Beiträge von Syntax

    So, mein drittes Mietjahr ist ebenfalls um und die Pendelei hat vorerst ein Ende, sodass die Mieten im nächsten Jahr vermutlich weniger oder zumindest weniger Zweckgebunden werden. Die Auswertung berücksichtigt weiterhin nur die privaten Mieten und inkludiert nicht die Kosten der Kreditkarte oder ICHI.


    Auswertung aller privaten Mieten in 2017
    Auch dieses Jahr waren es wieder 29 Anmietungen, jedoch im Vergleich mehr Einwegmieten als im letzten Jahr. Weiterhin wechselte ich für die Standard-Wochenenden zu Europcar (21x). Später liefen die Einwegmieten dann über Avis (7x). Lediglich eine einzelne Miete tätigte ich in diesem Jahr bei Sixt.



    63 Miettage
    24628 KM Strecke
    17x Upgrade, 3x Downgrade
    28x Diesel, 1x Benziner
    ∅ BLP: 43.562,55 €
    ∅ Verbrauch: 6,67l/100km
    Kosten pro KM: 0,15€


    Niedrigster BLP: 25.155€ (Opel Astra 1.6 CDTI KOM DI MAN [Europcar])
    Höchster BLP: 89.029€ (BMW 530 KOM DI AUT [Sixt])


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    Die Kosten pro KM ließen sich auch in diesem Jahr wieder leicht senken (um 1 Cent).
    Bei ausschließlicher Betrachtung der jeweiligen Kraftstoffkosten und des Mietpreises komme ich auf durchschnittlich 15ct/Kilometer ohne Abzug von Mitfahrern (5,9ct/Kilometer inkl. Mitfahrer).
    Inklusive Kreditkarte und Versicherungen entstanden reale Kosten von 15,5ct pro Kilometer (6,8ct inkl. Mitfahrer).


    Meine letzten beiden Auswertungen gibt es hier (2015 sowie 2016).



    Auswertung der Pendelfahrzeuge
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    186 Miettage
    62987 KM Strecke
    45 unterschiedliche Fahrzeugmodelle/Varianten (auch unterschieden in DI/BE, MAN/AUT des gleichen Fahrzeugmodells)
    5 häufigsten Fahrzeuge: 9x VW Passat KOM, 8x Seat Leon KOM, 8x Audi A4, 8x Skoda Octavia KOM, 5x Opel Astra KOM (51% der Mieten wurden mit einem dieser 5 Fahrzeuge bedient)
    35x Upgrade, 4x Downgrade
    65x Diesel, 9x Benziner
    ∅ BLP: 38.628,97 €
    ∅ Verbrauch: 6,52l/100km
    Kosten pro KM ohne Mitfahrer: 0,16€
    Kosten pro KM inkl. Mitfahrer: 0,07€


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    Damit komme ich also definitiv auf Werte, die ich mit einem privaten Fahrzeug vermutlich nicht erreicht hätte. Im Großen und Ganzen bin ich auch durchaus zufrieden, da es bei der reinen Pendelei und der Bedienung der Mieten dafür im Vergleich nur selten zu Problemen kam. Wenn, dann war es aber immer besonders ärgerlich (etwa Golf LIM 1.2 TSI für CWMR + DI oder die allgemeine Missachtung der kostenpflichtigen Dieselgarantie). Zumindest im ersten Mietjahr, gab es jedoch auch häufig und ohne großen Status sehr große Upgrades, insbesondere bei den Einwegmieten, dann versuchte man eine Zeit lang dabei nur den Müll los zu werden und zum Ende hin lief auch dies in der weitestgehend problemlos.


    Ich bin gespannt, wie die Auswertung in den nächsten Jahren so aussieht, wenn es beim Mieten primär um Spaß/Urlaub geht.

    In den Fahrzeugen sind Tankkarten (Routex, euroShell), die auf das Unternehmen ausgestellt sind. Mit denen kannst du das Fahrzeug betanken, die Rechnung zahlt Telekom MobilitySolutions und verrechnet dir deinen Spritverbrauch in Form einer Kilometerpauschale.
    Als Beispiel:
    1 Woche Smart = 155€
    Sprit pro KM = 0,09€
    Gefahrene Strecke = 2400 km
    Total Kraftstoff = 216€
    Gesamter Mietpreis für die Woche Smart mit voller Ausnutzung der Frei-KM = 155€ + 216€ = 371€


    Das Modell lohnt sich allerdings für dich auch nur, wenn du viel Abends/Nachts tanken musst oder allgemein viel Sprit verbrauchst, ansonsten kommst du bei eigenem Tanken meist günstiger weg.

    Als Einwegtaxi gab es von Avis für 24h und Gruppe H + DI einen Seat Alhambra FR aus Gruppe O. Es standen zwar noch diverse Citroen C5 Tourer auf dem Hof, die sollten (bzw. müssten) wohl alle lokal gehalten werden und somit konnte ich leider auch diesmal keinen davon mitnehmen (auch wenn mich das Fahrzeug durchaus interessiert). Daran, dass der Alhambra bereits 22.500km auf der Uhr hatte und damit nach mir quasi sein Kilometerende erreicht haben wird, lag es vermutlich nicht. Da es auch einen Kia Carens o.ä hätte geben können will ich da auch nicht zu viel meckern. Der Alhambra ist mit dem 2.0 TDI mit 150 PS ausgestattet, die über ein 6-Gang DSG an die Vorderachse geleitet werden. Die Ausstattung ist fast voll, es fehlt lediglich das Panoramadach, Standheizung, Connectivity-Box, und die elektrischen Türen hinten. Somit ist vorhanden:
    - 7-Sitzer
    - FR-Line
    - Bi-Xenon-Licht mit Kurvenlicht inkl. dynamischer Leuchtweitenregulierung
    - Privacy-Verglasung
    - Sport-Komfortsitze vorn (Leder/Alcantara)
    - Businesspaket COMFORT
    - Rückfahrkamera, PDC vorne/hinten
    - Keyless-Go
    - Gepäckraumpaket
    - Fernlichtassistent
    - Businesspaket INFOTAIN
    - Navigationspaket
    - DAB+
    - Full Link (MirrorLink, Android Auto, Apple Carplay)
    - 3-Zonen Klimaautomatik
    - 230V Steckdose im Fond
    - AHK
    - Dachkonsole, Komfort-Ablagenschale am Dachhimmel
    - Dekorsticker oberhalb der Seitenschweller in Schwarz
    BLP: 46.884€


    Für meine Zwecke ist der Wagen (zumindest heute) zwar hoffnungslos überdimensioniert, aber eine Erfahrung ist es allemal.
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    Optisch habe ich am Wagen nicht viel auszusetzen, es ist quasi nur ein Sharan mit geänderten Markenlogos. Ob die schwarzen Dekorsticker über dem Schweller auf einem schwarzen Auto wirklich sinnvoll sind (bzw. ob man die auf einem derartigen Fahrzeug, das mit 150 PS nun auch nicht wahnsinnig sportlich ist überhaupt braucht), muss jeder für sich entscheiden. Persönlich würde ich mir die 100€ dafür vermutlich sparen.


