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cycasyucca

Anfänger

  • »cycasyucca« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 26. August 2014, 08:24

Mietwagen ohne Versicherung in USA?

Hallo,

ich habe ein Problem mit einer Hertz - Buchung. Ich blicke durch das ganze Versicherungswirwar nicht durch und hatte (meines Erachtens nach) ein Schnäppchen erwischt:


Zahlungsart : Später bezahlen

1 Monat à 555.59 USD
15 Zusatztage à 18.52 USD


Die Rate beinhaltet:
Steuer
AIRPORT CONCESSION FEE
RECOVERY ON FLIGHT ARRIVALS
CUSTOMER FACILITY
CHARGE
Mietaufschlag
Umlage der Fahrzeugzulassungsgebühr
Energiekostenzuschlag
Unbegrenzt freie Meilen eingeschlossen

Zusätzliche Optionen (nicht in der Rate enthalten):
Zusatzhaftpflicht
Haftungsausschluss
Personenschutzversicherung
/ Reisegepäckversicherung
Premuim Emergency Roadside Service
Zusatzfahrergebühr
Kraftstoff

Summe Fahrzeugmiete
1069.91 USD

Voraussichtliche Kosten
1069.91 USD
Der Preis ist garantiert
Tarifcode: : LMUA

Wie muss ich das im Hinblick auf Versicherungen deuten? Vollkasko (CDW) ist nicht drin - okay, die habe ich über meine Kreditkarte. Aber eine Haftpflichtversicherung wäre ja schon nett - oder gibt es die nur, wenn ich additiv LDW dazubuche (was mich hier 1300 Dollar zusätzlich kosten würde - und damit wär's kein Schnapp mehr).

:206: ich hoffe, dass sich hier jemand findet, der mehr Durchblick hat, als ich (unschwer) ;)

Vielen lieben Dank & liebe Grüße

Susanne

peak_me

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Dienstag, 26. August 2014, 10:04

In den meisten US-Staaten ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. In diesem Sinne verstehe ich:
"Zusätzliche Optionen (nicht in der Rate enthalten):
Zusatzhaftpflicht"
Eine Haftpflichtversicherung, die den gesetzlichen Ansprüchen genügt, wird enthalten sein. Eine Erweiterung dieses Versicherungsschutzes aber nicht. Oft sind die Deckungssummen verglichen mit Deutschland sehr niedrig und bewegen sich im Rahmen von zehntausenden Euro und nicht in dem von Millionen. Du solltest also die Deckungssumme rausbekommen.

MagnumPi

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3

Dienstag, 26. August 2014, 12:41

Genau so kenne ich das auch. Die Zusatzhaftplicht in den USA erweitert die Haftplichtversicherung und ist in jedem Fall sehr sinnvoll. Heißt in den USA LIS
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muß man vom allem ein Schaf sein.

Babinho

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Dienstag, 26. August 2014, 14:52

Hallo,

ich habe ein Problem mit einer Hertz - Buchung. Ich blicke durch das ganze Versicherungswirwar nicht durch und hatte (meines Erachtens nach) ein Schnäppchen erwischt:


Zahlungsart : Später bezahlen

1 Monat à 555.59 USD
15 Zusatztage à 18.52 USD


Die Rate beinhaltet:
Steuer
AIRPORT CONCESSION FEE
RECOVERY ON FLIGHT ARRIVALS
CUSTOMER FACILITY
CHARGE
Mietaufschlag
Umlage der Fahrzeugzulassungsgebühr
Energiekostenzuschlag
Unbegrenzt freie Meilen eingeschlossen

Zusätzliche Optionen (nicht in der Rate enthalten):
Zusatzhaftpflicht
Haftungsausschluss
Personenschutzversicherung
/ Reisegepäckversicherung
Premuim Emergency Roadside Service
Zusatzfahrergebühr
Kraftstoff

Summe Fahrzeugmiete
1069.91 USD

Voraussichtliche Kosten
1069.91 USD
Der Preis ist garantiert
Tarifcode: : LMUA

Wie muss ich das im Hinblick auf Versicherungen deuten? Vollkasko (CDW) ist nicht drin - okay, die habe ich über meine Kreditkarte. Aber eine Haftpflichtversicherung wäre ja schon nett - oder gibt es die nur, wenn ich additiv LDW dazubuche (was mich hier 1300 Dollar zusätzlich kosten würde - und damit wär's kein Schnapp mehr).

