Einführung eines automatischen Speed-Limiter in Planung

  • Einführung eines automatischen Speed-Limiter in Planung.

    Quelle


    Interessant wäre es in diesem Kontext auch, wenn das ISA-System z.B. Verkehrsanfänger (Probezeit) in Deutschland zur Richtgeschwindigkeit auf AB beschränken würde.

    Gibts dazu denn Statistiken? Ist es belegt, dass hauptsächlich Verkehrsanfänger für Raserunfälle verantwortlich sind? Falls ja, würde es definitiv Sinn machen.

  • Einführung eines automatischen Speed-Limiter in Planung.

    Quelle


    Interessant wäre es in diesem Kontext auch, wenn das ISA-System z.B. Verkehrsanfänger (Probezeit) in Deutschland zur Richtgeschwindigkeit auf AB beschränken würde.

    Dann muss man also demnächst zum Tuner um die ISA Geräte entfernen zu lassen. Man geht also nicht mehr zum tuner um die Leistung zu steigern sondern um sie nicht zu verlieren.


    Interessant auf was für ein scheiß man kommen kann. Aber jedes System lässt sich ausbauen.

  • Zumal, wer vor kurzem ein Auto mit Verkehrszeichenerkennung gefahren ist, weiß dass diese noch einiges an Verbesserungspotential aufweisen. Ich kenn allein in "meinem" Landkreis zweistellig Orte, an denen die falschen Verkehrszeichen erkannt werden, und man bspw. statt erlaubter 60 km/h 20 km/h angezeigt bekommt. Und da macht es keinen Unterschied ob man im ~90k€ BMW oder im ~27k€ Hyundai sitzt.


    Da hängt derart viel dran, was es noch zu verbessern gilt, dass ich nicht glaube dass es innerhalb der nächsten 3 Jahre kommt. Zumal ja auch noch die rechtliche Grundlage für die ans ISA angehängte Blackbox* durchdekliniert werden müsste.


    (*der oben verlinkte Artikel klingt so, dass ISA nicht nur die Geschwindigkeit begrenzt, sondern "vermeintliche" Geschwindigkeitsübertretungen logged. Das würde ja nur Sinn ergeben, wenn die GPS-Koordinaten auch gespeichert werden. Insofern verwendete ich den Begriff.)

  • Dann muss man also demnächst zum Tuner um die ISA Geräte entfernen zu lassen. Man geht also nicht mehr zum tuner um die Leistung zu steigern sondern um sie nicht zu verlieren.


    Interessant auf was für ein scheiß man kommen kann. Aber jedes System lässt sich ausbauen.

    Zum ersten steht im Artikel dass sich das System immer vom Fahrer überregeln lassen soll.

    Zum zweiten geh ich davon aus dass wenn man das einfach so ausbaut (wenn es denn mal Pflichten werden sollte) die Betriebserlaubnis erlischt.

  • Dieses Thema ist an mir bisher vorbeigegangen. Ist zwar noch in einer frühen Phase und dazu müssen noch viele Menschen ja sagen, aber Thema scheint ernst zu sein:


    Hier die Pressemitteilung des IMCO u.a. dazu: http://www.europarl.europa.eu/…-be-mandatory-in-vehicles


    Hier der weitere Ablauf: https://oeil.secure.europarl.e…rence=2018/0145(COD)&l=en


    Sofern ich das richtig verstanden habe, soll sich das Parlament damit erstmals am 16.04. befassen.


    Die Funktionsweise ist u.a. in diesem Infoblatt des ETSC (Lobby-Organisation in Brüssel) erklärt:

    https://etsc.eu/wp-content/uploads/ETSC-ISA-infographic.pdf


    Danach ist es wohl tatsächlich so, dass das System einen nur mehr oder weniger sanft daran erinnert, die Geschwindigkeit anzupassen und sich ausschalten lässt. Möchte ich trotzdem nicht haben.

  • Die Reise wird dahingehen, das geht Hand in Hand mit dem autonomen Fahren in mittelbarer Zukunft.


    Volvo hat doch neben der selbstauferlegten Geschwindigkeitsbegrenzung kürzlich angekündigt, auch über andere Systeme nachzudenken, bspw. Drogen/Alkohol-Check vor der Fahrt.

  • Ich frage mich, ob es nicht sinnvoller wäre, überall die elektronischen Anzeigen aufzustellen. Die regeln die Geschwindigskeitsbegrenzung anhand Kameras, die den Verkehrsfluss insgesamt überwachen. Wie z.B. auf der A5 bei Frankfurt.


    Es wird auch spannend sein, wie es bei temporären Beschränkungen, Änderungen und eben solchen dynamischen Begrenzungen sein wird. Denn es soll ja so funktionieren, dass jedes Schild quasi eine GPS-Koordinate erhält. Die Daten dazu müssten dann ja laufend geändert und abgefragt werden, ein irsinniger Aufwand und Datenfluss. Auch Tunnel haben oft dynamische, digitale Anzeigen, aber keinen Empfang...

  • Warum nicht gleich Schilder mit Funkschnittstelle, würde wahrscheinlich deutlich zuverlässiger funktionieren als eine optische Erkennung. Die Broadcasts noch signieren und es wird auch etwas sicherer.

    Meines Erachtens nach auch der sinnvollste Weg. Entsprechende Funkstandards gibts schon (inkl. Sicherheitsfeatures, siehe ITSG5). Und zumindest VW-Neuwagen sollten ab Mitte des Jahres in der Lage sein entsprechende Nachrichten zu empfangen.

  • Volvo hat doch neben der selbstauferlegten Geschwindigkeitsbegrenzung kürzlich angekündigt, auch über andere Systeme nachzudenken, bspw. Drogen/Alkohol-Check vor der Fahrt.

    ich sehe schon die ersten an ihr Auto pis***, damit die Tür aufgeht. Ich mein, momentane Drogenscreens laufen nur übers Urin. Und nen Beutel InstantUrin ist schnell gekauft.

  • Eine Blackbox im Auto kann man nur begrüßen. Bis jetzt kann sich ja noch jeder rausreden, er sei "nur aus Versehen" 180 statt 120 gefahren. Wenn man notorisches Schnellfahren nachweisen könnte, wäre man im Bereich des Vorsatzes und dann wäre von den Strafen her auch einiges mehr möglich.


    Für Geschindigkeitsüberschreitungen innerorts könnte ich mir einen nervigen Piepston á la Gurtwarner vorstellen. Unproblematisch für kurze Zwischensprints, aber auf Dauer eben störend und "uncool". Abstellen dürfte man den natülich nicht können.