Erfahrungen mit All-Inclusive-Leasing statt Langzeitmiete

  • Ich weiß nicht wie groß die Zeitersparnis wirklich ist, wenn man sich bei nur 1 Jahr Laufzeit ständig um das nächste Auto kümmern muss. Dann wird die Lieferzeit überschritten, man steht ohne Auto da, ständig Email, Telefon bla bla. Das wäre mir auch zu nervig und ich hab dafür keine Zeit, nehme mir für sowas auch keinen Urlaub. Das Ding muss fahren, einmal im Jahr darf er von mir aus in die Werkstatt und fertig. Ein normaler Privatwagen macht eigentlich weniger Aufand als dieses Modell wenn er zuverlässig ist.

  • Ich stimme euch beiden da zu EUROwoman. & tobias.S

    Like2Drive bietet ein insgesamt sehr gutes Package an, aus welchem Grund ich auch zum 3. Mal zugeschlagen habe. Da ich es preislich attraktiv finde, mich nicht gerne extrem lange (36 Mte oder länger) binden möchte und auch den Luxus eines Neuwagen genieße, habe ich Like2Drive die Treue gehalten. Auch habe ich eben aus diesen Gründen, trotz einiger Komplikationen in den vorangegangenen Verträgen, fast uneingeschränkt weiterempfohlen.


    Dennoch muss ich auch sagen, dass es für mich nicht wirklich viel Zeitersparnis mit sich gebracht hat. Es gab auch hier immer viel Rennerei, Schreiberei und Telefoniererei mit Like2Drive. Wenn du dann auch noch 2x in 12 Monaten quer durch die BRD reisen musst für Abholung und Rückgabe (ok, Lieferservice einfach geht auch), dann kann das auch mal nerven. Ich hatte nun Glück 2x mein Fahrzeug im näheren Umfeld abholen zu können.


    Wenn nun eben die Preise aus nachvollziehbaren Gründen steigen, ist es aber eben auch sinnvoll mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wie erwähnt haben eben im näheren Umfeld zwei Beispiele gezeigt, dass es offenbar nicht unmöglich und mit höherem Aufwand verbunden sein muss Geld zu sparen.


    Ich selbst habe jetzt noch ein wenig bis es wieder losgeht mit der Suche nach einem passenden Nachfolger (vmtl im September/Oktober). Aber auch dann bin ich sehr gespannt, wie sich diese Suche dieses Mal gestaltet. Ob mit mehr oder weniger Aufwand als bei diesem Mal...

  • Für mich wäre sowas der pure Horror, immer damit rechnen zu müssen, irgendeiner kommt mit ner Rechnung über 400€ für Durchsicht oder Versicherung oder oder oder.

    Damit sagst Du indirekt eigentlich nur, dass Du Dir mehrere Seiten Vertrag / Angebot im Detail nicht intensiv durchlesen möchtest. Bei l2d mag es vielleicht anders sein, aber auch bei den Flatrateangeboten hat man schnell viele versteckte Kosten. Ich würde wetten, dass z.B. nur ein geringer Anteil der Kunden das "Risiko" der Vollkasko Verträge kennt, bzw. die Bedingungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaften gar nicht groß durchliest. Ob es stimmt weiß ich nicht, beim Hyundai Deal von meinauto.de sagte z.B. die Verkäuferin meines Modells, dass ich der erste Interessent sei, der gefragt hat, auf welchen Reifen das KFZ ausgeliefert wird. Legt man einen nicht so versierten WR Kauf zu Grunde, erhöht sich die Rate schnell allein hierdurch um 20-25€ monatlich. Nachgelagerter Verkauf der WR nicht berücksichtigt.

  • Genau das meine ich. Ich möchte in ein Autohaus gehen können ohne eine Checkliste von 25Punkten, die man durchgehen muss, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

    Mit Lesefaulheit hat das nichts zu tun.


    Alleine der Punkt, nicht 5 Ansprechpartner für alles mögliche zu haben, ist schon bei L2D ein Vorteil.


