Europcar bestellt die ersten 500 Renault Elektrofahrzeuge

  • Europcar bestellt die ersten verfügbaren 500 Renault Elektrofahrzeuge für seine Mietwagenflotte


    Bereits im September 2009 haben Europcar und Renault eine Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam Elektromobilität zu fördern. Nun hat Europcar, Europas größte Autovermietung, im nächsten Schritt die ersten verfügbaren 500 Elektrofahrzeuge von Renault vorbestellt und sichert sich damit die Pole Position im Markt. Ab Herbst 2011 werden den Europcar Kunden Renault Elektrofahrzeuge in ausgewählten europäischen Metropolen für die Anmietung zur Verfügung stehen.


    Auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) 2009 in Frankfurt am Main haben sich Europcar und Renault darauf geeinigt, Null-Emissions-Mobilitätslösungen zu entwickeln und zu fördern. Die Auslieferung von Renaults Elektrofahrzeugen an Europcar erfolgt ab Herbst 2011. Diese werden zuerst für Kurzzeit-Mieten in ausgewählten europäischen Metropolen für Europcar Kunden verfügbar sein.


    Die emissionsfreien Elektrofahrzeuge von Renault stellen einen Durchbruch im Bereich nachhaltiger Mobilitätslösungen für Jedermann dar. Die auf der IAA 2009 vorgestellten Konzeptfahrzeuge Twizy Z.E. Concept, Zoe Z.E. Concept, Fluence Z.E. Concept und Kangoo Z.E. sind ein Vorgeschmack auf die Elektrofahrzeug-Modelle, die Renault ab 2011 anbieten wird: eine Familien-Limousine, einen Kleinwagen für die Stadt und eine spezielle Version des Renault Kangoo für Flotten- und Geschäftskunden. Ab 2012 wird es außerdem eine vier Meter lange 5-Sitzer Limousine geben. Renault plant künftig in jeder Wagenklasse Elektrofahrzeuge anzubieten, um die Bedürfnisse aller Kunden zu bedienen.


    Für Europcar Kunden werden ab 2011 die Modelle Fluence Z.E. und Kangoo Z.E. bereit stehen. Ab 2012 ergänzt der Zoe Z.E. das Angebot.


    Europcar leistet mit seiner Bestellung einen entscheidenden Beitrag dabei, Elektrofahrzeuge in den Mietwagen-Markt einzuführen. Die Renault Elektroautos werden in unsere Flotte besonders umweltfreundlicher Mietwagen aufgenommen, die schon jetzt auf unserer Internetseite http://www.europcar.de/ separat ausgewiesen sind", so Rafael Girona, Chief Operating Officer von Europcar International. "Die Kombination aus unserem internationalen Netzwerk von 5.300 Stationen und Renaults technologischem Know-how ermöglichen einen großen Fortschritt für nachhaltige individuelle Mobilitätslösungen."


    „Bei Renault sind wir davon überzeugt, dass die Kurzzeit-Vermietung unserer Elektroautos einen positiven Einfluss auf die Akzeptanz dieser Fahrzeuge bei unseren Kunden und Händlern haben wird. Es ist Teil unserer Vision, Elektrofahrzeuge für jedermanns täglichen Gebrauch bereitzustellen, und wir sind erfreut mit Europcar einen globalen Mobilitäts-Dienstleister als Partner zu haben. Damit Europcar unsere Fahrzeuge zum frühestmöglichen Zeitpunkt in seiner Flotte anbieten kann, haben wir 500 unserer Null-Emissions-Fahrzeuge für Europcar reserviert", berichtet Uwe Hochgeschurtz, Senior Vice President, Renault Corporate Sales Division.


    Pressemitteilung Europcar

  • Hier nochmal meine Frage: Kennt sich jemand damit aus, wie der Verbrauch eines Elektroautos in ein Benzin-Äquivalent umzurechnen ist? Mich würde interessieren, was diese Dinger so konsumieren und ob sie wirklich so im Vorteil sind gegenüber Verbrennern. Es existieren ja nun auch Probleme wie die Entsorgung der Batterien etc.

  • zumindest was den CO2-Ausstoss angeht, kann ich dir sagen, dass ein E-Auto keinen Vorteil bringt, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk kommt.
    Ansonsten gibt es Berechnungen, nach denen ein E-Auto bei aktuellem Strompreis für 100km angeblich Strom für 4-6€ braucht.


    ein Tesla bei Vollgas ist damit aber sicherlich nicht gemeint

  • In Benzin umrechnen ist nicht so einfach, aber nimm doch den Energieverbrauch, schau was zur Zeit der Energiemix an CO2 pro KWh emitiert und dann kannst du das vergleichen...
    Green Peace hat zumindest schon die Empfehlung raus zugeben Elektroautos nicht zukaufen sondern auf Hybrid zusetzten weil bessere CO2 Bilanz.

  • "Europcar bestellt die ersten 500 Renault"




    Mehr konnte ich in der Threadvorschau nicht lesen. "Das tut mir leid", dachte ich mir.
    Aber Elektroautos finde ich interssant. Wenn ich noch sichergehen könnte meinen Strom ausschließlich durch Kernkraft zu bekommen, wäre ich auch viel beruhigter. Stromerzeugung aus Wasser, Luft und Sonne ist mir zu öko. Geneugenommen einfach zu uneffektiv. Und Kohle zu dreckig. Da kann ich auch gleich nen Ami Bigblock Benziner fahren.



    Bin mal gespannt...

  • Was will den Greenpeace den jetzt? Da werden alternative Antriebe vorangetrieben und dann passt es doch wieder nicht. Bei den E-Autos geht es doch erstmals darum die Ressourcen zu schonen. Das dabei die CO2 Immissionsbelastung nur verschoben wird dürfte jedem klar sein, der weiß das der Strom eben nicht aus der Steckdose kommt. Aber was ist denn nun besser CO2 in der Stadt zu produzieren, oder auf der grünen Wiese? Aber bei der Energiegewinnung sieht man doch deutlich das dort vermehrt auf alternative Quellengesetzt wird, auch wenn neue Standorte immer schwerer durchzusetzen sind. Natürlich wird auch hier ein Problem erstmals verlagert bis genügend „grüne“ Kraftwerke die alten Kraftwerke lösen, denn der Bedarf an Energie wird damit ja nicht weniger. Jetzt wieder die Frage, vermehrt auf den saubereren Atomstrom setzte, oder eben auf Kohle?
    Ich weiß es gibt genügend Kraftwerke welche gehäuft sich um Städte tummeln, aber der Sinn war früher genauso, nur sind die Städte und der Energiebedarf rasant gewachsen

  • Naja, als Berufs-Demonstranten/Gegner-gegen-alles ist es doch deren Pflicht, gegen E-Autos zu sein!


    Genauso, wie es die Pflicht jedes Pharma-Lobbyisten ist, die Reduktion des Medikamenten-Konsums zu verteufeln.


    Ich will damit Greenpeace nicht vollständig schlecht reden - sie haben in anderen Bereichen auch gute Arbeit geleistet. Jedoch sind sie halt befangen; wie jeder, der sich Full-Time mit irgendwas beschäftigt ;)

  • In der aktuellen ADAC Motorwelt ist auf Seite 46 ein Artikel zum "Selbstversuch mit [einem] Elektro-Mini".


    Genau was ich erwartet habe. Reichweite schlecht, Versorgung auch.
    Kostenfazit: "Der Strom für 100 Kilometer hat mich rund acht Euro gekostet. Das heißt, mit einem Diesel wären meine Kraftstoffkosten gerunger."
    Gerechnet natürlich mit Ökostrom.