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Sonntag, 25. September 2011, 00:54

Ich wusste nicht, dass man den Konjunktiv bei Aufzählungen von Möglichkeiten verwendet.


Wenn es denn eine Aufzählung gewesen wäre! Dein Text gibt keinerlei Hinweis darauf das dies nur eine von mehreren Möglichkeiten ist, vielmehr impliziert er vollumfänglich zutreffend für das Vorgehenen aller Verkehrsbehörden und aller Vermieter zu sein. Da kannst du in folgenden Posts relativieren wie du willst, denn mein Warnhinweis bezüglich des Verbreitens von Halbwissen kam ja vor deiner Schutzbehauptung doch etwas anderes gemeint zu haben.

Warum ich dies als gefährliches Halbwissen kommentiert habe hat dir ja peak_me schon sehr gut erläutert. Für dich aber gern nochmal als kurze Zusammenfassung: Jemand könnte glauben was du sagst und sich drauf verlassen. Das dein Postulat so jedoch nicht immer der Wahrheit entspricht zeigen unzählige Gegenbeispiele.

Auf das Thema Provokationen gehe ich hier nicht weiter ein, da es einfach OT ist und ich mich von dir nicht provozieren lasse.

MfG Jan
Jan S.
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Vorausschauendes Fahren: Guck da vorn ist die Baustelle zu Ende, ich geh schonmal wieder aufs Gas.

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S v e n

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Sonntag, 25. September 2011, 09:02

Wenn deine Behörde einen Hang zum Geld ausgeben hat (bundesweite EWA-Anfragen kosten die Behörde Geld) geht das natürlich auch anders.


Irgendwie verstehe ich nicht, warum die Behörde eine Einwohnermeldeamtabfrage machen muss, wenn sie doch die erforderlichen Daten von der AV erhält und anschließend den Beschuldigten direkt anschreibt. Darüber hinaus müssen die Abfragen nicht unbedingt Geld kosten. Ich kenne es auch, dass im Rahmen der Amtshilfe keine Kosten entstehen.

gubbler

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Sonntag, 25. September 2011, 09:05

Irgendwie verstehe ich nicht, warum die Behörde eine Einwohnermeldeamtabfrage machen muss, wenn sie doch die erforderlichen Daten von der AV erhält und anschließend den Beschuldigten direkt anschreibt.


Brauchst du auch nicht verstehen, da es einfach Quatsch ist, was svaeni da schreibt. Zumindest in Bezug auf Ordnungswidrigkeiten mit einem Mietwagen.
Gott hat die Erde nur einmal geküsst. Genau an der Stelle, wo jetzt Affalterbach ist!

Wenn ich schneller fahre, ist auch die Umweltverschmutzung schneller wieder vorbei.


nsop

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Sonntag, 25. September 2011, 10:28

Bei Verkehrsverstößen mit Mietwägen werden die Daten von der AV an die entsprechende Behörde weitergeleitet. Die AV verlangt das anfallende Entgelt nur dafür, dass sie die entsprechenden Daten heraussuchen. Bei Sixt wird wohl seit kurzer Zeit dann der Rechnung eine Kopie des Anhörungsbogens beigelegt (wobei ich noch nie den richtigen bekommen habe). Ausnahmslos alle meine Anhörungsbögen für Verkehrsverstöße mit Mietwägen (und das waren nicht wenige) habe ich von der entsprechenden Behörde selbst bekommen. Eine Datenabfrage beim Einwohnermeldeamt ist hierfür nicht notwendig.

Würde die AV den eigentlichen Anhörungsbogen weiterleiten, wüsste die Behörde (1) nicht, wann die Frist zur Zahlung des Verwarngeldes abläuft und (2) gegenüber wem dann ggf. der Bußgeldbescheid erlassen werden kann, was uU (3) Einfluss auch auf die Verjährungsfrist hat. "Der Mieter des PKW am 13.5.2011 um 14:32" ist hier wohl nicht bestimmt genug. Deshalb werden die Daten des Mieters an die entsprechende Behörde weitergeleitet, diese schreibt dann den Mieter an und erlässt ihm gegenüber ggf. den ersten Bußgeldbescheid. Ein Hinweis noch dazu: der Bußgeldbescheid ist zwar ein Verwaltungsakt, sobald dagegen Einspruch erhoben wird, wird der Verwaltungsrechtsweg verlassen (also keine Anfechtungsklage), vielmehr findet ein Übergabe an die Staatsanwaltschaft statt, die weiter ermittelt. Ein mögliches Verfahren findet dann vor den Strafgerichten statt.