:206: ich hoffe, dass sich hier jemand findet, der mehr Durchblick hat, als ich (unschwer) ;)

Vielen lieben Dank & liebe Grüße

Susanne


Frag doch mal das Reisebüro deiner Wahl, die sollten das wissen.
"unterwegs mit guten Vorsätzen, im Namen des Herren, einem halben Päckchen Zigaretten und Sonnenbrillen"

MagnumPi

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Dienstag, 26. August 2014, 15:27

Diese Dinge sollte Dein Tarif mindestens enthalten:

- unbegrenzte Meilen
- Haftpflichtversicherung
- Zusatzhaftpflichtversicherung bis 1 Mio USD = SLI o. LIS
- Vollkasko- und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung = CDW/LDW
- Versicherung gegen unterversicherte Unfallgegner = UMP
- ein Zusatzfahrer über 25 Jahren
- alle Steuern und Gebühren auf die inkludierten Leistungen
- keine Umbuchungs- und Stornierungsgebühren vor Anmietung

So wie ich das bei Dir deute, ist die Haftplicht nicht inklusive. Du musst prüfen, ob Deine Kreditkarte CDW und LDW abdeckt und ob dies vorallem für Mietfahrzeuge in den USA gilt.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muß man vom allem ein Schaf sein.

peak_me

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Dienstag, 26. August 2014, 16:40

Zitat

Diese Dinge sollte Dein Tarif mindestens enthalten:
[...]
- Vollkasko- und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung = CDW/LDW
[...]
- ein Zusatzfahrer über 25 Jahren
[...]
- keine Umbuchungs- und Stornierungsgebühren vor Anmietung
?(

cycasyucca schreibt, dass die Vollkaskoversicherung über ihre Kreditkarte abgedeckt ist. Selbst wenn das nicht der Fall wäre, wieso sollte es kategorische gänzlich ohne Selbstbeteiligung sein? Und wieso sollten generell ein Zusatzfahrer und keine Stornierungsgebühren dabei sein? Oft fallen für solche Leistungen zusätzliche Kosten an.

Zitat

Diese Dinge sollte Dein Tarif mindestens enthalten
Was sollte er denn über diese Mindestforderungen hinaus noch am besten enthalten? einen Chauffeur und Verpflegung im Kofferraum? :P

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MagnumPi

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Dienstag, 26. August 2014, 18:14

Spezialist wa? Schon mal in den USA einen Unfall mit ungeklärter Schuldfrage mit einem nicht versicherten Unfallgegner und erheblichen Sachschaden gehabt? Ich werf mal das Stichwort: Autobumser ins Feuer. Als Tourist ist man u. U. da ganz schnell überfordert.

Vollkasko -und Diebstahlschutz ohne SB ist in den USA immer zu empfehlen. Selbst in den USA sind sie pingelig bzw. fahren teure Autos mit hohen Reperatur bzw. Wiederbeschaffungskosten. Ich weiß ja nicht was angemietet wurde. Daher sind auch die Bedingungen der vermutlich deutschen Kreditkarte zu prüfen.

Zusatzfahrer: i.d.R. fährt man bei einer Mietwagenrundreise beachtliche Strecken und da lohnt sich ein Zusatzfahrer, sofern man auch mal den Ausblick vom Beifahrersitz genießen will.

Keine Stornogebühren: man könnte ja krank werden oder aus sonstigen Gründen die Reise nicht antreten oder der Flug wird umgeleitet usw.

Tritt man eine Fernreise an, so sollte man auf im Vorfeld planbare Unwägbarkeiten vorbereitet sein. Kann ich auf Basis meiner, ohne prahlerisch Klingen zu wollen, großen Reiseerfahrung empfehlen.

Im übrigen ist das aufgeführte in den Adac Tarifen meist enthalten. Und die Tarife sind sogar teilweise günstiger als die Tarife vor Ort oder auf den Internetseiten der Vermieter.

Meine Empfehlung: kurz nachdenken und dann überlegen ob man so nen unqualifizierten Post reinhaut. Susanne wollte eine Meinung und keinbelehrendes Geschreibe der Antwortgeber.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muß man vom allem ein Schaf sein.

