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cabby

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Freitag, 20. Juni 2014, 23:28

Ein klein wenig OT da es (angeblich) um meinen Privatwagen geht, aber ich wollte mal eure Meinung hören:

Ich bekam heute Post vom Ordnungsamt Wiesbaden über ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 € wegen parken im eingeschränkten Halteverbot. Wunderte mich schon über die Straße, da ich dort bewusst nie geparkt habe.

Dann kommt das verwirrende... als Führer des PKW MERCEDES WI-xx xxx. Das Kennzeichen stimmt, aber ich fahre einen SEAT.

Das beigefügte Schwarzweißfoto ist sehr unscharf und das Kennzeichen lässt sich nicht erkennen. Abgebildet ist aber ein MB Sprinter oder Vito, auf jeden Fall etwas 7-9 Sitzer Bus ähnliches. Ich fahre einen Seat Ibiza ST.

Prüfen die noch nicht mal Kennzeichen und Fahrzeugmodell gegen, bevor sie irgend etwas abschicken? :63:
Wie sollte ich am besten reagieren? Nun darf ich auch noch Zeit und Porto investieren, obwohl ich nichts falsch gemacht habe, sondern das Amt. :62:
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LZM

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Samstag, 21. Juni 2014, 00:16

@cabby: einfach das fristwahrend das Rechtsmittel einlegen (siehe anliegende Rechtsmittelbelehrung) und abwarten. Die Behörde muss dann aktiv werden. Wenn du dir sicher bist, dass du zu Unrecht betroffen bist, mach zu keinem Zeitpunkt Einlassungen, sondern lass die arbeiten, ggf. bis zur StA, spätestens der Richter sollte das dann einstellen (etwa bei schwarzem Blitzer-Foto oder falschem Fahrzeug und solchen Sachen).

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cabby (21.06.2014)

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Samstag, 21. Juni 2014, 00:17

Ich würd da einfach anrufen und fragen, ob sie sich Fahrzeugtyp und Kennzeichen nochmals ansehen könnten.

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Hobbes

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Samstag, 21. Juni 2014, 02:10

einfach das fristwahrend das Rechtsmittel einlegen (siehe anliegende Rechtsmittelbelehrung) und abwarten. Die Behörde muss dann aktiv werden. Wenn du dir sicher bist, dass du zu Unrecht betroffen bist, mach zu keinem Zeitpunkt Einlassungen, sondern lass die arbeiten, ggf. bis zur StA, spätestens der Richter sollte das dann einstellen (etwa bei schwarzem Blitzer-Foto oder falschem Fahrzeug und solchen Sachen).

Sorry was soll denn das, hat doch nicht jeder Zeit sich sowas anzutun.

Ich hatte auch mal eine falsche Zuordnung eines Mietwagens (Zahlendreher). Mietvertrag und freundlicher Hinweis per Mail an den Sachbearbeiter und Schluss war es.
Warum soll man nicht einfach eine Kopie des Fahrzeugsscheins an die Behörde schicken mit dem Verweis auf das falsche Fahrzeug.

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iMace

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Samstag, 21. Juni 2014, 05:22

Ich würde sagen um die Behörde "arbeiten zu lassen" um ggf. eine Verjährung zu erreichen?
Sofern ich falsch liege korrgiere mich bitte @LZM: ;)
i nspiriert

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Samstag, 21. Juni 2014, 09:51

Nachdem @cabby: ja nicht falsch geparkt hat, stimme ich der Meinung von @Hobbes: zu
Die Behörde macht hier einen Fehler, auf den sie hingewiesen werden muss. Warum soll man diese Arbeiten lassen und eine Verjährung herbeiführen. Der tiefere Sinn erschließt sich mir nicht.
Ey Meister, du stehst im Weg!

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cabby

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Samstag, 21. Juni 2014, 11:19

Ich danke euch allen für die Ideen und Tipps. Es wurde tatsächlich eine Mailadresse angegeben. Dorthin werde ich mich erst mal wenden. Bin nur darüber verärgert, wie leicht, schnell und falsch man beschuldigt wird durch schlechte Arbeit in solch einem Amt.
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Samstag, 21. Juni 2014, 11:43

Seit froh, dass es nur Falschparken ist...stell dir es hätte sich jemand das falsche Kennzeichen eines Mörders gemerkt......

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cabby (21.06.2014)

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Samstag, 21. Juni 2014, 11:52

Ich würde sagen um die Behörde "arbeiten zu lassen" um ggf. eine Verjährung zu erreichen?
Dies war meine Intention. Wenn man sich allerdings sicher ist, nicht betroffen zu sein, kann man sich natürlich auch offenbahren. Sowas kann natürlich auch nach hinten losgehen, wenn der richtige Betroffene angeschrieben wurde und ihm nur ein falsches Foto geschickt wurde oder so... natürlich muss man da Aufwand und Ertrag abwiegen, bei OWis im ruhenden Verkehr lohnt sich viel Aufwand seltener, zumal die Sache hier ja recht eindeutig ist.

