Tagesschau: Wenn der Leihwagen zum Luxus wird

  • Also für Sixt und den Großraum Düsseldorf stimmt das schon mal nicht.

    Das Problem gibt es allerdings nicht in allen Ferienregionen. In vielen deutschen Städten und Flughafenstationen sind die Preise noch wie im Vorjahr unter den Werten aus 2019.Dort gibt es für den Preis für den man 2019 noch CCCC bei Sixt bekommen hat, jetzt MCMR von Buchbinder.


    internetDude danke für das Teilen. Vlt. ist der Autor sogar einer von uns :O

  • Der Artikel ist wirklich super!


    Was mich verängstigt ist die Aussage, dass der Zustand noch locker bis 2022 ff gehen wird und das die Vermieter ja eigentlich "Happy sind" aufgrund der hohen Mietpreise (Wenig Arbeit, viel Ertrag).

  • Hallo Zusammen,

    ich stimme zu der Artikel liest sich sehr gut. Jedoch sind da einige falsche Aussagen drin .


    "Dazu gab es oft ein nicht leicht nachvollziehbares Upgrade, etwa von einem Mittelklassekombi auf einen Mini-SUV."


    Wohl eher anders rum. De Kombis konnten kaum gekauft werden und immer mehr SUVs wurden in die Vermieterflotten reingenommen.




    "Als ob das nicht reicht, verlagerten die Vermieter fast ihr ganzes Geschäft abseits der Firmenkunden in den vergangenen Jahren an Vermittlerfirmen wie Auto Europe oder Drive FTI. Denen zahlen sie für die Vermittlung nicht nur bis zu knapp 20 Prozent des Umsatzes. Dazu verschreckten sie Direktbucher, weil sie die Autos auf ihren eigenen Webseiten in der Regel teurer verkauften als die Mittler "


    Sie wenigsten Anbieter haben auf ihrer eigenen Seite teurere Preise gemacht, würde auch gar keinen Sinn machen, da man wie korrekt beschrieben hohe Provisionen an die Broker zahlen muss.


    "Und weil gleichzeitig im vorigen Herbst die Gebrauchtwagenpreise niedriger waren als erwartet, beendeten fast alle Vermieter 2020 mit hohen Verlusten. Gesellschaften wie Hertz und Europcar rutschten gar in ein Insolvenzverfahren."


    Die Gebrauchtwagenpreise waren aufgrund der geringen Zulassungen zu Beginn des Jahres ( in D) nicht nur stabil sondern geradezu lukrativ. Es gab zwar weniger Nachfrage, aber das Angebot war noch stärker beschnitten. Die Insolvenzen von Hertz und Europcar waren auch schon früher im Jahr und Coroan war wie richtig beschrieben hier eher der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Hertz, Europcar und auch Avis standen auf sehr tönernen Füssen. Einzig Sixt und auch Enterprise können als wirtschaftlich gesund angesehen werden.