Europcar - Vertrag für 25 Tage (Langzeitmiete) früher abgegeben - Berechnung 23 Einzeltage!!

  • Hallo liebe "Spezialisten",


    folgende Frage:
    Miete eines VW-Caravelle-9-Sitzers vom 8.12.2010 - 2.1.2011, also 25 Tage =
    Langzeitmiete, Preis 999,00 Euro + 19 % MwSt.
    + WinterReifen-Miete 2,14 Euro * 25 Tage
    incl. 4000 Freikilometer.
    Voraussichtlich zu zahlender Betrag 1252,48 Euro
    Hinterlegt über EC-Karte 1600,00 Euro.


    Gefahren: 4854 Kilometer (also 854 * 24 Cent + 19 % MwSt.) = 243,90 Euro für Mehrkilometer.


    D. h. 1252,48 + 243,90 Euro Mehrkilometer = 1496,38 Euro = Rückzahlung 103,62 Euro! Soweit die Theorie. :62:


    Nun zur Praxis: Abgabe am 31.12. morgens 8:17 Uhr (also 2 Tage zu früh!!) Dies führt zur Berechnung außerhalb der Langzeitmiete,
    also 23 Tage a 65,37 Euro netto = 1508,11 Euro + MwSt
    + 23 Tage a 2,52 Euro Winterreifen 57,96 Euro + MwSt
    OHNE Berechnung der Mehrkilometer.


    Wenn das nun in der Gesamtsumme günstiger werden würde, könnte ich das gut nachvollziehen. Es kommt jedoch zu einer Nachforderung von 263,62 Euro! X(


    Selbst bei Berechnung der Mehrkilometer ist die Langzeitmiete-Variante die kundenfreundlichere.


    Kann jemand nachvollziehen, warum man für eine "frühzeitige" Abgabe bestraft werden soll, wo doch Europcar


    a) den Wagen theoretisch früher wieder vermieten könnte,
    b) wenn es keinen früheren Bedarf gibt, einfach mal mehr Zeit für die Reinigung des Fahrzeugs hätte (es war immerhin Sylvester/Neujahr)


    Wenn wir geahnt hätten, dass eine frühzeitige Abgabe diese Konsequenzen haben würde, hätten wir den Wagen 2 Tage vors Parkhaus gestellt und erst am 2.1. den Schlüssel abgegeben. Aber was macht jemand, der z. B. am 31.12. einen Flug zurück in die Heimat hat (z. B. in die USA?). Muss er 2 Tage später fliegen, um in den Genuss des Langzeitmiete-Tarifs zu kommen, oder den Schlüssel per Post zurück nach Deutschland schicken. ?(


    Ich halte das ganze eigentlich immer noch für einen Schildbürger-Scherz. Auch die Dame am Schalter der Anmietstation hatte keine Erklärung und nur den Kopf geschüttelt. Ein weiteres Engagement, die Sachlage zu klären ......... zu viel verlangt :202: :thumbdown:
    Irgend jemand eine Idee???? Tolles Forum, bin sehr gespannt auf Antworten.

  • Äh, Kundenservice kontaktieren? Am besten via Mail, ist zumindest meine Erfahrung, dass die da mehr können als die Damen und Herren am Telefon. Freundlich, sachlich die Sache schildern und um Rechnungsanpassung bitten.

  • Hast du dich schon an den Kundenservice gewendet?


    Das mit der unterschiedlichen Berechnung ist nunmal so, und wird vom System wohl automatisch so vollzogen.


    Genauso verhält es sich am Wochenende, wenn man das Fahrzeug nur zwei Tage behält, werden eben 2 Einzeltage abgerechnet und nicht über den WE Tarif.

  • warum rückversichert man sich denn nicht per telefon/mail wenns um geld geht? versteh ich nicht.


    Naja, man kann das schon verstehen. Vom reinen Verständnis her sollte man davon ausgehen, dass der Preis maximal der selbe bleibt, wie vereinbart, und durch einen Vorteil für den Vermieter nicht noch erhöht.


    Ob das Ganze gerichtsfest ist, steht auf einem anderen Blatt.

  • Hallo an alle Antworter,


    klar kann man mit Europcar telefonieren, aber der Mieter ist zur Zeit im Ausland. Ein Telefonat mit Bitte um Zusendung der Rechnung war sehr unerfreulich (wir sollen doch die Rechnung über die Internet-Seite abrufen!) - Was bei EC-Karten-Bezahlung nicht geht. Langzeitmiete nur mit Kreditkarte - ja dachte ich auch. Hier vielleicht ein Sonderfall. Kreditkarte des Mieters funktionierte bei Abholung nicht, daher hat der 2. Fahrer seine EC-Karte zur Verfügung gestellt und sich das Geld bar wieder geben lassen. Jetzt hat er aber die A.....Karte, da die Nachforderung natürlich nicht an den eigentlichen Mieter sondern an ihn geht. - Ich selbst bins gar nicht - versuche nur vorab an Infos zu kommen.


    Ich denke ja schon auch, dass es ein "da-sitzt-kein-Mensch-mehr-sondern-nur-ein-Automat"-Abrechnungsproblem ist.


