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Deltahater

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Montag, 12. August 2013, 16:16

Zu schnell gefahren?

Ich hatte ein Auto von Europcar gemietet und war in Oesterreich.

Jetzt bekam ich einen brief von Europcar das ich angeblich 58km/h in einer 50km/h gefahren seien soll. Keine beweise waren dabei ausser einem brief aus oesterreich aber ohne foto oder irgendwas.
Ich wohne in den USA.
Was passiert wenn ich die Oesterreicher einfach ignoriere? Muss Europcar die strafe bezahlen? Wie lang ist der Arm der Oesterreicher? Ich nehme an die koennen nicht viel in den USA machen oder?

KarlNickel

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Montag, 12. August 2013, 16:23

Wie lang ist der Arm der Oesterreicher? Ich nehme an die koennen nicht viel in den USA machen oder?


Sie könnten beispielsweise einen Auslieferungsantrag stellen - werden sie aber wegen ~20-50€ wohl nicht machen :106:

Die Kosten wird als Fahrzeughalter im Zweifel Europcar zahlen müssen. Was spricht dagegen, die Strafe für den Blitzer einfach zu bezahlen?

PeterderMeter

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Montag, 12. August 2013, 16:40

Und wenn Sie dich in Österreich mal wieder persönlich antreffen, dann gibts ordentlich eine auf den Deckel.

Deltahater

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Montag, 12. August 2013, 16:54

Wie lang ist der Arm der Oesterreicher? Ich nehme an die koennen nicht viel in den USA machen oder?


Sie könnten beispielsweise einen Auslieferungsantrag stellen - werden sie aber wegen ~20-50€ wohl nicht machen :106:

Die Kosten wird als Fahrzeughalter im Zweifel Europcar zahlen müssen. Was spricht dagegen, die Strafe für den Blitzer einfach zu bezahlen?
Ich weiss halt nicht ob ich's ueberhaupt gewesen bin. Die knipsen ja schon mal oefter das falsche auto. Ich haette schon gerne einen Beweis das ich's war

Grün07

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Montag, 12. August 2013, 17:22

Was verstehst Du unter Beweis? Es wird ein Photo geben, auf dem "Dein" Europcar-Fahrzeug drauf ist. Wenn nicht, kommt nur ein Zahlendreher bei der Übernahme des Kennzeichens in die Nachricht an Europcar in Frage. Selbst wenn die das falsche Fahrzeug geblitzt hätten, wie willst Du das beweisen.

Von wem ist der Brief? Schreibt Europcar jetzt die gemessene Geschwindigkeit in den Brief oder treibt für die österreichischen Straßenverkehrsbehörden die Bußgelder ein?

Break

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Montag, 12. August 2013, 17:52

Selbst wenn die das falsche Fahrzeug geblitzt hätten, wie willst Du das beweisen.
Zum Glück ist der Beschuldigte nicht in der Beweispflicht sondern der Strafantragssteller.

So oder so, du hast drei Optionen:

- Du bezahlst nicht, dann stellt entweder Europcar Forderungen an dich, wie penetrant kann ich nicht sagen, oder Europcar weigert sich das Bußgeld zu bezahlen, dann stellt Österreich Forderungen, was im schlimmsten Fall heißt, dass du das nächste mal wenn du in Österreich von der Polizei kontrolliert wirst, du das Bußgeld bezahlen musst, evtl. mit einer weiteren Gebühr und pi-pa-po. So oder so, musst du dann immer damit Rechnen Geld in Österreich zu lassen, wenn du das nächste mal da bist, mit großer Wahrscheinlichkeit sogar erheblich mehr als das eigentliche Bußgeld.

- Du bezahlst und die Sache ist gegessen. Sehr empfehlenswert wenn es sich nur um ein kleines Bußgeld handelt (was bei 8 km/h zu viel wohl der Fall sein wird). Ich würde dir die Option ans Herz legen.