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Dienstag, 26. August 2014, 18:52

@MagnumPi:
Ich finde einen Teil deiner Mindest-Anforderungen auch übertrieben.
Grundsätzlich sollte unterschieden werden in
A: Schutz vor existenziellen Risken
B: Schutz vor ärgerlichen Risiken
C: Schutz vor vertretbaren Risiken
D: Zusatzleistungen

Zu A zählt ganz klar: Haftpflicht (mit hoher Abdeckung), Vollkasko, in Amerika auch die UMP, alle mit SB
Zu B zähle ich die SB-Reduzierungen
Zu C zähle ich Stornierungskosten etc.

Gerade wer mehr als einmal im Jahr reist und auch entsprechend liquide ist, kommt es bei B und C auf das Verhältnis Wahrscheinlichkeit Eintritt, Kosten und Risikominimierung an. Fiktives Beispiel: SB-Ausschluss Vollkasko: Im Schnitt zehn Mieten im Jahr á 5 Tage, alle zwei Jahre ein Schadenfall.
Heißt über 10 Jahre: 500 Miettage, 5 Schäden. Im Schnitt 700€ Kosten pro Schaden = 3500 € Kosten. SB-Ausschluß kostet 15€ pro Tag, also 7500€. Lohnt sich nicht. SB-Ausschluß über dritten Partner: Jährlich 50€, Kosten 500€, lohnt sich.

Zweites Beispiel: Stornogebühr. Wie oft muss wirklich storniert werden? Die Mehrkosten summiert über viele Buchungen sind oft viel höher, als die Stornogebühren, wenn es tatsächlich mal eintritt.

Beide Beispiele funktionieren natürlich nur dann, wenn man liquide ist, und dann nicht pro Reise ein kleines Häppchen mehr für eine vollumfängliche Absicherung zahlt, sondern im Fall der Fälle eben auch mal in den sauren Apfel beißt. Da gilt wieder die Kategorisierung: Was fällt für mich persönlich in Kat. A, B und C. Ich zum Beispiel finde die Stornierungsgebühren bei Pauschalreisen ärgerlich. Mir reichen an der Stelle aber die Inklusiv-Leistungen meiner Kreditkarte (etwas höhere Buchungsgebühr), die nicht überragend sind, aber zumindest den Großteil eines möglichen Schadens abfedern.

D, Zusatzleistungen:
Zusatzfahrer: Nur dann, wenn weitere Personen im fremden Land auch wirklich fahren wollen.
Unlimited: Nur dann, wenn benötigt oder der Aufpreis geringer ist, als die Mehrkilometer-Gebühren (mit entsprechendem Puffer).

Hobbes

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Dienstag, 26. August 2014, 19:04

@cycasyucca: Meine persönliche Meinung im Ausland fährt es sich deutlich entspannter mit enthaltenen Versicherungsleistungen.
Ich habe in den USA noch nie ohne Reduzierung der Selbstbeteiligung gebucht, obwohl ich eine Kreditkarte habe die es abdecken würde.

MagnumPi

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Dienstag, 26. August 2014, 19:28

Ich bin sehr häufig im Jahr in den USA, beruflich und privat. Meine Erfahrung die ich gerne teile ist es über den, Adac zu buchen. Dort sind die genannten Leistungen inklusive. Ein Bsp. im Februar 12 Tage in den USA, gebucht über den Adac Full Size SUV inkl. den genannten Leistungen, kosten ca. (nagelt mich nicht fest) ca. 550€. Letztes Jahr hat mir einer eine ordentliche Delle in die Seitentüre gefahren und ist abgehauen. Kosten geschätzt ca. 2.000 US$.
Egal ab liquide oder nicht, mich würde 500€ für Kratzer im Auto, gerade im Urlaub, auf jeden Fall ärgern für das Geld buche ich ja beinahe alle der o.g. Leistungen.
Ich bin lieber sorgenfrei im Urlaub unterwegs.
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Dienstag, 26. August 2014, 20:07

Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Über den ADAC kosten anderthalb Monate aktuell bei Hertz ab knapp über 1000 Euro (ab Los Angeles), also rund 200 Euro mehr als in deinem Angebot. Dafür hast du eben die volle Absicherung, die ich (vor allem für den langen Zeitraum) auf jeden Fall mitnehmen würde. Spar nicht an der falschen Stelle, den Ärger im Notfall möchtest du dir nicht antun ;)
Favoriten 2010 - heute: Audi A6 3.0 TDI (2010), Mini Cooper S (2011), Chevrolet Malibu 3,6 LTZ (2012), Toyota GT-86 (2013), Maserati Quattroporte (2014), BMW i3 REX (2015), Infiniti Q30 (2016), BMW i8 (2017), ??? (2018)

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