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    Der Innenraum wirkt soweit recht aufgeräumt und das Platzangebot ist zumindest vorne schon enorm. Durch die extra bestellten Ablagefächer im Dachhimmel findet sich auch für so ziemlich alles ein Platz. Leider gibt es in der Mittelkonsole nur die beiden Becherhalter, jedoch kein Ablagefach (etwa für das Handy). Wie das mit der fehlenden Connectivity-Box aussieht, weiß ich leider nicht. Auch wirkt das doch recht kleine Navi bzw. Display fast schon verloren.
    Leider kann ich auch in diesem Wagen nicht wirklich hinter mir selbst sitzen, auch wenn die Rückbank bereits komplett nach hinten geschoben ist. Das liegt auch daran, dass die Vordersitze hinten feste Tabletts verbaut haben und die Rücksitze allgemein vergleichsweise hoch sind. Hinter kleineren Leuten kann ich jedoch problemlos mitfahren und auch längere Fahrten überstehen. Die Kopffreiheit ist durchaus gut, vielleicht auch deswegen, weil kein Panoramadach verbaut ist.
    Die letzte Sitzreihe hatte ich nicht genutzt, zur Einfachheit des Aufbaus kann ich entsprechend auch nichts sagen. De Rücksitze und der Beifahrersitz lassen sich jedoch problemlos mit einem Griff am Hebel versenken oder aufrichten, wodurch eine ebene Ladefläche entsteht. Von der Kofferraumkante bis zur Kopfstütze des Umgeklappten Beifahrersitzes ergibt sich dadurch eine Ladelänge von 2,82m, bei einer Breite von etwa 80cm (bis zur Seitenlehne des Fahrersitzes).


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    Die Sportsitze sind komfortabel und auch längere Strecken lassen sich damit problemlos am Stück fahren. Durch die Seitenwangen wird ein ausreichender bis guter Seitenhalt gewährleistet.


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    Im Fond gibt es neben einer 230V-Steckdose auch eine eigene Klimazone, die entweder von vorne oder von hinten direkt gesteuert werden kann. Da ich hinten keine Mitfahrer hatte, kann ich zur Effektivität dieser nichts sagen. Neben den Ausstromdüsen unter den Sitzen befinden sich auch welche auf Kopfhöhe an der B-Säule, die einzeln geschlossen und ausgerichtet werden können.


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    Die Rückfahrkamera ist für meinen Geschmack etwas zu niedrig ausgerichtet und leider nicht gegen Umwelteinflüsse geschützt. Das Bild ist jedoch zumindest tagsüber akzeptabel, jedoch auch nicht überragend. Wie schon oben angemerkt würde ein größerer Bildschirm hier auch etwas helfen.


    Auf die letzten 520km flossen 38 Liter Diesel durch die Brennräume des Alhambras. Das ergibt einen Schnitt von 7,28l/100km und liegt damit sogar etwas unter den Werten des Bordcomputers der 7,5l/100km ab Start bzw 7,6l/100km Langzeit (4200km) prognostizierte. Das Fahrprofil lag dabei bei 20% Stadt und 80% BAB inkl. kleinerer Staus und quasi nie aktiver Start/Stop-Automatik. Auf der BAB hatte ich zunächst den Tempomat auf 160 KM/H stehen, nachdem mir jedoch auf einige (relativ gleichmäßig flache) KM ein Momentanverbrauch von 10,5l/100km prognostiziert wurde, habe ich das Tempo auf 140 KM/H reduziert (~8l/100km), das auch nahezu durchgängig gehalten oder unterschritten wurde. Wer es wirklich eilig hat schafft mit genügend Anlauf und Zeit auch die eingetragenen 200KM/H, zumindest laut Tacho, dabei fließen dann aber auch laut Momentanverbrauch gute 15l+/100km durch den Motor.
    Allgemein lässt sich der Wagen gut fahren und zum mitschwimmen oder teils auch etwas zügigerem Fahren ist der Motor in Ordnung, in wiefern die höhere Ausbaustufe mit 184 PS bei den Maßen einen großen Unterschied macht kann ich nicht beurteilen.

    Als Einwegtaxi gab es von Avis für Gruppe H + DI, den angeblich einzigen Diesel auf dem Hof, nämlich einen Peugeot 5008 aus Gruppe I. Da auch weit und breit kein Kombi oder sonstige Alternative zu sehen war, wurde es dann auch dieser. Der Wagen wurde im August 2017 zugelassen und hatte bei Übernahme gut 12.500 Kilometer auf der Uhr. Die Ausstattung ist peugeottypisch durchaus gut. Neben der Serienausstattung der Line Allure wurden noch die Voll-LED-Scheinwerfer, das Navi mit DAB+ und das Panorama-Schiebedach geordert. Außerdem gibt es Rückfahrkamera mit 180°-Sicht, Parkassistent, Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, Keyless-Go, Tempomat mit Verkehrszeichenerkennung und die Ambientebeleuchtung.
    Der BLP liegt somit bei 37.480€. Leider wurde jedoch am Motor gespart, es werkelt nämlich ein 1,6l Vierzylinder-Turbodiesel mit 120 PS und 300nm unter der Haube des gut 1,5 Tonnen schweren SUV. Entsprechend dürfen keine Spitzen-Beschleunigungswerte erwartet werden. Außerdem sollte man sich auf der Autobahn eher zurückhalten, ansonsten steigt der Verbrauch schnell ins Unermessliche an. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 182 KM/H fällt dies jedoch auch nicht wirklich schwer.










    Optisch finde ich den Wagen nicht so schlecht, zumindest äußerlich. Im Innenraum merkt man jedoch besonders, das die Proportionen des Wagens nicht so wirklich zusammenpassen. Ist die Außenwirkung zwar recht massiv und voluminös merkt man schnell, dass es im Innenraum schon fast beengt ist. Stelle ich den Fahrersitz auf mich (195cm) ein, kann ich mich kaum noch auf den Sitz dahinter setzen, selbst wenn dieser ganz nach hinten geschoben wurde. Außerdem sind die Sitze der Rückbank höher als die vorne, was dazu führt, dass ich nicht aufrecht sitzen kann, da durch das Panorama-Glasdach die Kopffreiheit verloren geht. Ein weiteres Problem (zumindest für Erwachsene) sind die Tabletts, die fest an der Rückseite des Vordersitzes angebracht sind. Hat man nun etwas längere Beine, so sind die Tabletts genau auf der Höhe der Knie.



    Der Kofferraum ist mit 780 Litern für ein Fahrzeug seiner Größe jedoch durchaus akzeptabel. Ist die letzte Sitzreihe nicht belegt, bzw. wurden die dortigen Sitzer herausgenommen, kann durch eine Abdeckung ein ebener Ladeboden hergestellt werden.


    Ferner passen die Proportionen der Armaturen und des Lenkrades nicht wirklich in das Auto. So ist das Lenkrad wirklich immens winzig (für einen 308 ist es noch okay, aber in dem Fahrzeug wirkt es wirklich verloren. Dazu kommt, dass sich das Lenkrad nicht wirklich groß verstellen lässt, sondern immer irgendwie mit die Anzeigen verdeckt. Auch das Tachodisplay ist lächerlich winzig und kommt fast einer Schießscharte gleich. Die Anzeigen dort lassen sich vielfach anpassen, so stehen die Modi Navigation, Normal, Minmal, Personal und Fahrhilfen zur Auswahl.



