Beiträge von Skywalker310

    Gebuchtes DCAR bei :202: Stuttgart Flughafen ergab heute vom Lieblings-RSA einen A6 Avant 50TDI. Zur Auswahl gab es noch zusätzlich einen E400d All Terrain, Golf R oder Range Rover Evoque. Da ich den E400d bereits vor einem Monat hatte, durfte es dieses Mal der A6 werden. Um es vorweg zu nehmen: Verdammt nochmal Audi, was habt ihr euch bei dem Motor gedacht... Auch wenn es im normalen Stadtverkehr ohne schnelles Beschleunigen nicht weiter auffällt.

    Zu meinem Glück stand der Wagen auf dem VIP Parkplatz und es ging mit Abkürzung durch den Notausgang nach draußen.


    Ausstattungsmäßig gibt es: 210er Winterreifen (||), Sport Line, Standard LED, FLA, Privacy Glas, Pano, Memorysitze, Ambientelicht (nur einfarbig), manuell abblendender Innenspiegel (mir leider nicht schlüssig was das soll), 4 Zonen Klima, MMI+ und VC, DAB, Spurassistent, normaler Tempomat, RFK (in gewohnter Kartoffelqualität, come on VW).


    BLP knapp 82.000€


    Insgesamt bin ich sehr zufrieden, wenn mir auch ein Rätsel ist, wie dieser Motor es durch eine Erprobungsphase bei Audi geschafft hat, und wie unsinnvoll der Wagen konfiguriert ist.


    Probiers mal bei Sixt, Minivan MVAR gibts ab 1000€, Suburban ab 1200 und den großen Chevy Express ab 1400. Würde aus Erfahrung jetzt einfach mal sagen dass du bei 21 Miettagen in den USA eher keine günstigere Rate finden wirst (Alamo ist z.B. erheblich teurer).


    Wenn du dich für Sixt entscheidest achte aber unbedingt auf die AVB. Weiß nicht wie das in Florida ist aber im Westen ist begrenzt in welche Staaten mit dem Auto gefahren werden darf.

    Seit gestern gibt es für mich von :202: Stuttgart Flughafen für gebuchtes DCAR und akzeptables Up einen E400d All Terrain aus LWAR :117:


    Mein Lieblings-RSA hatte nachdem er mich aus der Nummernzieh-Schlange rausholte und gleich zu ihm an den Counter bat, mal wieder eine Menge Schlüssel bereit. So gab es Auswahl zwischen A4 Avant TDI, Q5, A6 45TDI und den E400d.


    Ausstattungstechnisch gibt es volles Fahrassistenzpaket, Comand, Multibeam, Widescreen Cockpit, Leder, Holz Esche offenporig, Pano, AHK, DAB+ und 360° Kamera.

    Leider fehlt für mich bei einem Auto dieser Preisklasse das Memory-Paket. Nur teilelektrische Sitze bei einem BLP von knapp 90.000€ sind eher traurig.


    Erfahrungsbericht folgt wahrscheinlich die nächsten Tage.

    Wie immer vielen Dank an :202: STR und an F. :)

    Da die private A-Klasse der Familie mal wieder dank grandioser Produktqualität *hust* (Airbagsteuergerät nach 2 Monaten schon wieder defekt, 4tes Mal Werkstatt in 8 Monaten) mal wieder in der Niederlassung steht gibt es bis vorraussichtlich morgen ein SLC 180 als Ersatzwagen via MB Rent.

    Aussattungsmäßig mit AMG Line, ILS, Totwinkelassistent, Garmin Navi, Airscarf, Parkassistent, SHZ und bisschen anderer Kleinkram.

    BLP liegt bei knapp 53.000€


    Das soll man beim 453 aber nicht machen. Da geht dann irgendwas kaputt, hab vergessen was.

    40 ist schon viel, 42 ist zu viel.


    Das ging wohl auch nur am Anfang, seit 2017 oder so, sollte das nicht mehr gehen.

