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Timbro83

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211

Samstag, 12. Dezember 2009, 13:51

Auffahrt von der B5 auf die A10.
Diese Schla.... :cursing:
...winer??? :rolleyes:

Tomy the gun

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212

Samstag, 12. Dezember 2009, 14:10

Autsch.


Da wo du von der Brücke diesen leichten Berg runter fährst? (70ziger Strecke)
- Radarfalle im in den Lücken zwischen den Planken.
- Lasergeräte an der Ampel auf die lange Strecke.
Da blitzen sie fast täglich aber ohne Grund. Gabs nie nen Unfall seit bestehen aber 2 spurig voll ausgebaut und dann 70... naja B1/B5 richtung Berlin die ganze Strecke die verkackten 70 X(

satha

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213

Samstag, 12. Dezember 2009, 14:14

Hab jetzt den Bußgeldbescheid bekommen - 3 Punkte und 113€. Argumentation am Telefon im übertragenen Sinne: "Wir glauben nicht das ein 21J. in einem dicken Auto ohne Grund angezeigt wird". Jetzt muss ich wohl aus der StudiVZ Gruppe "Schnell fahren und trotzdem keine Punkte" austreten :-(.

vonPreußen

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214

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:15

Wie wat wo soll das denn funktionieren?

Da muss doch eine Messung oder so vorliegen, nur weil du eine Anzeige bekommt können sie dir doch kein Bußgeld anhängen?
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Herr Bernd

kann keine Autobahnen mehr sehen

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215

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:22

Das würde mich auch mal interessieren. Irgendeinen belastbaren Beweis muss man schon vorlegen. Punkte und Bußgeld gibts imho nur, wenn meßbar nachgewiesen wurde. Ansonsten gibt es da noch die Möglichkeit des Verwarngeldes ohne Messung und ohne Punkte.

Kannst Du das Schreiben im Wortlaut mal hier einstellen?

Base

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216

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:25

Eine private Anzeige kann natürlich einen Strafbefehl inkl. Bußgeld und sogar Fahrverbot vom zuständigen Staatsanwalt nach sich ziehen.

Sollte man dagegen Widerspruch einlegen, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung.

Herr Bernd

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217

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:28

Eine private Anzeige kann natürlich einen Strafbefehl inkl. Bußgeld und sogar Fahrverbot vom zuständigen Staatsanwalt nach sich ziehen.

Sollte man dagegen Widerspruch einlegen, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung.


Ein Duschvorhang kann schimmeln ... er muß aber nicht! Und schon gar nicht mit so einer Begründung ...

Base

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218

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:36

@ Herr Bernd: Wenn man keine Ahnung hat... :rolleyes:

Hier das Zitat eine Seite vorher, aus dem hervorgeht, dass es sich wohl um eine "private" Anzeige handelt:
130€ ist ordentlich ;)


Ja, mich hat wohl jmd angezeigt weil ich ihm die Spur geschnitten hätte - hab ich jetzt eigentlich nichts von bemerkt. Aber jetzt wegen 130€ da so einen großen Wirbel zu machen lohnt sich nicht ... er wird schon einen Grund gehabt haben.

vonPreußen

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219

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:40

Eine private Anzeige kann natürlich einen Strafbefehl inkl. Bußgeld und sogar Fahrverbot vom zuständigen Staatsanwalt nach sich ziehen.

Sollte man dagegen Widerspruch einlegen, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung.


Aber dort muss es doch irgendwie einen Beweiß geben, stell dir vor ich fahre mit nem Freund und sehe jemanden deren Fresse mir nicht gefällt, und ich bringe das ganze zur Anzeige (und mein Freund macht eine Falschaussage in meinem Vorteil), hängt die Person dem ich etwas "antun" möchte dann?

Finde ich irgendwie merkwürdig. ?(
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Base

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220

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:43

Jeder kann im Prinzip jeden anzeigen. Grundsätzlich wird erstmal davon ausgegangen, dass jemand so etwas nicht aus Spaß macht.

Schließlich ist das Vortäuschen einer Straftat im Sinne StGB mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe zu belegen.

Straftatbestand wäre hier wohl die Nötigung. Um ein "Schneiden" als Nötigung anzusehen, hätte der "Kläger" jedoch salopp gesagt mächtig in die Eisen gehen oder nach links oder rechts ausweichen müssen um einen unmittelbar bevorstehenden Verkehrsunfall zu vermeiden. Ein kurzes Abbremsen allein stellt wohl nicht die Voraussetzung einer Nötigung dar.

Man sollte es sich also gründlich überlegen, bevor man jemanden ohne Grund anzeigt. ;)

Herr Bernd

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221

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:47

@ Herr Bernd: Wenn man keine Ahnung hat... :rolleyes:

Hier das Zitat eine Seite vorher, aus dem hervorgeht, dass es sich wohl um eine "private" Anzeige handelt:
130€ ist ordentlich ;)


Ja, mich hat wohl jmd angezeigt weil ich ihm die Spur geschnitten hätte - hab ich jetzt eigentlich nichts von bemerkt. Aber jetzt wegen 130€ da so einen großen Wirbel zu machen lohnt sich nicht ... er wird schon einen Grund gehabt haben.


tz tz tz ... Max Liebermann kenne ich auch ;)

Der Punkt ist aber folgender: Wenn ich Dich jetzt anzeigen würde, weil Du mir angeblich die Vorfahrt genommen hast, dann sollte ich tunlichst Beweise vorlegen können. Ansonsten steht Aussage gegen Aussage. Wenn also hier keine Zeugen benannt werden können, oder Satha schon diesbezüglich "bekannt" ist, sollte bei einer solchen Anzeige, getreu dem Grundsatz "in dubio pro reo" nichts rauskommen und das Dingen eingestellt werden. Da es sich hier aber um ein Bußgeld handelt, sind wir wohl im Ordnungswidrigkeiten- und nicht im Strafrecht. Der Staatsanwalt hat damit also erstmal nix zu tun.