- Du fechtest die Sache an, verlangst Beweise. In dem Fall solltest du dir einen Anwalt holen. Persönlich, finde ich sowas übertrieben für ein kleines Bußgeld und dann sitzt du dann auch noch auf den Kosten für den Anwalt. Nicht empfehlenswert, wenn es um eine Banalität geht.
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Grün07

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Montag, 12. August 2013, 18:22

Zum Glück ist der Beschuldigte nicht in der Beweispflicht sondern der Strafantragssteller.
Der Blitzer wird vermutlich mit einer Art Typenzulassung versehen, entsprechend geeicht und die Aufstellung des Geräts von entsprechenden Behördenmitarbeitern abgenommen bzw. durchgeführt worden sein, d.h. erstmal wird davon ausgegangen, daß wer mit seinem Wagen auf einem Photo der Anlage abgebildet ist, die Geschwindigkeitsübertretung auch begangen hat. "Die knipsen ja schon mal oefter das falsche auto" wird nicht dazu führen, daß der Einspruch erfolgreich ist, sondern man muß Fehler bei der Zulassung des Geräts oder am Gerät selbst bzw. Fehler bei der Aufstellung des Geräts nachweisen. Die Behörde hat i.d.R. ein Protokoll, das dokumentiert, wie die Anlage aufgestellt war.

after12years

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Montag, 12. August 2013, 18:25

Hello :)
Und wenn Sie dich in Österreich mal wieder persönlich antreffen, dann gibts ordentlich eine auf den Deckel.
- Du bezahlst und die Sache ist gegessen. Sehr empfehlenswert wenn es sich nur um ein kleines Bußgeld handelt (was bei 8 km/h zu viel wohl der Fall sein wird). Ich würde dir die Option ans Herz legen.
Falls Du dich dazu entschließen solltest, den einfachsten Weg zu gehen:

http://www.bussgeldkatalog.ws/oesterreich/?speed=8

Variiert etwas(vermutlich je nach den weiteren Umständen)

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9

Montag, 12. August 2013, 18:27

Hello :)
Und wenn Sie dich in Österreich mal wieder persönlich antreffen, dann gibts ordentlich eine auf den Deckel.
- Du bezahlst und die Sache ist gegessen. Sehr empfehlenswert wenn es sich nur um ein kleines Bußgeld handelt (was bei 8 km/h zu viel wohl der Fall sein wird). Ich würde dir die Option ans Herz legen.
Falls Du dich dazu entschließen solltest, den einfachsten Weg zu gehen:

http://www.bussgeldkatalog.ws/oesterreich/?speed=8

Variiert etwas(vermutlich je nach den weiteren Umständen)

und um nicht unnötig viel Traffic für den Link zu generien:

Zitat

Bei 8 km/h mehr als erlaubt,
müssen Sie in Österreich 21 bis 42 Euro Strafe zahlen.

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Lustmieter (12.08.2013), AyCarumba (12.08.2013)

Deltahater

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Montag, 12. August 2013, 18:32

Was verstehst Du unter Beweis? Es wird ein Photo geben, auf dem "Dein" Europcar-Fahrzeug drauf ist. Wenn nicht, kommt nur ein Zahlendreher bei der Übernahme des Kennzeichens in die Nachricht an Europcar in Frage. Selbst wenn die das falsche Fahrzeug geblitzt hätten, wie willst Du das beweisen.

Von wem ist der Brief? Schreibt Europcar jetzt die gemessene Geschwindigkeit in den Brief oder treibt für die österreichischen Straßenverkehrsbehörden die Bußgelder ein?
Es war ein freundlicher brief von Europacar mit Anhang aus Oesterreich. Der Anhang war ein brief an Europcar "Anonymverfuegung" wo nur drauf steht das mir "zur Last gelegt" wird das ich da und da an dem zeitpunkt zu schnell gefahren bin. Da zu kommt dann ein bericht von Europcar das ich der Mieter des wagens zu dem Zeitpunkt war (was auch stimmt).
Es ist vielleicht einfacher die EURO 30 einfach zubezahlen. Aber schon komisch das die Oesterreicher so was ohne beleg/beweis/foto einfach mal los schicken

MrInfi

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Montag, 12. August 2013, 18:38

Auch die deutschen schicken nicht immer ein Foto mit. Aber auf Nachfrage bekommst du das dann.


Btw ich weiß nicht wie das in Österreich ist, aber es gibt Länder da muss es kein Foto von der fahrenden Person geben. Es reicht dann einfach nur das Kennzeichen.
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Montag, 12. August 2013, 18:41

Allein schon deshalb, weil in vielen Ländern von hinten geblitzt wird. Auch in Österreich oft.

x-conditioner

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Montag, 12. August 2013, 19:28

War das nicht auch so, dass die Polizisten in Österreich die Geschwindgkeit anhand von Indizien "schätzen" dürfen? In dem Fall gäbe es ja auch kein Beweisfoto.
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