Beiträge von Sektorfeld

    Kurze Frage:


    Ist es möglich, einen Privattarif auch über das Firmenkonto zu buchen?


    Hintergrund: Tarife im Firmenkonto sind schlechter, also sollte mit Privatkunden Konditionen gebucht werden, aber die Buchung sollte wenn möglich trotzdem irgendwie über das Firmenkonto laufen.

    Stand ganz unten: Brutto pro Tag.

    Da steht br. p. d. ...wusste gar nicht dass das die offizielle Abkürzung ist :-)


    Ansonsten für's nächste mal: Griechenland vorher in Google Maps offline runterladen oder einfach eine Offline-Navi-App installieren (beides kostenlos).



    EDIT: Wurde schon gesagt, sorry.

    Ich finde das ne interessante Story, trotzdem verstehe ich sie nicht so ganz.


    Mein Hauptproblem:


    1. Wieso muss das Auto bei so einem teuren Vertrag zwei Wochen vorreserviert werden und jeder andere kann die Klasse im Internet zu einem Zeitpunkt buchen den er will? Wurde dafür irgendein Grund angegeben?


    2. Wieso hast du die A-Klasse nicht einfach genommen und sie irgendwo getauscht? Wenn du das Auto monatelang gefahren hättest, wäre dafür ja irgendwann mal Zeit gewesen. CPMR ist doch ne Wald- und Wiesenklasse die in größeren Stationen zu dutzenden rumsteht.


    2.1. Aufgrund deiner versuchten Kündigung gehe ich davon aus, dass du nicht unbedingt ein Auto gebraucht hättest. Wenn du kein Auto kaufst, warum schließt du dann einen Vertrag ab, der dich einen vierstelligen Betrag kostet?

    Wow, die Frau fährt sozusagen ohne gültigen Mietvertrag durch die Gegend und somit formal ohne jeglichen Versicherungsschutz und macht sich im schlimmsten Fall sogar des Diebstahls strafbar, und das ist EC's schuld.


    Dann wird sie auch noch für etwas belangt, was die MA selbst von EC verbockt haben, und was tut EC?


    Anstatt sich für so einen fatalen Fehler zu entschuldigen und alles daran zu setzen ihn zu korrigieren, beharren sie auch noch auf der Strafgebühr.


    Das ist ganz großes Kino EC, wirklich ganz großes Kino.

    Mich begleitet ab Morgen von VWFS Berlin:


    Ein Passat KOM DI MAN für einen Preis, bei dem ich bei SIXT lediglich ECMR bekommen hätte. Da macht es mir auch nix aus, wenn er langweilig ausgestattet sein wird.


    Die RSA hat mir versprochen zu schauen, evtl auch was kleineres ranzuschaffen, da ich das große Ding eigentlich nicht brauche.

    Wer zwischen einem Passat und einer S Klasse keinen Unterschied beim Fahren merkt der bewertet die Fahrzeuge einfach nicht Objektiv.

    Naja. Ein Unterschied ist schon da. Nur halt kein "wesentlicher". Die Grundbedürfnisse sind mit beiden Autos gedeckt.


    Haben sie Navi mit Stauumfahrung? Ja

    Haben sie ACC? Ja

    Kommt man mit der S-Klasse schneller ans Ziel? Nein

    Ist es leiser? K.A. vielleicht um 2 db, laut diesem Test: https://www.autobild.de/bilder…nking-1253038.html#bild29


    Hat die fehlende Luftfederung irgendwelche Spätfolgen? Nein



    Eine S-Klasse ist ggü einem Passat ein erheblicher Imagegewinn, mehr aber auch nicht.

    Ich finde deinen Bericht sehr gut und vor allem kann ich da sehr mitfühlen, was du meinst.


    Insgesamt gesehen finde ich, genau wie du, die ganzen Oberklassewagen völlig überbewertet. Die fahren sich nicht viel besser als ein Passat. Das Marketing und das Image muss ganz schön poliert werden, damit man das Gefühl hat, man sitzt in einem Auto aus einer anderen Dimension.


    Insbesondere merkt man das bei der S-Klasse. Ich war auch enttäuscht von Komfort und Dämmung, wie wenig Unterschied da doch ist. Dass die S-Klasse so hochgelobt wird, liegt mMn am Marketing oder am Image. Das merkt man dann auch an den immer wieder gleichen Bullshit-Bingo-Ausdrücken, die benutzt werden, wenn das Auto beschrieben wird, etwa: "dahingleiten" "entkoppelt" "Ikone seiner Klasse" etc.