    Meiner ist Bj. September 2018 und es geht immernoch. Habe nicht mitbekommen dass man daran arbeiten wollte, aber wenn du das sagst dann haben die dabei wohl auf ganzer Linie versagt

    Ich meinte die olle 61ps Schleuder von 2008. War mein Dienstwagen letztes Jahr. Kurz nach meinem Jobwechsel isser verreckt. :D

    Ist dann ein 451. Dass du vor Kopfschmerzen oder ähnlichem bei den Schaltvorgängen nicht ständig krankgeschrieben warst grenzt an ein Wunder :D


    Was ist denn ein alter 453? Es gibt nur einen 453 :)


    32l wird wohl der kleine 28l Tank gewesen sein.

    In den großen 35er passen ja auch mal gerne 40

    Mehr Reichweite in Kleinstwagen gibts nicht :)

    Da gehen auch mehr als 40 rein wenn man ihn randvoll macht ;)
    Der Einfüllstutzen ist wohl größer als bei manchem Motorrad der ganze Tank

    Super toller Bericht und die Strecke ist wirklich der Hammer. Werde ich mir mal anschauen.

    Bin mir schon lange am überlegen ob ich mir als Daily einen Smart kaufen sollte.

    Wie sieht es auf der Autobahn (max 130kmh) mit dem Verbrauch aus und wie im tägliche Gebrauch ?!

    Wenn du noch mehr Alltagsfragen hast kannst auch gerne PN schreiben.

    Super toller Bericht und die Strecke ist wirklich der Hammer. Werde ich mir mal anschauen.

    Bin mir schon lange am überlegen ob ich mir als Daily einen Smart kaufen sollte.

    Wie sieht es auf der Autobahn (max 130kmh) mit dem Verbrauch aus und wie im tägliche Gebrauch ?!


    Also wenn die Fahrstrecke hauptsächlich auf der Autobahn und bei Tempo 100-130 liegt geht das mit 5,5l. Wenn du allerdings Überland fährst und schneller beschleunigst hat man auch gerne schnell 8,5l stehen. Realistisch im Alltag sind um die 6,5l. Gilt aber nur für den Turbomotor.



    Das Uhrenverstellen ist in der Tat nervig. Warum man die nicht miteinander synchronisieren kann verstehe ich auch nicht.

    Warum deiner allerdings das Tempo nicht hält kann ich nicht nachvollziehen. Meiner hält problemlos 160 über weitere Distanzen. Wer sich aber auch einen smart kauft um damit ständig weite Strecken Autobahn mit hoher Geschwindigkeit zu fahren, hat auch eher einen grundsätzlichen Fehler gemacht.

    Im Alltag verbraucht der "normale" Saugmotor aber sicherlich mehr. Bin ihn zwar nur 6 Stunden als Werkstattersatz gefahren aber um mit den 71PS einen Berg hochzukommen wird Vollgas fällig und das schluckt Unmengen an Sprit. Bei normaler Fahrweise ist der Turbo je nach Fahrprofil in Bezug auf Geländeerhebungen sicher sparsamer.

    Was die Haltbarkeit betrifft kann ich das schlecht beurteilen, da ich meine smarts jeweils nur ein Jahr und maximal 15.000km pro Fahrzeug gefahren bin.

    Danke für deinen Bericht. Sieht schön aus. :118:

    Aber horrende Spritpreise in der Schweiz? Benzin ist hier 10-15 Cent günstiger als in Deutschland.

    Soweit ich gelesen habe, fährst du doch einen Benziner?


    Also an allen Tankstellen an denen ich vorbeikam kostete der Liter Benzin etwa 1,58 CHF im Schnitt. Ich tanke an meiner Shell aktuell für 1,37€ abzüglich 3 Cent Flottenkarten-Rabatt.

    Klar ist es für einen Benziner nicht katastrophal und beim Preisbezug war auch Diesel mit berücksichtigt, nur extra Franken tauschen zu müssen bzw. mit Euro zu bezahlen wenn die Tankstelle das nimmt aber nur Franken als Rausgeld zubekommen hat für mich wenig Sinn ;)

    Danke für den Bericht! Zwei Fragen hätte ich - übertreibst du nicht ein wenig bei der Kamera? Gemessen an dem was ich auf dem Photo sehe ist das sicherlich kein HD-Genuss, aber alles ist einwandfrei zu erkennen.


    Und die zweite Frage - du schreibst, dass du bei den Sitzen eine bessere Qualität für den zu zahlenden Aufpreis erwartet hättest - woran machst du das fest?


