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Donnerstag, 25. August 2011, 14:32

Ausflottungsgrenzen (Zeittod/Kilometertod), warum gerade diese Grenzen

Hallo

bei den großen AVen werden PKW eigentlich überall nach 6 Monaten bzw. 25.000km ausgeflottet. Was ich mich schon immer gefragt habe: warum gerade diese Grenzen und warum fast einheitlich bei den grossen AVen? Bei Transportern ist ein deutlich längerer Einsatz doch durchaus üblich, bei AVen im Ausland sind auch andere Grenzen durchaus üblich... Warum also in D für PKW gerade diese Grenzen? Sind das Vorgaben der Hersteller?

Ich würde beispielsweise auch 12 Monate oder 50.000km durchaus akzeptieren oder sogar bevorzugen, wenn die AV mir dafür bessere Konditionen (zB. mehr Freikilometer) bietet...

Wäre toll, wenn jemand diese Frage vom Level "Ist halt so" auf den Level "Ist so, weil..." befördern könnte...

Ciao
Markus

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Donnerstag, 25. August 2011, 14:35

Vielleicht kann @jetti: dazu was sagen???
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LHO

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Donnerstag, 25. August 2011, 15:44

Hier wurde auch schonmal die Vermutung geäußert, dass die AVs von den Autoherstellern teilweise dazu "gezwungen" werden, um den Neuwagenmarkt in Bewegung zu halten. Gerade die ersten Kilometer mindern den Wert eines Fahrzeugs sehr deutlich - betriebswirtschaftlich sinnvoll ist das Szenario erst bei sehr niedrigem EK...

Bin auf die Auflösung gespannt.
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Donnerstag, 25. August 2011, 15:46

Hm,

Vieleicht mal dran gedacht das es nur Leasingfahrzeuge für 6 Monate sind oder 25tk?

Mir hatte mann es damals so Erklärt.

:210:
:119: :203:

jetti

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Donnerstag, 25. August 2011, 15:46

Vielleicht kann @jetti: dazu was sagen???


Ich hoff ich kann dort etwas Licht ins dunkel bringen.
Es gibt dort verschiedene Hintergründe der Zeit und Laufleistungsvorgabe.
Die Fahrzeuge lassen sich deutlich besser wieder vermarkten als Fahrzeuge die mehr Kilometer haben und Älter sind, auch die Anzahl der Schäden ist niedriger.
Zum anderen ist es ja Werbung die gemacht wird mit den Fahrzeugen. Dort ist es schon ein unterschied ob ich ein Auto habe das 10000 KM (Neuwagengeruch) hat oder 50000 KM (Knarzgeräusche, Verschleiß).
Die Laufleistungsgrenzen sind so um die 24000 Kilometer. Nur mal zur Info die AV bekommt sehr hohe Kosten in Rechnung gestellt bei Überschreitung. Natürlich gibt es auch Freigrenzen (Kulanzkilometer). Von der Zeit her sind die Buyback-Verträge (Vertrag mit Rückkaufgarantie) auf 180 Tage begrenzt. Bei einem Premiumhersteller wird es ab dem 185 Tag richtig teuer wenn das Auto nicht zurück gemeldet wird. Manche Hersteller haben bei verschiedenen Modellen auch 150 Tage. Hoff die Antwort konnte dir ein weiterhelfen.

Mfg Jetti
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Donnerstag, 25. August 2011, 16:12

ja, die Antwort hat sehr weitergeholfen, vielen Dank dafür.

Es ist also eine Vorgabe der Hersteller, nicht der AVen. Das erklärt dann natürlich auch, warum die Grenzen bei den verschiedenen Vermietern gleich sind, wirft aber die Frage umgekehrt auf, warum die Grenzen bei den verschiedenen Autoherstellern gleich sind, da könnte doch zB. ein Hersteller auch hingehen und sagen, seine Autos dürften nur 12.000km (vergleiche Grenzen für Jahreswagen) oder aber auch umgekehrt deutlich länger gefahren werden...?

Gordon Alf S.

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Donnerstag, 25. August 2011, 16:15

Vieleicht mal dran gedacht das es nur Leasingfahrzeuge für 6 Monate sind oder 25tk?


Vielleicht mal daran gedacht, dass es Rückkaufverträge gibt?

Den Thread dazu kann ich jetzt nicht suchen.
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Donnerstag, 25. August 2011, 16:20

Das bei allen Vermietern und Herstellern ähnliche Grenzen vorliegen, spricht doch einiges dafür, dass es der wirtschaftlich sinnvollste Maßstab ist oder?