    Die Sitze bieten einen guten Seitenhalt, das war es dann im Prinzip aber auch schon. Auf Langstrecke war es mir nicht wirklich möglich eine komfortable Sitzposition zu finden, sondern bekam nach spätestens 200km Rückenschmerzen. Es gibt zwar eine Lordosenstütze, die über ein Rad auf er rechte Seite des Sitzes gesteuert wird, an dem kann man aber drehen so viel man will, da dieses wohl extrem feinfühlig ist und selbst auf höchster Stufe, für die man ewig kurbeln muss, quasi kaum spürbar ist oder Unterstützung bietet. Auch sind leider ebenso hier viel zu viele Optionen auf den Touchscreen gewandert, darunter etwa die Steuerung der Klimaautomatik, Starten des Parkassistenten oder sonstwas. Außerdem schafft es Peugeot auch hier nicht sich das letzte verbundene Gerät zu merken und dieses bei Motorstart wieder anzusteuern. Stattdessen schaltet sich bei jedem Start zunächst das Radio ein und es dauert relativ lange, bis per Bluetooth verbundene Geräte verbunden und angezeigt werden.








    Die Rückfahrkamera hat auch in diesem Fahrzeug, die gleichen Probleme wie üblich. Sie ist nicht gegen Spritzwasser oder Dreck geschützt, sodass das Bild bei schlechtem Wetter entsprechend unbrauchbar wird. Das gleiche gilt auch für die anderen Kameras. Die Frontkamera hingegen war häufig auch bei schlechtem Wetter recht gut benutzbar.


    Der Verbrauch lag auf 480km bei errechneten 6,7/100km. Dabei waren 80% BAB, 15% Stadt, 5% Überland. Auf der BAB stand der Tempomat auf 140 KM/H, wo erlaubt, dank Stau oder Baustellen häufig auch darunter.


    Mit einem ordentlichen Motor (mindestens 2.0l Diesel), könnte ich mir den Wagen sogar als halbwegs brauchbar vorstellen, zumindest für eine kleinere Familie die, aus welchen Gründen auch immer, der Meinung ist, sie würden einen SUV benötigen. Mit dem jetzigen Motor (bzw. laut Konfigurator sogar nur noch ein 1,5l Diesel mit 130 PS) zieht der Wagen keine Wurst vom Teller und erreicht höchstens mit viel Geschleiche ansatzweise akzeptable Verbräuche.

    Fürs 24h Einwegtaxi gab es zur Abwechslung mal Gruppe H + DI von Avis. Bedient wurde die Miete mit einem Peugeot 508 SW 120 HDi (Grp. I) aus der Flotte des Lizenznehmers Russmann. Zugelassen wurde der Wagen im April 2017 und hat seitdem 18.000km hinter sich gebracht.


    Die Ausstattungslinie Allure bietet (inkl. Sonderausstattung):
    - Voll-LED Scheinwerfer
    - Navi
    - Rückfahrkamera + PDC vorne/hinten
    - Totwinkelwarner
    - Privacy-Verglasung ab Fond und Sonnenschutzrollos hinten
    - Panorama-Glasdach
    - 4-Zonen-Klimaautomatik
    - Combiner-HUD
    - Keyless-Go
    - Vredestein Quatrac 5 Ganzjahresreifen (V-Index)
    BLP: 41.319€


    Optisch gefällt mir er Wagen durchaus gut:
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    Die Sitze lassen sich vielfältig einstellen und sind auch auf längeren Strecken bequem. Ich kann problemlos hinter mit selbst sitzen, jedoch ist das Platzangebot dort nicht ganz so enorm wie etwa im Skoda Superb. Auch habe ich vorne trotz des Panoramadaches, welches sich ununterbrochen über alle Sitze zieht, genug Kopffreiheit. Das dürfte jedoch auch daran liegen, dass hier keine Mechanik zum öffnen des Daches benötigt wird, sondern lediglich eine Jalousie davor gefahren werden kann.
    Der Innenspiegel blendet zudem automatisch ab, leider gilt dies nicht für die Außenspiegel.


    Der Innenraum wirkt auf den ersten Blick etwas überladen, das legte sich in meinem Falle jedoch einigermaßen schnell und man gewöhnt sich an die Position der Köpfe. Allgemein ist das Lenkrad eher schmal und fest, was sich im Vergleich zu den deutschen Premiumherstellern zunächst noch ungewohnt anfühlt, jedoch nicht weiter schlimm ist. Das Rädchen auf der linken Seite des Lenkrades steuert den Bordcomputer, die beiden Knöpfe rechts daneben sind für die Lautstärke. Die Knöpfe rechts sind fürs Infotainment, etwa zum wechseln der Eingangsquelle, die Sprachsteuerung oder um Titel zu überspringen.
    Die Knöpfe unterhalb des Airbags sind allesamt für den Tempomat. Links zum festlegen der Geschwindigkeit und zum unterbrechen/starten des Tempomat, rechts die Schalter für GRA/Limiter/Aus.
    Hinter dem Lenkrad und unter dem Bordcomputer sind vier weitere Tasten. Mit den beiden linken lässt sich die Helligkeit der Armaturen einstellen (nur bei aktivem Abblendlicht), der Check-Knopf prüft die Reifendrücke und ganz rechts ist die Nullung des Trip-Kilometerzählers.
    Etwas ungewohnt ist auch, dass sich der Start/Stop Knopf, die elektronische Feststellbremse sowie die Entriegelung für Tankdeckel/Kofferraum links neben dem Lenkrad sind.
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    Die restliche Mittelkonsole ist etwas aufgeräumter, was auch daran liegt, dass das Navi-Display nun einen Touchscreen besitzt.
    Unter dem Display sind links und rechts neben dem Warnblink-Knopf und der Verriegelung jeweils ein ausfahrbarer Getränkehalter. Die Knöpfe darunter sind zum Wechsel im Infotainment-System, wobei der große leere Knopf in der Mitte das Hauptmenü aufruft. Die beiden anderen kleinen leeren Knöpfe sind Dummys. Darunter befindet sich die Bedieneinheit der Klimaautomatik. Hier müssen auch die beiden Zonen hinten freigeschaltet werden.
    Die Bedienung für die Sitzheizung befindet sich, als Drehregler, vor dem Schalthebel.
    Dort ist auf der linken Seite auch die Aktivierung für den statischen Fernlichtassistenten (links) sowie die Knöpfe für Peugeot-Assistance bzw. SOS auf der rechten Seite. Dazwischen ist ein kleines Ablagefach, das jedoch gerade einmal für den Fahrzeugschlüssel und Anhänger ausreicht. Das klimatisierte Ablagefach in der Mittelkonsole bietet einen USB und 12V-Anschluss, jedoch auch gerade einmal Platz für ein Brillenetui.
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    Das Combiner-HUD bietet eine Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit, dem Zustand des Tempomat bzw. dessen eingestellte Geschwindigkeit (grau falls inaktiv, grün falls aktiv) sowie die Navigationsanweisung in Form eines Pfeiles und der Entfernung bis zur nächsten Aktion. Leider ist hier die Position festgelegt und lässt sich nicht verstellen, man muss also ziemlich gerade sitzen und richtig gucken, um die Informationen zu sehen. Die Helligkeit des Displays war jedoch durchgängig gut, sodass das ablesen kein Problem darstellte.
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    Die Rückfahrkamera ist hier sehr weit nach unten gerichtet und zeigt primär das Nummernschild, sowie etwas vom Boden, direkt hinter dem Heck. Diese Perspektive ist für mich sehr ungewohnt und bietet keine wirklich guten Überblick. Die Auflösung ist soweit jedoch okay und auch im dunkeln lässt sich ausreichend viel erkennen, jedoch blendet das beleuchtete Kennzeichen hier noch deutlich stärker.
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    Auf die letzten knapp 500km mit sehr viel Stau (64km/h Schnitt)lag der Durchschnittsverbrauch bei 6,4l/100km laut Bordcomputer, errechnet sind es 6,6l/100km. Das ist soweit durchaus okay.
    Wenn die Gelegenheit besteht nehme ich den Wagen gerne wieder mit, am liebsten als RXH, davon habe ich jedoch ewig keinen mehr gesehen.

