013, 15:43

Hat Sixt das Verfahren eigentlich mal umgestellt bezüglich der 18,50 Euro? Bekommt man jetzt Mahnungen? evtl. sogar mehrere.

Ich habe mal vergessen die 18,50 zu bezahlen. Das Schreiben ist mir dann nach ein paar Monaten wieder vor die Nase gekommen. Ne Mahnung, etc. habe ich hierfür niemals erhalten.
"unterwegs mit guten Vorsätzen, im Namen des Herren, einem halben Päckchen Zigaretten und Sonnenbrillen"

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