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kirjaki621

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1

Sonntag, 19. August 2012, 14:07

Mieter nicht gleich Fahrer bei Verkehrsverstoß

Hallo,
für einen Umzug nach Niedersachsen vor 4 Wochen habe ich (weiblich, 62 Jahre) über Sixt einen 7,5t LKW gemietet. Als Fahrer hatte ich einen Bekannten gebeten, da ich nicht selbst fahren konnte.
Leider wurden wir innerhalb einer geschlossenen Ortschaft geblitzt mit 76km/h.
Die Gebühr in Höhe von 18,50 Euro der Fa. Sixt habe ich bereits bezahlt.

Um Streitigkeiten im guten Bekanntenkreis zu vermeiden, würde ich gerne wissen, ob ich verlangen kann, das der Fahrer allein das Bußgeld bezahlen muss. Ich bin da etwas verunsichert.
Vielleicht hat jemand schon Erfahrung in dieser Richtung gemacht und kann mir bitte einen Tipp geben.

Vielen Dank schon mal.




PeterderMeter

unregistriert

2

Sonntag, 19. August 2012, 14:29

Du bekommst als Mieter den Anhörungsbogen zugeschickt und damit ist Sixt raus aus der Sache. Ob nun Du, Dein Bekannter oder ein Dritter den Verstoss zugeben, interessiert den Vermieter nicht. Da läuft es dann wie beim Privatfahrzeug.

kirjaki621

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3

Sonntag, 19. August 2012, 14:43

Danke für die Antwort. Ja, das ist mir schon alles klar.

Mein Bekannter gibt ja den Verstoss auch zu. Ich würde gerne wissen, ob er von mir verlangen kann, das Bußgeld alleine zu bezahlen oder evtl. zu teilen.

PeterderMeter

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4

Sonntag, 19. August 2012, 14:49

Er kann sich stur stellen, aber Du kannst ja das Radarfoto anfordern, da sollte eindeutig ersichtlich sein, wer gefahren ist.

peak_me

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Sonntag, 19. August 2012, 16:19

Den Verstoß gegenüber den staatlich aufgestellten Regeln begeht der Fahrer und nicht der Mieter. Deshalb kann auch nicht der Fahrer vom Mieter verlangen, für den Verstoß aufzukommen.
hallo

PeterderMeter

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6

Sonntag, 19. August 2012, 16:59

Warum kann er es nicht verlangen? Verlangen kann man alles.

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Sonntag, 19. August 2012, 17:42

Dann kann man theoretisch auch von Sixt verlangen, das Bußgeld zu bezahlen, schließlich ist er der Fahrzeughalter O-)
"Miete bei Sixt oder miete nicht bei Sixt - du wirst beides bereuen"

- Albert Einstein

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seveninches (19.08.2012)

PeterderMeter

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Sonntag, 19. August 2012, 17:52

Wenn der Fahrer nicht zu ermitteln ist, kannst Du das. Ob Du dann nochmal in den Genuss bei Sixt kommst ist natürlich fraglich.

EUROwoman.

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Sonntag, 19. August 2012, 21:36

war es denn so viel zu viel, dass sich das Theater lohnt?

also wenn auf dem Foto erkennbar ist, dass nicht der Mieter am Steuer sitzt... dann muss man ja gegen Familienmitglieder nicht aussagen :rolleyes:
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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kirjaki621 (20.08.2012)

kirjaki621

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10

Montag, 20. August 2012, 12:30

Vielen Dank für alle Infos. Ich werde jetzt mal abwarten, bis der Bußgeldbescheid bei meinem Bekannten vorliegt.

schauschun

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Montag, 20. August 2012, 16:49

:63:
Als Fahrer hatte ich einen Bekannten gebeten, da ich nicht selbst fahren konnte.
Leider wurden wir innerhalb einer geschlossenen Ortschaft geblitzt mit 76km/h.
Die Gebühr in Höhe von 18,50 Euro der Fa. Sixt habe ich bereits bezahlt.
:63:


vermutlich sind in deutschland die "guten sitten" komplett abhanden gekommen.

du hast deinen bekannten gebeten dir zu helfen - dafuer soll er jetzt auf den kosten sitzenbleiben ??!!

man sieht hier wiedereinmal wie hilfe in deutschland belohnt wird. naechstes mal bitte eine professionelle umzugsfirma beauftragen, die zahlen ihre knoellchen auch selbst !
Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt, die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann !
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Montag, 20. August 2012, 16:53

Ach jetzt ergibt alles einen Sinn!
Wenn mich das nächste mal Jemand bittet, ihn irgendwohin zu fahren und ich dabei geblitzt werde, weil ich zu schnell war, werde ich die Kosten an den Bittsteller weiterreichen, da ich ja jetzt gut gesittet bin, danke :118:

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Montag, 20. August 2012, 16:58

Wenn mich das nächste mal Jemand bittet, ihn irgendwohin zu fahren


... nicht aepfel mit birnen vergleichen.

es wird hier von einem umzug (nach niedersachsen) geredet - eine richtig kostenintensive sache also.
in meinem umfeld wuerde es niemandem einfallen, den helfenden auf seinen kosten sitzen zu lassen wenn ich davon stark profitiert habe eine umzugsfirma verlangt naemlich richtiges geld fuer einen umzug). sollte der bekannt "entgeldlich" geholfen haben saehe die sache anders aus, bei kostenlosem freundschaftsdienmst sieht die sache aber einfach dreist aus, wenn ich den helfenden auf seinen kosten sitzen lasse.

selbst die privthaftpfklicht bezahlt bei freundschaftsdiensten nichts ... (da nur erfuellungsgehilfe )
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Montag, 20. August 2012, 17:03

Manche haben Ansichten...

Es ist schon ein Unterschied, ob es sich um ein Parkknöllchen handelt. welches umzugsbedingt entstanden ist oder etwas anderes. Als nächstes fährt der Fahrer noch im Suff und der Mieter soll dann auch noch 500 Euro und aufwärts Bußgeld bezahlen. Bei sicherheitsrelevanten Vergehen ist bitte der Täter selbst dafür verantwortlich. Die TEin hat sich ja extra jemanden als Fahrer genommen, da sie selbst nicht fahren kann. Der Fahrer sollte die StVO kennen und somit auch Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn ihm das Risiko zu groß ist gegen die StVO zu verstoßen, dann hätte er nicht fahren sollen.

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Montag, 20. August 2012, 17:07

ie TEin hat sich ja extra jemanden als Fahrer genommen



einen bekannten gebeten (freundschaftsdienst) - haette sie einen professionellen fahrer beauftragt, dann wuerde ich deine meinung teilen ...
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