    Also bei etwa 9k km in 9 (?) Tagen, sprich fast 1000 km jeden tag, wie sah dann das sightseeing im Endeffekt aus? War das so eine Art umgekehrtes hop-on-hop-off, also dass sozusagen das Fahren das Highlight war und die Sehenswürdigkeiten eben mitgenommen wurden?


    Also, versteh mich nicht falsch, das soll keine Kritik sein, aber nach 1000 km am Stück fahren will ich persönlich eigentlich nur noch meine Ruhe haben, wie habt ihr es denn dann noch geschafft, dass ihr euch noch für irgendwas interessiert?

    Wenn ich teilweise lese, dass manaufgrund der ohne Zweifel vorhandenen Anfahrtsschwäche in "gefährlicheSituationen" geraten ist kann ich das nicht nachvollziehen.

    Und genau das habe ich doch auch so geschrieben...

    weiljeder in die gleiche Kerbe wie alle anderen schlagen will aber noch mehr zuerzählen haben will.

    Das ist dann wohl ein klassisches Eigentor, da du ja genau das wiederholt hast was im Bericht steht ;)

    Nachdem der C7 micht über eine knappe Dekade in verschiedensten Ausstattungsvarianten (von 190 bis 326 PS) auf zigtausenden Kilometern begleitet hat, verdient der C8 einen vorher-nachher Erfahrungsbericht.


    Den Erstkontakt mit dem C8 habe ich jetzt erst ein knappes Jahr nach Release, was wohl den Haufen im Nachhinein eingeflotteten C7 zuzuschreiben ist, die auch zum jetzigen Zeitpunkt noch in der Flotte sind.


    Nun hatte ich ihn in den letzten Wochen schon 2x, das jetzige jedoch etwas länger (knapper Monat) und ich hatte genug Zeit, mich ausführlich mit ihm zu beschäftigen. Ich fahre ein relativ gut ausgestattetes Modell, u.a. mit:


    HUD Matrix alle Assistenten (glaube ich) keinschiebedach keinelektrischesitz und 286 PS. Ansonsten ist das meiste ja Standard. BLP schätze ich auf knappe 100k. Gefahren bin ich ihn jetzt schon etwas über 1000 megamillimeter über mehrere Landesgrenzen.


    Dieser Erfahrungsbericht ist eher ein Vergleich C7 vs. C8. Ich kann mit Autos nicht so viel anfangen, deswegen gibt es für mich eigentlich nur zwei Kategorien: Fahren und Ambiente.


    Kommen wir zur Kategorie: Fahren.


    Fahren ist meiner Meinung nach die wichtigste Kategorie, denn soweit ich mich nicht irre, werden Autos dafür produziert. In dieser Kategorie war der C7 (mit 200 kW) mein Liebling: Leise, Komfortabel, Kraftvoll. Hat sich hier was geändert?


    Zusammenfassung: Ja, zum schlechteren.


    Der C8 ist nicht leiser geworden - das ist nicht nötig aber es wäre doch mal ein Fortschritt - und auch kein bisschen komfortabler. Das, was sich geändert hat, ist die Kraftentfaltung. Während die im C7 herrlich linear war, genau richtig für jegliche Art von Straße, fahre ich im C8 wie ein Audi-Fan (ohne "boy") im Jungfahrerzuschlag-Alter. Ich kriege es nicht hin, vor allem in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen, den Motor nicht Teeniemäßig aufheulen zu lassen oder angenehm zu beschleunigen. Es geht entweder gar nicht, oder ungestüm voran, was v.a. bei älteren Mitfahrern tatsächlich recht peinlich sein kann. Dass dadurch gefährliche Situationen entstehen können, sehe ich jedoch nicht - ist wohl eine klassische MWT-Übertreibung.

    Der 50 TDi ist nochmal etwas kraftvoller als die alte 200 kW-Variante (15 PS?), und die fühle ich auch. Auf Autobahnen legt er nochmal kräftig eins drauf beim Beschleunigungsstreifen. Verbrauch bleibt dabei grob gleich. Aus irgendeinem mir unbekannten Grund komme ich aber trotzdem keine Sekunde früher an mein Ziel als mit jedem anderen Auto auch. Woran liegt das wohl???


    Einen großen Sprung nach vorne haben die Assistenten gemacht. Das erweiterte ACC - damit meine ich, dass er jetzt auch bei Ausfahrten, Kurven, Abbiegungen etc. bremst, sind eine wahre Erleichterung, auch, wenn es manchmal recht zackig um die Kurven geht wenn man sich komplett drauf verlässt.