    Der Computer sieht nur: Abgabe 31.12. und rechnet zurück zum 8.12., da kommt halt nach Adam-Riese 23 raus, was eben keine Langzeitmiete ist.
    Ein Abgleich mit der ursprünglichen Anmiet-Variante erfolgt wohl nicht.


    Service fände ich - Die Dame am Schalter nimmt den Telefonhörer in die Hand und ruft in der Zentrale an.......... für den Kunden der fassungslos vor ihr steht und die Welt nicht mehr versteht ???? Zuviel verlangt?


  • Service fände ich - Die Dame am Schalter nimmt den Telefonhörer in die Hand und ruft in der Zentrale an.......... für den Kunden der fassungslos vor ihr steht und die Welt nicht mehr versteht ???? Zuviel verlangt?


    Ja, das ist in der Servicewüste Deutschland leider manchmal zuviel verlangt.


    Deswegen selbst Initiative ergreifen und den Kundenservice per Mail kontaktieren.


    Wenn darauf keine Antwort erfolgt, es einfach per Brief oder Fax versuchen.


    Viel Erfolg!

  • Der Computer sieht nur: Abgabe 31.12. und rechnet zurück zum 8.12., da kommt halt nach Adam-Riese 23 raus, was eben keine Langzeitmiete ist.
    Ein Abgleich mit der ursprünglichen Anmiet-Variante erfolgt wohl nicht.


    genau so ist es.


    also ran an den Kundenservice...


    Die Dame am Counter ist für die Herausgabe von Schlüsseln zuständig und eventuell für die Fahrzeugdisposition. Wofür sie nicht zuständig ist, ist die Rechnungserstellung. Da bist du bei ihr einfach falsch.


    aber ich bin mal gespannt, ob die Rechnung korrigiert wird. man kann so etwas wahrscheinlich auch keinen AGBs entnehmen.
    Der erfahrene Mieter weiß, dass das passiert... aber woher soll ein "unerfahrener" Mieter das wissen. es ist auch nichts, was man irgendwo nachlesen kann.
    man könnte natürlich eine 23Tage Reservierung eingeben und sich den Preis ansehen. dann weiß man was einem blüht.
    aber das weniger mieten mehr kostet, kommt man halt nicht so einfach drauf.

  • Also nett beim Kundenservice nachfragen hilft da normal schon.


    Hatte einen ähnlichen Fall. Fahrzeug wurde im Wochendtarif reserviert aber schon nach einem Tag abgegeben.
    Trotzdem haben die mir den Wochendtarif berechnet. Nach kurzem Telefonat wurde das berichtigt und nur ein Tag abgerechnet,
    was für mich günstiger war.


    Hab gerade mal nachgeschaut. Der 25-28 Tage Tarif kostet fast genau das gleiche wie der 18-21 Tage Tarif plus 2 Zusatztage.
    Also wie im euren fall 23 Tage. Von daher sollte sich das bereinigen lassen.

  • Irgend jemand eine Idee????


    Die Rechnungsreklamation von Europcar ist zu erreichen unter:


    nachfrage(at)europcar.com


    oder telefonisch unter: 01805-179000


    funktionierte bisher immer einwandfrei, wenn mal etwas nicht gestimmt hat. Einfach auf die Reservierung (insbesondere den Betrag und auch auf den Betrag im Mietvertrag) verweisen.

  • Bei Europcar werden eigentlich alle mieten, die länger als 21 tag am Stück als Langzeitemiete abgerechnet, deshalb verstehe ich nicht, warum bei dir die 23 Tage einzeln berechnet wurden...


    Leider falsch, es wird ab 24 oder 25 Tagen der Langzeittarif berechnet. Und genau aus dem ist der Mieter herausgefallen.


    WAS IST SO SCHWER DARAN BEI EIGENMÄCHTIGEN VERÄNDERUNGEN DES VERTRAGES EINFACH MAL VORHER NACHZUFRAGEN?


    Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist kennt man plötzlich alle Wege um Kontakt aufzunehmen und sich zu beschweren!


    Gelinde gesagt: es ist zum kot*en.


    Nur weil es nicht in den logischen Sachverstand des (unwissenden) Mieters passt ist die Vermietung wieder der Abzocker. (Wobei dieser Begriff ja hier noch nicht gefallen ist, aber Ess-Klasse hat das hier wohl noch nicht gelesen)


    an den Threadopener: mehr als FREUNDLICH nachfragen und um KULANZ zu bitten bleibt euch nicht. DIe Kontaktmöglichkeiten sind ja in eineigen Beiträgen hier genannt worden.


    Zur Erklärung:
    Bis zu einem bestimmen Tag (halt 24 oder 25 ab Mietbeginn) wird oft ein auf Tages oder Wochenpreise basierter Gesamtmietpreis gezogen. Sehr oft (gerade bei Firmenraten) noch mit freien Kilometern.
    Nun kommt ab dem folgenden Miettag eine ganz andere Berechnung zum Vorschein: Es wird ein Monatsrate mit Kilometerbegrenzung gezogen. Also 3000 oder 3500 oder 4000km je nach Vertrag. Mehr als das bekommt man da nicht inkl. Extrakilometer werden wie vom TO geschrieben einzeln berechnet.