Sollte die Behörde tatsächlich mit einer solchen Begründung ein Bußgeld verhängt haben, stellt sich die Frage, ob hier eventuell "ermessensfehlerhaft" gehandel wurde. Die Behörde muss die Gründe, die sie zur Entscheidung bewegt haben offen darlegen ... ist in der Regel die enthaltene Begründung. Diese würde ich schon gern mal lesen, um mir ein abschließendes Urteil zu bilden. Alles andere macht keinen Sinn.

Kann ja sein, dass es sich bei dem Anzeigenden um einen sogenannten "amtsbekannten Querulanten" handelt.

Ich würde es wohl, wenn dem tatsächlich so ist wie Satha geschrieben hat, nicht auf mir sitzen lassen.

Arlain

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222

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:48

Mein rudimentäres Laienwissen in solchen Dingen sagt mir, wenn es zu dem o. g. Prozeß käme stünde es Aussage gegen Aussage und das wiederum, so mein Laienwissen, führt in der Regel zu einer Einstellung, da eben kein Beweis erbracht werden kann.
Anders sieht es aus, wenn einen z. B. zwei Leute unabhängig voneinander angezeigt haben, es aber um die gleiche Tat geht. (Solche Doppelanzeigen, so meine mein Fahrleher damals immer, gäbe es gerne, wenn man bei Stau die Autobahn via Standstreifen verlässt.)

?(

[Edit: Herr Bernd war etwas schneller und hat mich m. E. bestätigt.]

Base

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223

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:54

@ Herr Bernd: Wenn man keine Ahnung hat... :rolleyes:

Hier das Zitat eine Seite vorher, aus dem hervorgeht, dass es sich wohl um eine "private" Anzeige handelt:
130€ ist ordentlich ;)


Ja, mich hat wohl jmd angezeigt weil ich ihm die Spur geschnitten hätte - hab ich jetzt eigentlich nichts von bemerkt. Aber jetzt wegen 130€ da so einen großen Wirbel zu machen lohnt sich nicht ... er wird schon einen Grund gehabt haben.


tz tz tz ... Max Liebermann kenne ich auch ;)

Der Punkt ist aber folgender: Wenn ich Dich jetzt anzeigen würde, weil Du mir angeblich die Vorfahrt genommen hast, dann sollte ich tunlichst Beweise vorlegen können. Ansonsten steht Aussage gegen Aussage. Wenn also hier keine Zeugen benannt werden können, oder Satha schon diesbezüglich "bekannt" ist, sollte bei einer solchen Anzeige, getreu dem Grundsatz "in dubio pro reo" nichts rauskommen und das Dingen eingestellt werden. Da es sich hier aber um ein Bußgeld handelt, sind wir wohl im Ordnungswidrigkeiten- und nicht im Strafrecht. Der Staatsanwalt hat damit also erstmal nix zu tun.


Schon mal davon gehört, dass deine Aussage genug "Beweis" ist?

Kleine Geschichte aus Bases Leben: Anzeige gegen einen Autofahrer aufgrund einer massiven Nötigung i. V. mit Beleidigung auf der Autobahn bei 140 km/h. Im gegnerischen Fahrzeug saß ein Ehepaar, ich selbst war allein und hatte keinerlei "Zeugen" außer mich selbst.

Den sich widersprechenden Aussagen der Eheleute wurde vor Gericht kein Glauben geschenkt.

Der Fahrer wurde zu 1200 Euro Geldstrafe und 1 Monat Fahrverbot verurteilt.
Was wohl in die Entscheidung eingeflossen ist, waren einige massive Voreintragungen im Verkehrszentralregister, u.a. eine Geschwindigkeitsübertretung mit über 40 km/h.

Der Strafbefehl des Staatsanwaltes lautete über 1600 Euro und 2 Monate Fahrverbot, dem der Angeklagte widersprochen hat, sodass es zu einer Gerichtsverhandlung kam.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Base« (12. Dezember 2009, 15:59)


Arlain

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224

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:57



Wenn also hier keine Zeugen benannt werden können, oder Satha schon diesbezüglich "bekannt" ist, sollte bei einer solchen Anzeige, getreu dem Grundsatz "in dubio pro reo" nichts rauskommen und das Dingen eingestellt werden.


Was wohl in die Entscheidung eingeflossen ist, waren einige massive Voreintragungen im Verkehrszentralregister, u.a. Geschwindigkeitsübertretungen mit über 40 km/h.

Herr Bernd

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Samstag, 12. Dezember 2009, 15:57

Der Fahrer wurde zu 1200 Euro Geldstrafe und 1 Monat Fahrverbot verurteilt. Was wohl in die Entscheidung eingeflossen ist, waren einige massive Voreintragungen im Verkehrszentralregister, u.a. Geschwindigkeitsübertretungen mit über 40 km/h.


Siehste ... da haben wir es! Das sind die erwähnten Altlasten, die einen aufhängen können. Wären diese nicht gewesen, wäre die Sache mit Sicherheit anders ausgegangen.

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