    (Übrigens ist das hier keine Werbung, das Rumgeeier mit dem Auslieferungsdatum ist für mich ein absolutes Killerkriterium des ganzen Angebots)

  • Ich möchte in ein Autohaus gehen können ohne eine Checkliste von 25Punkten, die man durchgehen muss, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

    25 Punkte sind natürlich völlig übertrieben, in modernen "Autohäusern" hat man einen ähnlichen Aufwand wie bei den Flatrateangeboten. Manchmal auf geringer, nur knackt man dann den Preis sicherlich nicht. Die (online-) plattformorientierten Vertriebe suggerieren nur erstmal einen geringeren Aufwand. Das aber nicht nur im KFZ Bereich. Aber wie dem auch sei, der Erfolg solcher Angebote / Plattformen zeigt was gerne genutzt wird. Blöd nur, dass durch die Zentralisierung jede Menge Arbeitsplätze verschwinden, auch unter Berücksichtigung der neu geschaffenen. Schön aufgezeigt wurde dies damals nach dem Tod vom Unister Gründer Thomas Wagner.

  • Ich sehe es halt nicht ein, signifikant mehr Geld für das baugleiche Kfz mit weniger Extras zu bezahlen.

    Das sehe ich auch nicht ein. Als es bei mir hieß "Ein zweites Jahr oder nicht?" gab es mein Modell (Ibiza FR 1.5 TSI) zum Glück noch zu bestellen (obwohl diese Motorisierung schon längst von Seat eingestellt wurde) und der Preis hat sich auch nicht verändert. Mir war aber ebenfalls wichtig, dass ich nichts von der liebgewonnen Ausstattung missen muss und habe vorher angefragt. Mein Neuer hat rechnerisch sogar noch mehr Extras drin, leider mehr oder weniger unnötige Mehrausstattung (ich habe z.B. nichts von der Vorrüstung der Anhängerkupplung) und habe stattdessen leider nur die Stoffsitze drin. Einen Tod muss man sterben...

  • Für meinen Ibiza erhielt ich gestern eine Mail, in der ich über eine Rückrufaktion informiert wurde. Diese betrifft das hintere Gurtschloss und firmiert anscheinend unter dem Kürzel 69X7. Ich soll nun einen Vertragshändler meiner Wahl aufsuchen, um das Problem dort beheben zu lassen. Ich hoffe, dass das schnell erledigt ist...


    Überaus igenartig finde ich, dass SEAT die Rückrufaktion bereits letztes Jahr im Mai (!) kommuniziert hat, und dass das Fahrzeug aber anscheinend dennoch über L2D ohne Behebung im September 2018 an mich ausgeliefert wurde? Angehängt an die Mail ist ein PDF-Dokument ohne Verfasser (vermutlich von Seat), in dem eine angebliche Erstinformation von November 2018 erwähnt wird. Davon ist bei mir aber leider nichts angekommen...


    Finde ich sehr bedauerlich, dass Informationen über einen sicherheitsrelevanten Rückruf - SEAT rät ausdrücklich von der Nutzung des mittleren Sitzplatzes im Fond ab - mit einer solchen Verzögerung kommuniziert werden...

  • Kann mir jemand vielleicht erklären was mit dem Fahrzeug vor der Abholung passiert? Jetzt als Beispiel mein gebuchter Leon wurde KW04 produziert. Das Fahrzeug wird nach Deutschland gebracht und dann? Steht es jetzt einfach irgendwo rum bis l2d es anmeldet oder wie soll ich es verstehen?


    Ich kann ja die 8-12 Wochen Lieferzeit verstehen wenn das Fahrzeug noch bestellt werden soll, bei mir war aber der Fall das Fahrzeug wurde schon zwei Monate vor meiner Auftragsbestätigung gebaut. Was geschieht jetzt mit dem Fahrzeug?

  • Sollte dem so sein, wäre es vielleicht (auch um es L2D einfacher zu machen) sinnvoll, anzugeben, wo besagtes Auto gerade steht.

    Ist dieser Standort für einen okay, könnte es so schneller gehen. Dann müsste auch das Auto weniger hin und her gekarrt werden.


    Mir z.B. wäre es egal, ob ich das Auto bei Köln oder München abhole. Wenn mein Leon jetzt gerade in München stünde, könnte man sich den Transport nach Köln sparen.


    Ich hoffe ja, dass ich meinen Leon schon in der ersten Juniwoche abholen kann. Aber das konnte mir selbst L2D nicht beantworten. "Sie erhalten Infos, wenn es soweit ist."


