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NorthLight

...eiskalt unterwegs mit (vielen) guten Vorsaetzen ;)

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Dienstag, 5. August 2014, 16:28

Guggstu radarforum.de :)
wer reitet so spaet durch Eis und Gischt? Schietwetter, aber macht mir nischt!

LZM

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Dienstag, 5. August 2014, 16:38

@Benny85BO:
Hat jemand von Euch Erfahrung in der Anfechtbarkeit von Blitzerfotos , eines "Poliscan Speed"?
Grundsätzlich besteht praktisch bei jeder technischen Messeinrichtung die Möglichkeit einer Anfechtbarkeit. Das Poliscan Speed ist relativ ausgereift, die Messfehler liegen nur bei wenigen Prozent, ich meine <5%. Indes kann es trotzem Probleme bei der Beweisführung geben (etwa das Lichtbild betreffend, waren weitere Fahrzeuge im Bild usw.), auch besteht die Möglichkeit, dass der Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid Angriffspunkte bietet, obwohl die Messung selbst nicht zu beanstanden sind. Hier sind vor allem die Fristen von großer Bedeutung aber es gibt noch andere Feinheiten.

Du als Bürger könntest selbst Akteneinsicht beantragen, welche bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle zu nehmen wäre. Nachteil: du darfst dir dann keine Kopien fertigen, nur etwas aufschreiben.

Falls also ein paar Euro/Punkte auf dem Spiel stehen und du selbst nicht (sehr) rechtlich versiert bist, würde sich der Gang zum Anwalt in meinen Augen schon lohnen, der könnte Akteneinsicht nehmen, wg. der Fristen beraten usw.
Sicherlich könnte man dir bei näherer Kenntnis des Verfahrenstandes und nach Einsicht der aktuell vorliegenden Unterlagen auch noch Hinweise geben, wirkungsvoll verteidigen würde aber wohl ein Anwalt. Ich empfehle, da durchaus eine bundesweit tätige bzw. auf Poliscan Speed spezialisierte Kanzlei, sowas kann man gut per Email/Telefon regeln, der Anwalt des Vertrauens in der Nähe kennt sich damit u.U. nicht gut genug aus.

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Benny85BO (05.08.2014)

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Dienstag, 5. August 2014, 17:25

Vielen Dank für Deine Antwort.

Es geht um ca. 120 EUR und ein Punkt, plus Bearbeitungsgebühr, was mich im Bußgeldbescheid erwarten sollte.

Eine Rechtsschutzversicherung ( ohne SB) ist ebenfalls vorhanden.

Von daher, alles kein Problem.

Mir geht es hier auch weniger um die 120 EUR oder um den einen Punkt, sondern vielmehr darum, da der Bildausschnitt des Blitzers, sehr klein ist ( lediglich die Windschutzschreibe, keine weiteren Details vom Fahrzeug, außer natürlich in Bild zwei das KZ...
Zudem habe ich im Internet gelesen, das bei den Bildern auch dies uns das beachtet werden muss, und dass viele Messungen mit dem Poliscan Speed, sehr umstritten sind.

Daher war hier meine Frage, nach persönlichen Erfahrungen / Verfahren gegen Blitzer mit dem Poliscan Speed.
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Dienstag, 5. August 2014, 17:30