    Fürs kostenlose Wochenende bei Europcar gab es gegen Upsell eine weiße C220d T-Modell. Die C-Klasse wurde vor einem Monat zugelassen und hatte nach 3500 km keine Vorschäden.
    Die Ausstattung ist wie folgt:
    - Avantgarde Innen/Außen
    - 9G-Tronic
    - Comand Online
    - Aktiver Parkassistent
    - Totwinkelwarner
    - Spiegelpaket (Innen- und Aussenspiegel Fahrerseite automatisch abblendend, anklappbar und mit Bordsteinautomatik)
    - Ergonomie-Paket
    - ILS
    - Panorama-Schiebdach
    - Ambientebeleuchtung
    - Business-Paket (großer Tank 66l, großer AdBlue-Tank, SHZ vorne)
    - Verkehrszeichenerkennung
    - Tempomat
    - Agility Select
    - AHK
    - Bridgestone Blizzak LM-32 H-Index


    BLP: 53.234€


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    Im Gegensatz zu meinen letzten C-Klassen wurde hier erstmalig die 9G Tronic, statt der 7G Tronic verbaut. Bei normaler Autobahnfahrt (130 KM/H, bzw. im Ausland weniger), sehe ich im Verbrauch keine großen Unterschiede zur 7G Tronic. Interessant wird es erst bei höheren Geschwindigkeiten, bei 210 KM/H dreht der Motor im neunten Gang bei 2500 u/min und zeigt einen Momentanverbrauch von etwa 12l/100km an.
    In Summe lag ich bei bisher 2100km bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,51l/100km. Das Fahrprofil war dabei 60% BAB mit maximal 140 KM/H, etwa 200 km 210 Tempomat und teilweise sportlicher Landstraßenausfahrt. Außerdem etliche Kilometer im Segelmodus. Bei vollem Tank wird eine Reichweite von 1200km prognostiziert, bei noch gleichmäßigerer Fahrweise dürfte auch noch mehr drin sein.


    Außerdem ist mir auf längeren Fahrten die, zumindest für mich, eher ungünstige Position des Touchpad/Dreh-Drückstellers aufgefallen. Durch das große Ablagefach unter der Klimaanlage, leider ohne Becherhalter, wandert dieser nämlich weiter nach hinten. Bei normaler Sitzposition und mit dem Ellenbogen auf dem Staufach in der Mittelkonsole muss ich meinen Arm noch weiter nach hinten strecken, um etwa ein Lied weiter zu springen können.


    Nichtsdestotrotz war die C-Klasse ein sehr angenehmer Reisebegleiter, sowohl bei Tag, als dank ILS auch bei Nacht. Gelegentlich hatte dies auf der Autobahn zwar noch kleinere Probleme den Gegenverkehr zu erkennen und entsprechend auszublenden, korrigierte dies jedoch selbstständig einigermaßen schnell.

    Das dürfte daran liegen, dass der Server aus irgendeinem Grund nicht erreichbar ist. Den Fehler hatte ich schon ein paar Mal, meist mit einer extra SIM (immer die gleiche Telekom Karte), die internen SIMs liefen dann meist. Falls beides für dich nicht geht oder eine extra SIM keine Option ist, hilft nur abwarten. Die Probleme haben sich bei mir eigentlich immer innerhalb von 24 bis maximal 48 Stunden von selbst gelöst.

    Die Fahrten waren primär Hamburg - Bonn bzw. Retoure, jeweils über die A1, somit sind die Werte an sich recht gut vergleichbar.


    Ford Mondeo KOM DI MAN
    Gesamte Strecke: 1060 KM
    Kraftstoffmenge: 78,82 Liter Diesel
    Verbrauch laut BC: 6,6l/100km
    Verbrauch errechnet: 7,43l/100km
    Einzelne Fahrten und dazugehörige Werte vom BC:
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    Ford Mondeo KOM DI AUT 4WD
    Gesamte Strecke: 1200 KM
    Kraftstoffmenge: 100 Liter Diesel
    Verbrauch laut BC: 7,7l/100km
    Verbrauch errechnet: 8,33l/100km
    Einzelne Fahrten und dazugehörige Werte vom BC:
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    Audi A4 (B9) sport KOM DI MAN

    Gesamte Strecke: 1050 KM
    Kraftstoffmenge: 59 Liter Diesel
    Verbrauch laut BC: 5,3l/100km
    Verbrauch errechnet: 5,62l/100km
    Einzelne Fahrten und dazugehörige Werte vom BC:
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    VW Passat B8 Variant 2.0 TDI 150PS DI MAN
    Gesamte Strecke: 1158 KM
    Kraftstoffmenge: 69,7 Liter Diesel
    Verbrauch laut BC: 5,6l/100km
    Verbrauch errechnet: 6,02l/100km
    Einzelne Fahrten und dazugehörige Werte vom BC:
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    Mercedes-Benz E200d (W213) LIM DI AUT
    Gesamte Strecke: 482 KM
    Kraftstoffmenge: 25 Liter Diesel
    Verbrauch laut BC: 5,4l/100km
    Verbrauch errechnet: 5,19l/100km
    Einzelne Fahrten und dazugehörige Werte vom BC:
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    Audi A4 sport (B9) KOM DI MAN
    Gesamte Strecke: 977 KM
    Kraftstoffmenge: 55,2 Liter Diesel
    Verbrauch laut BC: 5,5l/100km
    Verbrauch errechnet: 5,65l/100km
    Einzelne Fahrten und dazugehörige Werte vom BC:
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    Noch bis morgen fahre ich wieder einen Ford Mondeo Turnier Titanium. Wie schon die letzten beiden mit dem 2.0 Diesel und 180 PS, dieses Mal jedoch als 6-Gang Handschalter. Die Ausstattung ist nicht ganz so gut, wie beim letzten, es fehlt jedoch auch nicht viel. Zugelassen wurde der Wagen vor 3 Tagen und hatte bei Übernahme 50km auf der Uhr. Auch dieser kommt ohne GPS Aufkleber daher. Angeblich sei ich der dritte Mieter gewesen. Leider war der Tank bei Übernahme nicht voll, vermutlich wurde der Wagen seit dem abladen vom LKW nicht wieder betankt, aber dazu später mehr.

    Verbaut wurde entsprechend:
    - Sony Sync 3 mit Navigation und AppLink
    - Panorama-Schiebedach
    - Sitzheizung vorne
    - Adaptive LED-Scheinwerfer mit statischem Fernlichtassistent und dynamischem Blinker vorne
    - Keyless Go
    - Privacy-Verglasung
    - Tempomat
    - Aktiver Parkassistent mit PDC v/h und Rückfahrkamera
    - Spurhalteassistent
    - Stoff/Ledersitze
    - 18" Felgen im 5-Speichen Design auf vollwertigen Michelin Pilot Alpin Winterreifen
    - Abnehmbare Anhängerkupplung


    Damit fehl etwa der Totwinkelwarner, ACC, die 230V Steckdose im Fond oder SHZ hinten, alles jedoch Dinge auf die man noch verzichten kann.


