Findet Ihr moderne Autos auch zu breit?

  • Mir fällt inzwischen bei vielen meiner Mietwagen auf, dass ich sie schlicht unnötig breit finde. Es ist natürlich nicht schlecht, im Innenraum viel Platz zu haben, aber die Breite macht das Fahren einfach deutlich anstrengender, man will ja nirgendwo anecken. Und den Vorteil einer superbreiten Mittelkonsole halte ich für überschaubar.


    Fast jedes Auto wird deutlich breiter als der Vorgänger, egal ob 1er, 3er, Porsche 911 992 uvm.


    Ich frage mich, ob das wirklich der allgemeine Kundenwunsch ist.


    Bin ich mit der Ansicht allein oder wie seht ihr das?

  • Sicher, dass der Beitrag nicht irgendwo ausgegliedert wurde? Das ist wieder so ein typischer Thread-Titel, der mich zum Schmunzeln brachte und der möglicherweise von irgendeinem Moderator stammt :)


    Und nein, ich finde moderne Autos nicht zu breit. Umso breiter, desto besser 8)


    Um nirgendwo anzuecken, muss man halt Lenken :209:

  • Viel befremdlicher finde ich, dass viele Fahrzeuglenker überhaupt nicht wissen, wie breit ihr Fahrzeug ist. Gerade in BAB-Baustellen mit Fahrbahnverengung findet man in schöner Regelmäßigkeit Autos mit einer Spiegelbreite >2m auf eben diesen Spuren, anstatt die rechte Spur zu nutzen. Vor allem die bösen SUV'ler glauben anscheinend des Öfteren, sie fahren einen Polo o.ä., aber auch wesentlich kleinere Autos fallen unter diese Reglementierung. Kostet zwar nur 35 Euro, wenn es geahndet wird, aber ist trotzdem lästig, weil sie dann oft nicht den Mumm haben, haarscharf an den anderen Autos vorbeizuzirkeln und die linken Spuren blockieren.

  • Nein. Breit ist super!

  • Viele Parkplätze/Parkhäuser/Garagen sind halt mehr so für Autos aus den 70/80ern gebaut. Da müsste man mal nachbessern, damit auch heutige Fahrzeuge Platz haben.


    Also ich mag breite Mittelkonsolen, muss ja nicht gleich wie im Hummer sein, aber dass so 2 Flaschen/Becher, und ein etwas größeres Staufach reinpasst wär schon gut. Handy- und Schlüsselfächer auch gern .

  • Ich bin kein Freund von breiten Fahrzeugen. Weder als Fahrer noch als anderer Verkehrsteilnehmer. Höherer Verbrauch, Parkplatzsuche wird dadurch nicht leichter, es entstehen mehr"unagnehme" Situationen und als Fahrer eines E-Bikes bin ich weder ein Fan von fahrenden breiten Fahrzeugen oder als Hindernisse, wenn diese parkenden Fahrzeuge abgestellt wurden. Parkraum ist überall knapp und wer meint, dass er mehr Parkraum benötigt, der muss halt dann halt auch mehr zahlen.

    Dazu kommt, dass ich häufig Mitleid mit den Fahrern solcher Fahrzeuge habe. Man zeigt zwanghaft, dass man es jetzt "geschafft" hat und so ein Auto fahren kann oder irgendwas kompensieren muss.

  • Ich bin kein Freund von breiten Fahrzeugen. Weder als Fahrer noch als anderer Verkehrsteilnehmer. Höherer Verbrauch, Parkplatzsuche wird dadurch nicht leichter, es entstehen mehr"unagnehme" Situationen und als Fahrer eines E-Bikes bin ich weder ein Fan von fahrenden breiten Fahrzeugen oder als Hindernisse, wenn diese parkenden Fahrzeuge abgestellt wurden. Parkraum ist überall knapp und wer meint, dass er mehr Parkraum benötigt, der muss halt dann halt auch mehr zahlen.

    Dazu kommt, dass ich häufig Mitleid mit den Fahrern solcher Fahrzeuge habe. Man zeigt zwanghaft, dass man es jetzt "geschafft" hat und so ein Auto fahren kann oder irgendwas kompensieren muss.

    Drei Fragen:

    Du möchtest schon gerne ein NCAP-5*-Auto mieten und fahren, wenn du es brauchst? Mit ESP, ABS, 14 Airbags, Fußgängerschutz-Motorhaube, modernen Assistenzsystemen?

    Wo parkst du deine Mietwagen, wenn sie nicht an der Sixt-Station stehen?

    Als Sixt-Aktionär würdest du es begrüßen, wenn Sixt statt wartungsfreier Neuwagen lieber eine teure Oldtimer-Flotte bereithält, deren Mietpreise sich nur wenige Menschen leisten können?


    Ich verstehe deinen Beitrag nicht so ganz, weil du sonst polemikfrei schreibst und besser reflektierst als hier. ;)

  • Auch in einem kleineren Fahrzeug sind Assistenzsysteme möglich, dafür brauche ich kein überbreites Fahrzeug. Gleiches gilt auch bei einem Neuwagen. Das ist es ja kein Gesetz, dass die immer breiter und länger werden.

    Dass ich ein Fan der Verkehrswende bin und damit für eine reduzierten Autoverkehr da bin wo Parkraum knapp ist (Stadt), ist ja bekannt und da passen immer breitere Fahrzeuge einfach nicht mehr in die Zeit. Wer meint er müsste mehr öffentliche Fläche belegen, als es wirklich notwendig ist, der muss halt auch dafür zahlen.

  • Das beantwortet die Fragen nicht. Ja, auch ein Polo hat Assistenzsysteme. Ist aber heute so groß wie ein Golf 4. So ein i-Pace ist halt auch ein Trumm und wegen der Akkugröße kaum kleiner zu bauen. Und der ist samt Spiegel schon breiter als 2,10 m, darf also in Baustellen nicht links fahren. Wenn du pragmatisch an den Fahrzeugbau herangehst, kommst du zwangsläufig auf breitere und längere Autos, weil immer mehr Funktionen Bauraum einnehmen. Die nehmen wir als selbstverständlich hin (ABS, ESP, s.o.). Es ist aber nicht mehr Platz da, nur weil plötzlich ein DPF, zwei Kats, ein 30-Liter-Adblue-Tank oder ein 94-kWh-Akku untergebracht werden müssen. Und beim Komfort-Anspruch bin ich noch gar nicht, den wir an neue Autos stellen.


    Übrigens: Auch E-bikes nehmen mehr Platz weg als vergleichbare Fahrräder ohne Akku. Schon allein, weil du die 25kg-Dinger nicht in die Wohnung schleppen kannst. Warum ein Fahrrad elektrifizieren, wenn es fürs gleiche Geld auch High-End-Komponenten gibt, weniger Wartung, weniger Verschleiß an Bremsen und Antrieb? Sorry, anderes Thema.


    Aber zumindest was die Verkehrswende angeht sind wir uns einig. Da muss etwas passieren.