    Vielen Dank noch mal!:206:

    Natürlich erkennt man auf der Kamera was man soll, allerdings kommt die Qualität auf dem Bild noch besser rüber als wenn man in echt darauf schaut. So eine schlechte Quali habe ich noch nie in einem Auto gesehen, und auch trotz dass es ein Golf ist könnte man da bisschen mehr erwarten.


    Das Leder macht keinen so hochwertigen Eindruck wie bei anderen Herstellern. Stellenweise gibt es an Nähten und Punkten an denen sich zwei Sitzteile treffen komische Verformungen und Unsauberheiten in der Verarbeitung. Wenn man es weiß kann man das auch auf dem Bild halbwegs erkennen.


    Ich sehe da keinen Einparkassistenten.

    (Weder seitliche Sensoren in den Kotflügeln noch den Schalter in der Mittelkonsole)

    Sorry, mein Fehler. Habe beim Fahren nicht wirklich aktiv danach gesucht und nach den Paketen im Konfigurator darauf geschlossen dass er verbaut sein müsste, ist wohl aber tatsächlich nicht der Fall.


    Okay, beim Durchschnittsverbrauch war ich dann wohl einfach zu blöd und ging davon aus dass die OK-Taste eher ein Reset bewirken würde.


    Klar das Dynaudio liefer sicherlich einen etwas besseren Klang, aber insgesamt für über 800€ Aufpreis war ich eher enttäuscht. Zum einen aufgrund des zu stark brummenden Subwoofers, und da mich das Burmester bei Mercedes für nur 700€ in der A-Klasse mehr überzeugt hatte.
    Tatsächlich hast du aber eher Recht mit dem offenen Fenster, ich hatte das Radio auch ganz oft aus :D


    Mit dem Licht hast du Recht, sicherlich ist das eher schwer zu vergleichen. Ich hab es einfach nur daran festgemacht, da für beides ein ähnlicher Aufpreis in den Vergleichsmodellen verlangt wird und man einfach mit dem Multibeam das technisch fortschrittlichere Produkt bekommen würde.

    Anmietvorgang und Drumherum


    Freitag Nachmittag ging es zum STR, gebucht war ursprünglich DCAR mit einer gewissen Upsellbereitschaft meinerseits. Als ich am Schalter (dank der Deutschen Bahn verspätet) ankam, begrüßte mich gleich schon von weitem mein Lieblings-RSA, und suchte direkt eifrig Schlüssel zusammen. Von Golf TDI, C180T und VW Arteon lagen schließlich die Schlüssel da, bis F. (Name an dieser Stelle zensiert, Dauerpendler weiß wen ich meine) fragte ob ich mir noch was in Flensburg leisten könnte und suchte versteckt aus einer Extrakiste den Schlüssel des Golf R raus. Da ich diesen schon länger mal fahren wollte, nahm ich das etwas höhere Up in Kauf und zog nach MV Erstellung und noch etwas Smalltalk glücklich Richtung Parkhaus ab.


    Die Rückgabe am Dienstag verlief ohne jegliche Probleme, wobei der Arwe Mitarbeiter aber auch nicht wirklich nach Schäden suchte. Europcar oder grundsätzlich alle Vermieter sollten die Dienstleister in ihrem eigenen Interesse da vielleicht mal etwas disziplinieren.




    Fahrzeugausstattung


    Der stealthbomber-farbene Golf verfügte über nahezu Vollausstattung. 19 Zöller mit DCC, Ledersitze in Carbon-Optik, Business-Paket mit Navi Discover Media, Active Info Display, Keyless Entry, Pano, volles Assistenzpaket (Totwinkel, Lane Assist, ACC), DAB+, Dynaudio Soundsystem, Active Lighting

    UND: R Performance Paket (u.a. Heckspoiler, Progressivlenkung und Aufhebung der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung)


    Letzteres überraschte mich eigentlich sehr; falls jemand darüber Bescheid weiß ob das bei allen Golf R von EC zum Standard gehört kläre man mich gerne auf. Ich jedenfalls würde als Autovermieter meine Fahrzeuge ungerne von (sicherlich zumeist ungeübten) Mietern mit 270km/h+ über die Autobahn schießen sehen (die von VW angegebenen 263 stimmen nämlich erfahrungsgemäß nicht, auch ohne bergab).