    Da ich im oben verlinkten Beitrag schon einiges zu dem Fahrzeug geschrieben habe, folgen nun primär noch ein paar Bilder bzw. Dinge, die mir im Laufe der Zeit noch aufgefallen sind.
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    Das Infotainment bzw. die Bedieneinheit stammt in diesem Wagen von Sony. Wesentliche Unterschiede in der Performance konnte ich bisher nicht feststellen. Jedoch sieht die Ford Bedieneinheit deutlich moderner aus, als die von Sony. Hier dominiert das Plastik und es gibt viele kleine Knöpfe um die unterschiedlichen Dinge einzustellen.
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    Nach nun 3 Mondeo mit dem 180 PS Diesel kann ich durchaus sagen, dass die Motoren bei weitem nicht zu den effizientesten in der Klasse gehören.
    Mit Automatik und variablem Allrad lag der erste Mondeo nach 1200km bi 8,33l/100km.
    Ohne Allrad, aber noch immer mit Automatik waren es dann auf knapp 1300km 8,5l/100km, allerdings auf einer etwas anderen Strecke mit leicht höherem Vollgasanteil.
    Als, zugegeben, noch nicht eingefahrener Handschalter liegt der Wagen errechnet nach den ersten 500km bei 8,2l/100km. Da der Bordcomputer von 6,3l/100km ausgeht und schon nach den ersten knapp 100km fast 1/4 des Tankinhaltes verbraucht war, gehe ich hier von einer recht hohen Fehlmenge aus. Ein paar Kilometer stehen jedoch noch an, mal sehen wie sich der Verbrauch dort entwickelt.
    Die Konkurrenten aus der VAG oder gar dem Hause Mercedes zeigen, das die 2l Diesel mindestens 2-3l weniger auf der gleichen Strecke und dem gleichen Profil verbrauchen. Mercedes hat hier jedoch auch einen immensen Vorteil durch die 9G Tronic, daher hinkt der Vergleich in der Hinsicht evtl. etwas.
    Allgemein lässt sich das Schaltgetriebe gut schalten, die Gänge sind ordentlich übersetzt, zum Teil sogar recht lang.
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    Da die üblichen Bilder vom leeren Kofferraum eher etwas langweilig und nichtssagend sind, gibt es zur Abwechslung mal ein Foto mit Getränkekisten, durch die man sich die Abmessungen etwas besser vorstellen kann.
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    Es scheint nun auch einen neuen Schlüssel zu geben, der eher an BMW erinnert und ähnlich groß ist.
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    Für mich gab es dieses Wochenende mal wieder einen Audi A4 sport KOM DI MAN. Zugelassen wurde dieser vor 5 Tagen und hatte bei Abholung knappe 700km auf der Uhr.


    Die Ausstattung ist an sich sehr gut, vorhanden ist:
    - MMI Navi plus, Audi connect, smartphone interface, Sound System, phonebox
    - LED-Scheinwerfer mit dynamischem Blinklicht hinten und Fernlichtassistent
    - Virtual Cockpit
    - Keyless Go
    - Privacy Verglasung mit Akustikverglasung vorn
    - S-Line, Glanzpaket, Lichtpaket
    - Einparkhilfe plus mit Rückfahrkamera
    - 3-Zonen-Klima
    - Side Assist mit pre sense rear
    - Drive select
    - GRA
    - Beheizbare Sportsitze vorne mit S line-Sitzbezügen mit Stoff/Leder mit Kontrastnähten
    - Sportkontur-Lederlenkrad im 3-Speichen-Design, unten abgeflacht, mit Multifunktion plus
    - Großer Kraftstoff- und AdBlue Tank (54/24l)
    - Vollwertige Winterreifen (Goodyear Ultra Grip) auf Stahlfelgen mit Radvollblenden
    BLP: ca. 55.500€


    (Das ist im übrigen ein gif, scheint in der Vorschau jedoch nicht selbstständig zu starten)
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    Leider funktioniert in diesem A4 kein Audi Connect wenn eine eigene SIM-Karte eingelegt wird. Dieses Problem tritt allerdings nur in diesem A4 auf, in allen davor funktionierte es problemlos. Über die eigene SIM wird durchaus eine Internetverbindung hergestellt, da auch der Hotspot funktioniert, jedoch ruft das MMI dann keine Online-Verkehrsdaten ab und auch Google Earth ist nicht nutzbar. Es erscheint lediglich der Hinweis, das momentan keine Verbindung zum myAudi Server hergestellt werden könne. Nehme ich meine SIM Karte wieder raus, funktionieren die myAudi Dienste. Da die SIM lediglich die Internetverbindung für den Hotspot der Mitfahrer bereitstellt und ich an sich auch darauf verzichten könnte, ist dies jedoch auch kein allzu großes Problem, lediglich etwas ungewöhnlich.


    Dank der Akustikverglasung ist es im Auto auch bei 200 noch erstaunlich ruhig, Gespräche können problemlos fortgesetzt werden. Im Passat Variant ist ein gleicher Laustärkepegel schon bei etwa 170 kmh zu hören.


    Der Verbrauch steht nach ca. 500 Kilometern bei 5,84l/100km. Bei 90% BAB mit viel Stau und ca. 40% Tempomat 160-200, sowie 4 Personen, Gepäck und Klima an ein sehr akzeptabler Wert.


    Für 24h Stunden begleitet mich ein Jeep Renegade DI MAN 4WD, da es sich um das einzige Dieselfahrzeug auf dem Hof handelte, dass man mir Einweg mitgeben wollte. Eigentlich geplant war ein Golf KOM BE MAN, aber ein Dieselfahrzeug war mir in dem Fall etwas wichtiger und den Platz brauchte ich ausnahmsweise auch nicht. Da ich vom Renegade schon einiges gehört hatte und der RSA ebenfalls der Meinung war, dass sich dieser sehr gut fahren ließe habe ich ihn dann auch mitgenommen.
    Wie sich herausstellte, handelt es sich hierbei sogar um eins der schöneren Exemplare, unter anderem mit folgender Ausstattung:
    - Limited
    - 2.0l Diesel (140 PS), 6-Gang Schaltgetriebe
    - Variabler (manuell zuschaltbarer) Allradantrieb mit verschiedenen Modi
    - kleines Navi
    - Panorama-Glasschiebedach
    - Sicht Paket (Bi-Xenon Scheinwerfer, Licht/Regensensor, Fernlichtassistent)
    - PDC rundum
    Serienmäßig ist bereits SHZ vorne, Lenkradheizung, GRA, Keyless Go und DAB verbaut.
    BLP: 33.860€











    Eigentlich bin ich kein Freund von SUVs, insbesondere den kleineren Varianten davon, die gerne auch als "City-SUV" beworben werden, aber ich will auch nichts komplett verteufeln, bevor ich es wirklich gefahren bin. Mir waren bereits vorab einige Eigenheiten des Renegades bekannt, die ich nun auch persönlich erleben durfte.


    Der Einstig in den Renegade ist sehr komfortabel, auch eine passende Sitzposition ist schnell gefunden. Obwohl es sich hierbei quasi nur um einen Kleinwagen auf Stelzen handelt, thront man schon fast auf der Straße und hat einen guten Überblick über alle Geschehnisse. Ungewohnt fand ich schon hier die Masse an Fahrzeug, die einen umgibt. Die Motorhaube scheint weit entfernt, das liegt auch am sehr groß dimensionierten Armaturenbrett. Hat man sich den Sitz erst einmal richtig eingestellt werden die Wege zu allen wichtigen Knöpfe schon fast etwas lang. Gerade die tief positionierten Regler für die Klimaanlage sind nur mit aktivem Vorbeugen oder sehr langen Armen zu erreichen.