Man muss ja sozusagen ausrechnen, wann das was die Autovermietungen für die Dauer der Zurverfügungstellung zahlen (können) nur so viel weniger als der Wertverlust ist, wie man als Hersteller bzw. Vertrieb bereit ist in den Marketingeffekt und den Anteil an Neuzulassungen (vermutlich gibt's auch noch einige andere Indikatoren die für die Bewertung von Herstellern herangezogen werden) zu investieren.

Oder da gibt's Kartellbildung, das kann ja auch sein, ist ja doch ein Markt mit recht wenigen Teilnehmern (zumindest in ernstzunehmender Dimension).
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Donnerstag, 25. August 2011, 16:28

Man muss ja sozusagen ausrechnen, wann das was die Autovermietungen für die Dauer der Zurverfügungstellung zahlen (können) nur so viel weniger als der Wertverlust ist, wie man als Hersteller bzw. Vertrieb bereit ist in den Marketingeffekt und den Anteil an Neuzulassungen (vermutlich gibt's auch noch einige andere Indikatoren die für die Bewertung von Herstellern herangezogen werden) zu investieren.

sicher richtig, aber wie oben LHO schrieb, mindern die ersten Kilometer den Preis eines Autos am meisten, aus Sicht des Wertverlustes ist also ein längerer Einsatz solange sinnvoll, bis die Grenze erreicht ist, bei der der Wagen anfängt, unzuverlässig zu werden und Ausfälle oder Reparaturen einen Ersatz sinnvoll machen. Aber diese Grenze liegt sicher weit von 25.000km entfernt, bei modernen Autos ordentlicher Qualität dürfte die Grenze auch beim Doppelten noch nicht erreicht sein. Und die Frage, wieviel einem Hersteller Marketingeffekt und Anteil an Neuzulassungen wert sind, dürfte doch eigentlich von Hersteller zu Hersteller, ja sogar von Modell zu Modell unterschiedlich beantwortet werden. Da wäre es also eigentlich naheliegend wenn die Grenzen differieren würden je nach Modell.

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Donnerstag, 25. August 2011, 16:56

Ich denke irgendwann wird es auch mit der Inspektion ein Problem. Wenn die AV's die Autos für ein paar Tage nicht vermieten können weil sie bei den Herstellern zur Inspektion sind (aufgrund der Laufleistung) hat man gleich einen doppelten Verlust.
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Donnerstag, 25. August 2011, 17:01

Bei ca. 25000km rufen viele Fzg nach Inspektion. Vielleicht ein weiterer Grund? Edit : da war wer schneller.

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Donnerstag, 25. August 2011, 17:34

Ich denke irgendwann wird es auch mit der Inspektion ein Problem. Wenn die AV's die Autos für ein paar Tage nicht vermieten können weil sie bei den Herstellern zur Inspektion sind (aufgrund der Laufleistung) hat man gleich einen doppelten Verlust.
das ist sicher auch ein gutes Argument, nur sind die Inspektionsintervalle ja sehr unterschiedlich je nach Hersteller, zwischen alle 15.000 bis alle 40.000km habe ich da schon vieles gesehen, früher gab es sogar alle 10.000km, aber das gibt es wohl nicht mehr, oder? Da die Intervalldauer eigentlich nie kleiner als ein Jahr beträgt, dürfte die keine Rolle spielen.

Daher mal ein neue Frage: was machen die AVen, wenn die vorgeschriebene Laufleistung zur ersten Inspektion kleiner als 25.000km ist, trotzdem weiterfahren, zur Inspektion geben und anschliessend weiter einsetzen oder aber vorzeitig zurückgeben?

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Donnerstag, 25. August 2011, 17:38

Es scheint wohl normal zu sein, dass die Inspektion bei Rückgabe an den Hersteller gemacht wird.

Hat mehr als ein Fahrzeug, dass nach der Inspektion verlangt hat laut BC.
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Donnerstag, 25. August 2011, 19:28

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Donnerstag, 25. August 2011, 20:04

ich finds super, dass der ganze Thread darüber geht, dass die km-Grenzen bei allen AV über alle Hersteller gleich sind.

sorry, aber die These lässt sich ziemlich einfach widerlegen. das stimmt einfach nicht.

ich bin schon zig Fahrzeuge gefahren, die weit über dem serviceintervall waren, das interessiert bei der AV keinen. die km-Leistung ist mit dem Hersteller vereinbart und wenn da was überzogen wird, ist das ja nicht das Problem der AV.

übrigens wurde für einen nicht unerheblichen Teil der Sixt-Flotte die km-Grenze von 24000 auf 40000 angehoben im ersten Halbjahr 2011. also da lässt sich auch nachträglich noch was machen, wenns notwendig ist.
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

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