    Exterieur


    Die Farbe ist sicherlich gewöhnungsbedürftig und Geschmackssache. In Kombination mit den schwarzen Spiegelkappen, den 19 Zöllern und dem Heckspoiler macht sie meiner Meinung nach aber einiges her.

    Die Schweinwerfer und insbesondere das Tagfahrlicht spielen perfekt mit den großen Lufteinlässen in der Frontschürze zusammen. Als großer Fan von Laufblinkern finde ich diese in den Rückleuchten selbstverständlich klasse, zumal sie zur Serienausstattung gehören.

    Das gesamte Heck wirkt durch den Heckspoiler und die vier Endrohre mit Mini-Diffusor natürlich (und zum Glück) sehr aggresiv, ist mir durch die Wölbung in der Heckklappe und die große Heckscheibe aber insgesamt zu bullig; beim Variant finde ich dies irgendwie gelungener.





    Interieur


    Selbstverständlich darf man bei einem Golf R keine Wunder im Innenraum im Vergleich zum normalen Golf erwarten, insgesamt stößt mir dies aber trotzdem leicht unangenehm auf, dazu später allerdings mehr wenn es um Preis-Leistung geht.

    Das Carbon-Leder sieht schick aus, aber für einen so massiven Aufpreis (2750€) hätte ich mir eine höhere Qualität erhofft.

    Die Sportsitze machen einen guten Job in puncto Seitenhalt und Komfort, und auch kleine Details wie die Carbonkappen am DSG Wählhebel gefallen mir gut.

    Das Lenkrad hingegen empfinde ich für ein Sportlenkrad als zu dünn; das können Mitbewerber besser. Ebenso schade finde ich, dass für den Golf R der Standard VW Klappschlüssel (trotz Keyless) verwendet wird. Keine ausschließliche Funkfernbedienung, und auch kein extra Emblem für den R oder ähnliches.

    Zudem quietschte nach gerade einmal 1800km das Bremspedal bei jeder Betätigung. Verarbeitungsqualität geht anders.






    Fahrdynamik und Motor


    Hierzu gibt es eigentlich nicht viele Worte zu verlieren. Der Sound zaubert im Race Modus mit Ploppen und Brabbeln ein Grinsen ins Gesicht, die Beschleunigung geht bis 200km/h gnadenlos vorwärts, das 4Motion erlaubt ein Launch ohne jeglichen Wheelspin. Das Kurvenfahrverhalten ist äußerst gut und der Golf R hat sich am Samstag mit viel Spaß durch den Schwarzwald prügeln lassen und auch auf der Autobahn wirkt er bei hohen Geschwindigkeiten noch stabil.


    Das DCC Fahrwerk macht einen guten Job, auch wenn man besser nicht erwarten sollte dass der Comfort Modus wirklich ein komfortables Fahrwerk bietet. Dass der Mode Selector aber einen Eco Modus anbietet ist wohl eher ein gutgemeinter Witz. Wenn man möchte lässt sich der R jedoch auch halbwegs zivilisiert bewegen.


    Ein großes Manko ist der Wendekreis, der so wirkt als müsse durch die großen Reifen der maximale Einschlag limitiert werden, wodurch ein einfaches Wendemanöver auf der Straße schnell zu einem vier- oder fünf-Punkt Wenden wird.

    Als Mückenvernichtungs-Maschine eignet er sich hingegen hervorragend.





    Das Drama Infotainment


    Verbaut war leider nur das Discover Media, der Anfang vom Ende. Trotz der Möglichkeit von Online Services wie WLAN Hotspot etc. verfügt das Navi nur über das einfache TMC, Live Traffic sucht man vergebens und die Sprachbedienung ist nicht freigeschaltet.

    Die Karte lässt sich nicht gleichzeitig im Instrumentenpanel und im Navi anzeigen, obwohl die Hardware dahinter wahrscheinlich die gleiche wie bei Audi ist. Entscheidet man sich die Karte im Kombiinstrument anzeigen zu lassen verleibt auf dem Hauptdisplay einfach ein schwarzer Bildschirm.


    Sobald die Rückfahrkamera angeht fragt man sich welche Kartoffel da unter das VW Logo geklebt wurde und das Bild liefert; die Auflösung ist leider jenseits von Gut und Böse. Mit ein paar Euro mehr Materialkosten hätte man sicherlich ein schönes HD Bild zaubern können.