    Edit: oder man fragt ganz lieb beim Teamleiter der Dispo von Fleetpool nach (https://fleetpool.de/team.html) - die Mailadresse ist wahrscheinlich wie bei allen anderen vorname.nachname@fleetpool.de

  • also ich würde beim Preis eher widersprechen. Den Vergleich von 24 auf 12 Monate Leasing bei ähnlicher Rate finde ich nicht fair gegenüber den Flatrate-Anbietern. In der Praxis mag einem das egal sein, aber es ist ein himmelweiter Unterschied ob man jährlich oder alle 2 Jahre einen Neuwagen erhält. Ich würde mich schon als jemand bezeichnen, der da viel Zeit reinsteckt, und wenn es so einfach beim Händler vor Ort etwas vergleichbares gäbe, würde ich mich wundern.


    Wenn du den Heckmeck mit l2d nicht möchtest, kann ich nur (wie schon mehrfach) auf ASS verweisen solange l2d noch in den Kinderschuhen steckt. Der Ablauf dort war bei mir absolut reibungslos.

    Auch hier möchte ich aber anmerken, dass mein Ablauf mit l2d bisher absolut reibungslos war. Ich hatte keines der Probleme, die hier beschrieben wurden. Alle meine Emails wurden umgehend beantwortet, mein Termin kam pünktlich und genau da, wo ich ihn haben wollte (Folgefahrzeug zum ASS-Fahrzeug von mir).

  • also ich würde beim Preis eher widersprechen. Den Vergleich von 24 auf 12 Monate Leasing bei ähnlicher Rate finde ich nicht fair gegenüber den Flatrate-Anbietern. In der Praxis mag einem das egal sein, aber es ist ein himmelweiter Unterschied ob man jährlich oder alle 2 Jahre einen Neuwagen erhält.

    Klar ist es nicht direkt vergleichbar. Wenn es dem Kunden aber egal ist, er sich einfach noch weniger mit dem Thema des Folgefahrzeugs alle 6 Monate kümmern will, dann sind 24 Mte durchaus interessant. Wie hier auch festgestellt wurde in dem Thread hätten sehr viele ihren Wagen durchaus gerne 24 Mte gehalten statt nach 12 Monaten eventuell einen ungewissen Nachfolger zu haben. Denn diese Unsicherheit des Folgefahrzeugs finde ich gerade bei dem 12-monatigen Wechsel als kritischen Punkt. Ich selbst hatte das Problem nach dem letzten Fahrzeug quasi nicht mehr zu eine adäquaten Vergleichspreis ein Van-Modell weiterfahren zu können. Hätte ich gegen meinen Citroen behalten können, wäre ich damit mehr als happy gewesen für weitere 12 Monate.

    Aus dem Grund sehe ich ein gutes 24-Monate Angebot vom Händler als durchaus vergleichbar an (ja, kostentechnisch ist es für den Händler besser 24 oder gar 36 Mte anzubieten als 12). Mir geht es hier natürlich um die Sicht als Kunden.


    Will man jetzt die Sicht von L2D beleuchten, ist es für sie natürlich praktisch nur 12 Monate anzubieten, da hier quasi keine Wartungskosten anfallen im Vergleich zu 24-Monatsverträgen.


    Nur um es noch einmal zu bekräftigen. Ich bin insgesamt zufrieden mit L2D und will auch nächstes Jahr wieder ein Fahrzeug von L2D übernehmen. Da aber momentan eben die Preise steigen, suche ich nach einer Alternative.

  • das muss nicht sein. wenn es einmalbeträge für die Abnahme eines Autos gibt, dann ist die Leasingrate unter Umständen für 12 Monate günstiger als für 24monate. manchmal sieht man solch komische Konstellationen auch auf der sixt leasing seite wenn man zwischen den Laufzeiten wechselt.


    generell tippe ich mal dass die Hersteller den Jahreswagenmarkt inkl der Preise selbst steuern wollen und deshalb eben genau die 12 Monate haben wollen und es gar nicht so einfach wird auf 24Monate zu wechseln für L2D. da werden sie in deinem Fall dann auch leider keine Ausnahme machen können, dafür läuft das wieder zu standardisiert (auch wenn man nicht immer den Eindruck hat :) )

  • Mein Abholticket hat es heute Mittag auch zu mir geschafft.


    Ich darf meinen Seat Leon Xcellence ab KW 18 (steht also schon 2 Wochen dort) in Frechen abholen.

    Anrufen und total unkompliziert einen Termin ausgemacht, ich hätte das Fahrzeug sogar schon diese Woche abholen können - was mir aber zeitlich nicht passt.

    Dass das Auto schon seit 2 Wochen zur Abholung bereit steht, hat selbst die Dame am Telefon gewundert.


    Nächste Woche Donnerstag geht es für mich nach Köln, den Leon abholen. Ich bin gespannt!