Beispiel gefällig? Im BMW-Fuhrpark im Presseservice, wo auch Fahrzeuge vermietet werden, weiß ich von einem Freund, der dort arbeitet, wie das abläuft: Die Behörde schreibt BMW an, dort werden die eingehenden Schreiben engescannt, archiviert und sofort vernichtet, dann wird der Mieter bzw., derjenige, dem das Fahrzeug überlassen wurde aus der Datenbank herausgesucht und und an die Behörde schnellstmöglich schriftlich weitergeleitet. Damit ist BMW aus der Sache raus - und genau das will man da auch. Bei Sixt wird das vermutlich nicht anders laufen.

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Sonntag, 25. September 2011, 11:11

Okay, dann scheint mein Fall eine Ausnahmesituation zu sein.

Ich habe keinen Anhörungsbogen, sondern einen Bußgeldbescheid im Original vom Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main zusammen mit einem Brief der Firma Sixt bekommen. Das selbe gilt auch für Düsseldorf, da ging es mir genau so, mehr Strafzettel in Mietwagen habe ich bisher nicht.

@S V E N: Macht sie ja eben nicht.
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Sonntag, 25. September 2011, 11:12

ich habe kein Foto bekommen und wurde von Sixt angeschrieben, nicht jedoch von der Behörde. Sixt hat mir den Brief nur in Kopie weitergeleitet

War bei mir genauso - ich hoffe auch, dass die Behörde meinen Namen nicht hat, aber nach den ganzen Posts hier ist das wohl nicht so.
Da es bei mir ohne Punkte war, gibt es vielleicht noch den "kleinen Dienstweg"?
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Sonntag, 25. September 2011, 13:17

Lasst euch nicht blitzen, dann müsst ihr euch keine Gedanken machen.
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Sonntag, 25. September 2011, 13:20

Ich habe einmal über die Autovermietung einen Anhörungsbogen bekommen, auf dem stand, dass man das Bußgeld von 20 Euro begleichen sollte und wenn das in 2 Wochen erledigt würde, man den Bogen nicht zurücksenden müsste.
Der Bogen diente auch der Ermittlung des Fahrers, denn der stand nicht eindeutig fest. Scheinbar haben die keinen Wert darauf gelegt, wer der Fahrer war, sondern haben sich mit dem Geld zufrieden gegeben.
hallo

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Sonntag, 25. September 2011, 13:41

Bei mir kam der original Anhörungsbogen und der spätere Bußgeldbescheid :pinch: direkt vom Landratsamt Ostholstein.
Von Sixt kam eine Kopie des Anhörungsbogens und die Rechnung der 18,50€ Aufwandspauschale.
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Herr Bernd

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Sonntag, 25. September 2011, 13:43

Wenn deine Behörde einen Hang zum Geld ausgeben hat (bundesweite EWA-Anfragen kosten die Behörde Geld) geht das natürlich auch anders.


Sorry, aber eine EMA - Anfrage kostet kein Geld. Höchstens die so genannten eh-da-Kosten. (Sprich Computer, Beamter und Strom sind eh da ...) Jedes Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt und Polizei hat jederzeit Zugriff auf alle Daten.

Satrian

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Sonntag, 25. September 2011, 14:39

Bei mir kam nur Post von der Stadt Hamburg, kein einziger Brief seitens Sixt zu der Sache, auch kein schreiben über 18,50€ ... fand ich auch merkwürdig.
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Sonntag, 25. September 2011, 14:41

das sagen die meisten hier... das von Sixt, nee, also das hab ich nie bekommen :rolleyes:
Dies ist nicht das Forum, wo man kostenlos Hinweise erhält, wie man kostenlos ECMR an jeder beliebigen Station bucht und ohne Aufpreis XDAR erhält.

Sachdienliche Hinweise, wo es dieses Forum gibt, dürfen jederzeit hier gepostet werden.

Satrian

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Sonntag, 25. September 2011, 15:16

Können die meisten ja gerne sagen, bei mir ist aber seitens Sixt definitiv nie etwas gekommen, und es ist 4 Monate her ;)
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-Christian-

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Sonntag, 25. September 2011, 15:40

ab wann verjährt denn sowas? bei mir ists im Juli geschehen...

peak_me

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Sonntag, 25. September 2011, 15:50

Zitat

ab wann verjährt denn sowas? bei mir ists im Juli geschehen...
Im Allgemeinen verjähren Ordnungswidrigkeiten nach 3 Monaten.
Die Verjährung kann aber durch eine Vielzahl an Ereignissen unterbrochen werden, wie zum Beispiel der Befragung von Zeugen.
hallo

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