Realistische Klasse für Upsell

  • Hi,

    da ich demnächst für eine Tour mehrere Fahrzeuge brauche, habe ich vor, evtl bei sixt etwas zum Ausweichen einzuspielen.


    Nun meine Frage, welche Klasse buche ich möglichst, um darauf basierend am Counter für was Sportliches (M4, M5, Z4 M40i usw.) 'n Upsell zu vereinbaren?


    Reicht CPAR, oder muss es LDAR sein?

    Zweiteres klappt nach eigener Erfahrung, aber darunter?

    Das ist ja letztendlich auch eine Kautionsfrage.



    Danke im Voraus.

  • Eine höhere Ausgangsklasse senkt den durch das System vorgegebene Mindest-Upsell, und auch der Vorschlag des Systems sollte niedriger sein, allerdings weiß ich nicht, ob das in Relation steht oder was günstiger ist.

    Aber aus der Erfahrung mit normalen Klassen kann ich sagen, dass zB zwischen CPMR und LWAR aktuell so 35€ am WE liegen, aber kaum ein RSA wird dir als Upsell für ~11€/Tag von CPMR aus LWAR mitgeben. Ich weiß auch gar nicht, ob das System das heutzutage aufgrund der Mindestpreise noch zulässt.
    So blöd es für die RSA mit dem Verkaufszwang auch ist: In dem Fall ergibt es eigentlich nur Sinn die höhere Klasse direkt zu buchen.
    Noch extremer ist es hier mit PWAR und LWAR, da liegen nur 2 € dazwischen.


    Letztendlich hängt es zu 99% am RSA ob er dir Faire Preise oder Mondpreise nennt. Die einen wollen von LDAR auf M2 90€/Tag sehen, die anderen sagen 20-30/T sind okay und manche gehen ans Minimum des Systems....

    Edit: Es gibt wohl auch vermehrt Stationen wo intern in einer Liste festgelegt ist, was Autos pro Tag bringen sollen (das ist deutlich mehr als das was technisch vom System möglich ist), da ist es dann egal was die Basis war und es freut sich höchstens die RSA wenn auf einen niedrigeren Basispreis ein höheres Upsell -> mehr Provision rumkommt.

  • und es hängt daran, was der jeweilige Stationsleiter als Vorgabe macht. das mag sich ja auch nochmal vom System unterscheiden.


    aber das ist halt typisch Sixt: da kommt von irgendwo ne Ansage, dann wird das ein paar Wochen so gemacht, dann kommen Fälle, wo es einfach nicht mehr durchzuhalten ist und dann wird es mehr und mehr aufgeweicht.


    und nach 6 Monaten kann sich kein Schwein mehr daran erinnern.

    und nach 12 Monaten wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben.

  • Edit: Es gibt wohl auch vermehrt Stationen wo intern in einer Liste festgelegt ist, was Autos pro Tag bringen sollen (das ist deutlich mehr als das was technisch vom System möglich ist), da ist es dann egal was die Basis war und es freut sich höchstens die RSA wenn auf einen niedrigeren Basispreis ein höheres Upsell -> mehr Provision rumkommt.

    Mir wurde zugetragen, dass das grade für die manuell geplanten Luxury Fahrzeuge so ist.


    Würde trotzdem eher mit einer im Verhältnis Preis/Klasse guten Reservierung (also eher Lxxx) an den Counter treten. Alles andere bringt einen eher in eine schlechtere Verhandlungsposition meiner Ansicht nach.


    Edit: Die Kaution wird im Falle das Upells auf M/AMG etc. eh bei 1500€ landen. Da gibts zwar „Umwege“, die aber idR. nicht mehr gegangen werden (dürfen).

  • IDAR auf M2 war im letzten Jahr von ~70 auf 136 Euro für 3 Tage. Also 22 Brutto pro Tag mehr.

    Auf die Nachfrage, ob es grundsätzlich eine bessere Kunden Ausgangslage und RSA "Motivation" ist, für ein gutes Upsell auf Specialcars möglichst niedrig zu buchen, wurde dies bejaht. MCMR oder ECMR wäre gut. Die Aussage kam am Diamond-Schalter.


    Das würde sich lohnen wenn es RSA Provisionen nach prozentualer Steigerung gibt?

    Stimmt das oder Lüge? Ich würde es sehr gerne wissen.

  • Gut, wenn das Ganze einen Tagespreis X erreichen „muss“ und der RSA dann prozentual am Delta zwischen Reservierung und X(*Tage) verdient verstehe ich einerseits, dass eine niedrigere/günstigere Reservierung von Vorteil sein könnte. Andererseits liegt mir das „Also von C/I/F muss ich min Y pro Tag verlangen, weniger erlaubt das System nicht“ immer noch sehr präsent im Ohr.


    Ich hab aber in diversen Verhandlungen von verschiedenen RSA auch schon sehr verschiedene zu erreichende Tagespreise für den gewünschten (gleichen) Wagen zu hören bekommen :106:

  • O.k dann fasse ich zusammen: die Sportsfreunde Eurowoman und Crashkiller erklären dem RSA am Schalter bei Choice Ups das System und empfehlen es mit Null zu probieren.

    Aber der davincii code ist noch nicht geknackt.


    Woran verdient der RSA am meisten und wie kann man als Kunde motivieren sodass beide Seiten zufrieden aus der Verhandlung gehen?

  • Woran verdient der RSA am meisten und wie kann man als Kunde motivieren sodass beide Seiten zufrieden aus der Verhandlung gehen?

    Wie oben beschrieben ist das eine nicht so leichte Angelegenheit. "Gut" verdienen sie mit LD, BE, BF, UP (Hier gibts einen Spielraum), TG, BC und PF weniger (je nachdem wenig bis kein Spielraum). Unterm Strich "hetzt" die Firma die eigenen Angestellten gegen den Kunden auf - und man arrangiert sich irgendwie. Wie das im Detail ausschaut hängt von der Dynamik Kunde X und RSA Y ab. Da dies immer individuell ist, kann es wie chm80 geschrieben hat, kein Rezept geben.