    Die Lenkradbedienung für das Active Info Display finde ich umständlich; die einzelnen Reiter schalten leider nur sehr langsam durch und bis man findet was man sucht vergeht etwas Zeit, wobei letzteres sicherlich Gewohnheitssache ist. Störend finde ich, dass sich auf Anhieb keinerlei Möglichkeit eines Langzeitdurchschnittsverbrauchs finden lässt, immer nur der Ab Start-Verbrauch.


    Das Dynaudio Soundsystem macht prinzipiell einen guten Job, doch wenn man den Subwoofer auch nur eine Stufe nach oben stellt brummt das ganze Auto, lässt man ihn auf Standard merkt man ihn kaum. Der Vorteil in diesem Extra liegt meiner Meinung nach in der noch guten und klaren Klangqualität bei hohen Lautstärken, für den Normalverbraucher bietet sich meinem Gehör jedoch kein großer Vorteil zu Standardsoundsystemen anderer Hersteller.




    Assistenzsysteme


    Fangen wir mit dem Schlechten an: der Totwinkelassistent. Ausgerechnet als ich genau darauf achte (-> Vorführeffekt) erkennt er zwei Autos nicht, davon einen ziemlich großen Mercedes Vito. In anderen Momenten piepst er wie Irre und steuert am Lenkrad gegen wenn man auf der Autobahn vor einem Auto wieder einscheren möchte, das man schon im Rückspiegel wieder sieht. Hier gibt es eindeutig Verbesserungsbedarf.


    Der Lane Assist funktioniert sehr gut, auch in Baustellen, sofern sich nicht weiße und gelbe Linien kreuzen. Allerdings pendelt der Assistent hin und wieder zwischen den Linien bis er fast an einer Fahrbahnmarkierung angekommen ist, um dann wieder gegenzulenken. Schade finde ich dass die Aufmerksamkeitsbestätigung nach 20 Sekunden nur mit Bewegen des Lenkrads gegeben werden kann. Insgesamt finde ich funktioniert der Lane Assist bei Mercedes besser, insbesondere da er hier auch mit nur einer Fahrbahnmarkierung (ohne Mittellinie beispielsweise) funktioniert. Jedoch reche ich VW hoch an, dass diese Bestelloption bereits fast zwei Jahre früher in den Kompaktmodellen verfügbar war und auch zu einem deutlich erschwinglicheren Preis.


    Ein Trauerspiel hingegen ist der Verkehrszeichenassistent, welcher sich stellenweise Schilder aus dem Hut zaubert, andere hingegen garnicht erkennt. Die Fehlerquote würde ich bei etwa 50% einschätzen, und ich wurde leider von Freunden die ebenfalls VW fahren darin bestätigt wie häufig das System daneben liegt.


    Die ACC macht ihren Job sehr gut; auch wenn das Fahrzeug vor einem in eine Kurve fährt und fast hinter dieser verschwindet verzögert sie noch mit und erkennt den Vorrausfahrenden scheinbar noch. Ebenfalls sehr gut finde ich den Schutz vor Rechtsüberholmanövern; die ACC nimmt ein links fahrendes Fahrzeug wahr und beschleunigt trotz freier Spur vor einem nicht an diesem vorbei.


    Auch gut funktionieren tut das Active Lighting System, wobei auch hier Mercedes Multibeam schneller auf andere Fahrzeuge reagiert ohne vorher groß Lichtkegel durch die Gegend zu schieben.




    Fazit


    Insgesamt ist der Golf R ein wirklich spaßiges Fahrzeug und ich kann ihn jedem der ihn als Mietwagen angeboten bekommt empfehlen, vorrausgesetzt der Geldbeutel hat genug Spielraum für Spritkosten.

    Denn wer ihn fährt wie ein Golf R gefahren werden sollte, kommt schnell auf einem Verbrauch von 13-14 l/100km, mindestens Super 95 wohlgemerkt. Auch wenn der Tankdeckel E10 erlauben würde, sagt Europcar man solle eigentlich nur das empfohlene Super Plus tanken, mindestens (aber nicht offiziell) Super 95. Für mich ist der Verbrauch vergleichsweise zu anderen Fahrzeugen trotzdem zu hoch; bei gleicher Fahrstrecke und ähnlichen Geschwindigkeiten sowie Fahrweise habe ich mit einem Mercedes S560 (V8) im Januar 14l/100km verbraucht, der Golf R nahm sich 12,5l.