Wenngleich auf dem Anhörungsbogen i. d. R. nur ein kleiner Bildausschnitt gezeigt wird und das Bild in der Akte im ganzen zu sehen ist, sprechen deine Voraussetzungen doch für eine Verteidigung. Zumal es dann eben durchaus denkbar wäre, dass auf dem Bild im ganzen noch ein weiteres Fahrzeug im Messbereich zu sehen ist oder so etwas. Ich hatte z.B. schon mal einen Fall, wo jemand auf dem Standstreifen (!) mit 200km/h überholt wurde, er fuhr 130km/h und ihm wurde dies vorgeworfen, nach der Akteneinsicht war die Sache schnell klar. Sowas kann also durchaus helfen, wenngleich das Poliscan Speed insgesamt relativ sicher ist, da es als standardisiertes Messverfahren betrachtet wird, Bußgeldrichter winken sowas dann schnell durch. Wenn der RA bei der Akteneinsicht also keine Verstöße gegen die Bedienungsanleitung oder auch keine Probleme mit der Anhörung/dem Bescheid und den Beweismitteln feststellt, dürfte die Verteidigung wenig Aussicht auf Erfolg haben, bis das geklärt ist, gibt es aber durchaus eine Chance.

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Benny85BO (06.08.2014)

quart

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Dienstag, 5. August 2014, 17:42

Hat hier schon jemand mit http://www.geblitzt.com/ Erfahrungen gemacht?

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Dienstag, 5. August 2014, 17:57

Hat hier schon jemand mit https://www.geblitzt.com/ Erfahrungen gemacht?
@quart: Kannst dir ja das mal durchlesen: https://www.geblitzt.com/press.php?d=press-kit
Das Konzept ist ganz interessant, dient im Grunde der Akquise von Mandanten. Wenn dir nicht die Vertretung durch einen bestimmten Anwalt wichtig ist, kann man das ruhig nutzen. Gibt einige Kanzleien, die sich so offensichtlich als Wirtschaftsunternehmen verkaufen, wobei hier eben noch ein Vermittler dazwischen steht und das Geld von der Staatskasse eingenommen werden soll.

thermoman

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Mittwoch, 6. August 2014, 12:22

Verstehe das Konzept nicht ganz.

Die finanzieren die Anwälte, wenn die sagen, die Aussicht auf Erfolg sei gut.

Wenn sie verlieren, zahlt der Finanzierer die Anwälte. Wenn die gewinnen, bekommen die Anwälte Kohle vom Staat und beteligen den Finanzierer.

So korrekt?

Im Endeffekt müssen die also mehr Fälle gewinnen als verlieren, weil sie sonst draufzahlen, richtig?

LZM

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Mittwoch, 6. August 2014, 12:34

@thermoman:
Verstehe das Konzept nicht ganz.

Die finanzieren die Anwälte, wenn die sagen, die Aussicht auf Erfolg sei gut.

Wenn sie verlieren, zahlt der Finanzierer die Anwälte. Wenn die gewinnen, bekommen die Anwälte Kohle vom Staat und beteligen den Finanzierer.

So korrekt?

Im Endeffekt müssen die also mehr Fälle gewinnen als verlieren, weil sie sonst draufzahlen, richtig?
Ich verstehe das so:
Man reicht einen Bußgeldbescheid ein, die Coduka UG leitet den dann an eine angeschlossene (Vertrags-)Kanzlei weiter. Diese prüft den Bußgeldbescheid zunächst auf eigene Kosten. Wenn diese Kanzlei meint, ok, den könnte man wirksam anfechten, dann wird sie das Mandat übernehmen, denn: die Kosten des Rechtsanwalts können in der Regel nach einem
erfolgreichen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zurückgefordert
werden. Und zwar von der Staatskasse.

In der Pressemappe heißt es nun allerdings: "Sind die Bußgeldbescheide oder Anhörungsbögen rechtlich anfechtbar, wird versucht, eine Verfahrenseinstellung zu erwirken. [...] Sollten Verfahren nicht eingestellt werden, behalten die Bußgeldbescheide ihre Gültigkeit. Erfolgsunabhängig übernimmt Geblitzt.com alle entstandenen Kosten im Rahmen der Prozessfinanzierung.", was ich wiederum so verstehe, dass den Betroffenen in dem Fall, dass die angeschlossene Kanzlei meint, da könnte man nicht gewinnen also auch keine Auslagen von der Staatskasse zurückbekommen, nicht weiter geholfen wird. Das Kostenrisiko für die Beratung trägt dann die Coduka UG (normalerweise würde ja auch für die Beratung schon eine Vergütung fällig, auch wenn der RA dann sagt: ok, da können wir ihnen nicht helfen). Weil diese Beratung aufgrund der Übermittlung per Email usw. aber praktisch nicht stattfindet und die Kanzleien so im besten Fall viele neue Mandante akquirieren können, wird über diesen "Loss" hinweggesehen.

