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stevenb

Anfänger

  • »stevenb« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 3. Oktober 2009, 02:28

Geblitzt, was nun?

Hallo alle miteinander,

ich habe heute nach einwöchiger Ankündigung von Sixt mein Bescheid von der Bußgeldstelle bekommen. Laut dem Schriftstück hat es mich auf einer Straße innerorts mit erlaubten 50 km/h (nach Abzug aller Toleranzen) mit 31 km/h zu viel erwischt. :cursing:
Nach dem Empfang des Schreibens recherchierte ich gleich im Internet, wie es mit Bußgeld evtl. mit Fahrverboten und Punkten in Flensburg aussieht.

Ergebnis: € 160,- plus ca € 24,- Bußgeld, three points for GERMANY also für mich in Flensburg und JACKPOT ... ein Monat Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. :whistling:

Meine Idee war, einen Anwalt einzuschalten, unter anderem wegen eines Berichts im Fernsehen,
in dem vor Gericht gegen Blitzer geklagt wurde, weil diese gemachten Fotos in die Privatsspäre des Bürgers eingreife bzw. dieser für das Foto nicht um Erlaubnis gefragt wurde.
Ich hatte den Beitrag leider nicht genau verfolgt. Ehrlich gesagt, klang dies für mich auch sehr komisch.

Wie sind Eure Erfahrungen, Tipps zur Vorgehensweise

Danke schon einmal im voraus

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Samstag, 3. Oktober 2009, 02:47

Das mit Privatsphäre blabla is Quatsch. Wenns ein mobiles Gerät war kannst du vielleicht noch was an Toleranz rausholen indem du Messfehler nachweist, würd ich an deiner Stelle nur machen wenn du Rechtsschutzversichert bist sonst wird das recht teuer (Gutachten ect.)
Machs wie die Glühbirne, trags mit Fassung.

VanStrummer

I´m back

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Samstag, 3. Oktober 2009, 03:09

Wie mein Vorredner sehe ich das auch. Die Anwaltskosten sind höher als das Bußgeld und die ganzen Kosten. Auch wenn Du Rechtsschuzu hast. Lass es. Zahle und fertig. Ist den Ärger meines erachten nicht wert.
what's the point of having fuck you money if you never say fuck you

rentenfan

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Samstag, 3. Oktober 2009, 09:30

Aus technischen Gründen oder gar mit rechtsmoralischer Argumentation gegen ein Blitzerfoto vorzugehen kannst du vergessen. Deine Chancen liegen da maximal im Promillebereich.
Aber was man (vielleicht) noch so machen und probieren kann, dass lies dir mal im www.radarforum.de/forum/ an.
Trickserei ist bei Mietwagen allerdings nicht so einfach, weil die Bussgeldstelle deinen Namen ja nun schon mal auf der Agenda hat.

Tramper83

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Samstag, 3. Oktober 2009, 09:33

Du könntest klagen bzw. über deinen Anwalt etwas formulieren lassen,das das Fahrverbot in Bußgeld umgewandelt wird, da du auf den Führerschein angewiesen bist. Hat ein Freund gemacht der muss nun mehr bezahlen ist aber um das Fahrverbot herum gekommen. Das ist das einzige was du machen könntest ansonsten muss du wohl die Sache mit Fassung tragen.

Rugantino

auf der Suche nach dem Bööööp...

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Samstag, 3. Oktober 2009, 10:34

Ts....nenn ich spießig oder sonst was, aber wer mit knappen 90 durch ne Ortschaft fährt soll auch die Konsequenzen tragen...also: zahl und gut is ;)
THE KING OF ROME IS NOT DEAD

bahn

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Samstag, 3. Oktober 2009, 11:36

Such Dir aus der Zeitung jemanden raus, der vor kurzem gestorben ist und gib der Bußgeldstelle seine Daten als Fahrer an 8)

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Samstag, 3. Oktober 2009, 11:53

Such Dir aus der Zeitung jemanden raus, der vor kurzem gestorben ist und gib der Bußgeldstelle seine Daten als Fahrer an 8)
:120: :115: Made my Day :106:

vonPreußen

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Samstag, 3. Oktober 2009, 11:57

Such Dir aus der Zeitung jemanden raus, der vor kurzem gestorben ist und gib der Bußgeldstelle seine Daten als Fahrer an 8)
:120: :115: Made my Day :106:


Aber nicht neu, ich kenne hier auch jemanden der es genauso handhabt.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

stevenb

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Samstag, 3. Oktober 2009, 12:17

Danke

Vielen Dank erst einmal für die schnelle und kompetente Antwort!!!

Vielleicht hat sich mein Anliegen sehr tragisch angehört, aber am Ende werde ich mein "Glück" schon annehmen und mit Fassung tragen. Wollte nur einmal hören, ob man da was machen kann. :)

Danke und noch einen schönen Tag

Uwe

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Samstag, 3. Oktober 2009, 19:11

Such Dir aus der Zeitung jemanden raus, der vor kurzem gestorben ist und gib der Bußgeldstelle seine Daten als Fahrer an 8)
:120: :115: Made my Day :106:


Aber nicht neu, ich kenne hier auch jemanden der es genauso handhabt.


mit dem ergebnis?
Hans
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wArRiE

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Samstag, 3. Oktober 2009, 20:40

Es gibt da wohl genügend Tricks, womit man eigentlich nur erreichen will, dass die Verjährung eintritt (wenn nach 3 Monaten der Fahrer nicht ermittelt ist).

Letztendlich sollte man aber auch mal drüber nachdenken hier einfach seinen Mann zu stehen. Bei 31 zuviel müssen knappe 90 auf dem Tacho angezeigt worden sein. Und seien wir doch mal ehrlich: Das macht man nicht mehr unbewusst. Mal mit 70 mitschwimmen oder auf recht leeren Straßen mal nicht aufgepasst ist ja noch ok. Aber wissentlich knappe 90 im Ort auf dem Tacho ist eindeutig zuviel.

Man ist zu schnell gefahren, also muss man mal ein paar Scheine auf den Tisch legen und ein wenig zu Fuß laufen. Ist halt so. Hält einen dann in der Zukunft aber hoffentlich davon ab, so rumzuballern.

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Samstag, 3. Oktober 2009, 20:42

Man ist zu schnell gefahren, also muss man mal ein paar Scheine auf den Tisch legen und ein wenig zu Fuß laufen. Ist halt so. Hält einen dann in der Zukunft aber hoffentlich davon ab, so rumzuballern.
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Samstag, 3. Oktober 2009, 20:50

Es gibt da wohl genügend Tricks, womit man eigentlich nur erreichen will, dass die Verjährung eintritt (wenn nach 3 Monaten der Fahrer nicht ermittelt ist).




So einfach bzw. so wie Du es schreibst ist es nicht, dass nach 3 Monaten alles erledigt ist.
Google mal bzgl. Unterbrechung der Verjährung.

oder z.b: http://strafzettel.de/index.html?/content/116.htm

wArRiE

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Samstag, 3. Oktober 2009, 21:01

Klar ist das nicht so einfach. Vejährungsunterbrechungen etc. sind natürlich auch zu beachten. Aber im Endeffekt läuft es doch darauf hinaus, dass man es in die Verjährung schaffen will, bevor der Fahrer ermittelt wurde.

Manchmal fahren die auch raus, wenn man angibt nicht mit dem Fahrzeug gefahren zu sein. Die Bilder sind nämlich recht gut und dann steht meistens schnell fest, wer gefahren ist.

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