    Zudem liegt für mich der Preis schlichtweg zu hoch für das, was einem geboten wird. Man merkt wie hart das Team bei VW an der Fahrdynamik und am Motor gearbeitet hat, daran gibt es so gut wie nichts auszusetzen und macht wirklich Spaß.

    Trotzdem ist und bleibt es ein Golf; das heißt billige Bauteile und jede Menge Hartplastik im Innenraum. Für einen BLP von 62.000 Euro bekomme ich auch einen gut ausgestatteten A35 AMG, das meiner Meinung nach aktuell deutlich moderene, besser verarbeitete und stimmigere Auto.

    Wer ein Golf Fan ist und das Groteske am Golf R mag, ist mit diesem sicherlich nicht schlecht beraten. Trotz aller Kritikpunkte möchte ich ihn keineswegs schlechtreden, er tut das was er soll: Gas geben, Lärm und Spaß machen. Blicke zieht man mit ihm jedenfalls genug auf sich. Wer jedoch nicht unbedingt VW-affin ist, bekommt, finde ich, bei Konkurrenzprodukten mehr geboten.



    Vielen Dank an :202: Stuttgart Flughafen für das tolle Auto und den wie bisher immer klasse Service!

    Für meinen diesjährigen Pfingsturlaub (ja, der Bericht kommt leider ein wenig verspätet) hatte ich etwas ganz Skurilles vor. Da ich auf meinem Leasing-Smart noch massig Kilometer offen hatte und diese nicht zurückerstattet werden, und weil dies aufgrund der Umstellung auf ausschließlich Elektrofahrzeuge in der Zukunft mein letzter Smart (von insgesamt drei in den letzten drei Jahren seit ich meinen Führerschein habe) sein würde, sollte es mit ihm in einen Kurzurlaub und auf einen Roadtrip der besonderen Art gehen.

    Da ich auf bescheuerte Aktionen stehe wurde also eine etwa 1100km lange Reiseroute mit schönen Alpenpässen erstellt, das Zelt eingeladen, Vignetten aufgeklebt und schon ging es zu zweit am Pfingstmontag los.



    Zum Auto


    Ja, ich verwende bewusst den Begriff Auto, denn wer einen der neuen Smarts schonmal gefahren hat, versteht, dass diese eigentlich nichts mehr mit dem alten Stadtflitzern/Straßen-Go-Karts zu tun haben, an deren grausiges Fahrwerk und Getriebe die meisten Leute denken wenn sie das Wort "smart" hören.

    Und um es vorweg zu nehmen: Trotz anfänglicher Bedenken fühlte ich mich auch nach 400km Etappen zu keinem Zeitpunkt im smart unwohl, sondern empfand es eigentlich als durchaus bequem und bekam keinerlei Rückenschmerzen.


    Mein smart kommt in weiß/matt-grau mit Passion-Line und Sportpaket daher, 90PS Turbobenziner mit 6-Gang DCT (den Racechip und die daraus resultierenden 105PS ignorieren wir an dieser Stelle). Der BLP beläuft sich auf 19.500€, und wenn es nicht ein günstiger Leasingwagen wäre, fände bzw. finde auch ich diesen Preis eine Unverschämtheit, vorallem angesichts der Tatsache dass smart trotz dieser horrenden Preise und hohen Stückzahlen gerade so schwarze Zahlen erwirtschaftet. Aber diese Flottenverbrauchsfirmenpolitik etc. soll ja nicht Thema dieses Berichts sein.

    Stauraum ist auch genug vorhanden; der Kofferraum hatte locker Platz für Getränke, Luftmatratze plus Pumpe, Schlafsack, Kissen und zwei volle Messengerbags mit Klamotten usw. Das Zelt hat problemlos in den Hohlraum zwischen Beifahrersitz und Hutablage/Kofferraumbegrenzung gepasst.




