Fanmail von den Behörden erhalten

  • Mich erreichte heute ein Strafzettel aus Gran Canaria via Sixt Email:





    200€ für einen nicht spezifizierten Verstoß

    Ortsangabe: Nicht gegeben.



    Wollen die mich verarschen?

    Einzig das Datum und die Uhrzeit waren noch dabei.


    Hatte jemand sowas schonmal?


    Der eigentliche Bußgeldbescheid soll angeblich per Post kommen, bin mal gespannt ob da etwas spezifischeres steht. Ein Knöllchen hatte ich auf jeden Fall nicht an der Windschutzscheibe.

  • Wir hatten etwas ähnliches in Süditalien - die Meldung vom Vermieter war eher ein Hinweis, dass sie die Daten rausgegeben haben, das Knöllchen der Gemeinde kam ein paar Tage später. 250€ weil wir in ausversehen eine Altstadt befahren haben, die nur für Anwohner und Lieferverkehr freigegeben war.

    Ich denke in deinem Knöllchen wird schon genau alles drinstehen - Sixt wird dagegen gar nicht unbedingt wissen, was man dir vorwirft.

  • So war es bei mir ebenso, auch Italien. Habe 5 Minuten länger als die erlaubten 15 Minuten am Flughafen Palermo geparkt - 100€. Aber nur, wenn innerhalb von 7 Tagen nach Posteingang gezahlt wird, ansonsten 200€. Die sind da echt gnadenlos. Die Zahlung konnte man dann direkt über Kreditkarte oder PayPal online vornehmen.


    Die Info vom Vermieter kam auch per Mail, der Inhalt war so ähnlich wie bei dir, nur halt auf italienisch. Das Schreiben von der Behörde selbst, wo dann auch erst drin stand um was es ging, erst geschmeidige 6 Monate später ^^

  • So war es bei mir ebenso, auch Italien. Habe 5 Minuten länger als die erlaubten 15 Minuten am Flughafen Palermo geparkt - 100€. Aber nur, wenn innerhalb von 7 Tagen nach Posteingang gezahlt wird, ansonsten 200€. Die sind da echt gnadenlos. Die Zahlung konnte man dann direkt über Kreditkarte oder PayPal online vornehmen.


    Die Info vom Vermieter kam auch per Mail, der Inhalt war so ähnlich wie bei dir, nur halt auf italienisch. Das Schreiben von der Behörde selbst, wo dann auch erst drin stand um was es ging, erst geschmeidige 6 Monate später ^^

    Genauso lief es bei mir ab, als ich meinen Strafzettel für versehentliche Nutzung der Busspur in Mailand erhielt. Einige Monate nach dem Trip die Info von car2go, ca. 6 Monate danach auch der Brief der Behörden. Der war in Farbe gedruckt und sogar dreimal gestaffelt. Erst ~ 70 €, dann ~ 90 € und ein deutlich höherer Betrag (Hab ich grad nicht im Kopf. ~ 140 € wäre bei den 50% ja realistisch). Kann das sein, dass sie den ziemlich hohen Endbetrag (den wohl eigentlich kaum einer zahlen wird) drin haben, um die Bagatellgrenze zu umgehen?

  • Welche Bagatellgrenze?


    Ich kann aus persönlicher Erfahrung berichten, dass Geldbußen aus Italien in D nicht vollstreckt werden. Man bekommt ein paar farbige Briefe aus Italien und Mahnungen eines deutschen Inkassounternehmens und das war's dann.

    Und wenn du das nächste mal in Italien bist wunderst du dich warum sie dein Auto beschlagnahmen, obwohl du doch bei der Alkoholkontrolle negativ getestet wurdest ;)

  • Ich habe eine E-Mail (in Niederländisch) von Car2Go aus den Niederlanden erhalten, da ein Fahrzeug, dass vorher von mir gemietet wurde abgeschleppt wurde.


    Es wird mir vorgeworfen unberechtigt auf einem Elektroparkplatz geparkt zu haben, obwohl es ein Elektroauto war. Der Elektrosmart war nicht an der Ladesäule angeschlossen, da ein Fahrrad direkt vor der Ladesäule stand, dies ist auch auf dem Brief der Gemeinde Amsterdam zu sehen, und mir nicht bewusst war, dass man das Fahrzeug anschließen muss.


    Zudem ist meiner Meinung nach der Sinn des Verkehrsschilds zumindest als Ausländer nicht eindeutig zu entnehmen "Opladen elektrische voertuigen".


    Problem an der Sache ist, dass car2go die Kosten gezahlt hat und nun von mir 373 Euro + 50 Euro Bearbeitungsgebühr fordert. Zudem car2go die Forderungen an die Deutsche GmbH überträgt weiß ich nicht ob ich hier einfach zurückbuchen kann ohne dass gleich Inkasso kommt. Einen Einspruch werde ich natürlich einreichen, ich glaube aber kaum, dass dem Stattgegeben wird.


    IMG_20190326_171648.jpg

  • Ich sehe nicht, warum ein Einspruch hier Erfolg haben sollte. Inwiefern ist "Opladen elektrische voertuigen" nicht eindeutig? Das kann man ja sogar ganz ohne Niederländischkenntnisse verstehen.


    Das Argument, dass man als Ausländer die Schilder nicht versteht, kann ich ohnehin nur eingeschränkt nachvollziehen. Müsste man sich in diesem Fall nicht vorher über die Verkehrsregeln erkundigen?


    Ärgerlich ist es in jedem Fall, da gebe ich dir natürlich Recht.

  • Carsharing Benutzer der nicht weiß wie Google Translate zu bedienen ist?


    Wenn du hier in München an einer Ladesäule stehst darfst du auch nur dort parken wenn du das Kabel angeschlossen hast.


    Ob du tankst / getankt hast kann ja keiner nachvollziehen. (bzw. ist unrelevant) Soweit ich weiß gibt es aber relativ häufig eine maximale Parkzeit z.B. mit Parkscheibe.