    Nur, weil es in Ihrem Fall jetzt mit Monatstarif 4000km + Extrakilometer billiger wäre, als 23Einzeltage inkl freier Kilometer ist hier Aufregung angesagt.
    Wäre sie z.B. 5000km gesamt gefahren hätten wir nie eine Beitrag
    (Hilfe, Europcar ist so großzügig und hat meinen Monatstarif bei 2 Tage früherer Abgabe mit unbegrenzten Kilometern abgerechnet!)
    hier gelesen.


    Das finde ich etwas unfair dem Unternehmen gegenüber.


    Zur Frage, was der Fluggast macht:
    Er mietet den Wagen so an, wie er es benötigt. Ganz einfach. Und wenn das nunmal 23Tage und nicht 25 Tage sind, dass ist es halt so und er sieht den Preis. Soll er den Wagen halt 2 Tage früher abholen. Das Tarifsystem ist mit gaaanz einfachen Onlineabfragen zu erkunden.
    Und Foren wie dieses hier helfen auch SEHR schnell bei Fragen.


    Nun ja.. Warum rege ich mich eigentlich auf. Geht mich nix an.


    Für Änderungen von euch ist es zu spät, also bleibt nur die Anfrage bei der Rechnungsstelle, ob die da was machen wollen / können.
    Einige hier würden da sicher auch aggressiver fordernd an die Sache gehen und bestimmt auch Ihre Anliegen durchsetzen können.
    Wenn ich schon wieder gerichtsfest lese wird mir anders...


    So denn. Trotzdem wünsche ich euch Erfolg. Bitte berichte, wie es ausgegangen ist!

  • @Harald


    die "Schelte", die Du hier austeilst, kann ich so nicht ganz nachvollziehen: mit einem ordentlichen IT-System in einem kundenorientierten Unternehmen wäre eine "Bestpreisabrechnung" eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Gerade die Tatsache, dass diese Frage hier schon zuvor im Forum auftauchte, also offenbar wiederholt als Problem aufgetaucht ist, sollte Anlass genug für eine AV sein, ihr Rechnungssystem an dieser Stelle nachzupflegen.

  • otternase: die EDV spuckt dir immer den günstigsten Preis für die Anfragedaten heraus....daran liegt es nicht!!!


    wenn der Kunde für 25 Tage (Langzeit) anfragt, bekommt er vom System den günstigsten entsprechenden Preis...aber nicht den für eine eventuelle frühere Abgabe...
    das sollte man dann selber mal ansprechen und nachfragen was denn ist wenn ich länger fahre oder früher abgebe..


    edit: und wie Harald schon sagte: bei der Einzeltagesabrechnung sind die km frei und somit im Tarif teurer, als ein Langzeittarif mit begrenzten km...aus meiner Sicht normal...

  • a propos BESTPREISBERECHNUNG:


    gibts doch schon bei ganz vielen hotelketten und buchungsportalen:
    z.b.: finden sie fuer das gleiche produkt einen besseren preis, berechnen wir ihnen diesen preis und sie erhalten einen zusaetzlichen bonus (weitere 10% skonto, upgrade, fruehstucksvoucher, zusaetzlicher freier tag...)

  • "Bestpreis" schön und gut, aber sind wir doch mal ehrlich:
    Letzendlich sucht doch jeder Vielmieter nur so nach Schlupflöchern um möglichst nahezu umsonst (klar... übertrieben) an einen Mietwagen zu kommen.
    Und da nimmt auch keiner auf keinen Rücksicht.


    Die Autovermieter gehen da von der anderen Seite drauf zu, mit dem gleichen Gedanken.
    Sie wollen halt unser Bestes... unser Geld.


    Ich denke, dass sollte man nicht unbedingt so einseitig sehen. :110:
    Weiterhin glaube ich, dass man sich von Europcar kulant zeigen wird.

  • otternase: die EDV spuckt dir immer den günstigsten Preis für die Anfragedaten heraus....daran liegt es nicht!!!


    wenn der Kunde für 25 Tage (Langzeit) anfragt, bekommt er vom System den günstigsten entsprechenden Preis...aber nicht den für eine eventuelle frühere Abgabe...

    doch, daran liegt es. Abfrage ist das eine, Rechnungserstellung das andere. Ein IT-System einer AV sollte "intelligent" genug sein, bei einer früheren Rückgabe des Autos automatisch keinen höheren als den ursprünglichen Preis anzusetzen.
    Ordentlich umgesetzt sollte es sogar so intelligent sein, bei gefahrenen Mehrkilometern zu prüfen, ob Mehrmiettage (mit Mehrinklusivkilometern) günstiger wären. Dem Otto-Normal-Mieter ist es nicht verständlich, warum bei 300 Freikilometer/Tag ein Tag mieten und 600km fahren teurer als zwei Tage mieten und 600km fahren ist. Ob da das Problem in der Tarifgestaltung oder der Rechnungserstellung liegt, ist letztlich egal, entscheidend ist, das solche Missstände abgestellt werden müssen!