    Tag 1: Stuttgart - Bormio


    Am Pfingstmontag also ging es vormittags los über die A81 nach Konstanz für einen letzten Tankstopp um horrende Spritpreise beim Tanken in der Schweiz zu vermeiden. Weiter ging es über die A13 nach Davos und schließlich entlang der laut Top Gear "besten Straße Europas" auf den 2383m hohen Flülelapass. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde klar dass ein smart in den Alpen der absolute Blickfang ist und sich eigentlich jeder umdreht, sobald man das Auto wahrnimmt.




    Die Route führte weiter über den Berninapass (2330m) nach Italien bis auf einen kleinen Campingplatz in Cepina.




    Tag 2: Bormio - Passo dello Stelvio - Timmelsjoch - Garmisch


    Der nächste Tag sollte in vielerlei Hinsicht das Highlight des Trips werden. Zum Glück spielte das Wetter mit und nach kurzer provisorischer Wagenwäsche am Campingplatz um schöne Fotos zu bekommen, ging es schließlich los in Richtung Stilfserjoch.



    Auch die über 2700 Höhenmeter auf der Passhöhe bereiteten dem Smart wenig Mühe; trotz nur 0,9l Hubraum.



    Da die Nordrampe des Stelvio noch geschlossen war, und auch die Südrampe erst wenige Tage vor unserem Trip (Glück gehabt) geöffnet hatte, ging es über den Umbrailpass zurück in die Schweiz und anschließend wieder nach Südtirol.

    Die weitere Strecke führte zum Timmelsjoch, das (was ein Zufall aber auch) ebenfalls erst am vorigen Samstag geöffnet wurde, und sich tatsächlich meterhohe Schneewände am Straßenrand auftürmten.




    Nach einem kurzen Stopp in Innsbruck ging es schließlich zurück nach Deutschland auf einen Campingplatz in Garmisch.




    Tag 3: Garmisch - Stuttgart


    Der letzte Tag war lediglich der mehr oder weniger unspektakuläre Rückweg. Alles in allem lag der Verbrauch nach 1157km bei 6,1l/100km. Meiner Meinung nach ein durchaus akzeptabler Wert für einen Wagen mit der Aerodynamik eines Kühlschranks, bei 160km/h auf deutschen Autobahnen und Berg rauf und runter in den Alpen.

    Gelegentlich kommt trotzdem aber auch heute noch ein ungläubiger Blick wenn ein Passant im Vorbeilaufen auf einem smart eine schweizer und eine österreichische Autobahnvignette erblickt.



    Ich kann die Strecke für einen drei bis vier Tage Kurzurlaub zum Nachfahren nur empfehlen :)

    Bin den mal zwei Wochen im Winter gefahren. Deshalb kann ich nix zur Haltbarkeit oder ähnlichem sagen.


    Er ist toll verarbeitet, die Sitze fand ich klasse. Auch beim Fahren zeigt er fast nur gute Seiten. Selbst mit dem kleinen Diesel war alles fein.


    Das Infotainment ist dagegen die reinste Katastrophe. Miese Auflösung, langsam, schwer und undurchsichtig zu bedienen.


    Dem kann ich mich nur anschließen. War mein erster Mietwagen, bin fast 2000km damit gefahren und war sehr zufrieden. Das Infotainment ist in der Tat etwas dürftig, aber man kann sich damit arrangieren finde ich.

    An Ausstattung gibts fast volle Hütte: 19 Zöller, Carbon-Leder, Business-Paket mit Navi, Induktionsladen, Active Info, Pano, Keyless Entry, Totwinkel Assistent, Lane Assist, ACC, Adaptives Fahrwerk, DAB, Soundsystem und Active Lighting. BLP von knapp 60000€


    Als kurzer Nachtrag bevor der Testbericht für DerAktionaer kommt ein vergessenes Ausstattungsmerkmal das mich im Nachhinein doch sehr überrascht und mir erst aufgefallen ist als ich die Bremssättel mit R-Logo mal näher betrachtet habe und heute auf der Autobahn plötzlich die 270 auf dem Tacho hatte...


    EC hat doch tatsächlich das R Performance Paket mit Aufhebung des Tempobegrenzers bestellt :huh:

    Heute Nachmittag ging es nach kurzfristiger Umbuchung (statt wie geplant erst morgen) zum STR. Am Schalter angekommen den Lieblings-RSA F. erspäht, und gehofft dass für meine DCAR Reservierung vielleicht was Anständiges bei rum kommen könnte.