    Der allgemeine Wertigkeitseindruck entspricht den Vorstellungen und den Erwartungen. Man ist quasi rundum von Stoff oder Plastik umgeben, das nicht immer richtig hochwertig wirkt. Das Druckgefühl der meisten Knöpfe ist jedoch akzeptabel.


    Die Sitze lassen sich für kleinere Menschen durchaus gut einstellen. Personen über 1,90 finden jedoch eher schwer eine passende Sitzposition, da sich die Kopfstütze nicht weit genug nach oben verstellen lässt. Sie deckt zwar den kompletten Kopfbereich ab, jedoch steht das untere Ende der Kopfstützen in meinem Fall zu weit hervor und drückt in den Schulterblättern, was ein aufrechtes Sitzen eher unkomfortabel macht. Die Lordosenstütze hingegen lässt sich ausreichend weit nach vorne stellen um einen guten Halt zu bieten. Unter dem Beifahrersitz ist außerdem ein Staufach versteckt, das sich durchs Hochklappen der Sitzfläche öffnen lässt.


    Insgesamt entspricht das Platzangebot den Erwartungen. Da es sich hier weiterhin um einen Kleinwagen handelt, sollte man keine sonderlich großen Ausmaße erwarten. Für kürzere Strecken könnte ich noch problemlos hinter mir sitzen, längere Strecken sollten so jedoch nicht absolviert werden. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Dachhöhe auch inklusive Schiebedach. Bei vielen Kombi (oder teils auch SUV) Kollegen geht einiges an Höhe im Innenraum verloren, da die Mechanik für das Schiebedach auch noch seinen Platz benötigt. Im Renegade hatte ich jedoch weder vorne noch hinten Probleme damit aufrecht zu sitzen.
    Der Kofferraum ist natürlich auch entsprechend dimensioniert. Eine Reisetasche und eine Einkaufsbox passen nebeneinander hinein, zusätzlich noch etwas Kleinkram und dann ist dieser auch schon voll.


    Das Infotainment verrichtet seine Aufgabe soweit ohne große Beanstandungen. Der Touchscreen und auch die Knöpfe könnten etwas besseres Feedback geben, die Dauer zwischen Knopfdruck und Umsetzung der Aufgabe ist jedoch okay. Das Koppeln des Handys ging schnell und problemlos, dies funktioniert aber nur, während das Fahrzeug steht. Möchte nun also ein Mitfahrer sein Handy, etwa zum Musikstreaming, koppeln muss dafür angehalten werden. Im Sinne der Sicherheit ist dies sicherlich sinnvoll, jedoch auch nicht vollständig durchdacht.
    Auch das Info-Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser lässt sich individualisieren, jedoch ebenfalls nur wenn das Fahrzeug steht. Dazu kommt außerdem, dass bei Geschwindigkeiten unter 18 KM/H automatisch PDC aktiviert wird. Die Darstellung dafür befindet sich ebenfalls im Infodisplay. Möchte man sich nun also im Stand den Durchschnittsverbrauch oder sonstige Fahrzeuginfos anzeigen lassen, so muss PDC dauerhaft deaktiviert werden, da sonst nichts angezeigt wird. Bis ich das jedoch herausgefunden habe, ging einige Zeit ins Land.


    Am Lenkrad gibt es eine Vielzahl von Knöpfen mit denen das Infodisplay (linke Seite) bzw. die GRA (rechte Seite) bedient werden kann. Auf der Rückseite des Lenkrades befinden sich, etwa auf Höhe der Schaltwippen (die hier nicht verbaut wurden), pro Seite jeweils eine Wippe. Die linke dient hierbei zum Vor/Zurückspringen von Titeln/Radiosendern und über einen mittigen Druck wird die Audioquelle gewechselt. Die rechte Wippe kann zur Einstellung der Lautstärke bzw. zum Stummschalten verwendet werden.


    Die Bi-Xenonscheinwerfer verrichten ihre Arbeit soweit ebenfalls gut. Hier hat Jeep/Fiat jedoch die Sparvariante mit einer 25W Leistungs- und Lumenbegrenzung verbaut. Somit ist keine automatische Leuchtweitenregulierung vorgeschrieben. Leider sieht man entsprechend viele Renegades mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern, die dazu neigen andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Die Tatsache, dass diese aufgrund der Fahrzeugkonzeption als SUV sowieso hoch verbaut sind, tut dem ganzen keinen Gefallen. Neben dem Xenon-Abblendlicht leuchten das Halogen-Tagfahrlicht sowie die Nebelscheinweinwerfer, jeweils mit reduzierter Leistung mit. Dadurch entsteht eine durchaus interessante, aber nicht unbedingt schöne Leuchtgrafik.


    Die weiteren Assistenten, namentlich PDC und Lane-Assist machen ihre Aufgabe soweit durchaus gut. Das PDC leistet sich keine Schnitzer und mag für Neueinsteiger in das Fahrzeug durchaus praktisch sein, jedoch gewöhnt man sich auch schnell an die Maße des Fahrzeuges, zumal die Rundumsicht für einen SUV akzeptabel ist. Der Lane-Assist arbeitet teils etwas nach eigenen Wünschen. Mal gibt es nur eine Warnung, das man doch die Hände am Lenkrad lassen möge, wenn man einer Line zu nah kommt, mal wird direkt gegengelenkt, sobald eine Linie überfahren wird und man passiert einige Zeit nach Überfahren einer Linie gar nichts und es erfolgt dann nur ein Warnton, jedoch kein Eingriff. Die üblichen Schwierigkeiten vor und in Baustellen, hatte auch dieser Assistent, jedoch lässt sich einem Lenkimpuls recht einfach gegensteuern, sodass man nicht Gefahr läuft in einer Leitplanke zu landen. Den Assistenten kann man an sich also getrost laufen lassen, man verpasst jedoch auch nicht viel, wenn man ihn deaktiviert.


    Mit dem 2-Liter-Dieselmotor ist der Wagen durchaus ausreichend motorisiert. Der Motor ist drehfreudig, hat einen kernigen Klang und das Getriebe schaltet sich leicht und ruckelfrei. Auf ca. 500 Kilometer flossen 33 Liter Diesel durch die Brennräume, dass macht einen Durchschnittsverbrauch von ca. 7l/100km. Sicherlich ist das keine Glanzleistung, angesichts des cw-Wertes, der durchgängig hart arbeitenden Klimaanlage und dem hohen Autobahnanteil (90% BAB mit 140 KM/H und kurzen Sprints [200KM/H Tacho Spitze], 10% Stadt), noch vertretbar.






    Für 24h gibt es wieder einen Golf 7 Variant 1.6 TDI AUT von Europcar. Zugelassen im Februar 2017 und mit knapp 15.000km auf der Uhr.
    Gebucht war CWMR ohne Dieseloption, angeboten wurde zunächst ein neuer Touran R-Line, jedoch als Benziner. Auf Nachfrage kramte die Dame dann den Golf hervor, der wohl erst kurz vorher zurückgegeben wurde. Entsprechend verdreckt war er auch Außen, Innen ist jedoch alles weitestgehend sauber. Als einziger Vorschaden wurde ein kleiner Steinschlag angesprochen, der jedoch schon etwas größer ist als beschrieben und sich noch leicht im Sichtfeld befindet.


