Audi A6 50TDI quattro: Infotainment hui - Motor pfui

  • War die verpflichtende Einführung des WLTP für neue Typen in 2017 und dann alle Autos in 2018 nicht schon im Mai 2014 durch die EU beschlossen? Klar die Lobbyisten haben noch versucht dagegen anzugehen, aber sorry... wenn VW es als größter Autohersteller der Welt nicht hinbekommt, dann hat man da wohl auf das falsche Pferd gesetzt und dran geglaubt dass die Lobyisten das (mal wieder) nach hinten schieben können...

    Die anderen Hersteller zeigen ja, dass sie es auch, oder zumindest deutlich besser hinbekommen haben.

    Und das, scheinbar ohne dafür die Premium Motoren so beschnitten zu haben.

  • selbst wenn man die Prüftstände hätte, zeig mir mal die Leute, die die Prüfstände bedienen könnten. die gibts doch gar nicht.

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  • Da hast du Recht. Da haben sich die deutschen Hersteller nicht mit Ruhm bekleckert und vermutlich zu sehr auf die gute Lobbyarbeit gesetzt. Sei es drum. Nun muss man nach vorne schauen.

    Moment, hauptsächlich der VW-Konzern nicht. So viel Zeit muss sein! Schließlich zeigt die ADAC-Liste wie viele Opel, BMW und Mercedes man bestellen kann. Aber das wurde ja auch schon gesagt.

  • Meinetwegen auch nur der VW Konzern.


    Die Prüfstände haben sie für den "Bediener" nicht geändert.

    Weiterhin sitzt jemand im Auto und fährt penibel eine Vorgabe/Linie auf einem Bildschirm nach. Nur ist der Raum in dem das Auto steht jetzt auf +-2°C zu temperieren.

    und der neue Prüfer muss nicht nach WLTP zertifiziert sein? das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

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  • Das macht immer noch der selbe Angestellte Facharbeiter wie früher nach NEFZ auch. Die Anzahl der Tests ist nur wahnsinnig in die Höhe geschossen. Darum wird auch viel rausgegeben (TÜV etc.).


    Zudem muss man ja nun auch noch RDE Fahrten machen. Das machen aber auch Mitarbeiter und keine externen oder extra zertifizierte Prüfer.

  • dann brauch ich doch aber zumindest viel mehr von denen als bisher, wenn das so viel aufwändiger ist

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  • Das Problem ist das alle Projekte und Terminpläne zur Einführung von WLTP auf nächstes Jahr im September ausgelegt waren.


    Dann hat die Regierung plötzlich die Einführung von in 2 Jahren auf in einem Jahr vorgezogen.

    Da bröseln alle Terminpläne nur so dahin.

    Die Regierung hat nichts vorgezogen. Die Termine sind EU-weit festgelegt und für jeden Hersteller ersichtlich gewesen. Die anderen haben es ja auch gut hinbekommen. Nur die VAG hat darauf gebaut, dass Einführung von 6c per Lobby-Arbeit ausgesetzt wird, und da hat die Bundesregierung dann nicht mehr mitgespielt und keine Unterstützung gegeben.


    Für diesen Worst-Case waren sie offenbar nicht gut vorbereitet, sind kalt erwischt worden und haben in der Konsequenz jetzt nicht genügend Prüfstände, um alle Modelle rechtzeitig zur Einführung der 6c-Norm am 01.09. einstufen zu können.


    EDIT: Sorry, Posting zu spät abgeschickt. Wurde ja quasi schon alles gesagt.

  • Ja genau. Man braucht viel mehr Mitarbeiter dafür. Dafür sollte es eigentlich dann Leute in Arbeitnehmerüberlassung geben. Da ist der Markt, zumindest hier unten im Schwabenland, aber ziemlich leergefegt. Das hat z.B. dazu geführt das sie viele Leute von der Straße weg oder aus Arbeitnehmerüberlassung in anderen Abteilungen fest eingestellt haben. Zwei (jetzt ehemalige) Kollegen von mir hatten auch das Glück nach 9 Monaten direkt fest eingestellt zu werden. Also hat zumindest ihnen die "Dieselthematik" (Unternehmenssprech) zu Festanstellung verholfen.

    Geholfen hat das Ganze aber nicht, wenn man sieht wie viele Porsche Modelle man gerade bestellen kann. ;)

  • und der neue Prüfer muss nicht nach WLTP zertifiziert sein? das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Bist du schonmal einen Prüfzyklus mit dem Fahrzeug auf der Rolle gefahren? Falls nein wage ich zu bezweifeln, dass du weißt wie das abläuft.

    Je nach Land und Vorgabe sind die Vorgaben sehr strikt. Von der Fahrkurve darf man stellenweise nur +-1km/h abweichen. Da ist überhaupt kein Spielraum für rumspielereien, gerade weil sich Fahrzeuge und Motor/Getriebevarianten unterschiedlich verhalten. Man muss hochkonzentriert sein überhaupt Fehlerfrei durch die Prozedur zu kommen. Der längste mir bekannte Fahrzyklus geht 72min. Um es noch strikter zu machen gibt es jetzt schon Zyklen ohne eingeblendete Fahrkurventoleranz und bereits ab 5zehntel Sekunden außerhalb des Toleranzbereichs wird ein Fehler gelistet.

    Es muss auch schon bei der Testvorbereitung einiges beachtet werden hinsichtlich Konditionierung des Fzg, Testzeitpunkt etc.

    Danach gehen die Dokumente durch mehrere Hände zur Prüfung und dann zur Behörde. Bei internen Entwicklungsfahrzeugen drückt man stellenweise ein Auge zu bei Fehlern, aber bei Typprüffahrzeugen herrscht eine klar kommunizierte 0-Toleranz-Grenze.


    Geschummelt werden kann meiner Einschätzung nach nur technisch über das Auto. Über den Prüfzyklus oder die Dokumente was zu machen ist nahezu ausgeschlossen.

    "Aus fahrphysikalischen Gründen entsteht ein Sicherheitsrisiko, wenn die Motorleistung dem Leergewicht nicht angepasst ist und dadurch außerordentlich starke Beschleunigungen möglich werden"
    (Zitat des deutschen Verkehrssicherheitsrates)
    :209:

    2 Mal editiert, zuletzt von VR38DETT ()

  • Hm, du beantwortest eine Frage, die ich gar nicht gestellt habe.

    Was haben die Anforderungen des Testzyklus damit zu tun , ob der Prüfer ein Zertifikat braucht?

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