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Montag, 23. Juni 2014, 15:00

Der französische Staat hat mir Fanpost zukommen lassen. Wie so ein Bescheid aussieht, ist bestimmt für einige interessant, und so habe ich ihn gescannt. Der Brief kam anderthalb Wochen nach der Feststellung an (ziemlich schnell) und bestand aus zwei Blättern, die doppelseitig bedruckt sind.

Seite 1.1
mit dem vorgeworfenen Verstoß auf französisch, den Rechtsquellen und der Höhe des Bußgeldes
Das ist in Frankreich nach dem Zahlungstermin gestaffelt. 90 € wenn man recht zeitig bezahlt, danach 135 € und wenn man es ewig rauszögert 375 €. 375 € werden auch fällig, wenn man Widerspruch einlegt 8|


Seite 1.2
Hier kann man Angaben zu einem Widerspruch machen, wenn zB das Fahrzeug nicht vom Halter gefahren wurde.


Seite 2.1
Informationen dazu, wie man bezahlen kann. Das geht wohl auch über ein Onlineportal, ich hab's aber überwiesen.


Seite 2.2
Über die Seite hab ich mich gefreut. Ich habe auch gelesen, dass in letzter Zeit die Reglementierung des Straßenverkehrs in Frankreich verstärkt wurde, weil die Unfallzahlen unakzeptabel hoch waren.

Wie es dazu gekommen ist:
Ich wollte links abbiegen, in der Straßenmitte war eine durchgezogene Linie. Ich stand blinkend und habe auf das Ende des Gegenverkehrs gewartet. Da kommt ein Auto langsam auf mich zugefahren, lässt die Scheibe runter und die Fahrerin sagt irgendwas zu mir auf französisch. Von vorn war das Auto nicht als Polizei zu erkennen, es stand nichts auf der Motorhaube. Erst im Vorbeifahren habe ich den Schriftzug gesehen und dann war ich auch schon fast vorbei. Ich dachte mir, dass es in Paris doch die Polizei nicht interessiert, ob man über irgendwelche Linien fährt. Ich bin dann also meines Weges gefahren und zwei Straßenecken weiter wurde ich von den freundlichen Polizisten angehalten. Lief alles freundlich ab und ich hab mich auf französisch so gut es ging nochmal entschuldigt.
Für die Zukunft weiß ich, dass die französische Polizei sich sehr wohl auch für Verstöße interessiert, die für französische Verhätlnisse profan erscheinen.

Der Bußgeldbescheid muss meines Wissens nach, um in Deutschland vollstreckbar zu sein, auf deutsch gefasst sein. Das ist er auch überwiegend, doch der Verstoß ist auf französisch benannt. Und das ist ja nun ein zentraler Bestandteil des Bescheides und somit habe ich Handlungsspielraum bei einem Widerspruch gesehen. Da ich mir aber bei zukünftigen Reisen nach Frankreich keine Probleme bereiten möchte, hab ich es überwiesen. Außerdem finde ich den Vorgang in Ordnung und verhältnismäßig. Und der Bußgeldbescheid ist schön gemacht, die Farben und das Logo gefallen mir.

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Montag, 23. Juni 2014, 15:04

Man kann französische Bußgelder in einem zertifizierten Tabakladen bezahlen? ?(

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Montag, 23. Juni 2014, 15:10

Man kann französische Bußgelder in einem zertifizierten Tabakladen bezahlen? ?(
In Deutschland ist alles sehr Konto-fixiert. In den USA kann man seine Stromrechnungen und so weiter auch beim Laden um die Ecke bezahlen. Ich denke, dass das in Frankreich ein ähnliches System sein wird. Funktioniert bestimmt ähnlich, wie wenn man in Deutschland sein prepaid-Handy an der Tankstelle auflädt.

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Montag, 23. Juni 2014, 15:14

wenn man Widerspruch einlegt, sind es 375€.
wenn man Recht hat, bekommt man die dann wieder, oder wie?

man könnte das ganze auch irgendwie Erpressung nennen, 90€ zu zahlen. :rolleyes:
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

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Montag, 23. Juni 2014, 15:16

Und der Bußgeldbescheid ist schön gemacht, die Farben und das Logo gefallen mir.



:120: Also du bist ja echt der Hammer. Naja so locker muss mans nehmen können, Respekt.


edit: wobei 90€ im Vergleich zu 30€ die man bei uns zahlen müsste auch wieder krass sind. Da merkt man mal wieder wie gut wir dran sind bei OWI's in Deutschland.
Wrong Side Up?

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Montag, 23. Juni 2014, 15:17

wenn man Widerspruch einlegt, sind es 375€.
wenn man Recht hat, bekommt man die dann wieder, oder wie?
Bis über den Widerspruch entschieden wurde, muss man nichts bezahlen. Für den Fall, dass der Widerspruch abgewiesen und der Bescheid bestätigt werden sollte, würden dann die 375 € fällig. So verstehe ich das jedenfalls.
Ich steck im französischen System nicht drin und kann das nicht bewerten. In Deutschland hätte so eine Regelung, dass bei einem verworfenen Widerspruch das Bußgeld höher wäre, sicher keinen Bestand.

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