Sixt ...Interessantes rund um die Aktie

  • Sixt will in Reaktion auf die Viruskrise seinen Fuhrparkbestand kurzfristig deutlich reduzieren und geplante Investitionen verschieben. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com


    Und...


    Die Ausbreitung der COVID-19 beeinträchtigt global den Touristik- und Mobilitätssektor und damit auch die Nachfrage nach Mobilitätsdienstleistungen der Sixt SE erheblich. Infolgedessen verzeichnet die Sixt SE seit Anfang März einen deutlichen Rückgang in den getätigten Anmietungen sowie einen starken Rückgang der Reservierungen für die nächsten Wochen. Diese negative Entwicklung könnte sich im Zuge einer Ausweitung der Corona-Krise verstärken. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com


    Daher auch die letzten Preisaktionen.


    @all: Meint ihr, dass sich die Flottenverkleinerung negativ auf die Bedienung der gebuchten Buchungsklassen auswirken könnte?

  • RosaParks

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Heute in Würzburg wurden schon ordentlich Fahrzeuge abgeholt.

    Keine Ahnung ob das die üblichen Verkäufer waren, aber der Hof selbst war gut gefüllt mit Transportern und eher weniger PKW.

    Auch außerhalb der Station an der Nürnberger Straße standen weniger Fahrzeuge.

    Aber ich hatte von jeder Kategorie noch genug Fahrzeuge gesehen. Es wurden viel kleine Fahrzeuge verladen.

  • Heute in Würzburg wurden schon ordentlich Fahrzeuge abgeholt.

    Keine Ahnung ob das die üblichen Verkäufer waren, aber der Hof selbst war gut gefüllt mit Transportern und eher weniger PKW.

    Auch außerhalb der Station an der Nürnberger Straße standen weniger Fahrzeuge.

    Aber ich hatte von jeder Kategorie noch genug Fahrzeuge gesehen. Es wurden viel kleine Fahrzeuge verladen.

    Ich miete üblicherweise an der Hamburger Flughafenstation und konnte gestern noch keine großen Veränderungen sehen. Einzig im LDAR/LWAR-Bereich konnte ich feststellen, dass BMW 530d, BMW 540i Mangelware waren. Daher wurden ich und meine 3 Kollegen ausschließlich mit Audi A6 bedient.

  • Kurzfristig wird rausgegeben was auf dem Hof steht und um Kunden zufrieden zustellen. Wer diese Zeit bei den Kunden Pluspunkte sammelt, der wird auch später besser darstehen.

    Sixt kann ja so schnell nicht tausende Fahrzeuge los werden. Vermutlich werden Neueingeflottete Fahrzeuge nicht mehr rausgegeben um nicht unnötig viele Fahrzeuge mit 10.000 KM auf den Markt zu bringen. Langfristig wird das in gewissen Klassen zu Problemen führen, wenn einfach nicht mehr viel eingeflottet wird. Aber ich glaube das wird man in der Situation überleben.


    Für das Unternehmen wird das eine Herausforderung werden. Wie von machen in anderen Bereichen schon erwähnt, sind wir nicht die Hauptzielgruppe. Zielgruppe sind Geschäftsreisende und Touristen. Gerade wenn man bedenkt, dass die teilweise das dreifache zahlen, was wir hier so zahlen. Für die gleiche Leistungen. Das wird Sixt noch länger beschäftigen.

    Die Dividende für dieses Jahr wird gestrichen werden, davon bin ich überzeugt. Langfristig wird es bei Sixt wieder bergauf gehen und ich sehe Sixt da auch besser vorbereitet, als z.B. Europcar. Aber es könnte eine Marktbereinigung geben

  • Erschreckend finde ich, dass man sich jetzt bald 3 Wochen Zeit mit so einer Wasserstandsmeldung gelassen hat..


    Ohne Frage. Bei Normalisierung der Buchungslage wird die reduzierte Flotte zu steigender Auslastung und schlechterer Bedienung sorgen. Aber die Handlung ist kurz- bis mittelfristig absolut verständlich


    Im Vergleich zur Hotellerie und Airlines ist Sixt da ja in der luxuriösen Lage, innerhalb von 6 Monaten quasi ohne jede Kapazität/ Flotte dastehen zu können. Als Aktionär ein beruhigender Faktor

  • Oder hat man langfristige Verträge zur Beschaffung mit den Herstellern geschlossen.?