    Angesichts der Tatsache, das ich am Mittwoch bereits das Vergnügen mit einem Kia Ceed 1.6 Benziner hatte, der auf der Strecke Bonn - Hamburg nochmal 55€ und damit mehr als den Mietpreis an Benzin einverleibte wählte ich dann doch lieber den Golf. Die Dieseloption "MUSS leider berechnet werden", ob das tatsächlich Not tut, wenn der Kunde schon freiwillig ein schlechteres, dreckiges Auto (wenn auch klassengerecht) mitnimmt sei mal dahin gestellt. Im Zweifel hätte ich für den Touran bestimmt auch noch Aufpreis zahlen sollen. Auf dem Hof stand sonst auch nur noch ein Insignia Kombi (alt), der gar nicht angesprochen wurde. 5 Touran R-Line und eine E-Klasse LIM, aber sonst nichts was für mich passend gewesen wäre.


    Wie sich dann zeigt, fehlte dem Golf auch noch die Gepäckraumabdeckung, der Aschenbecher, Bordbuch und sonstiger Kleinkram, dessen Abwesenheit vermutlich nicht sofort auffällt, aber noch ein paar Euro bei ebay bringt. Leider riecht der Wagen außerdem, als hätte er die letzten Wochen in einer Gummibären-Tüte verbracht, augenscheinlich scheint der Vormieter ein Dampfer von ziemlich künstlich, fruchtigem Zeug gewesen zu sein. Den Geruch konnte ich durchs Lüften während der Fahrt immerhin etwas reduzieren.


    Beim Golf handelt es sich um ein Vorfacelift Allstar-Modell in der üblichen Ausstattung:
    - Kleines Navi
    - 2-Zonen-Klima, SHZ
    - 16" Felgen
    - 7-Gang DSG
    - Privacyverglasung ab Fond
    - PDC vorne/hinten
    - Elektrisch verstellbare Außenspiegel, einklappbar, mit Bordsteinautomatik
    - automatisch abblendender, rahmenloser Innenspiegel
    - Goodyear Vector 4 Seasons (240 KM/H)


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    In Summe nicht unbedingt die schönste Anmietung insbesondere aufgrund der Dieseloption, aber die 5€ werde ich mit Sicherheit an der Zapfsäule sparen. Als Diesel hätte ich vermutlich schon einen der Touran mitgenommen, so verkehrt sahen die weder optisch noch hinsichtlich der Ausstattung aus.

    Noch für die nächsten 4 Tage fahre ich einen weißen VW Golf VII Variant Facelift. Angetrieben wird dieser mit dem 1.6 TDI und bringt seine Kraft über ein 7-Gang-DSG auf die Straße. Zugelassen wurde der Wagen Ende April und hat seitdem etwas über 3500 Kilometer auf der Straße verbracht. Die Ausstattung ist soweit durchaus akzeptabel:
    - Comfortline
    - Discover Media mit App-Connect
    - ACC bis 210 KM/H
    - 2 Zonen Klimaanlage
    - Sitzheizung vorne
    - PDC vorne/hinten
    - Elektrisch verstellbare Außenspiegel, einklappbar, mit Bordsteinautomatik
    - automatisch abblendender rahmenloser Innenspiegel
    - Goodyear Vector 4 Seasons (240 KM/H)


    Das Facelift gefällt mir durchaus gut, jedoch finde ich die Chromleiste am Heck mit den vermeintlichen Auspuffblenden etwas überzogen. So wirkt der Golf doch etwas sportlicher, als er tatsächlich ist.
    Nichtsdestotrotz halte ich den 1.6 TDI weiterhin für einen durchaus soliden Motor. Im Leon habe ich damit schon etliche tausend Kilometer auf deutsche Straßen verbracht und das DSG, schnürt den Motor keineswegs ein oder sorgt für große Leistungsverluste. Die kleine Leistungsspritze von 10 PS sind nicht wirklich spürbar.
    Das Infotainment-System macht ebenfalls wie gewohnt was es soll. Der Verlust der physischen Knöpfe ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht unbedingt schlimm. Allerdings hat man durch die Vollverglasung einen weiteren FIngerabdruckmagneten im Auto.
    Android Auto funktioniert wie gewohnt ebenfalls einwandfrei, zu Beginn war ich noch etwas über die scheinbar geringe Auflösung aber hohe Schärfe verwundert, das legte sich aber nach kurzer Zeit und lag vermutlich nur an direkter Sonneneinstrahlung.
    Der Golf zählt außerdem zu den wenigen Fahrzeugen mit ACC, die ich bisher bewegen durfte, die dieses dank DSG auch vollständig nutzen können.Zumindest bei Comfortline ist nur noch die Ausbaustufe bis 210 KM/H verbaut, die im großen und Ganzen ihre Arbeit solid verrichtet. Man muss sich jedoch teils stark an die Bedienung gewöhnen bzw. sein denken dem des Computer anpassen. Prinzipiell gibt es eine Stop&Go Funktion, die jedoch im Stand nur ein paar Sekunden automatisch aktiv ist. Steht man länger oder schaltet sich der Motor ab, so muss man dem Auto selbst signalisieren, das es losfahren kann. Sobald sich der Vordermann in Bewegung setzt springt der Motor wieder an und man einen kurzen Zeitraum um das Gas kurz zu betätigen und sanft anzufahren. Tut man dies nicht in dem Zeitraum und der Vordermann ist schon aus dem "Kleinen" Abstand weg, kommt es gerne mal vor, das der Wagen kurz Vollgas gibt und die Insassen zum Kopfnicken bewegt.
    Auch hatte ich es ein paar Mal, das der Motor für 2 Sekunden auf etwa 2000 U/Min hochdrehte, wieder in den Leerlauf fiel und dann normal anfuhr, keine Ahnung wie das zustande kommt.
    Bei kleinstmöglichem Abstand (passend für die Stadt, um sich nicht zur Zielscheibe für alle anderen zu machen und zu verhindern, das einem konstant jemand vor die Nase zieht) kommt es durchaus vor, dass der Wagen vor roten Ampeln erst dann reagiert, wenn der Vordermann schon fast steht und entsprechend rabiat auf die Bremse tritt. Auch dauert die Erfassung von Fahrzeugen vor einem einen Moment, sprich kurz vor der roten Ampeln das ACC zu aktivieren, damit der Wagen selbsttätig bremst und sich dann an den Vordermann hängt funktioniert nicht immer, da besagter Wagen noch nicht erfasst wurde und man diesem vermutlich einfach ins Heck fahren würde.


    Nach 600 Kilometern steht der Durchhschnittsverbrauch bei 5,5l/100km. Errechnet sind es 5,8l/100km. 500km davon waren BAB mit Tempomat 140 und kürzeren Sprints (109 KM/H Schnitt) und 5,4l/100km Verbrauch laut BC. Die restlichen 100km primär Stadtverkehr mit oftmals kaltem Motor. Für Kurzstrecken standen zum Teil auch Werte zwischen 4,4-4,8L/100km im Bordcomputer.
    Bei 130 KM/H dreht der Motor im siebten Gang mit ca. 2500 U/Min.


    Da ich kein DSLR dabei hatte, gibts diesmal nur Handyfotos, die man sicher in anderen Modi auch noch besser machen könnte.
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    Ja, das geht problemlos. Es wird dann am Schalter einfach die neue Karte eingetragen bzw. durchgezogen. Sofern der passende Name draufsteht hat es bei mir immer funktioniert.

    Kurzfassung: Ja, es geht. Ist aber mittlerweile nicht mehr gewünscht oder gestattet, von daher würde ich es lassen.
    Mir wäre auch neu, das ein Upsell im Vertrag überhaupt möglich ist, standardmäßig geht es nämlich nicht, aber das ist ein anderes Thema.

