Beiträge von T203004

    Auszuschließen ist es nicht. Ich schrieb aber von "beweisen". Wenn nun also ein Checker vor Gericht glaubhaft ausführt, dass der Schaden schon vor der Reinigungsfahrt vorhanden war und das Gericht ihm glaubt, ist man als Mieter haftbar. Dann ist das Umparken oder die Fotos von einem anderen Standort eben völlig irrelevant.


    Hierauf wollte ich lediglich hinweisen und das sollte es dann von mir zu dem Thema auch gewesen sein. Dass Sixt diesen Weg nicht geht, ist mir auch bekannt. Das liegt aber wohl eher an den zu erwartenden Beweisschwierigkeiten (wird das Gericht dem Checker glauben?) und nicht an einer qua Gesetz oder Rechtsprechung eintretenden Unmöglichkeit der Forderungsdurchsetzung nach Umparen.

    Man sollte sich einfach mal in Ruhe vor Augen führen, wer im Streitfall was beweisen muss und wie das möglich ist. Dann merkt man relativ schnell, dass es auf solche Fragen nicht immer ankommt und dass es vor allem unter bestimmten Voraussetzungen egal sein kann, ob das Fahrzeug nach Rückgabe noch bewegt worden ist oder nicht. Es ging mir nur darum, diese pauschale Aussage nicht so stehen zu lassen.

    Bei mir ist es ebenfalls so, wie bei boca.


    Ich gehe davon aus, dass der Voucher erst mit vollständiger Bezahlung erstellt und zugeschickt wird und vorher keine "Bestätigung" kommt. Die Anzahlung ist jedenfalls ordnungsgemäß von der KK abgebucht worden, so dass ich mir hier keine Gedanken mache.

    Wenn nachweislich ein weiterer Fahrer nach meiner Rückgabe das Fahrzeug bewegt und danach erst der Schaden festgestellt wird, ist das ziemlich eindeutig, dass der Schaden mir nicht zur Last gelegt werden kann.

    Ich hab den springenden Punkt mal unterstrichen.


    Wenn der Schaden erst nach einer weiteren Nutzung des Fahrzeugs festgestellt wird, ist der Beweis, dass er bereits bei Rückgabe vorhanden war, natürlich nicht so einfach möglich.


    Das ändert aber nichts daran, dass der Schaden durchaus bei Rückgabe festgestellt werden kann und das Fahrzeug danach trotzdem noch bewegt werden darf, ohne dass die Schadensersatzpflicht des Mieters dadurch wie durch Zauberhand entfällt.


    Extremes Beispiel: Ich bringe ein Fahrzeug mit zerstörten Scheiben zurück und stelle es vor die Eingangstüre von Sixt. Sixt nimmt den Schaden zur Kenntnis und bewegt das Fahrzeug dann auf den Hof. Hier wird ja niemand ernsthaft behaupten, dass dadurch der Mieter aus der Haftung wäre.

    Der Zeuge kann natürlich nur beweisen, dass zum Zeitpunkt der Abgabe ein bestimmter Schaden vorlag, welcher anhand des Übergabeprotokolls/Schadensliste neu ist.


    Der Mieter muss dann nachweisen, dass dieser Schaden u.U. doch schon vorher vorhanden war oder aus anderen Gründen nicht von ihm zu vertreten ist (z.B. durch andere Zeugen, Fotos, etc.).


    Das sind die normalen Beweisregeln im Zivilrecht (jede Partei ist beweispflichtig für die für sie günstigen Tatsachen) und hat mit der strafrechtlichen Unschuldsvermutung nichts zu tun.

    Wenn Sie das Fahrzeug nachweislich bewegt haben, um es zu reinigen, dann muss Sixt beweisen, dass der Schaden nicht währenddessen entstanden ist, was wohl nicht möglich ist.

    Wie soll das funktionieren? Man kann ja nicht "Nichts" beweisen.


    Sixt muss lediglich beweisen, dass der Mieter den Schaden verursacht hat. Das geht beispielsweise durch Zeugen, die den Wagen nach Rückgabe kontrolliert haben. Dann muss ich als Mieter beweisen, dass der Schaden schon bei Übergabe vorhanden war oder ich diesen aus anderen Gründen nicht zu vertreten haben.

    Auf welcher Rechtsgrundlage will EC denn verhindern, dass eine interne Mitteilung veröffentlicht wird? Unterliegt sie dem Briefgeheimnis oder enthält persönliche Informationen? Wohl kaum. Wenn Mitarbeiter entgegen ihren Pflichten aus dem Anstellungsvertrag Interna nach außen tragen, soll EC sich hier an den entsprechenden Mitarbeiter wenden.


    M.E. wurde hier seitens MWT vorschnell und im vorauseilenden Gehorsam gehandelt.

    So wie ich es verstanden habe, taucht der Beitrag für aktuelle Buchungen nur noch als einzelner Posten auf der Rechnung auf (wie ja bisher z.B. auch die Versicherung und die Winterreifen), ist aber bereits in dem angezeigten Mietpreis enthalten. Für Buchungen im letzten Jahr mit Abholung in diesem Jahr scheint der Betrag hingegen noch separat berechnet worden zu sein.