    Z.b im 1. Halbjahr 2020 nimmt man 1500 Audi A6 ab usw.

    Die Hersteller werden momentan auch um jedes Fahrzeug froh sein welches abgenommen wird.

  • Ich sehe da kurzfristig die Möglichkeit auf das eine oder andere gute Upsell, wenn die Autos gerade eh alle noch rumstehen :) Und mittelfristig die Möglichkeit, günstig Aktien einzukaufen.

  • Kurzfristig wird rausgegeben was auf dem Hof steht und um Kunden zufrieden zustellen. Wer diese Zeit bei den Kunden Pluspunkte sammelt, der wird auch später besser darstehen.

    Sixt kann ja so schnell nicht tausende Fahrzeuge los werden. Vermutlich werden Neueingeflottete Fahrzeuge nicht mehr rausgegeben um nicht unnötig viele Fahrzeuge mit 10.000 KM auf den Markt zu bringen. Langfristig wird das in gewissen Klassen zu Problemen führen, wenn einfach nicht mehr viel eingeflottet wird. Aber ich glaube das wird man in der Situation überleben.


    Für das Unternehmen wird das eine Herausforderung werden. Wie von machen in anderen Bereichen schon erwähnt, sind wir nicht die Hauptzielgruppe. Zielgruppe sind Geschäftsreisende und Touristen. Gerade wenn man bedenkt, dass die teilweise das dreifache zahlen, was wir hier so zahlen. Für die gleiche Leistungen. Das wird Sixt noch länger beschäftigen.

    Die Dividende für dieses Jahr wird gestrichen werden, davon bin ich überzeugt. Langfristig wird es bei Sixt wieder bergauf gehen und ich sehe Sixt da auch besser vorbereitet, als z.B. Europcar. Aber es könnte eine Marktbereinigung geben

    Dividende wird tatsächlich gestrichen.



    Quelle:

    https://boerse.ard.de/aktien/s…idende100.html#xtor=RSS-1

  • Also momentan ist die Anzahl an Überführungen von Verkäufern stark angestiegen. Allerdings wollen die Fahrten auch nicht mehr viele durchführen was den Preis nach oben treibt. Teilweise werden Fahrten für doppelt so viel wie sonst üblich rausgehauen.

  • Ich sehe nicht die Fahrzeuge als derzeit gefährlichen Kostenblock, sondern die Personalkosten.

    Selten wird man betriebsbedingte Kündigungen so gut durchgeboxt bekommen, wie in der aktuellen Situation. Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt - also für niemanden.

  • Der Personalaufwand sollte mit ca 14% des Jahresumsatzes verkraftbar sein. Man hat auch noch die zusätzliche Liquidität durch den Sixt Leasing Verkauf

    Ja, der Verkauf von Sixt Leasing war schlichtweg ein Geniestreich. Top-Verkaufserlös, welcher zusätzliche, wichtige Liquidität generiert hat. Daher war die letzte Sixt-Preis-Aktion ja auch eine Prepaid-Aktion, um Liquidität zu beschaffen. Zudem ist die Stornoquote dabei recht recht gering und der Umsatz fließt in jedem Falle dem Unternehmen zu. Ich bin mir aber auch sicher, dass es einige gute UP-Sell-Möglichkeiten geben wird. Da ist meine häufige LDAR Buchungsgrundlage nicht der schlechteste Ausgangspunkt.

  • Gehen wir mal von 10.000 Buchungen mit der prepaidrate zu 100€ im Durchschnitt aus. Dann ist das 1mio.


    lass es 10mio sein. Das ist kein Betrag der für die Sixt Liquidität relevant ist.


    aber: man hat gesehen wie in der Vergangenheit bei Sixt agiert wurde. Ich glaube im Traum nicht, dass der Sixt Leasing Verkauf irgendwas anderes quersubventioniert.