Beiträge von T203004

    Der Vermieter muss den Schaden und dessen Höhe beweisen, nicht umgekehrt. Ich würde einen pauschalen Einbehalt der gesamten SB nicht aktzeptieren und diese zurückfordern. VWFS kann dann gerne ein Gutachten oder eine andere Art der Schadensberechnung vorlegen, welche ich dann genauer prüfen würde.

    Genau, das war nur bei Reservierungen aus dem letzten Jahr so und dort wurde es dann proaktiv oder auf Hinweis wieder rausgenommen aus der Rechnung. Jetzt ist es quasi wie der Treibstoffzuschlag beim Fliegen: taucht zwar auf der Rechnung auf, führt aber nicht zu einer nachträglichen Erhöhung.

    Das Thema hatten wir doch erst letztes hier. Fakt ist, dass sich die Polizei in der Praxis mit dem Mietvertrag völlig zufrieden gibt. Sollte es doch zu einem Bußgeld von 10€ (!) kommen, wird Sixt das übernehmen.


    Soviel zur Praxis. Meine Zeit wäre mir wegen so einer Lappalie auch viel zu schade und der RSA kann ja nun wirklich keinen Fahrzeugschein herzaubern, wenn er nicht da ist. Mit dem Eis passiert halt, wenn der Wagen noch nicht gesäubert ist. Aber wahrscheinlich geht's hier "ums Prinzip".:rolleyes:

    Unfallflucht ist Strafrecht, dafür kann nur der jeweilige Täter belangt werden, davor kann und muss sich die Vermietung also gar nicht schützen.


    Ein Verlust des Versicherungsschutzes macht ja nur Sinn, wenn und soweit durch den Pflichtverstoß des Mieters der Schaden überhaupt erst entsteht oder vergrößert wird. Das ist in dieses Bagatellfällen ohne Hinzuziehung der Polizei aber gerade nicht der Fall. Deshalb meine Schlussfolgerung, dass der Vermieter nur nach (billigen) Möglichkeiten suchen, den Schaden trotz der abgeschlossenen Versicherung dem Mieter zur Last zu legen.

    Mag ja sein, die Höhe des Gesamtschadens an Fahrzeug und Hecke ist trotzdem immer gleich, egal ob mit oder ohne Polizei. Deswegen hat dieses Verhalten der Vermieter schon einen bitteren Beigeschmack, um es mal freundlich auszudrücken. Hier wird m.E. einfach nach einer Möglichkeit gesucht, den Schaden dem Mieter aufzuerlegen. Im "echten Leben" käme auch niemand auf die Idee, wegen sowas die Polizei zu rufen. Da wird meinetwegen der Eigentümer der Hecke informiert und gut ist. Die Polizei hat ohnehin anderes zu tun, als die zivilrechtlichen Ansprüche zu prüfen.

    Sollst du denn aktiv die 50€ überweisen, oder wird das von deiner KK abgebucht.


    Bei ersterem würde ich erst einmal nicht zahlen, bis dir der Vermieter unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen nachgewiesen hat, dass überhaupt so ein Verkehrsverstoß mit deinem Mietfahrzeug begangen wurde. Dann hast du ja schon mehr Infos.

    So ich bin ja kein Freund von Versicherungen, da man als Versicherungsnehmer nun mal auf lange Sicht immer einen schlechten Deal macht und Verkehrsteilnehmer allein durch das Vorhandensein einer Versicherungen rücksichtsloser verhalten,

    Teil 1 deiner Aussage stimmt natürlich nur, wenn man die Versicherungsnehmer als homogene Masse betrachtet, im Einzelfall sieht das teilweise schon ganz anders aus. Aber nur so funktionieren Versicherungen.


    Teil 2 deiner Aussage halte ich für eine steile These. Worauf berufst du dich hier, oder ist das Bauchgefühl?

    Fazit nach dem Wochenende:

    - Audi: außen hui, innen pfui (Anfahrtschwäche + Touch only :()

    - BMW: sehr nices Auto


    Sicher, dass du hier nichts verwechselst? Der A6 50 TDI hat die berühmte Anfahrtschwäche, aber der 45 TDI fährt sich eigentlich recht ordentlich.

    Dass man keinen Mietwagen ohne Vollkasko buchen sollte, ist das eine.


    Aber warum um Himmels Willen meldet man telefonisch einen Schaden nach (!) der Rückgabe? Noch dazu einen, den man nicht verursacht hat? Bei einem Wagen, den man komplett ohne Versicherung durch die Gegend gefahren ist. Was erhofft man sich daraus?