    Wie immer machte dieser sich motiviert auf zu den Schlüsselkisten; Auswahl: Klassengerecht Golf TDI Aut, C180T oder VW Arteon TDI (leider nur 150PS).


    Als ich mich fast schon für den Arteon entschieden hatte dann die Frage wie es bei mir in Flensburg aussehen würde, ob ich mir noch was leisten könnte (:P) und wie es mit einem Golf R wäre. Up war kein Schnäppchen aber akzeptabel, also begleitet mich nun ein 300PS starkes stealthbomber-farbenes Schmuckstück bis Dienstag.


    An Ausstattung gibts fast volle Hütte: 19 Zöller, Carbon-Leder, Business-Paket mit Navi, Induktionsladen, Active Info, Pano, Keyless Entry, Totwinkel Assistent, Lane Assist, ACC, Adaptives Fahrwerk, DAB, Soundsystem und Active Lighting. BLP von knapp 60000€



    Vielen Dank an :202: STR

    Hallo Mietwagenfreunde,


    da ich in 3 Wochen auf ein Seminar fahre und 3 Menschen inkl. Gepäck für 5 Tage mitnehmen muss dachte ich an einen größeren Mietwagen als sonst. Vorher war ich immer alleine unterwegs, da hat DCMR von :202: locker gereicht.

    Allerdings benötige ich nun etwas mehr Platz und dachte an IDAR/IDMR, ist es möglich diese Klassen mit 20 Jahren zu bekommen?


    Die Antwort in nur einem Wort: Nein.

    Wenn du Stammkunde an einer Station bist und man dich dort kennt kann es sein dass es mal upgrademäßig was größeres gibt und man das Mindestalter umspielt, so geht es zumindest mir des Öfteren mal.

    Direktbuchung unter 21 ist allerdings nicht möglich.

    Hat schonmal hier jemand der u40 ist einen AMG bei car2go angemietet?


    Mich würde interessieren ob man danach rausgeschmissen wird? Über die App scheint eine Buchung ja auch wenn man keine 40 ist problemlos möglich zu sein.

    Minimal späte Antwort, aber wenn man das Mindestalter für ein Fahrzeug noch nicht erreicht hat erscheint beim Buchen/Öffnen in der App ein Fehler, da das Alter ja durch die Führerscheinverifizierung hinterlegt ist.


    Kann es sein das es die AMGs nicht mehr gibt, zumindest in München? Finde keins in der App mehr.


    Wurden aus dem Angebot genommen. Siehe hier:

    https://www.car2go.com/DE/de/amg/

    Stichwort: "von November 2017 bis Oktober 2018 KONNTEN"

    Aber von der Forderung wurde dann wieder Abstand genommen, hoffe ich...


    Nein, Selbstbehalt wäre fällig geworden. Sieht die AVB wohl auch so vor und scheint wohl auch der gültigen Rechtssprechung zu entsprechen, hatte den gleichen Sachverhalt schon zuvor einmal mit einem Wohnmobil. Habe letztlich aber auch nicht rumgestritten, war extern versichert und wurde anstandslos übernommen.

    Ich war 2016 in Toronto mit Hertz insofern unzufrieden dass trotz ewig langer Schlange (fast eine Stunde bis zum Counter) die Mitarbeiter nicht im geringsten Anstalten machten sich zu beeilen und einen äußerst gelangweilten und unfreundlichen Eindruck machten. Mit dem Fahrzeug war allerdings alles in Ordnung und auch bei der Rückgabe gab es keine Beanstandungen.


    Bei Alamo war ich insgesamt zufriedener; vom Personal, der Fahrzeugausstattung und dem ganzen Drumherum. Sind allerdings keine gravierenden Unterschiede. Die Erfahrung mit Hertz hat mich dazu veranlasst dort nicht mehr zu mieten, kann aber natürlich auch nur an diesem Tag ein Ausrutscher gewesen sein. Alamo hat mir zweimal Schäden angelastet, beides mal Steinschläge in der Windschutzscheibe die aber keinerlei Diskussionsbedarf hatten und auch defintiv während meiner Nutzungszeit entstanden sind; passiert eben auf nordamerikanischen Straßen sehr häufig. Ansonsten gab es allerdings nie Probleme.