    Kategorie 2: Ambiente


    Hier hat sich viel geändert, und tatsächlich auch vieles zum Guten. Meine Liste geht von besonders toll zu besonder schlecht.

    1. Das Virtual Cockpit. Großes Kino! Das Fahren mit der Karte ist fantastisch und lenkt wesentlich weniger vom Fahren ab als beim C7.


    2. Das Infotainment. Ebenfalls fantastisch. Ich hatte bisher keine Abstürze, Die Menüführung ist hervorragend und besser als bei BMW, was v.a. daran liegt, dass sich das iDrive mit jeder neuen Version mehr verschachtelt und verschlechtert. Ich liebe es, dass man Ziele - selbst Sehenswürdigkeiten und Google-Namen - einfach sagen kann. Es klappt auch in den allermeisten Fällen. Alles andere ist logisch aufgebaut und sehr angenehm zu bedienen. Auch das haptische Feedback wurde hervorragend ausbalanciert. Auch gefällt mir die hervorragende Stauumfahrung. Alles sehr große Erleichterung.


    3. Ambientebeleuchtung. Großer Sprung nach vorne, was mir sehr zusagt. Noch nicht so gut wie bei Mercedes, aber wir nähern uns. Ich hatte die Advanced-Ambiente-Version, die im Grunde genommen nur einen Zierstreifen um die Mittelkonsole legt und das Quattro-logo illuminiert. Letzteres sieht recht prollig aus und hätte nicht sein müssen. Farben kann man einstellen, ich habe natürlich warmweiß ("Bernstein" oder so) genommen, weil ich mega rich bin. Aber auch Leute, die aus ihrem Elternhaus im Problemviertel das Billig-Neonröhrenlicht in der Küche gewohnt sind, können sich dank blauer Farboption nun so richtig heimelig fühlen.

    Positiv aufgefallen ist mir auch die neue Illumination des Kofferraums mit zwei schicken LED-Stripes und der schicke Agrarhaken-Aktivator.


    4. Die Klimaregelung. Natürlich hat man durch das Riesendisplay nun definitiv gewonnen wenn man Autoquartett spielt. In der Praxis ist der Mehrwert zwischen null und negativ. Erstmal werden eigentlich nur die Buttons dargestellt, die eigentlich sowieso physisch vorhanden waren. Alles, was vorher Button war, ist somit eigentlich auch okay. Problematisch wirds bei den Drehreglern, die natürlich nicht durch Display ersetzt werden können. Temperatureinstellungen sind somit Aufmerksamkeitsintensiver als vorher, wieso weiß ich noch nicht genau. Ich habe selten die Temperatur auf Anhieb getroffen, die ich wollte. Schön finde ich die nun möglichen Shortcuts, die BMW schon immer auf seinen 1-9 Tasten hat. Das hat Audi nun besser umgesetzt.


    5. Materialverarbeitung: Herbe Enttäuschung. Bei meinem Modell schaue ich auf eine überwiegende Hartplastiklandschaft, die sich auch richtig billig anfasst. Es macht zwar keine Geräusche, aber das sollte bei nem 6tkm alten Auto selbstverständlich sein. Hier ist ein klarer Rückschritt zu verzeichnen.


    6. Exterior Design

    Hier hatten es die Designer schwer, denn in meinen Augen war der C7 nahezu perfekt designt. Die Front war wunderschön, und als einziges aller !!! Modelle auf dem Markt wurden die ACC-Sensoren so in die Front integriert, dass sie nicht aussahen wie Aftermarket. Ebenso waren die Scheinwerfer hervorragend designt. Komischerweise hat sich beides geändert. Die ACC-Sensoren sind in den Grill geflanscht, und die Scheinwerfer sind ein Rückschritt.

    Seitlich stören die Sicken, die nur noch über die Reifen gehen anstatt durchgängig. Der Designer sagt, das soll "den Quattro unterstreichen", in Wahrheit wirkt das ungefähr so harmonisch wie das Heck eines E65 VFL.




    Zusammenfassung: Als Mietwagenmensch habe ich sowieso keine Wahl und muss den neuen C8 nehmen. Wieso man sich in so einem Massenmodell teilweise so offensichtliche Rückschritte ggü dem alten C7 leistet, weiß ich nicht. Es wäre toll gewesen, wenn man im C7 einfach nur das Infotainment und die Ambientebeleuchtung ersetzt und ansonsten alles gleich lässt. Das wäre ein fantastisches Auto.