Für beide Seiten eine gute Lösung, wobei m.E. die Gefahr besteht, dass die Kanzleien bei schwierigen Fällen von einer Vertretung Abstand nehmen, was ein "unabhängiger" Anwalt, den man zunächst selbst (oder die RSV) bezahlt, eher nicht tun würde.

Die Coduka UG wird letztlich eine Provision pro vermitteltem Mandat erhalten. Richtig "draufzahlen" werden die Kanzleien nicht, wenn sie die aussichtslosen Fälle (s. o.) tatsächlich gar nicht erst annehmen, da dann praktisch kaum reale Auslagen entstehen.

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Mittwoch, 6. August 2014, 12:54

In Frankreich geblitzt worden.
Nach Abzug der Toleranz bei erlaubten 110 ... *trommelwirbel* ... 111 km /h.

Die Frage wäre, wieso packt Sixt auf die Strafe Umsatzsteuer? ?(

secondhirn

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Mittwoch, 6. August 2014, 13:01

Beim Fratzenbuch gibt es wohl auch einige (echte?) erfolgreiche Abwicklungen:
https://www.facebook.com/GeblitztCom

nsop

7-Sixty

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Mittwoch, 6. August 2014, 13:12

Die Frage wäre, wieso packt Sixt auf die Strafe Umsatzsteuer? ?(

Ist das nicht eher die Bearbeitungsgebühr von Sixt?

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LZM (06.08.2014)

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Mittwoch, 6. August 2014, 13:15

Die Frage wäre, wieso packt Sixt auf die Strafe Umsatzsteuer? ?(

Ist das nicht eher die Bearbeitungsgebühr von Sixt?

Nö, siehe Anhang:


nsop

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Mittwoch, 6. August 2014, 13:18

Dann würde ich mich mal bei Sixt erkundigen, warum das gemacht wurde.

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Mittwoch, 6. August 2014, 13:22

Mail ist schon raus, bin gespannt.

Babinho

Auf der Suche nach dem perfekten "Plopp"!

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Mittwoch, 6. August 2014, 13:49

Nu hats mich auch mal wieder erwischt.

Ich stand im totalen Halteverbot bei mir vor der Haustüre (welches generell am Straßenrand als Parkplatz genutzt wird) zusammen mit ca. 25 weiteren Fahrzeugen.

Ich war 10 Minuten in meiner Wohnung und in dieser Zeit habe ich als einziger (Mietwagen mit Münchener Kennzeichen) ein Knöllchen erhalten. Sowohl der portugiesische LKW hinter mir, sowie die anderen Autos um mich herum haben kein sichtbares Knöllchen (wie bei mir) erhalten.

Ich würde mich ja gerne nen Spass draus machen und irgendwas von Gleichbehandlung etc. draus machen, da ich wirklich der einzige war, der ein Knöllchen bekommen hat.

Hat vll. jemand Erfahrung mit sowas? und kann mir evtl. ne Fomulierungshilfe zur Hand geben.
Es geht in diesem Fall wirklich nur um den Spass die Stadt zu ärgern, weil ich kein Freund von "Sonderbehandlungen" bin. Denn die einheimischen Kennzeichen sind wie gesagt ungeschoren davon gekommen, weil es toleriert wird, das dort geparkt wird.

Also was könnte ich machen?
"unterwegs mit guten Vorsätzen, im Namen des Herren, einem halben Päckchen Zigaretten und Sonnenbrillen"

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