    Mich begleitet dieses Wochenende ein schwarzer Ford Mondeo Turnier von Europcar (JWAR). Verbaut wurde der 2.0 Diesel mit 180 PS, der über ein 6-Gang DSG an alle vier Räder gekoppelt ist. Zugelassen wurde der Wagen im Oktober 16 und hat seitdem gute 20.000 Kilometer hinter sich gebracht, einige Blessuren ließen sich dabei augenscheinlich nicht vermeiden, dafür sind auf vielen Elementen noch die Schutzfolien.


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    Die Ausstattung ist dank Titanium reichhaltig:


    - Sync 3 mit Navigation und AppLink
    - Panorama-Schiebedach
    - Sitzheizung vorne und hinten, beheizbares Lenkrad
    - Adaptive LED-Scheinwerfer mit statischem Fernlichtassistent und dynamischen Blinker vorne
    - Keyless Go
    - Privacy-Verglasung
    - 230V Steckdose im Fond
    - Tempomat
    - Aktiver Parkassistent mit PDC v/h und Rückfahrkamera
    - Spurhalteassistent
    - Totwinkelwarner


    Leider fehlt ACC oder Ledersitze, aber das ist zu verkraften. Der BLP dürfte bei etwa 42.000€ liegen.


    Die Sitze könnten soweit recht bequem sein, durch das Panorama-Schiebedach geht jedoch etwas Höhe im Innenraum verloren, sodass ich mit 1,95 nicht komplett aufrecht sitzen kann. Im Fond ist dies nochmal etwas stärker zu spüren. Von den kleineren Mitfahrern gab es keine Beschwerden. Das allgemeine Platzangebot im Fond ist jedoch durchaus großzügig, die Beinfreiheit reicht aus, sodass ich selber hinter mir sitzen könnte.
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    Der Motor bietet für das Fahrzeug ausreichend Leistung, die dank intelligentem Allradantrieb auch in jeder Lebenslage abgerufen werden kann ohne Traktionsprobleme zu erzeugen. Das Getriebe schaltet sauber und solide.


    In der Tachoeinheit kann eine Vielzahl von Zusatzinformationen eingeblendet werden. Die Steuerung erfolgt dabei jeweils über ein Vierwege-Kreuz auf dem Lenkrad. Das mittlere Display bietet hier die folgenden Anzeigen:
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    Links kann eine Grafik eingeblendet werden, die einem in jeder Situation anzeigt wie viel der Leistung an welche Achse verteilt wird, eine eigenhändige Einstellung zur Leistungsverteilung habe ich allerdings nicht gefunden.
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    Links sind außerdem weitere Einstellungen oder etwa die Bordcomputer:
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    Die adaptiven Voll-LED-Scheinwerfer verfügen über einen statischen Fernlichtassistent und lenken in Kurven mit. Der Fernlichtassistent hat auf der Landstraße gute Arbeit geleistet und in der Regel korrekt auf/abgeblendet. Kleinere Probleme gab es, wenn das vorausfahrende Fahrzeug mehrere hundert Meter (in dem Fall ca. 450m) entfernt ist. Hier wollte der Assistent nicht automatisch abblenden. Auch aktivierte sich das Fernlicht mehrfach auf Autobahnauffahrten (teils auch bei sichtbarem Gegenverkehr). Leider ist die Aktivierung relativ tief in der Multifunktionsanzeige (Einstellungen -> Fahrzeug -> Beleuchtung -> Auto-Fernlicht) der Tachoeinheit eingegraben und die Aktivierung/Deaktivierung dauert entsprechend lange. Für den jeweiligen Moment kann man jedoch manuell auf- oder abblenden. Eine leichtere De/Aktivierung wäre jedoch wünschenswert.
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    Der Spurhalteassistent erkennt die Spuren in der Regel relativ gut, hat jedoch die üblichen Probleme eines solchen Systems. Verschwenkungen auf der Autobahn (etwa vor oder nach Baustellen) wurden teils nicht erkannt und das System wehrte sich entsprechend mit einem Lenkeingriff (alternativ nur mit einer Warnung) gegen den „Spurwechsel“. In anderen Fällen agierte der Assistent jedoch erst, wenn ein Spurwechsel (gewollt, ohne Blinken) schon halb vollzogen ist.


    Das SYNC III lässt sich deutlich schneller bedienen als das SYNC II. Kleinere Aussetzer konnte ich jedoch noch immer feststellen. Neu im SYNC III ist unter anderem die Einbindung von AppLink sowie Carplay/Android Auto.
    AppLink ermöglicht die Steuerung von Apps auf dem, per Bluetooth verbundenen, Smartphone. Eine zusätzliche Applikation auf dem Smartphone wird (zumindest bei Android) nicht gebraucht um diese Funktionalität zu ermöglichen. Von den, bei mir, installierten Apps wurde Spotify unterstützt. Über das Infotainment-System kann Spotify dann ähnlich wie bei Android Auto komplett über dieses bedient werden. In den initialen Tests hat dies auch wunderbar funktioniert, im weiteren Verlaufe allerdings nicht mehr, wobei ich hier mein Smartphone als Fehlerquelle vermuten würde.
    Grundsätzlich finde ich die Funktion jedoch überaus praktisch, da mehr Funktionalitäten als bei reinem Bluetooth Audiostreaming ermöglicht werden, ohne dabei das Handy selbst bedienen zu müssen.
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    Die Auflösung der Rückfahrkamera ist in Ordnung, tagsüber ist das Bild auch gut zu erkennen. Nachts schwächelt die Kamer etwas und es wird ein starkes rauschen sichtbar. Leider ist die Kamera nicht gegen Witterungen geschützt, sodass sie insbesondere bei diesem Wetter oft verdreckt ist und damit fast unbrauchbar wird.


    Android Auto funktioniert, wie bisher in allen Fahrzeugen, ohne Probleme oder Aussetzer.


    Bei Abholung lag der Durchschnittsverbrauch bei 7,4l/100km. Auf meine ersten 500 KM (90% BAB, 10% Stadt) mit viel Stau, sowie zügiger Fahrweise wo möglich zeigte der Bordcomputer 7,0l/100km im Schnitt an. Errechnet ergaben sich 7,94l/100km daraus, sodass von einer Fehlmenge auszugehen ist.

    Naja, so richtig Aussagekräftig sind die Bewertungen aber auch nicht. Die erste davon ist hauptsächlich als Werbung für Luxuslöwen gedacht und die zweite negative Bewertung mag so vorgekommen sein, da kann ich nichts zu sagen. Im Gegenzug überwiegen die positiven Bewertungen, was eher ungewöhnlich ist, da viele Menschen dazu neigen nur negatives zu kritisieren.


    Was die Aussage bezüglich Insolvenz betrifft, so gab es mal einen Beitrag auf der Seite, in dem einer der 1-Stern Bewerter sagt er habe von einem Mitarbeiter gehört, das eine Insolvenz angemeldet sei und warum MD noch Veranstaltungen bewerben würde.
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    Da Insolvenzverfahren öffentlich bekanntgegeben werden, kann sich jeder selbst danach auf die Suche machen und das Ergebnis betrachten. Etwa hier: https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin/bl_suche.pl

    Aktuell gibt es bei Telekom MobilitySolutions wieder ein Karnevalsspecial.
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    Neu ist, das nun in jedem Fahrzeug zwei Tankkarten liegen und fahrzeugabhängig eine Kilometerpauschale berechnet wird. Ob das nun attraktiv ist, muss jeder für sich herausfinden.